SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
- „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
- Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
- Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
- Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
- So fühlt sich Nachhausekommen an
- These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
- Menschenrecht auf Abtreibung?
- Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
- Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
- Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
- Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
- Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
- „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
- Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
| 
Nicht in Tunnelblick auf Thema Macht und Partizipation fixieren1. Februar 2020 in Deutschland, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Synodaler Weg Kölner Weihbischof Schwaderlapp: Es geht um die Wirksamkeit der Kirche und ihrer Glieder, um Ihre und meine. Es geht um die Freude an Christus! Denn die Freude am Herrn ist unsere Stärke, ist unsere Macht
Frankfurt a.M. (kath.net/pek) kath.net dokumentiert den vollständigen Text des Statements des Kölner Weihbischofs Dominikus Schwaderlapp bei der ersten Synodalversammlung des Synodalen Wegs in Frankfurt a.M.: Erzbistum Köln Synodaler Weg Synodalversammlung 30.1.1.2.2020 31. Januar 2020 WB Schwaderlapp Seit 27 Jahren bin ich Priester: nach meiner Kaplanszeit war ich 8 Jahre Generalvikar, und nun bin ich seit 8 Jahren Weihbischof. Bis heute bin ich gerne und mit Leidenschaft Priester und auch Bischof. In meiner Zeit als Generalvikar hatte ich große administrative Macht. Ich konnte zwar keine Priester weihen und Gesetze erlassen, aber sonst hatte ich alle denkbaren Vollmachten. Ich musste aber feststellen: Wenn es um Glauben und kirchliches Leben ging, also um die Erfüllung des Auftrages Christi, das Evangelium in Wort und Tat zu verkünden, nutzte mir diese Machtfülle nichts. Im Gegenteil, manchmal machte sie mein Zeugnis nicht leichter. Mit Amtsblatt-Verordnungen lässt sich eben keine Christusfreundschaft wecken. 
Heute habe ich als Weihbischof kaum administrative Vollmacht. Sie geht sogar gegen Null. Jedenfalls gibt es in unserem Generalvikariat Frauen und Männer, die weit mehr Macht haben als ich. Bin ich aber deshalb weniger wirksam? Wie kaum zuvor habe ich als Weihbischof Gelegenheit, mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen, Glaubensgespräche zu führen, Zeugnis für Christus zu geben, Seelsorger zu sein. Ich habe gelernt: Wirksamkeit ist etwas anderes als Macht. Die Wirksamkeit hängt nicht von der Macht ab im Gegenteil. Hier kommt mir immer das Bild des Apostels Paulus von der Kirche als Leib Christi in den Sinn. Die Kirche ist vielmehr Organismus als Organisation. Und bei einem Organismus kommt es darauf an, dass jede und jeder ihre und seine Berufung mit ganzem Herzen lebt. Aber es geht auch um das Zueinander und Miteinander der verschiedenen Glieder der Kirche. Und hier haben wir einen großen Gesprächs- und Klärungsbedarf. Hier ist Erneuerung möglich und nötig. Mein Wunsch an den Synodalen Weg in dieser Frage: Verfallen wir nicht der Versuchung, uns in einer Art Tunnelblick auf das Thema Macht und Partizipation zu fixieren. Es geht um die Wirksamkeit der Kirche und ihrer Glieder um Ihre und meine. Es geht um die Freude an Christus! Denn die Freude am Herrn ist unsere Stärke (vgl. Neh 8,10) - ist unsere Macht. +Dominikus Schwaderlapp Archivfoto Weihbischof Schwaderlapp (c) kath.net/Leni Kesselstatt
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Montfort 1. Februar 2020 | |  | Danke, Herr Weihbischof, für Ihr bischöfliches Zeugnis! "Wirksamkeit ist etwas anderes als Macht."
Die Tragik ist, dass ein Großteil der Laien und leider auch der Priester und viele Bischöfe aufgrund ihres Mangels an Gottvertrauen und Hingabebereitschaft keinerlei Wirksamkeit mehr haben in der Glaubensweitergabe - sonst wären doch unsere Kirchen voll! - und dass sie deshalb nach der absoluten menschlichen Macht streben und folglich jene bekämpfen, die in ihrer nenschlichen Ohnmacht göttliche Vollmacht und Wirksamkeit haben, allein weil sie Gott und um Seinetwillen den Menschen dienen.
Gott, behüte und segne Deine Diener! |  10
| | | | | lesa 1. Februar 2020 | |  | Ein Beispiel habe ich euch gegeben. (Joh 13) Und wieder ein so aufbauendes, erfrischend gläubiges Statement eines deutschen Bischofs, das direkt in die Mitte des Glaubens führt!
@gisberg 74: Genau! Und was sagt der Psalmist? "Nichts nützen die Rosse zum Sieg. Mit all ihrer Kraft können sie niemand retten." (Ps 33, 17). Und: "An Deiner Macht, Herr, freut sich der König, über deine Hilfe jubelt er laut." (Ps 21, 2)"Nichts uns von Seiner Liebe trennen. Denen, die Gott lieben, müssen alle Dinge zum Guten dienen (vgl Röm).
Offb 7, 10.12: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm! Amen, Lob und Herrlichkeit, Ehre und Macht und Stärke
unserem Gott in alle Ewigkeit. Amen. |  8
| | | | | girsberg74 1. Februar 2020 | | | | Er wird nicht laut und ist auch nicht laut, seine Rede aber überzeugt! Macht ist in reinen Glaubenssachen wirkungslos; da liegt der Fehlansatz des „Synodalen Weges“ mit seinem ganzen Tross.
Aus alten Zeiten: Mit Mann und Tross und Wagen, hat sie der Herr geschlagen. |  11
| | | | | Stefan Fleischer 1. Februar 2020 | |  | "Denn die Freude am Herrn ist unsere Stärke, ist unsere Macht."
Ist wohl deshalb unsere Kirche so schwach und ohnmächtig in dieser Welt, weil allzu viele Christen - nicht zuletzt unter den Anhänger synodaler Wege und dergleichen - die Freude an und in Christus verloren haben, weil dieser der Herr dieser Welt sein will, auch der Herr unserer Kirche, ja sogar der Herr ihrer selbst?
Übrigens, bei dieser ganzen Diskussion ist mir der Spruch in den Sinn gekommen: "Demokratie ist der Versuch eine Gesellschaft zu schaffen, in welcher sich jeder als Herr fühlen und deshalb auch benehmen kann." |  7
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuSynodaler Weg- „Synoden sind gute, nützliche Instrumente zur Entwicklung praktischer pastoraler Strategien, aber…“
- Kard. Müller: „Deutsche Diözesen sind Teil der Weltkirche und nur insofern katholisch, als sie…“
- „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
- Kein Platz für Missbrauchsbetroffene beim Synodalen Ausschuss?
- Arbeitspapier für katholische Weltsynode kommt Ende Mai
- Deutsche Elite-Veranstaltung "Synodaler Weg" beschließt Homo-Segnungen und driftet ins Schisma
- Die Spaltung ist längst in Gang
- „Wacht auf ihr Schläfer!“
- Knalleffekt am Aschermittwoch: Vier Synodale verlassen den "Deutsch-Synodalen Irrweg"
- Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
| 





Top-15meist-gelesen- Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
- ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
- "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
- Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
- Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
- Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
- „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
- "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
- Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
- Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
- Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
- Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
|