Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. "Vaccine Amen"
  5. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  6. Panik in Magdeburg
  7. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  8. Leo XIV. möchte bei 'Alter Messe' 'konkrete und großzügige Lösungen'
  9. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  10. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  11. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  12. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  15. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung

Zeig mir, was ich kann. Führ mich in die Freiheit!

15. Februar 2020 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gott, stell du mich hin, wo du mich brauchst. Versorge mich. Befähige mich. Hilf mir, deinem Ruf zu folgen und schubs mich, wenn die Zweifel kommen - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Lucia Kirchgasser


Salzburg (kath.net)
Ich war vergangenes Wochenende auf einer christlichen Veranstaltung in der Steiermark, weil ich dort einen kleinen Dienst hatte.

An nur einem Tag ist so viel passiert. In mir und um mich herum.
Die größte Erkenntnis war für mich, wie gut es tut, mal rauszukommen.
Ich habe mich schon lange nicht mehr so von Gott führen und versorgen lassen, aber einmal mehr erfahren, wie treu und gut er ist.

Dieses Wochenende hat mich sehr viel Mut gekostet und nicht alles ist nach Plan gelaufen. Aber ich habe mich auch schon lange nicht mehr so lebendig gefühlt.

Wie oft habe ich Gott schon mein Ja gegeben, dass er in meinem Leben die Führung übernehmen darf. Am Samstag ist mir aufgefallen, wie wenig Raum ich ihm dafür im Alltag lasse.


Am liebsten nehme ich die Zügel doch selbst in die Hand. Ich sage im einen Moment „DEIN Wille geschehe.“ und dann helfe ich mir doch lieber selbst, damit „endlich was weitergeht“.

Ich habe ganz konkrete Vorstellungen wie die kommenden Monate und Jahre meines Lebens verlaufen sollen und welche Meilensteine ich erreichen will. So will ich leben, das will ich arbeiten, so will ich sein. Das soll passieren. So ist es gut.

Was passiert, wenn ich all diese Vorstellungen loslasse? Was passiert, wenn ich mich wirklich führen lasse? Was passiert, wenn ich es Gott überlasse, meine Grenzen zu stecken? Was passiert, wenn ich vertraue und Gott das Planen überlasse?

Ich merke, dass mir das riesige Angst macht! Ich liebe Sicherheit. Selbst wenn es nur vermeintliche Sicherheit ist, immer noch besser, als Ungewissheit und Risiko.

In einem Vortrag habe ich einmal gehört, dass Freiheit immer außerhalb von Sicherheit und Komfort liegt und man nur durch das Überwinden von Problemen und Ängsten dorthin kommt.

Will ich das dann? Will ich überhaupt frei sein, wenn das bedeutet, dass ich mein bequemes Nest verlassen muss?

Ich liebe mein Nest. Und ich verbringe sehr viel Zeit damit, mich zu fragen, wie ich es mir noch gemütlicher machen kann, nicht so sehr damit, was da draußen noch auf mich wartet und ob ich mal ins Ungewisse springen soll.

Fliegen kostet viel Kraft und Energie. Fliegen ist gefährlich. Fliegen braucht Mut und Übung.
Aber was ist ein Vogel, der nicht fliegt? Dazu sind sie berufen, dafür hat Gott sie geschaffen, genau dazu hat Gott sie befähigt. Im Fliegen liegt ihre Freiheit, nicht im Nest hüten.

Ich will das auch. Lebendig sein, mein Potential ausschöpfen, leben wozu Gott mich geschaffen, berufen und befähigt hat!

Gott, stell du mich hin, wo du mich brauchst. Versorge mich. Befähige mich. Hilf mir, deinem Ruf zu folgen und schubs mich, wenn die Zweifel kommen. Zeig mir, was ich kann. Führ mich in die Freiheit. Ich vertraue dir. Einmal mehr sag ich JA!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Diadochus 16. Februar 2020 
 

Freiheit

In der sicheren Komfortzone ist es natürlich einfach, Gott sein Ja zu geben. Das kostet keinen Mut. Letztes Jahr war ich 10 1/2 Monate arbeitslos, mit all den damit verbundenen Schikanen. Ich sagte zu Jesus: "Mach mit mir, was Du willst. So einfach wirst Du mich nicht los." Jetzt bin ich gewissermaßen in der Freiheit. "Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Seid also klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben." (Mt. 10, 16) Jetzt habe ich nur noch Atheisten und Muslime als Arbeitskollegen, darunter eine vollverschleierte Muslima. Da kann ich meine Potentiale voll ausschöpfen. Ich danke Gott für diesen wunderbaren Arbeitsplatz. Da fühle ich mich wohler, als in so manch kirchlichen Kreisen. Da ist jetzt mein Platz. Ja, manchmal braucht es einen kleinen "Schubs".


1
 
 Rosario 15. Februar 2020 

Gott zeigt zur rechten Zeit den Weg

Trifft für meine Lebenssituation im Moment so richtig zu dieser Artikel von Frau Kirchgasser.
"Jesus, sorge du!"
Dieses kurze Stoßgebet habe ich mir in letzter Zeit so richtig zu eigen gemacht
und es passt genau zu dem was der Artikel zum Inhalt hat.
Und ich betrachte das als Fingerzeit Gottes.
Recht lieben herzlichen Dank.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Dein Glaube und die Herrlichkeit Gottes
  2. Wenn Gott dich ruft: Bist du da?
  3. Brennt dein Herz noch für Gott?
  4. Der Friede, den Gott dir nachwirft
  5. Ruhelos in der Welt, doch ruhig in Christus
  6. Jesu Kreuzesopfer und dein Bekenntnis
  7. Gnade in jedem Augenblick
  8. Die Sehnsucht Christi nach dir
  9. Gerufen, das Blut Christi zu lieben
  10. Große Veränderung beginnt von kleinen Fortschritten






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Panik in Magdeburg
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  9. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  10. Leo XIV. möchte bei 'Alter Messe' 'konkrete und großzügige Lösungen'
  11. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  12. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  15. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz