Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  11. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Bewegung und Staunen

2. Februar 2020 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: vier Gestalten und zwei Haltungen des authentischen Glaubenslebens. Der Papst betont die Notwendigkeit des Schutzes des Lebens von seinem Anfang an bis zu seinem natürlichen Ende. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am vierten Sonntag im Jahreskreis, Fest der Darstellung des Herrn. Das Evangelium (Lk 2,22-40) berichtet, dass die Eltern Jesu vierzig Tage nach seiner Geburt das Kind nach Jerusalem brachten, um es, wie vom jüdischen Gesetz vorgeschrieben, Gott zu weihen.

Während dies ein von der Tradition vorgesehenes Ritual beschreibe, mache uns diese Episode auf das Beispiel bestimmter Charaktere aufmerksam. Sie seien in dem Moment erfasst, in dem sie die Begegnung mit dem Herrn an dem Ort erlebten, an dem er sich selbst gegenwärtig und dem Menschen nahe mache. E seien Maria und Josef, Simeon und Hanna, die Vorbilder für die Aufnahme und Hingabe ihres Lebens an Gott darstellten.

Der Evangelist Lukas beschreibe sie alle in einer doppelten Haltung: der Bewegung und des Staunens.


Die erste Haltung sei die der Bewegung. Maria und Josef gingen nach Jerusalem. Simeon seinerseits gehe vom Geist bewegt zum Tempel, während Hanna Gott Tag und Nacht ohne Ruhe diene. Auf diese Weise zeigten uns die vier Protagonisten des Evangeliums, dass das christliche Leben Dynamik und die Bereitschaft zum Gehen erfordere, wobei man sich vom Heiligen Geist leiten lasse.

Unbeweglichkeit passe nicht zum christlichen Zeugnis und zur Mission der Kirche. Die Welt brauche Christen, die sich in Bewegung setzten ließen, die nicht müde würden, durch die Straßen des Lebens zu gehen, um das tröstende Wort Jesu zu allen zu bringen.

Jeder Getaufte habe die Berufung zur Verkündigung erhalten Die Pfarrgemeinden und die verschiedenen kirchlichen Gemeinschaften seien aufgerufen, das Engagement von Jugendlichen, Familien und älteren Menschen zu fördern, damit alle eine christliche Erfahrung machen und das Leben und die Sendung der Kirche als Protagonisten leben könnten.

Die zweite Haltung sei die des Staunens. Maria und Josef „staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden“ (V. 33). Das Staunen sei ist auch eine ausdrückliche Reaktion des alten Simeon, der in dem Jesuskind mit seinen Augen das von Gott für sein Volk gewirkte Heil sehe. Dasselbe gelte für Hanna. Diese Gestalten von Gläubigen „sind in Erstaunen versetzt, weil sie sich von den Ereignissen, die sich vor ihren Augen abspielten, gefangen nehmen und einbeziehen ließen“.

Die Fähigkeit, die Dinge, die uns umgäben, zu bestaunen, fördert die religiöse Erfahrung und mache die Begegnung mit dem Herrn fruchtbar. Die Unfähigkeit zum Staunen dagegen „macht uns gleichgültig und vergrößert die Distanz zwischen dem Glaubensweg und dem Alltagsleben“.

Nach dem Agelus ref der Papst in Erinnerung dass heute in Italien der „Tag des Lebens“ begangen wird, der unter dem Motto steht: „Öffne die Türen zum Leben“:

„Ich schließe mich der Botschaft der Bischöfe an und hoffe, dass dieser Tag eine Gelegenheit sein wird, die Verpflichtung zur Erhaltung und zum Schutz des menschlichen Lebens vom Anfang an bis zu seinem natürlichen Ende zu erneuern.

Es ist auch notwendig, alle Formen der Verletzung der Würde zu bekämpfen, selbst wenn es um Technologie oder Wirtschaft geht, und die Türen für neue Formen der Brüderlichkeit in Solidarität zu öffnen“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  6. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  7. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  10. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  11. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  12. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog
  13. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  14. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!
  15. Trauer im Bistum Hongkong: Ältester Trappist der Welt im Alter von 108 gestorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz