Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  7. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  8. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  9. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. THESE: Warum die UNO weg muss!
  14. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  15. Verteidigung der Meinungsfreiheit – USA entwickeln offenbar Plattform zur Umgehung von Zensur

Indien: Bischöfe kritisieren Vorstoß für neues Abtreibungsgesetz

10. Februar 2020 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Derzeit werden in Indien 6,4 Millionen Abtreibungen pro Jahr durchgeführt - Regierung plant Legalisierung bis zur 24. Schwangerschaftswoche


Neu-Delhi (kath.net/KAP) Heftige Kritik der katholischen Kirche sowie von Lebensschutz-Bewegungen hat der Vorstoß der indischen Regierung für eine Ausweitung der Frist für legale Abtreibungen von der 20. auf die 24. Schwangerschaftswoche hervorgerufen. Eine entsprechende Gesetzesvorlage war am Mittwoch vorgelegt worden und soll nun im Parlament verhandelt werden, berichtete das römische Nachrichtenportal "Asianews" am Donnerstag.

In Indien wurden medizinische Abtreibungen 1971 bis zur 12., später bis zur 20. Schwangerschaftswoche erlaubt. Der nunmehrige Regierungsvorstoß schaffe eine "Atmosphäre, derzufolge Abtreibungen keine Grenzen mehr haben soll", mahnte Bischof Paul Mulassery, der Vorsitzender der Familienkommission des Bischofsrates von Kerala. Seitens der Kirche sei klar, dass "kein Unterschied zwischen einem ungeborenen Kind und einem neugeborenen Baby" bestehe.


In Indien werden laut einer Studie der Ipas Development Foundation jährlich rund 6,4 Millionen Abtreibungen vorgenommen. Mindestens die Hälfte davon geschieht illegal ohne ärztliche Aufsicht oder unter auch das Leben der Mütter gefährdenden Umständen. Verboten, aber dennoch ungebrochen weit verbreitet ist auf dem Subkontinent die Praxis des Femiszids, wonach vor allem Mädchen abtrieben werden. Das Ergebnis ist mittlerweile ein bereits enormes Ungleichgewicht der Geschlechter in der Bevölkerung.

Während Gesundheitsminister Prakash Javadekar die geplante, bisher nur für Missbildungen des Fötus oder bei Todesrisiko der schwangeren Mutter vorbehaltene Fristverlängerung als "progressive Reform" und als Hilfe für Vergewaltigungsopfer, Mädchen mit Behinderungen und Minderjährigen, die ihre Schwangerschaft womöglich nicht bemerkt haben" bezeichnete, kündigten Lebensschutz-Gruppen Proteste an. "Femiszid und Totschlag" würden dadurch einzig noch mehr zunehmen, warnte das Pro-Life-Komitee von Kerala. Indien verletze damit das Recht auf Leben als sein oberstes Gebot.


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  2. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  3. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  4. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  5. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  6. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  7. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
  8. Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
  9. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  10. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  9. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  13. „Öffnet eure Herzen“: Protestantin begeistert das Netz mit dem Rosenkranz
  14. 'Woke Left' ist die 'wütendste und exklusivste Spaltungsbewegung in der Geschichte'
  15. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz