Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  3. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“

Vor- und nachkonziliare Kirche gegeneinander auszuspielen ist tückisch

7. Februar 2020 in Österreich, 60 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Alexander Tschugguel, Leiter des Wiener St. Bonifatius Instituts, weist Anschuldigungen des Wiener Dogmatikers Tück zurück: "Heidnische Götzen zu verehren entspricht nicht diesem Auftrag und steht im Widerspruch zum ersten Gebot"


Wien (kath.net)
Alexander Tschugguel, Leiter des Wiener St. Bonifatius Instituts, hat im Gespräch mit kath.net Angriffe des Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück zurückgewiesen, die dieser vor einigen Tagen gegenüber der "Kathpress" geäußert hat. So behauptete Tück, dass die "Weite des Katholischen" verengt werde, wenn sie nach Art der Makkabäer verteidigt werde und Aussagen der Schrift biblizistisch als Handlungsanweisungen missverstanden werden. Der Dogmatiker meinte dann in abfälliger Weise, dass "der selbst ernannte Verteidiger des Katholischen" und applaudierenden Sympathisanten hinter die Tradition des Konzils zurückfallen würden und dass durch "Intoleranz und Verachtung des anderen" die Wahrheit, die sie bezeugen wollen, beschädigt werde. Tück meinte dann auch nocht, dass das II. Vatikanische Konzil einen Exklusivmus überwunden, der in der katholischen Kirche die allein wahre Religion sehe und alle anderen religiösen Überzeugungen als falsch verwerfe und der Eifer für den einen wahren Gott, der sich in der Versenkung der Figuren im Tiber entladen habe, historisch blind sei.


Tschugguel weist im Gespräch mit kath.net diese Anschuldigungen von Tück zurück: "Es ist kein Geheimnis, dass heute bei Vielen die Ansicht herrscht, dass man ohne die Kirche, besonders ohne die Taufe, auch in den Himmel gelangen kann. Ich bin überzeugt, dass Christi Wort: „Keiner kommt zum Vater, außer durch mich.“, immer gültig bleibt."

Der Leiter des Wiener St. Bonifatius Institut, der weltweit mit dem Wurf der umstrittenen Pachamasfiguren bekannt wurde, meinte abschließend gegenüber kath.net: "Als Katholiken sind wir dazu berufen, allen Völkern das Evangelium zu verkünden und sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen. Heidnische Götzen zu verehren entspricht nicht diesem Auftrag und steht im Widerspruch zum ersten Gebot. Die vor- und nachkonziliare Kirche auf diese Weise gegeneinander auszuspielen, halte ich für tückisch."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Theologie

  1. Bischof Barron warnt vor postmoderner Umdeutung des Naturrechts in der katholischen Moraltheologie
  2. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  3. Papst Leo: Das Theologiestudium ist keine „akademische Verpflichtung, sondern eine mutige Reise“
  4. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  5. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  6. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  7. Zahl der Theologiestudenten in Passau in drei Jahren versiebenfacht - Von 21 auf 140 Studienanfänger
  8. US-Theologe: Es ist nicht katholisch, wenn man ständig das Lehramt kritisiere
  9. ‚Veritatis splendor – der 30. Jahrestag einer vergessenen Enzyklika’
  10. Knalleffekt am Aschermittwoch: Vier Synodale verlassen den "Deutsch-Synodalen Irrweg"







Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  2. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  3. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  4. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  5. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  6. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  7. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘
  8. Polens Parlament stimmt für erweiterte legale Abtreibungen
  9. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  10. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  11. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  14. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  15. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz