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Salz und Licht

9. Februar 2020 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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Franziskus: der Jünger Jesu ist Licht, wenn er seinen Glauben außerhalb enger Räume zu leben weiß, wenn er das Licht der Wahrheit in Situationen zu bringen versteht, die durch Heuchelei und Lüge verunreinigt sind. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Salz der Erde – Licht der Welt: Angelus am fünften Sonntag im Jahreskreis. In seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Tagesevangelium (Mt 5,13-16):

„Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr, außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Jesus verwende eine symbolische Sprache, um denjenigen, die ihm folgen wollen, einige Kriterien für die lebendige Gegenwart und das Zeugnis in der Welt aufzuzeigen.


Erstes Bild: das Salz. Salz sei das Element, das Geschmack verleihe und Lebensmittel vor dem Verderben bewahre. Der Jünger sei daher aufgerufen, die Gefahren, die ätzenden Keime, die das Leben der Menschen verunreinigen, von der Gesellschaft fernzuhalten. Es gehe darum, der Sünde und dem moralischen Abstieg zu widerstehen, die Werte der Ehrlichkeit und Brüderlichkeit zu bezeugen, ohne sich der weltlichen Schmeichelei von Karrieredenken, Macht und Reichtum hinzugeben.

Es sei das „Salz“ des Jüngers, der sich trotz der täglichen Misserfolge aus dem Staub seiner eigenen Fehler erhebe und mit Mut und Geduld jeden Tag neu beginne, um den Dialog und die Begegnung mit anderen zu suchen.

Es sei das „Salz“ des Jüngers, der nicht nach Zustimmung und Lob suche, sondern sich bemühe, eine demütige und konstruktive Präsenz zu sein, in Treue zu den Lehren Jesu, der in die Welt gekommen sei, nicht um bedient zu werden, sondern um zu dienen: „Und diese Haltung ist dringend erforderlich.

Das zweite Bild sei das des Lichts. Das Licht zerstreue die Dunkelheit und lasse uns sehen. Jesus „ist das Licht, das die Finsternis vertrieben hat, aber sie bleibt weiterhin in der Welt und in den Menschen“. Es sei die Aufgabe des Christen, das Licht Christi in der Welt hell scheinen zu lassen und und sein Evangelium zu verkünden.

Es ist ein Aufstrahlen, das auch aus unseren Worten kommen könne, aber es müsse vor allem aus unseren guten Werken. Ein Jünger und eine christliche Gemeinschaft seien das Licht der Welt, wenn sie andere zu Gott führten „und jedem helfen, seine Güte und Barmherzigkeit zu erfahren“. Der Jünger Jesu sei Licht, wenn er seinen Glauben außerhalb enger Räume zu leben wisse, wenn er helfe, Vorurteile und Verleumdungen abzubauen und das Licht der Wahrheit in Situationen zu bringen, die durch Heuchelei und Lüge verunreinigt seien.

Jesus lade uns ein, keine Angst zu haben, in der Welt zu leben, auch wenn es in ihr manchmal Bedingungen von Konflikten und Sünde gebe. Angesichts von Gewalt, Ungerechtigkeit und Unterdrückung könne sich die Kirche nicht in sich selbst verschließen oder sich in der Sicherheit ihrer eigenen Klausur verstecken. Sie dürfe ihre Mission der Evangelisierung und des Dienstes nicht aufgeben.

Die Kirche „widmet sich mit Großzügigkeit und Zärtlichkeit den Kleinen und Armen, sie hört auf den Schrei der Letzten und Ausgeschlossenen, weil sie sich bewusst ist, dass sie eine pilgernde Gemeinschaft ist, die dazu berufen ist, die rettende Gegenwart Jesu Christi in der Geschichte zu verlängern“.


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Lesermeinungen

 Mangold 10. Februar 2020 

Salz und Licht

@Diadochus > sehr gut dokumentiert!
ich frage mich auch immer wieder, weshalb die Worte die Franziskus von sich gibt, immer einen eigenartigen Beigeschmack haben. Er drückt sich in keinster Weise klar sonder umständlichst aus. Letztendlich weiß man eigentlich nicht, worum es tatsächlich geht, denn all seine Worte, mögen sie mal gut und weniger verwirrend klingen, sind absolut nicht mit seinem (Bergoglios) Handlungen vereinbar. Er spricht schön - handelt entgegengesetzt. Fordert Licht für alle zu sein, selber aber verbreitet er Unbehagen und Dunkelheit, ganz besonders seinen Mitbrüdern, die ihm nicht nach dem Mund reden. Da ist ER weder Licht noch Salz. Salz soll tragen, wie das tote Meer, soll dem Leben und der Speise Würze, Freude geben. Aber Worte die schal klingen, sind nichts wert. - Kein Wunder, daß die Spaltung unter den Katholiken immer größer wird und die Kirchenbänke immer leerer. Herr, mach diesem Treiben bald ein Ende.


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 Diadochus 10. Februar 2020 
 

Konnotation

"Die Kirche „widmet sich mit Großzügigkeit und Zärtlichkeit den Kleinen und Armen, sie hört auf den Schrei der Letzten und Ausgeschlossenen,.."

Wir Christen müssen Salz sein, wir Christen müssen Licht sein, richtig. Schön, wenn der Papst dazu ermutigt. Die zitierte Textpassage hat bei Papst Franziskus komischerweise eine ganz andere Konnotation, eine unfreiwillige Komik. Erzbischof Gänswein hat er wohl irgendwie überhört.


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 HildegardW 9. Februar 2020 
 

@SalvatoreMio

Ein wunderschönes Beispiel!!!


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 Nummer 10 9. Februar 2020 

Wunderschön! DAS bitte allen Synodalen sagen

Danke, I. H. Papst Franziskus für diese klaren, mutigen Worte!
Diese Worte sollten WIR ALLE UNS sehr zu HERZEN nehmen und befolgen.


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 SalvatoreMio 9. Februar 2020 
 

Licht sein!

Ich durfte heute morgen einigen Senioren im Heim den Leib des Herren reichen. Im Bett vor mir eine betagte Frau: sie kann fast nichts, aber die Augen leuchteten wie zwei Sterne. In ihr lebt Christi Licht und überstrahlt ihr ganzes Antlitz. Auch so kann man "Licht der Welt" sein!


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 Zeitzeuge 9. Februar 2020 
 

Lieber Bernhard Joseph,

Im Link ist die Instruktion
der GK bzgl. "Befr.-Theol." v. 1984 zu finden.
Im Kapitel X "Eine neue Hermeneutik"
auch sehr interessantes über den "Kunstgriff", nicht nur der "Befreiungstheologen", die verbindl.
Glaubensformeln "buchstabengemäß" beizubehalten,
aber mit einer anderen Bedeutung zu versehen, echt modernistisch!

Nochmals sei der ehemalige BT Clodovis Boff, der Bruder von Leonardo Boff, zi-
tiert i. "Foha de Sao Paulo":

"Das "anonyme Christentum" von Karl Rahner war eine große Ausrede, um Christus, das Gebet, die Sakramente und
die Mission zu vernachlässigen, in dem man sich nur noch auf die Veränderung der Sozialstrukturen konzentrierte."

Als er von Kardinal Sales die Lehrerlaubnis entuogen bekam, sagte ihm
dieser u.a.: "Gutes zu tun genügt nicht,
um Christ zu sein, das Zentrale ist, den Glauben zu bekennen." C.Boff: "Er hatte
recht. Tatsächlich wurde die Kirche für
uns irrelevant und nicht nur sie, auch
Christus selbst!"

Damit ist alles gesagt über diese Bewegung!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19840806_theology-liberation_ge.html


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 Bernhard Joseph 9. Februar 2020 
 

Joh 18,36

"...in der Welt zu leben, auch wenn es in ihr manchmal Bedingungen von Konflikten und Sünde gebe."

Joh 18,36
Mein Königtum ist nicht von dieser Welt.

"Ein Jünger und eine christliche Gemeinschaft seien das Licht der Welt, wenn sie andere zu Gott führten „und jedem helfen, seine Güte und Barmherzigkeit zu erfahren“

Heißt "zu Gott führen" zur marxistischen Befreiungstheologie?


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