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Kardinal Zen bedauert Lage der Katholiken in China

20. Februar 2020 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Die Lage der Katholiken in der Volksrepublik China habe sich seit dem Abkommen mit dem Vatikan noch weiter verschlechtert. Die Kommunisten würden keine Kompromisse akzeptieren, nur Unterwerfung , sagte der emeritierte Bischof von Hongkong.


New York (kath.net/lifesitenews/jg)
Joseph Kardinal Zen (88), der emeritierte Bischof von Hongkong, hat in einem Interview mit LifeSiteNews die Situation der Katholiken in China beklagt. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Die vom kommunistischen Regime kontrollierte Chinesische Katholische Patriotische Vereinigung sei „immer objektiv schismatisch“ gewesen. Das bleibe sie auch nach dem von ihm wiederholt scharf kritisierten Abkommen mit dem Vatikan, wenn auch „mit dem Segen des Heiligen Stuhls“, wie Zen bedauernd formulierte. Die Kommunisten würden niemals einen Kompromiss akzeptieren sondern nur Unterwerfung, sagte Zen. „Mit einem totalitären Regime gibt es keine Möglichkeit für Gespräche oder Verhandlungen. Sie wollen dich auf deinen Knien“, warnte er. Die Lage der Katholiken in der Volksrepublik China habe sich seit dem Abkommen noch weiter verschlechtert. Das sei die traurige Realität, sagte Zen.


Der emeritierte Bischof von Hongkong bedauerte auch das Schweigen des Papstes zum Vorgehen der chinesischen Behörden gegen die Demonstranten in Hongkong.


Link zum Interview mit Kardinal Zen auf LifeSiteNews (englisch):

EXCLUSIVE: Cardinal Zen criticizes Vatican for ‘despis[ing] the heroes of faith’ in China


© Foto: Kirche in Not



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Lesermeinungen

 Rotanel 21. Februar 2020 
 

Peking - das vierte Rom?

Die politische Elite Chinas ist auf der Suche nach einer neuen Ideologie für das Volk. Vielleicht heißt es bald: Peking - das vierte Rom.


1
 
 Diasporakatholik 20. Februar 2020 
 

Gebet für die Bekehrung Chinas 2

Allmächtiger Gott, Herrscher aller
Völker, dein Wille ist es, dass alle Menschen gerettet werden. Wir bitten dich durch das Geheimnis des Todes und der Auferstehung deines Sohnes Jesus Christus :
Sende deinen heiligen Geist und erleuchtet deine chinesischen Söhne und Töchter auf dem Festland, in Taiwan, Hongkong und Macau und in der ganzen Welt, dass sie die Frohbotschaft annehmen, sich zu Christus bekehren und mit allen Kräften an der Neuordnung der Welt mitwirken.
Wir beten auch für alle Mitglieder dieser Gebetsgemeinschaft auf der ganzen Erde:
Segne sie und erfülle sie mit deiner Gnade. Lass sie in der Tugend wachsen und einst in dein himmlisches Reich gelangen. So bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Maria, himmlische Königin Chinas, bitte für uns! Heiliger Josef, Patron Chinas, bitte für uns! Selige Märtyrer Chinas und alle Heiligen, bittet für uns!


8
 
 Diasporakatholik 20. Februar 2020 
 

Gebet für die Bekehrung Chinas 1

Barmherziger himmlischer Vater, Schöpfer der Welt und Lenker der Menschheitsgeschichte, du liebst und umhegst alle Völker. Du hast Deine Liebe in besonderer Weise dem chinesischen Volke erwiesen und ihm eine altehrwürdige, reiche Kultur, ein großes Land und eine zahlreiche Bevölkerung verliehen.
Deine Söhne und Töchter in China haben eine lange Zeit leidvoller Prüfungen durchgestanden und dabei das Zeugnis der Treue zu Christus und seiner Kirche gegeben.
Wir bitten dich, lass sie im Glauben feststehen und in Werken der Liebe verharren. Gib ihnen eine glühende und freudige Hoffnung, so dass aus dem Samen des Evangeliums recht bald der Glaube an Christus in China voll erblühe.

Forts. folgt


8
 
 Adamo 20. Februar 2020 
 

Die Warnungen von em.Kardinal Zen sind für uns Christen alarmierend!

Es ist alles so eingetreten wie
Kard. Zen es PF vorhergesagt hatte. Doch PF hat nicht auf ihn gehört. Leider!

Das neuartige furchterregende Coronavirus in China erinnert mich doch sehr an die Ägyptischen Plagen.


9
 
 Herbstlicht 20. Februar 2020 
 

Vatikan: Amazonas und China

Das Abkommen mit China:
Das ist auch einer der Gründe, warum ich mich nicht vorbehaltlos über die pästliche Entscheidung bezügl. Erhalt des Zölibats und der Nicht-Weihe von Frauen freuen kann.
Im Hintergrund ist immer die Lebenssituation der chinesischen Christen, zumal der Katholiken präsent.
Ihr Kummer und ihre Verfolgung scheint auf Seiten des Vatikan nicht den selben Stellenwert zu haben wie die Belange der Völker am Amazonas.
Immerhin gibt es dort keine Verfolgung und Unterdrückung.

Es ist die ungemein schmerzhafte Erfahrung, die chinesische Christen machen müssen: die Erfahrung der Vernachlässigung durch die katholische Kirche in Rom und die gleichzeitige Bevorzugung von Christen am Amazonas.


14
 
 Schlicht Josef 20. Februar 2020 
 

Lage der Katholiken in China

Papst Franziskus hätte Kardinal Zen beim Abkommen mit China nicht üebergehen dürfen!


12
 

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