Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  3. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  4. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  5. Umstrittene Papstaussagen - Gebetsaktion am Petersplatz
  6. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“
  7. "Tun wir so als wäre da nichts"
  8. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  9. US-Bischof: Die Kirche kann ‚objektiv unmoralische Beziehungen’ nicht akzeptieren
  10. "Die Katholiken sind nicht heimatlos geworden!"
  11. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  12. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  13. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  14. Covid-19-Pandemie hat ‚neue Ekklesiologie, neue Theologie’ gebracht
  15. Die beiden wichtigsten Gebote

Säkularisierung der Gesellschaft nimmt zu, Gott wird aus ihr verbannt

4. Februar 2020 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der US-Prediger Franklin Graham übt nach Absagen in England deutliche Kritik an der Einschränkung der Redefreiheit: "Wenn wir für die Bibel einstehen, können wir der Hassrede bezichtigt werden."


Liverpool (kath.net) Der US-Prediger Franklin Graham hat sich gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) besorgt über Einschränkungen der Redefreiheit geäußert und Homophobie-Vorwürfe zurückgewiesen. Hintergrund ist eine Acht-Städte-Tour von Graham im Frühjahr durch Großbritannien. Dabei wurden plötzlich bereits vertraglich festgelegte Veranstaltungen in Liverpool und Glasgow abgesagt. Anlass dafür ist, dass Graham beim Thema Homosexualität ganz klar auf biblischer Linie ist, wofür er in England als „homophober Hassprediger“ beschimpft wird.


Der Betreiber der Arena ACC Liverpool, wo die Veranstaltung stattfinden sollte, verkündete die Absage vor wenigen Tagen. Die Veranstaltung habe laut dem Veranstalter eine spaltende Wirkung. Mehrere Aussagen Grahams seien „unvereinbar mit unseren Werten“, so die „ACC Liverpool Group“. Auf welche Stellungnahmen Grahams das Unternehmen sich genau bezieht, teilte dieser auf idea-Anfrage nicht mit.

Solche Aussagen und Reaktionen seien ein Riesenthema für alle Christen, sagte Graham idea. „Wenn wir für die Bibel einstehen, können wir der Hassrede bezichtigt werden.“ Er predige niemals gegen Menschen – weder gegen Homosexuelle noch gegen Muslime. Es geht immer um die Botschaft Jesu Christi, der zufolge alle Menschen Sünder seien: „Gott liebt uns, er ist für uns alle gestorben und auferstanden. Das ist die Gute Nachricht für alle. Ich glaube, dass die Bibel vom Anfang bis zum Ende Gottes Wort ist.“ Die Säkularisierung der Gesellschaft nehme zu, Gott werde aus ihr verbannt. Millionen Menschen wüssten noch nichts von Gott. Sie probierten in ihrem Leben vieles aus, das die Leere aber noch vergrößere.

Am 20. Juni 2020 wird Franklin Graham erstmalig für eine Evangelisation nach Deutschland kommen. Die Veranstaltung wird in der Kölner Lanxess-Arena stattfinden. Franklin Graham ist der älteste Sohn des US-Baptistenpredigers Billy Graham (1918–2018). Dessen letzter Großauftritt in Deutschland fand 1993 bei der Großevangelisation von proChrist in Essen statt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Spondeo 4. Februar 2020 
 

Auf zur Veranstaltung am 20.Juni - setzen wir ein Zeichen!

Widerstand ist der einzige Weg, die Schweigespirale zu durchbrechen.
Derjenige, der jdn als "homophoben Hassprediger" beschimpft, wird ausnahmslos auf Verleumdung geklagt
2. Werte werden nicht beliebig von Vereinen definiert, sondern sind die christlichen, allumfassenden und auch europäischen.


4

0
 
 PerryR 4. Februar 2020 

Jesus wäre heute ...

... auch ein "Hassprediger" und sein Facebookaccount wäre garantiert wegen "Hatespech", "Homophobie" und "Rassismus"(=Kritik am Islam) gesperrt, bleiben wir standhaft!


13

0
 
 Quirinusdecem 4. Februar 2020 
 

Es braucht nicht viel.....

der Satz:"...Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.; niemand kommt zum Vater denn durch mich...." reicht bereits aus umd als Fundamentalist bezeichnet zu werden , der alle anderen diskriminiert und sich damit natürlich der "Hate speech" schuldig macht und daher in die faschistische Ecke gestellt werden darf und für vogelfrei erklärt wird!


16

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Großbritannien

  1. Britische Seelsorger warnen vor zweiter Schließung von Gottesdiensten
  2. Oratorium Birmingham will Klarstellung beim Verbot der Mundkommunion
  3. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  4. Boris Johnson: Konversionstherapien sind ‚abscheulich’
  5. Wales: Priester traut Paar ‚fahrender Leute’ trotz Verbot
  6. Großbritannien: Kardinal Nichols fordert Kirchenöffnung
  7. UK: Abgeordnete bitten Premier um Öffnung der Kirchen
  8. Pfarrgemeinde erwirkt beim Vatikan Aufschub der Kirchenschließung
  9. Boris Johnson erinnert in Weihnachtsansprache an verfolgte Christen
  10. Sänger Ed Sheeran will eine Privatkirche bauen







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
  2. „Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
  3. ‚Gehorsamstraining’: Kommentator verurteilt Maskenverordnungen
  4. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  5. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  6. Umstrittene Papstaussagen - Gebetsaktion am Petersplatz
  7. Schweden: Schüler muss Kreuz für Klassenfoto abnehmen
  8. "Tun wir so als wäre da nichts"
  9. „Welt“: „Konservative fühlen sich von diesem Papst nicht mehr repräsentiert“
  10. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  11. Vertuschungsvorwürfe – Hamburger Erzbischof Heße gerät weiter unter Druck
  12. Die Hybris des Jesuitenpaters James Martin
  13. Die Ehe ist heilig, während homosexuelle Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen
  14. "Kirche, du sollst nicht lügen!"
  15. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm träumt von „gemeinsamer Feier des Abendmahls“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz