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Papst entlässt argentinischen Ordensgründer aus Priesterstand

5. Februar 2020 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Argentinisches Bistum La Plata gibt bekannt: Papst Franziskus entlässt Gründer der „Miles Christi“, Roberto Juan Yannuzzi, aus Priesterstand - UPDATE: In 70er Jahren war Jorge Bergoglio (heute Papst Franziskus) offenbar Yannuzzis Beichtvater


La Plata-Vatikan (kath.net/pl) Papst Franziskus entlässt den Gründer der „Miles Christi“, Roberto Juan Yannuzzi, aus dem Priesterstand. Das teilt das argentinische Bistum La Plata auf seiner Homepage mit.

Er sei schuldig der sexuellen Übergriffe gegen Erwachsene, des komplizenhaften Erteilens der Absolution und des Machtmissbrauchs. Er darf künftig nicht mehr als Priester wirken, außerdem darf er weder an einem Priesterseminar noch an kirchlichen Schulen unterrichten.


UPDATE
Papst Franziskus, damals noch Jorge Mario Bergoglio, soll in den 70er Jahren Beichtvater von Yannuzzi gewesen sein. Darüber informiert die "Katholische Nachrichtenagentur" (KNA) unter Berufung auf Medienberichte. Yannuzzi wollte in dieser Zeit in den Jesuitenorden eintreten.

Argentinische Diözese La Plata gibt bekannt, dass der Miles Christi-Ordensgründer Roberto Juan Yannuzzi aus dem Priesterstand wurde




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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 7. Februar 2020 
 

Cordobà 1974 ff.

Die Geschichte um Yannuzzi ist sehr interessant und aufschlußreich.
Wie ein Jungen aus eher ärmlichen Milieu ein ultrakonservativer Priester in argentinischem Stil wurde, und wie in den späteren Jahren '70 Bergoglio in der "Verbannung" von rechts nach links schwenkte.
@HildegardW: Das "Wissen" war bei Bergoglio wohl vorhanden, aber nicht bei Ihnen :-)
Sehr detailliert:
"Pope Francis: The Struggle for the Soul of Catholicism": Revised and Updated Edition
von Paul Vallely
Bloomsbury Publishing, 2015
Korrellierend dazu die Jesuiten-Personalakte von J. Bergoglio SJ (nach der Papstwahlsofort abtransportiert ins DAdomus Sta Marta)
Water is short on AF


1
 
 Bernhard Joseph 6. Februar 2020 
 

Zitat Hadrianus Antonius

"Die Bilanz von Kard. Bergoglio war katastrofal.
Seine theologische Produktion ("Sobre la tierra y el cielo") wurde so gut wie totgeschwiegen (ich habe schon viel daraus zitiert :-) !), seine schützende Hand über dem Häretiker und Homo-freund "Tucho" Manel Fernandez ("Heile mich mit deinem Mund- Die Kunst des Küssens")und über dem Poly-Pädo- und-Ephebophilen Grassi wollte man auch nicht wahr haben.
Die Blasphemie gg. die Gottesmutter Maria, "amoris Laetitia", "Laudato Si", Abu Dhabi, die Nichtbeantwortug der 5 Dubia der 4 Kardinälen, die Correctio filialis, der Offene Brief betr. den Häresien von Pf...
Die Häresie und Apostasie ist doch schon lange bekannt- insoweit ist das "langsame Glauben" doch sehr schwach und sehr wenig mutig.
"Ossa tardis venientibus manent": "Die Knochen bleiben übrig für die, die zu spät kommen".
Da ist mir der Platz vorne bei der sturmspitze lieber ;-)
Adelante la fè!"

@Bernhard Joseph an @HildegardW
Hört sich in der Tat nach klarem Durchgreifen an!!


4
 
 Bernhard Joseph 6. Februar 2020 
 

@discipulus

Na ja, da wird sich doch neben der Beichte einiges in den dortigen innerkirchlichen Kreisen rumgesprochen haben, denn ganz leise ist der bestimmt nicht durch die Priesterseminare geschlichen.

Bei dem Nacktselfie Bischof Zanchetta weiß man ja auch, dass der Kerl durch die Flure der Priesterseminare geschritten ist und vernehmlich nach Sex mit Seminaristen verlangte.

Übrigens sitzt besagter Nackselfie Bischofe täglich in unmittelbarer Nähe des Papstes, also im GÄSTEHAUS des PAPSTES!!!!

Aber fragen Sie doch nochmals genau bei unserem immer wohlinformierten @Hadrianus Antonius nach, was wo von wem alles in Argentinien vertuscht wurde!

Ich zitiere da mal im Anschluss einen Kommentar von @Hadrianus Antonius, den er gestern zum kath.net Artikel "Vatikan: Tätigkeit von Erzbischof Gänswein ausgesetzt" gepostet hat:


4
 
  6. Februar 2020 
 

@Bernhard Joseph

Tätig werden kann nur jemand, wenn er über das nötige Wissen verfügt. Gibt es hierzu Belege, dass das vor 50 Jahren der Fall gewesen ist?

Wenn das Wissen aus dem Sakrament der Beichte stammt, dann kann und darf ein Beichtvater jenseits der Grenzen des Beichtgeheimnisses nicht überhaupt nicht tätig werden.


Als Katholik weiß man um die Unverletzlichkeit des Beichtgeheimnisses.


1
 
 Bernhard Joseph 6. Februar 2020 
 

@HildegardW - Klar durchgegriffen?

Sie meinen, wenn man 50 Jahre verstreichen lässt, bis man tätig wird?!


3
 
 JBE 5. Februar 2020 
 

Wie weiter.?

Als Nächstes wird ihn Franziskus wohl in den Vatikan berufen und ihm eine verantwortungsvolle Position geben.


5
 
  5. Februar 2020 
 

Ich bin froh, dass so klar durchgegriffen wird.

Sexuelle Übergriffe durch Priester auch Erwachsenen gegenüber sind nicht hinzunehmen; genauso wie der Missbrauch des Beichtsakramentes.


8
 

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