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"In der CDU herrscht panische Angst vor Erkenntnis!"

10. Februar 2020 in Interview, 27 Lesermeinungen
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Ein kath.net-Gespräch mit Martin Lohmann, dem Autor des Buches „Das Kreuz mit dem C – Wie christlich ist die Union?“ und Landespressesprecher der WerteUnion NRW


Köln (kath.net)
kath.net: Herr Lohmann, wie bewerten Sie den Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer vom Parteivorsitz? Woran ist sie gescheitert?

Martin Lohmann: Gescheitert ist sie an Angela Merkel und an sich selbst. AKK war von Anfang an überfordert als CDU-Vorsitzende. Wenig Charisma, wenig Redekompetenz, wenig Begeisterungsfähigkeit. Aber: Sie war aus der Sicht von Merkel die ideale Nachfolgerin, denn diese brave und gehorsame Parteisoldatin konnte der Kanzlerin definitiv nicht gefährlich werden. Aus politischer Sicht war sie, die es sicher ehrlich meinte, nichts als die Personifizierung eines faulen Kompromisses. Vermutlich aus schierer Verunsicherung hat sie dann auch noch den Fehler gemacht, sich trotz vorheriger Abweisbeteuerungen in die Kabinettdisziplin regelrecht einkleben zu lassen. All das konnte nur schief gehen. Man kann nur aufrichtiges Mitleid mit dieser treuen CDU-Dame haben, die sich aufs sicher ausrutschgarantierte Eis hat locken lassen. AKK ist ein braves Bauernopfer, um von den Machenschaften der Kanzlerin abzulenken. Und ich muss sagen, dass sie es wohl – und das ist keine Floskel – ehrlich versucht hat und bemüht war, die verschiedenen Richtungsbewegungen in der Union zu verbinden. Dankbar muss man zum Beispiel sein, dass sie klare Prinzipien hatte, etwa im Lebensschutz. Aber: Sie durfte einfach nicht.

kath.net: Sie sagen, AKK sei an Merkel gescheitert....

Lohmann: Selbstverständlich. Niemand sonst beherrscht das Instrument des Ego-Macht-Marketings so cool, emotionsfrei und zielsicher wie die heimliche CDU-Chefin. Als in Erfurt ihr Plan, einen SED-Linken zum Ministerpräsidenten zu wählen, durch die Wahl eines Demokraten daneben ging, ließ sie die Maske plötzlich fallen und meldete sich mit einem parteilichen Führungsbefehl aus Südafrika. Spätestens jetzt war klar, wer die Partei nach wie vor führt. Zugleich machte Merkel die gewählte Parteichefin zur Makulatur. Deren vermeintlich forsche Reise nach Erfurt offenbarte eklatante Führungsschwäche und war nichts als eine peinliche Fakenummer. Auch deshalb, weil sich AKK auf das gefährliche Spiel einließ, die – auch verfassungsmäßig garantierte – souveräne Unabhängigkeit eines Landesparlaments und deren frei gewählter Volksvertreter per Zentralbefehl ignorieren zu wollen oder zu sollen. Die heimliche Parteiführerin kletterte derweil in Umfragen des ZDF-Politbaromters auf Platz 1 der beliebtesten Politiker. Partei- und Demokratiewirklichkeit anno 2020 als reinste Tragikomik.

kath.net: Schadet das der Demokratie?

Lohmann: Sehr sogar. All das, was hier aus Dummheit, Naivität, Inkompetenz oder Kalkül und Selbstgerechtigkeit produziert wird, wird weiter zur Stärkung der Extremisten links und rechts führen. Aber offenbar gibt es gerade in der CDU, die sich von den Entwicklungen in der SPD augenscheinlich nicht schrecken lässt und nicht einmal interessiert hinschaut, wie dort eine große Volkspartei durch politische Ich-AGs wie Schröder inhaltlich und personell atomisiert wurde, eine panische Angst vor Erkenntniszuwachs und Selbstkritik. Stattdessen schießen Extrem-Lobbyisten wie Elmar Brok und Ex-Generalsekretäre wie Ruprecht Polenz völlig unqualifiziert und wie weidwund geschossen Richtung derer, die vor linken Falschfahrern und politisch suizidalen Wegen warnen. Und dies ganz logisch und in treuer Übereinstimmung mit den Werten der Union, die für Konrad Adenauer noch galten und die dieser auch noch kannte.


kath.net: Sie meinen Vorwürfe gegen die WerteUnion?

Lohmann: Ja. Wenn ein Brok da reflexartig von einem Krebsgeschwür faselt, dann muss ich schon fragen: Lieber Elmar, wie tief bist Du gesunken? Und wenn ein Polenz die WerteUnion ohne einen Sachbezug und ohne irgendeine Faktengrundlage verteufelt und diskreditieren will, dann frage ich ihn: Herr Polenz, was ist eigentlich Ihr wirkliches Problem, Ihr ureigenes? Und wenn gar die von mir geschätzte Julia Klöckner, mit der ich einen gemeinsamen Weinstock an der Nahe habe, weil wir einmal zusammen ein Weinfest eröffnen durften, jetzt davon spricht, dass die Kritik aus der WerteUnion für AKK „zersetzend“ gewesen sei, dann mache ich mir Sorgen um die liebe Julia. Ihr kann ich nur zurufen: Liebe Julia, werde bitte bald wach, auch wenn das Rausgerissen-werden aus kommoden Alpträumen bisweilen unschön sein kann! Denn Deutschland braucht endlich wieder eine starke und den christlichen Werten verpflichtete christlich überzeugende Partei!

kath.net: Diese Kritik halten Sie für ungerecht?

Lohmann: Ungerecht wäre ein viel zu milder Begriff, um all das zu beschreiben. Es ist doch nur noch absurd: Da fährt auf Befehl einer ehemaligen Propagandasekretärin der FDJ die große alte und aus sozialer wie konservativer Wurzel entstandene CDU seit Jahren mit Vollgas auf der linken Überholspur, baut einen Wahl-Unfall nach dem anderen, verliert immer mehr Zustimmung – und diejenigen, die diesen Irrweg benennen und davor warnen, ihn weiter zu rasen, sind schuld an selbst verschuldeten Unfällen? Das wäre so, als raste man mit einem Wagen auf eine Betonwand zu und missachtet die Stoppschilder, weil es doch noch so nett im Wagen ist und Klimaanlage sowie Stereosound doch funktionieren. Klar, der Hinweis darauf, dass man sich auf gefährlich abschüssiger Bahn befindet, kann da störend sein. Das ist eben der Unterschied zwischen Selbstwahrnehmung in bequemen und luxuriösen sowie gut gepamperten Sportsitzen und objektiver Fremdwahrnehmung. Und wenn es dann knallt, weil man Stoppschilder selbsttrunken zu übersehen können glaubte, ist dann natürlich das Stoppschild alles schuld? Was für eine Logik!

kath.net: Auch die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) schießt gegen die WU.

Lohmann: So ist es. Man fragt sich: Wer oder was hat diese CDA eigentlich gekapert? Wir von der WerteUnion weisen die Verunglimpfungen durch die CDA besorgt zurück. Deren böser Versuch, uns, die wir fakten- und wahrheitsgetreu für eine echte Reform der CDU kämpfen, in die Nähe von völkisch-nationalistischem Gedankengut zu bringen, ist weder christlich noch fair noch anständig. Das ist nichts als widerliche Fakenews. Die aber gehören nicht in die CDU! Solche Ausgrenzungsattacken haben das Potential der mittel- und langfristigen Selbstzerstörung. Wer wie Polenz, Brok und CDA aus offensichtlicher Korrekturphobie den Feind innerhalb der eigenen Partei sucht und zu diskreditieren sucht, hat nicht verstanden, was es mit dem Respekt vor der Würde des Menschen noch mit gelebter Toleranz oder christlicher gebotener Wahrhaftigkeit auf sich hat. Diejenigen, die so agieren wie die Dreckwerfer gegen die WerteUnion, verraten auch einen Konrad Adenauer, der das, wofür die WerteUnion steht, noch wusste und lebte.

Ich sage es ganz deutlich: Wer die legitime Diskussions- und Überzeugungsbreite auf der Grundlage des Sozialen und (!) des Konservativen nicht aushält, verrät die Seele der CDU.

kath.net: In Ihrem bereits 2009 erschienen Buch „Das Kreuz mit dem C – Wie christlich ist die Union?“ haben Sie fast alles, was seitdem in der Union passierte und heute passiert, vorausgesagt. Wie konnte das sein?

Lohmann: Zunächst: Ich bin kein Prophet und verfüge sicher nicht über diesbezügliche besondere Gaben. Auch andere sahen damals, was passieren könnte, wenn Merkel so weitermacht. Jeder, der die Augen auf hatte und sich einen einigermaßen wachen Geist leistete, konnte das doch alles sehen! Ich weiß, dass sich manche in der CDU bitterböse über mein Buch, das längst vergriffen ist, beklagt haben und mich zur persona non grata erklärten. Dabei wollte ich nicht ärgern, sondern als Mitglied der CDU wachrütteln. Mein Buch sollte ein Weckruf sein. Doch das war eine Überschätzung, weil ich die merkelschen Restaurationskräfte unterschätzte. Immerhin: Souveräne Politiker wie Wolfgang Bosbach, der mich zunächst auch – sagen wir mal – sehr kritisch wegen dieses meines Buches sah, hat sich später bei mir für seine diesbezügliche Fehleinschätzung entschuldigt. Richtig ist, dass ich gerade heute auch nichts aus meinem damaligen Buch zurücknehmen müsste. Leider! Denn mit keinem meiner Bücher hätte ich so gerne Unrecht gehabt wie mit diesem.

kath.net: Stimmt es, dass Frau Merkel Ihr Buch nicht annehmen wollte?

Lohmann: Ja, so war es. Sie hatte sich offenbar schon über den Inhalt informiert, und als ich es Ihr mit persönlicher Widmung – welch ein Zufall – am 17. Juni 2009 nach einem Auftritt in dem auch von mir mit gegründeten Kardinal-Höffner-Kreis in der Parlamentarischen Gesellschaft überreichen wollte, verwies sie darauf, gerade keine Hand zur Annahme frei zu haben – obwohl sie nichts in der Hand hatte. Nun ja. Ich habe es dann unmittelbar zum damaligen Staatsminister bei der Bundeskanzlerin, Hermann Gröhe, ins Kanzleramt gebracht, der es dann der Kanzlerin auf den Tisch legte. ich vermute aber, dass es Frau Merkel nicht gefallen hat, zumal ich viel über sie und unsere Begegnungen schreibe und unter anderem ein eigenes Kapitel über sie schrieb: „Das Phänomen Merkel. Das C und die beste Ich-AG.“ Wie gesagt: Leider hatte ich nicht Unrecht. Leider! Denn ich war aus Überzeugung für eine Politik aus christlicher Verantwortung und nicht zuletzt wegen des für mich beeindruckenden Zeugnisses des Widerstandes gegen Totalitarismus, Extremismus und Faschismus meines väterlichen Großvaters bereits als junger Mensch in die CDU eingetreten. Aber was Merkel daraus gemacht hat, hat mit dem eigentlich so notwendigen und letztlich immer aktueller werdenden Profil dieser CDU nichts mehr zu tun.

kath.net: Was würden Sie dieser CDU heute denn raten?

Lohmann: Dringend den Mut zum fairen Dialog, der notwenigen Vielfalt auf der Basis christlicher Werte und die Souveränität zur gebotenen Selbstkorrektur. Verleumder, die offenbar aus eigener Argumentationsabstinenz Angst vor Argumenten und überzeugendem Profil haben, sind keine Zukunft. Wenn jetzt, nach dem überraschungsresistenten Scheitern von AKK nicht diese allerletzte Chance ergriffen und genutzt wird, kann ich nur auf das ehemalige Gebäude der italienischen Democrazia Cristiana in Rom verweisen: Diese Schwesterpartei gibt es seit 1994 nicht mehr und wurde aufgelöst. Das aber ist kein gutes Vorbild für die CDU, auch wenn nicht alles vergleichbar ist. Aber das perfide Anbiedern nach links und extremlinks gehört nun wirklich nicht zur Ur-DNA der CDU. Wer der Betonwand bedrohlich näherkommt, sollte den Rat befolgen: Manchmal hilft nur noch eine Vollbremsung. Sie kann rettend sein.

kath.net-Video-Blog der Theologin Margarete Strauss: "An den Synodalen Weg: Wir können nicht das 6. Gebot streichen und darüber demokratisch abstimmen!"




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Lesermeinungen

 Steve Acker 12. Februar 2020 
 

absurde Aggressivität gegenüber der Werteunion

Ich glaub die absurde Aggressivität gegenüber der Werteunion rührt daher dass das Parteiestablishment Angst vor Merz hat, und jetzt wild um sich schlägt um seine möglichen Unterstützer einzuschüchtern und mundtot zu machen.


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 ottokar 11. Februar 2020 
 

In der Sackgasse

Der gegenwärtige Aufruf führender CDU-Politiker, weder mit der Linken noch mit der Rechten (AFD) zusammenzarbeiten führt zur eigenen Isolation. Die CDU schwächt sich dadurch selbst und verliert dadurch an Wählern (siehe Thüringen minus 10% nach dem Debakel mit der FDP). Trotz grosser inhaltlicher Gegensätze ist es auf Dauer nicht klug, ja sogar dumm, andere demokratisch gewählte Parteien zu ignorieren. Der ständig erhobene Zeigefinger imponiert zunehmend als oberlehrerhaft und arrogant.Man muss die Diskussion mit dem politischen Gegner suchen und Überzeugungsarbeit leisten, sofern man gute Argumente hat, und die gibt es!. Ständiges Verteufeln bei gleichzeitiger Diskussionsverweigerung provoziert Verlust an Glaubwürdigkeit und spielt dem Gegner Stimmen zu.


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 Winrod 11. Februar 2020 
 

Fortsetzung

Dazu ist er mir zu schillernd.


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 Chris2 11. Februar 2020 
 

"Demolition Man"

heißt der geradezu prophetische Actionklassiker mit Wesley Snipes und Silvester Stallone aus den 1990ern natürlich richtig. Bei der Gockelsuche kommt sonst nur in jeder Hinsicht unpassender Käse.


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 Chris2 11. Februar 2020 
 

"Wenn der Faschismus wiederkommt,

wird er nicht sagen, 'Ich bin der Faschismus', sondern 'Ich bin der Antifaschismus'"
Nie war dieser Satz näher an seiner Verwirklichung, als im Deutschland des Jahres 2020 unter seiner noch bis zum St.-Nimmerleins-Tag negierenden "Demolitionwoman" (Filmkenner achten auf die vielen netten Anspielungen, vor allem auf alle Szenen mit Dr. Raymond Cocteau)...


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 Ad Verbum Tuum 11. Februar 2020 

@Ulrich Motte

ich muss ja einräumen, dass ich mit dem Liberalismus insofern etwas auf Kriegsfuß stehe, da er mir oftmals eher als Freiheit von (allen Einschränkungen) als durch ein "Freiheit zu" erscheint. Der Punkt den Sie anreißen - der ist gegenbenenfalls doch auch schon in der "Freiheit des Christenmenschen" beinhaltet.
Der Sozialstaat trägt die große Gefahr des Illiberalen, da die (christliche) Sorge um seinen Mitmenschen an den Staat delegiert ist, und dieser - so wie bei uns geschehen - sich zum Nannystaat entwickelt, der dabei unsere Freiheiten zunehmend einschränkt (und gleichzeitig asozial wird, indem die Element der Dankbarkeit und der Fürsorge um den Nächsten ins Nirwana delegiert wird).
Dass unsere Politik, die zum Parteienstaat degenerierte, sich wieder mit der Selbstbeschränkung des Staates auseinandersetzen muss ist unübersehbar.
Dies bitte auch nicht als Kritik an Ihrem Einwurf, sondern zur Ergänzung.


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 Chris2 11. Februar 2020 
 

Für Merkel gibt es nur noch die Alternative,

entweder den spiralförmigen Absturz weiterzustürzen, an dessen Ende wir in einer linksextremen Diktatur enden oder Deutschland ungespitzt in den Boden gerammt ist (Sicherheit, Wirtschaft, Zusammenhalt...) - vermutlich sogar beides. Ein Abfangen in letzter Sekunde durch sie würde an ein Wunder Grenzen (Großschreibung durch die Autokorrektur...), denn sie würde damit ihre eigene Politik für gescheitert erklären. Und wer schafft das schon - vor sich selbst und vor allem gegen die seit gestern in nibelungentreue geschmiedete Fast-Allparteien-Koalition (ab 2015 gab es sie ja schon einmal) gegen die größte und de facto einzige Oppositionspartei? Denn auch Lindner hat nach der tagelangen Hetze gegen die FDP geschworen, niemals auch nur den kleinsten Vorschlag der AfD zu unterstützen, egal, wie vernünftig er auch sein mag. Egal, eh alles längst Merkulatur...


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 Ulrich Motte 11. Februar 2020 
 

DANKE! Viel Gutes!

Eine kleine Ergänzung: Neben der (christlich-) sozialen und der konservativen Wurzel betont die CDU auch immer ihre liberale Wurzel. Ihr wohl wichtigster Vordenker war Franz Böhm. Liberalismus heißt: Privatisierung/Entstaatlichung. Und diese Wurzel hat die CDU meines Erachtens noch mehr ausgerissen als ihre 2 anderen. Ludwig Erhard und Franz Böhm sind der CDU von heute wesensfremd.


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 Diasporakatholik 11. Februar 2020 
 

Tja, AKK ... sic transit gloria mundi....

So schnell kann es gehen: 

Vor 9 Tagen mischt sie sich vollmundig in eine innerkirchlich Debatte ein und stößt konservative Katholiken wie mich damit vor den Kopf.

Dann kam das Debakel von Thüringen, und sie wird mit ihrem eigenen dortigen Landesverband nicht fertig.

Und jetzt verkündet sie nun ihren Verzicht auf die Kanzlerkandidatur der Union sowie auch NICHT-Wiederbewerbung um den CDU-Parteivositz.

Ob sie wirklich noch den nächsten Unions-Kanzlerkandidat mitbestimmt, sei dahin gestellt.

Mir fällt dazu Wilhelm Hauffs Kurz-Gedicht ein:

"Gestern noch auf stolzen Rossen,
Heute durch die Brust geschossen,
Morgen in das kühle Grab!"

(Reiters Morgengesang)

Ist natürlich symbolisch und im übertragenen Sinne zu verstehen.

Insbesondere die letzte Zeile ist in diesem Zusammenhang etwa i.S. von "abgehakt/abgehalftert" zu nehmen.


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 Ad Verbum Tuum 11. Februar 2020 

Die Würfel sind gefallen.

Die cDU schafft es selbst nach deren Forderung eine Wahl rückgängig zu machen" nicht ihrer kommunistisch-diktatorischen Übermenschin abzuschwören. Das zeigt doch drastisch wo die cDU steht. Was ich an Hrn. Lohmann, den ich auch wg. seines Einsatzes zum Lebensschutz sehr schätze adressieren möchte: ich denke, dass er bzgl. der cDU einer Selbsttäuschung unterliegt. Sie ist durch und durch entkernt, da sprießt höchstens noch rot-grünes Leben raus. Wem sollte man denn bei einem Neuanfang vertrauen? Denen die Merkel die ganzen Jahre durch minutenlang zujauchzten? Das frühere Vertrauen hat mir diese Partei mit Stumpf und Stiel ausgebrannt-ich kann keinen mehr bemitleiden. Mein Schlusspunkt nach fast 30 Jahren war die widervernünftige Fukushima-Entscheidung. Kein Kompass, keine Verlässlichkeit, populistische Willkür.
Auch die Werteunion hätte vor Jahren schon die cDU verlassen müssen - außer heißer Luft konnte sie innerhalb nichts bewirken. Finis cDU.


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 siebenschlaefer 11. Februar 2020 
 

@Herbstlicht: Danke für den link

Den hervorragenden Beitrag sollten möglichst viele hier lesen, das ist Geschichtsunterricht vom Feinsten und liegt noch keine 30 Jahre zurück.


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 Konrad Georg 11. Februar 2020 
 

Fortsetzung

Die dadurch entstandene Glaubenskrise half das ZdK eifrig zu befeuern mit seinem Aufstand gegen Humanae Vitae und gleichzeitig verstärkt durch die 68er. Deutschland hat fertig.

Das Rezept gegen diese Entwicklung wurde uns vermittelt (1950 Heroldsbach) in Amsterdam um die gleiche Zeit.


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 Konrad Georg 10. Februar 2020 
 

Lieber Bernhard Joseph,

ich sehe eine Linie, die pfeilgrad auf unsere Situation zielt und die maßgeblich durch unseren Klerus zu verantworten ist.
Um nicht bei Adam und Eva anzufangen, warum kam es zur lutherischen Revolution. Birgitta von Schweden hatte das Gegenmittel empfangen. Es wurde nicht genutzt.
Warum kam es zum WK II? In Fatima wurde das Gegenmittel angeboten. Es wurde nicht genutzt.

Um mit meinen abstrusen Gedanken fort zu fahren:
Womit haben sich die Russen Lenin und Stalin verdient, die Deutschen Hitler und die Polen nicht nur Hitler und Stalin, sondern auch eine faschistisch-imperialistische Regierung?

Noch ein wenig abstruser? Womit haben wir Katholiken uns Papst Franziskus verdient? Geht das auch hier von Deutschland aus?

Er ist unser Papst. Papst Benedikt ist nicht Regierender, sondern Betender. Nach dem Konzil hat der Großteil unsere Klerus zu eher astrologischen, statt zu astronomischen Höhenflügen angesetzt. Nicht der Heilige Geist, sondern der des Konzils ramponiert die Kirche.


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 Steve Acker 10. Februar 2020 
 

siebenschlaefer ja

Merkel hätte in der DDR eine glänzende Karriere gehabt. Nach der Wende hat sie rechtzeitig das Pferd gewechselt.
Die ddr hat sie sicher nie als Leid empfunden.
Aktuell steht zur Diskussion ob die Thüringer CDU Ramelow hilft MP zu werden.Sollte das soweit kommen, dann ist die CDU wieder zur Blockpartei geworden, das 30 Jahre nach Fall der Mauer!

Broder hat auf Achgut über die Linke-Fraktionsführerin geschrieben (die Blumenstrausswerferin)
Da schaudert es einen : ein echter DDR Kader.

Es heisst ja Ramelow sei ja so gemäßigt und beliebt. So beliebt dass seine Koaltion seit der letzten Wahl keine Mehrheit mehr hat!

nach der Wahl von Kemmerich hat er übrigens theatralisch an die Opfer von Buchenwald gedacht.
Buchenwald wurde bis 1950 von den Sowjetzt weiterbetrieben um Missliebige einzusperren,7000 kamen dabei ums Leben.
Ob Ramelow auch an diese gedacht hat?

In der "Linke" steckt ganz viel SED drin.


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 Winrod 10. Februar 2020 
 

@Aquilinus

Sie sagen, Politkrise und Kirchenkrise gingen parallel. Ich stimme Ihnen da voll zu.
Auch schon Hilaire Belloc sah das so, als er schrieb: Das Schicksal der Welt hängt vom Zustand der katholischen Kirche ab. Nur durch sie wird es uns möglich, zu verstehen, woher wir kommen und wonach wir streben müssen, um unsere Kultur zu erneuern.
Die Verwirrung in der Politik hängt also auch mit der derzeitigen Verwirrung in der Kirche zusammen.


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 Hadrianus Antonius 10. Februar 2020 
 

Im Stürzflug

Mit der Dummheit von Politikern braucht man kein Mitleid zu haben.
Die wissen nämlich sehr gut was sie tun, warum sie es tun und haben keine Hemmungen, ihre "Macht" zu zeigen und auszuüben.
Und die CDU ist schon vollends auf dem Weg der italienischen und belgischen Christendemokratie.
M. Lohmann besprach schon Italien; im französischsprachigen Belgien verdünstete die PSC regelrecht, um dann in Todeskampf als CDH ("Centre d´mocratique humaniste") reanimiert zu werden, und in den letzten 10 Jahren komplett zu zerbröseln.
Sehr richtig machte sie jetzt eine Kongress, um zu finden wofür sie nun eigentlich steht; und "Besserung in 50 bis 100 Jahren ist nicht ausgeschlossen" (Kein Fake, aber ein wörtliches Zitat :-) !!)
Und flämischerseits: "Die CD&V (früher CVP) ist ein Huhn ohne Kopf" (sic La Libre Belgique, einst urkatholische Zeitung).
Letzte Wahlprognose: 8 % (früher: 54%).
Im freien Fall nach unten.
Bon débarras.


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 Herbstlicht 10. Februar 2020 
 

Frau Merkel? Nein, danke!

Umgebung prägt!
Frau Merkel lebte bis etwa Mitte dreißig, also wichtige prägende Jahre ihres Lebens in der DDR und war dort FDJ-Sekretärin.
Wenn hierzulande Bürger z.B. gegen die Auswüchse des Genderismus sind, Probleme mit der Ehe für alle haben, wenn sie sich für den Lebensschutz einsetzen, wenn sie die Familie als Vater-Mutter-Kind-Gemeinschaft leben, und unkontrollierte Zuwanderung ablehnen - all dies genügt, sie nicht nur als konsevativ einzuordnen.
Oft genug werden sie deswegen als rechts, extrem rechts oder gar als "nazi" verunglimpft, obwohl es sich um Leute handelt, die erst Jahrzehnte danach geboren wurden.
Warum aber wird die vermutliche Prägung Frau Merkels durch die SED so gut wie nie thematisiert?

Aber davon abgesehen, hier ein äusserst empfehlenswerter Beitrag:

https://www.publicomag.com/2020/02/die-frage-die-angela-merkel-nie-stellen-wird/


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 Wynfried 10. Februar 2020 

Frau Kramp-Karrenbauer

wäre besser Ministerpräsidentin des Saarlandes geblieben. Dort hatte sie einen vergleichsweise guten Job gemacht. Der Wechsel nach Berlin war von Anfang an ein Fehler. Jetzt bleibt ihr nur noch das Amt als Bundesverteidigungsministerin. Fragt sich nur, wie lange noch ...

Als Katholikin hat AKK allerdings auch eine eher schwache und sehr zeitgeistliche Figur gemacht, etwa als Befürworterin der Frauenordination und Zölibatsgegnerin. Auch ihre Prinzipien im Lebensschutz waren wohl nicht so ganz klar. Jedenfalls hat man davon nicht viel gemerkt.


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 Labrador 10. Februar 2020 
 

Es wäre.ja schon ein Fortschritt, wenn wenigstens das D für Demokratisch

Wiederhergestellt würde, denn auch das ist mittlerweile in Thüringen der ..U abhanden gekommen


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 siebenschlaefer 10. Februar 2020 
 

Nun ja, Herr Lohmann hat ja das entscheidende Faktum benannt

Frau Merkel war FDJ-Propagandasekretärin, hat in der SED von der Pike auf gelernt. Dass sie in der DDR promovieren durfte, war ein Zeichen der Anerkennung durch die SED-Bonzen. Ich habe mal ein Interview mit Egon Krenz gesehen, in dem dieser sagte, Merkel hätte auch in der DDR eine große Karriere hingelegt. Was also liegt näher, als dass sich die Dame mit den alten Genossen gut versteht. DIE LINKE ist ja nichts anderes als die ein paar Mal umbenannte SED. Ich habe den Merkel-Hype nie verstanden, denn wie Herr Lohmann treffend sagt, man musste kein Hellseher sein, um schon vor mehr als 10 Jahren zu sehen, was die Agenda der Frau Merkel war. Dass sie eine einstmals große konservative Partei innerhalb zweier Dekaden komplett auf links krempelt, das ist schon ein sozialistisches Meisterstück!


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 Bernhard Joseph 10. Februar 2020 
 

Die "C"DU/"C"SU hat fertig

In der CDU/CSU bestimmt allein der Kampf um nette Mandatspfründe die "Moral". Christlich ist da nicht mal mehr der innerparteiliche Umgang miteinander.

Usula von der Leyen hat die Bundeswehr demontiert, Merkel die sozialen Systeme gesprengt und Kramp-Karrenbauer den inneren Parteizusammenhalt zersetzt.

Das sind doch echte Erfolgsbilanzen!

Unsere Gesellschaft zerfällt leider sowohl was die Parteienlandschaft als auch den allgemeinen gesellschaftlichen Konsense anbetrifft, in einen unheilvollen Extremismus von Links und Rechts.

Die Hauptschuld kommt hier den Medien zu, die seit Jahrzehnten auf dem linken Auge blind sind und so einen Extremismus befördert haben, der dann auch sein Pendant belebt.


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 Aquilinus 10. Februar 2020 
 

Kirchenkrise und Politikkrise laufen parallel!

So wie viele in der CDU sich von den christlichen Werten immer mehr entfernen, entfernen sich parallel dazu immer mehr Menschen in der Kirche von Christus. Bei beiden Strömungen geht es um Macht, aber nicht um Wahrheit oder Werte.


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 Adamo 10. Februar 2020 
 

Lieber Herr Lohmann, Sie haben mir aus der Seele gesprochen!

Aber wer kann unsere ehemalige CDU wieder in die Mitte rücken?
Wer kann ihr "C" wiederherstellen?

In dem jetzigen zerstrittenen Haufen, den Frau Merkel angerichtet hat, kann ich Niemanden entdecken.

Niemand in der CDU hat dieser Frau Merkel mit ihrem Linkstrend Einhalt geboten! Alle haben ihr nach dem Mund geredet vor lauter Angst den Posten zu verlieren.


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 Hibiskus 10. Februar 2020 
 

Merkel wird alles zerstören!

Ich kann nichts anderes sehen und empfinden: Mit Angela Merkel wurde eine Nachfolgerin Honeckers zur Kanzlerin. Hört man ihre Stimme, dann ist es "O"Ton. Wer ihr widerspricht wird unverzüglich entfernt. Sie benötigt dazu nicht einmal die Stasi. Dieses Spiel treibt sie seit Jahren und alle kuschen, haben Angst, wegen eines falschen Atemzugs das nächste Opfer zu sein. Es geht um die Tötung von menschlichen Existenzen.

Aber für die Bürger in Deutschland ist die Politikerin Nummer 1.

Herr Gott, sende du ein Zeichen!


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 Winrod 10. Februar 2020 
 

Und was ganz schlimm ist , lieber Herr Lohmann,

ist die Tatsache, dass die CDU ihre historische Aufgabe, die Mitte stabil zu halten , verraten hat. Sie ließ sich von ihrer ehemaligen Vorsitzenden nach links verschieben und gab so die Mitte frei.
Und was die CDU auch zunehmend vergessen hat, ist die Bedeutung ihres C`s für unser Land. Sie vergaß, was Konrad Adenauer noch ganz klar wusste, dass nämlich eine echte Demokratie auf eine christliche Fundierung nicht verzichten kann.


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 Diadochus 10. Februar 2020 
 

Vollbremsung

Das Interview ist eine hervorragende Momentaufnahme der CDU. Herr Lohmann hat alles gesagt, was es da zu sagen gibt. Vor der Schlussfolgerung schreckt er allerdings zurück. Er denkt es sich vielleicht, aber er spricht es nicht aus. Die rettende Vollbremsung muss sein: Merkels sofortiger Rücktritt. Meine Befürchtung ist, sie wird bleiben, bis die CDU Adenauers vollkommen zerstört ist. Das ist ihr linker Auftrag. Es ist jammerschade, wie an sich gute Kräfte wie Julia Klöckner sinnlos verheizt werden, während die gottgleiche Dame müde lächelt.


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 Winrod 10. Februar 2020 
 

Nicht das erste

und vielleicht auch nicht das letzte Bauernopfer dieser Autokratin.


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