Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  7. Écône, zum Zweiten
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  13. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  14. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  15. Papst hofft auf gemeinsamen Weg aller christlichen Konfessionen hin zur Feier des Jahres 2033

Freispruch für Kardinal Barbarin: Papst will jetzt entscheiden

31. Jänner 2020 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vom Vorwurf der Vertuschung freigesprochener Kardinal hatte dem Papst am Donnerstag erneut seinen Rücktritt als Erzbischof von Lyon angeboten


Paris-Vatikanstadt (kath.net/KAP) Nach dem Freispruch des französischen Kardinals Philippe Barbarin in einem Missbrauchsverfahren verzichtet der Vatikan auf unmittelbare personelle Maßnahmen. Papst Franziskus verfolge die "schmerzliche Angelegenheit" weiterhin aufmerksam und werde seine Entscheidung "zu gegebener Zeit" mitteilen, erklärte Vatikansprecher Matteo Bruni am Donnerstagabend.

Kardinal Barbarin war am selben Tag vom Berufungsgericht in Lyon vom Vorwurf der Nichtanzeige sexueller Übergriffe freigesprochen worden. Anschließend erklärte der 69-Jährige vor Journalisten, er wolle sein Amt als Erzbischof erneut in die Hände des Papstes legen, um ein neues Kapitel für die Kirche von Lyon aufzuschlagen.


Bruni teilte mit, der Vatikan habe das Urteil und das Rücktrittsangebot Barbarins zur Kenntnis genommen. "Gemeinsam mit der Französischen Bischofskonferenz unterstreicht der Heilige Stuhl seine Nähe zu allen Missbrauchsopfern in ihrem Leid und zu ihren Familien und Gemeinden. Er steht an der Seite der hart geprüften Kirche von Lyon", erklärte Bruni.

Barbarin hatte in seiner Pressekonferenz nach dem Urteil angekündigt, er wolle nach Rom reisen, wenn der Papst ihn sehen wolle. Der Kardinal war im März 2019 in erster Instanz schuldig gesprochen und zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der Vorwurf lautete, er habe Fälle sexuellen Missbrauchs durch einen Priester nicht bei den staatlichen Behörden angezeigt.

Schon damals bot er den Verzicht auf sein Amt als Erzbischof von Lyon an, den Franziskus jedoch nicht annahm. Da das Berufungsverfahren noch nicht abgeschlossen sei, gelte die Unschuldsvermutung. Barbarin nahm sich eine Auszeit; die Leitung des Erzbistums übertrug der Papst übergangsweise dem früheren Bischof von Evry-Corbeille-Essonnes, Michel Dubost (77).

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 31. Jänner 2020 
 

Verbrannt

@Passero: Es wäre Schwachsinn " Barbarin wieder voll wirken zu lassen".
Barbarins Aussagen vor laufenden Kameras in Lourdes, wo er das abscheulichste "Gott sei Dank ist der größte Teil dieser Fälle verjährt" laut herausposaunte, haben ihn für immer für jegliches öffentliches Wirken unmöglich gemacht.
Rückzug in stille und Demut- am Besten in der Grande Chartreuse.
Barbarin brauchte sonst immer einen Aufpasser und eine Ärztin , die ihm viel Tabletten verschreibt.
Und @nada te turbe ( ich vermute hier einen Troll): Sie sind sehr zynisch!
Ob Barbarin jetzt einen "guten Hirten" für Lyon und Frankreich war, wage ich zu bezweifeln.
Er hat Madagascar-Erfahrung, aber ansonsten?
Sein Weiterwirken als Kardinal ist nicht a priori sinnvoll nach seinen defekten Leistungen.
Und was die "rechte Dinge" im Rom /Vatikan betrifft, da lachen doch die Hühner :-)


2
 
 nada te turbe 31. Jänner 2020 
 

Ein guter Hirte wie ihn die Hl. Katholische Kirche dringend braucht!

Wenn in Rom alles mit rechten Dingen zugeht, spricht alles für sein Weiterwirken als Kardinal!


5
 
 Hausfrau und Mutter 31. Jänner 2020 
 

zunächst ja @Passero

sicherlich haben Sie in der Sache recht.

Jedoch: es ist so viel böses Blut geflossen, dass ich mich auch frage, ob es sinnvoll ist. Falls Sie das nicht mehr in Erinnerung haben oder gar nicht wissen: es wurde von den Priester des Bistums eine große Unterschriftsaktion im März 2019 gestartet, damit cardinal Barbarin so schnell wie möglich "verschwindet", d.h. in Rente geschickt wird.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Medienjagd + die Unterschriftaktion + der Film dazu geführt haben, dass cardinal Barbarin nicht mehr als Bischof/Kardinal wirken möchte, sondern eine andere Tätigkeit eingehen möchte oder sich ganz zurück ziehen möchte.

Warten wir ab und beten wir.

H&M


6
 
 Passero 31. Jänner 2020 
 

Hexenjagd!

Man soll den Bischof wieder voll wirken lassen!
Nicht wirken lassen sollte man diejenigen Bischöfe, die Empfägnisverhütung, Segnungen homosexueller „Paare”, hl. Kommunion an „wiederverheiratete” Geschiedene usw. gutheißen und fördern!


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kardinäle

  1. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  2. Papst will mit Kardinälen über Kommunikation der Kirche sprechen
  3. Irakischer Patriarch Sako tritt zurück
  4. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  8. Papst Leo eröffnet das Konsistorium: „Einheit zieht an, Spaltung zerstreut“
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Papst Leo empfängt chinakritischen Kardinal Zen aus Hongkong






Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Écône, zum Zweiten
  4. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  5. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  6. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  7. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  8. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  9. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  12. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  13. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  14. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  15. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz