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Italienischer Kardinal: Wer den Papst nicht mag,kann Protestant werden

1. Februar 2020 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
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‚Es gibt zu viele Leute, die über den Papst reden“, sagte der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Bassetti, hat bei einer Begegnung mit Medienvertretern.


Perugia (kath.net/lifesitenews/jg)
„Wenn jemand den Papst nicht mag, soll er das sagen dürfen, weil er andere Wege gehen kann“, sagte Gualtiero Kardinal Bassetti, der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz, bei einer Begegnung mit Medienvertretern in Perugia am 25. Januar.

„Es gibt zu viele Leute, die über den Papst reden“, sagte Bassetti im Hinblick auf die zunehmende Unzufriedenheit mit Papst Franziskus unter den Katholiken. Er habe jemandem gesagt, er solle zu den Evangelikalen zu gehen, wenn ihm die katholische Kirche nicht passe. Diese hätten weder einen Papst noch einen Bischof. Jeder könne seine eigenen Entscheidungen treffen. „Genug gejammert. Es bringt ja ohnehin nichts“, sagte er wörtlich.


Kardinal Bassetti (77) ist Erzbischof von Perugia-Città della Pieve (Italien). Papst Franziskus hat ihn 2014 zum Kardinal erhoben. Seit 2017 ist er Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz.

Es sei nicht klar, wen Bassetti (Archivfoto) mit seinem Ausbruch konkret gemeint habe, schrieben italienische Medien. Il Messaggero vermutete, das Missfallen vieler Italiener mit der Haltung von Papst Franziskus zur Immigration könnte der Auslöser für die Aussagen des Kardinals sein. Bassetti stellte bei dem Medientreffen das Programm für die von der italienischen Bischofskonferenz veranstaltete Mittelmeerinitiative „Mittelmeer: Grenze des Friedens“ vor, die von 19. bis 23. September in Bari stattfinden wird.



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Lesermeinungen

 Ulrich Motte 3. Februar 2020 
 

Gut informiert, Herr Kardinal?

Laut dem Text sagten Sie, Papstkritiker könnten Evangelikale werden: Da könne jeder selbst entscheiden. Typische (konservative) Evangelikale betonen das Recht und die geistliche Pflicht jedes dazu fähigen Christen, sich an Hand der Bibel selbst zu entscheiden, was er glaubt. Dazu gehört auch die Entscheidung für oder gegen Konfessionen. Allerdings haben auch die Konfessionen das Recht zu entscheiden, wer zu ihnen gehören darf. Üblich ist die Bedingung für eine Mitgliedschaft, ein Glaubensbekenntnis ohne Einschränkung anzunehmen. Äußert sich jemand später gegen etwas in diesem Glaubensbekenntnis oder kommt er nicht mehr zur Gemeinde oder verstößt durch sein Verhalten ohne Reue gegen sittliche Grundsätze (etwa durch außerehelichen Verkehr), wird er ausgeschlossen. Wie viele Belege für das, was ich hier schreibe, wollen Sie, Herr Kardinal? Gibt es nicht mehr hingenommene Vielfalt und Spaltung unter Katholiken? Fühlen Sie sich wirklich wohl mit Ihrer Behauptung? Sie sind doch Kardinal!


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 Salvian 2. Februar 2020 

Analogie

Die Äußerung des Vorsitzenden der italienischen Bischofskonferenz Kardinal Bassetti erinnert an das, was der CDU-Generalsekretär Tauber im November 2015 bei einer parteiinternen Diskussion zu Kritikern der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin gesagt haben soll: "Wer nicht für Angela Merkel ist, ist ein A... und kann gehen." So jedenfalls berichtete der renommierte Journalist Robin Alexander Mitte 2016.

Bundeskanzlerin Merkel hat sich damals unter dem Beifall der linksliberalen Medien über Recht und Gesetz hinweggesetzt. Papst Franziskus glaubt, er habe die Vollmacht, den überlieferten Wortlaut des Vaterunsers zu verändern. Was sagt das über das jeweilige Amtsverständnis von Papst und Kanzlerin aus?


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 jabberwocky 2. Februar 2020 

Herr Kardinal, vergessen Sie´s

Das würde Ihnen so passen, daß Sie einfach widerspruchslos die Kirche umgestalten können. Nix da! Wir bleiben. Denn wir lieben unsere Mutter Kirche.


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 Einsiedlerin 2. Februar 2020 
 

Gleicher als gleich?

Gilt der Katechismus nur für gewisse Gruppen innerhalb der Weltkirche??


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 phillip 2. Februar 2020 
 

Man muss sich vor Augen halten, dass eine autokratischen Führung einer Institution am einfachsten ..

.. zu schaffen ist, wenn man nur Mitarbeiter heranzieht, die nicht über mehr als 49% Geschicklichkeit verfügen. Diesem Satz füge ich noch ein essentialium hinzu: Unbedingter (gemeinhin auch Kadaver)Gehorsam. Hiezu eine auszugsweise Anleihe aus einem Jesuiteneid (Quelle: Buch der Geheimgesellschaften Roms von Charles Didier, übersetzt aus dem Französischen und in New York des Jahres 1843) unter Weglassung grauslicher Passagen: "Ich, erkläre und schwöre nun in der Gegenwart des allmächtigen Gottes, der verehrten Jungfrau Maria, dem verehrten Erzengel Michael,dem verehrten Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln Peter und Paul und allen Heiligen und Kräften des Himmels, und dir gegenüber, meinem geistlichen Vater, dem Superior General der Gesellschaft von Jesus .., dass ich keine Meinung haben werde oder mir zu eigen machen werde, oder eine jede geistige Abweichung, oder meine Eingeweide verfaulen, und mich immer daran erinnern werde, dass ich zur Miliz des Papstes gehöre."


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 Zeitzeuge 1. Februar 2020 
 

Es geht doch gar nicht primär um die Person

des Papstes, sondern um die Ausübung
des ihm verliehenen höchsten und universalen Lehramtes!

Papst Alexander VI. ist als Mensch
nicht gerade sympatisch zu nennen,
aber hinsichtlich der katholischen
Lehrverkündigung kann man ihm nichts
vorwerfen.

Der Papst steht nicht über der kath.
Glaubens-und Sittenlehre, sondern ist
als ihr erster Diener an diese gebunden!

Im Link eine neue Mitteilung von
Erzbischof Viganó!

beiboot-petri.blogspot.com/2020/02/erzbischof-vigano-warnt-vor-einer.html


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 girsberg74 1. Februar 2020 
 

Noch nie etwas bemerkt,

von dem Versagen von PF, da er seiner Pflicht zur Verkündigung der Lehre sich entzogen hatte, als er die Anfragen der vier Kardinale (betreffend die DUBIA)nicht beantwortet hat. Bis heute nicht!
Man wird sagen dürfen, dass PF geradezu den Weg zu anderen Bekenntnissen gewiesen hat.

An @chriseeb74
Zustimmung zu Ihrer Feststellung, dass das Niveau von Kardinalen - des Durchschnitts derselben - stark gelitten hat.
Der Grund dafür ist aber nicht das Alter der Kirche in ihrem Fortgang durch die Zeit, sondern eine verfehlte Auswahl von durch die, die aktuell das Nest besetzen.
Man muss sich vor Augen halten, dass eine autokratischen Führung einer Institution am einfachsten zu schaffen ist, wenn man nur Mitarbeiter heranzieht, die nicht über mehr als 49% Geschicklichkeit verfügen.


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 chriseeb74 1. Februar 2020 
 

Manche Kirchenfürsten...

wissen nicht, was sie für einen ... von sich geben. Die hl. Katarina von Siena hätte demnach auch protestantisch werden sollen nachdem sie den Papst "die Leviten gelesen" hatte...ach ja, war ja zu der Zeit nicht möglich.
Tut mir leid, das Niveau diverser Kardinäle fällt immer weiter gen Null...oder liegen etwa die Nerven blank???!!!


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 Bernhard Joseph 1. Februar 2020 
 

Katholizität und Kirche heute

Den Weg könnte er sich ersparen, da ja in diesem Pontifikat die Protestantisierung der Kirche Wesensbestandteil geworden ist.

Man merkt deutlich, selbst der Glaube wird nur noch funktional und nicht mehr inhaltlich aufgefasst.

Ob priesterlicher Dienst für Gott mit seiner notwendigen Verknüpfung einer der Heiligkeit des Dienstes entsprechenden zölibatären Lebensführung oder Ehe als heiliger und unlösbarer Bund von Mann und Frau, nichts bleibt vor dem neuheidnischen Relativismus in unserer Kirche verschont.

Wenn der Glaube erst aller ihn wesenhaft bestimmenden Inhalte verlustig gegangen ist, wird man feststellen, dass man Glaubensfunktionäre zur Erlangung des Heils wahrlich nicht braucht.


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 Montfort 1. Februar 2020 

Nein, Herr Kardinal!

Wenn der Papst die katholische Lehre nicht mehr lehrt und treue Katholiken "nicht mag", ja beschimpft, dann kann ER Protestant werden - dort passen er und die deutsch-synodalen Bischöfe besser hin!


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