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Der „Synodale Prozess“ ist ein revolutionäres Ereignis

27. Februar 2020 in Kommentar, 23 Lesermeinungen
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Synodaler Weg – Wie sich diese „Revolutionäre“ weiter verhalten werden, nachdem Papst Franziskus mit Schreiben „Querida Amazonia“ die Ziele durchkreuzt hat, bleibt spannend. Gastbeitrag von Hubert Gindert/Forum Deutscher Katholiken


Bonn (kath.net/Forum Deutscher Katholiken) Die drei ersten Tage des „Synodalen Weges“ vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 in Frankfurt brachten Weichenstellungen, die eine „andere Kirche“ zum Ziel haben. Es ging nicht um Neuevangelisierung oder ein vertieftes Verständnis unseres Glaubens. Mit der Zustimmung von 87 % der abstimmungsberechtigten Mitglieder, können bei den weiteren Beratungen, Beschlussvorlagen, die sich gegen die Lehre der Kirche richten, aufgegriffen und abgestimmt werden. Das ist ein revolutionärer Schritt!

Wie sich die „Revolutionäre“ dieser kirchlichen Versammlung weiter verhalten werden, nachdem Papst Franziskus mit seinem nachapostolischen Schreiben zur Amazonassynode die ausgesprochenen Ziele: Lockerung des Zölibats für Priester, Frauenpriestertum etc. durchkreuzt hat, bleibt eine spannende Frage. Die ersten Reaktionen der „Reformer“ reichen von Enttäuschung und Wut bis zu „jetzt erst recht“.

Wie Revolutionen ablaufen – die Mehrheit der Synodalteilnehmer agiert wie ein politisches Gremium – kann man an historischen Beispielen studieren, insbesondere am großen Vorbild, d.h. an der Französischen Revolution von 1789.

In Frankreich wurden von Ludwig XVI. die sogenannten „Generalstände“ (Adel, Geistlichkeit, Dritter Stand) einberufen. Der Staat war zahlungsunfähig geworden. Der Auftrag an die Generalstände war, die Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen. Vor dem Zusammentreten der Generalstände wurden im ganzen Land heftige emotionale Diskussionen geführt, bei denen es weniger um den eigentlichen Auftrag, sondern vielmehr um die künftige Machtaufteilung im Staat ging. Das weitverbreitete Flugblatt von Abbé Sieyes stellte die Frage: „Was ist der Dritte Stand“? und beantwortete sie mit: „Bisher war er nichts, in Zukunft wird er alles sein“!


Vor Beginn des „Synodalen Weges“ wurden im ZdK und in den katholischen Frauenverbänden, bei Maria 2.0 und im BDKJ ebenfalls heftig gegen die Lehre der katholischen Kirche (Zölibat, die Priesterweihe von Frauen), mit dem Rückenwind der Medien polemisiert und die eigenen Forderungen deutlich genannt: Es ging darum mit dem Synodalen Weg „ eine Kirche zu schaffen in der nichts mehr so sein wird, wie es war“, merkte ein Bischof an.

Am 5. Mai 1789 trafen sich die französischen Abgeordneten zu ihrer ersten Sitzung. Die Abgeordneten befassten sich nicht mit ihrem Auftrag die Staatsfinanzen zu sanieren, sondern mit der Neuaufteilung der Macht im Staat, d.h. mit der Verfassung.

Die Mehrheit der Synodenvertreter in Frankfurt griffen nicht das auf, was ihnen Papst Franziskus in seinem Schreiben an das „pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ aufgetragen hatte. Das konnte angesichts des desaströsen Zustandes des Glaubenswissens und der Glaubenspraxis nur die Glaubensvertiefung und Neuevangelisierung sein. In Frankfurt ging es aber um die Weichenstellungen, mit den vorher deutlich artikulierten Forderungen, eine neue Kirche zu etablieren.

Die französische Versammlung umfasste 1214 Teilnehmer (Klerus 305, Adel 285, Dritter Stand 621). Nach der bisherigen Ordnung saßen die drei Stände in getrennten Räumen. Damit die Beschlüsse Geltung erlangten, mussten sie in allen drei Ständen die Mehrheit haben. Der Dritte Stand verlangte nun gemeinsame Sitzungen in einem Raum. Damit wäre ihnen mit 621 Abgeordneten immer die Mehrheit gesichert gewesen. Der Streit in dieser Frage dauerte acht Wochen. Am 17. Juni 1789 verabschiedete der Dritte Stand eine Resolution und erklärte sich zur Nationalversammlung , das heißt zur Vertretung der französischen Nation. Das war ein revolutionärer Akt, der alle Standesunterschiede beseitigte.

Die Organisatoren des ZdK verlangten, dass die Laien auf „gleicher Augenhöhe“ mit den Bischöfen und Klerikern stehen müssten. Dabei ging es nicht um die selbstverständlich gleiche Würde, sondern um die Mitbestimmung in allen Fragen die anstehen, obwohl das Zweite Vatikanische Konzil bekräftigt hat, dass die Bischöfe und die Weltchristen ganz unterschiedliche Aufgaben und Kompetenzen in Kirche bzw. Gesellschaft haben. Die Bischöfe haben die ZdK-Forderung hingenommen. Das ist ein eigenartiges Selbstverständnis. Das „Genossentum“ ging sogar einen Schritt weiter. Es wurde der Antrag gestellt, Rangunterschiede und Titel aufzugeben. Alle sollten sich nur mit dem Nachnamen ansprechen. Selbst ein solcher Antrag bekam eine stattliche Anzahl von Stimmen.

Am 23. Juni berief Ludwig XVI. alle Stände zusammen und ordnete weiterhin getrennte Sitzungen an. Aber der König hatte schon zulange gezögert. Am 24. Juni schlossen sich über die Hälfte des geistlichen Standes und 47 Adelige dem Dritten Stand an. Schon vorher waren Adelige, wie Graf Mirabeau oder Geistliche, wie Abbé Sieyes Wortführer des Dritten Standes geworden. Der König musste nachgeben. Wir können Ähnliches bei Bischöfen und Pfarrern feststellen, die sich zu Sprechern radikaler Laienforderungen machen, z.B. zu den Forderungen von Maria2.0 oder der Segnung homosexueller Paare etc..

Der weitere Ablauf der französischen Revolution ist bekannt. Die Nationalversammlung griff immer stärker in die Rechte der Kirche ein. So wurde am 4. August 1789 der Kirchenzehnt („Kirchensteuer“) abgeschafft. Der Kirche wurde der Landbesitz weggenommen. Die Nationalversammlung blieb aber nicht bei der Trennung von Kirche und Staat stehen. Sie versuchte vielmehr 1790 eine Staatskirche einzurichten mit vollständiger Kontrolle über sie. Die Pfarrer wurden zum Treueid gezwungen. Zwei Drittel aller Pfarrer und sämtliche Bischöfe, außer sieben, verweigerten den Treueid. Im weiteren Verlauf wurde der König abgesetzt und hingerichtet. Die radikale Minderheit der Jakobiner terrorisierte die gemäßigte Mehrheit. Am Ende spalteten sich selbst die Jakobiner und es entstand das Terrorregime.

Es bleibt abzuwarten, wie nach den Weichenstellungen von Frankfurt der „Synodale Prozess“ weitergehen wird.

Foto Prof. Gindert (c) Forum Deutscher Katholiken


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Lesermeinungen

 Alpenglühen 2. März 2020 

Bei CNA, deutsche Ausgabe, ist ein Kommentar von Paul Josef

Kardinal Cordes zum postsynodalen Dokument "Querida Amazonia" (QA) zu lesen. Erneut wird eine Fußnote eingesetzt, um aushebeln, was „nach vorne“ positiv aussieht, tatsächlich aber zur Katastrophe führen kann. U. bei der zeitgeistigen Kreativität der meisten Oberhirten in Deutschland, schnüren sicherlich schon einige die entsprechenden Pakete…..

de.catholicnewsagency.com/article/gemeindeleiter-und-eine-papstliche-fussnote-gastkommentar-von-kardinal-paul-josef-cordes-0823


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 Nellymaus 2. März 2020 
 

Auf Augenhöhe mit Bischöfen?

Auf Augenhöhe, von der Würde her, Ja! Aber gleichberechtigt in der Kirche? Nein, das geht nicht.
Denn der Auftrag unterscheidet,
den Bischof vom Laien! Der Bischof hat ein "schweres Amt", er ist ein opfernder Mensch, verzichtet auf Familie + Austausch. Der Laie hingegen hat all diese Dinge, und "gesättigt" - wie er ist, will er sich mit seiner Sättigung,
in "geistliche Ämter" einmischen,
die aber, um sie zu leben,
ein zölibatäres Leben voraussetzen.
Der Zusammenhang wird übersehen,
Einzig die Forderung steht im Raum; Abschaffung des Zölibats, und so werden die "Geistlichen"
vor den Karren der LAIEN gespannt!
> Seltsam!


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 lesa 28. Februar 2020 

Leben aus der Tiefe des Evangeliumgs oder Kehrtwendung in den Staub

Danke, Herr Professor Gindert! Tatsächlich handelt es sich beim synodalen Weg um eine Um-dreh-ung, um eine der Offenbarung entgegengesetzte Bewegung.
Die beginnt schon mit der Einstellung des Gros der Teilnehmer, die dem Evangelium konträr ist. Nicht hörendes Empfangen, sondern eigenmächtiges Selbstbestimmen prägt ihre Haltung.
Es sei allen das Buch von Kardinal Sarah "Aus der Tiefe des Herzens" zur Lektüre und zur Meditation empfohlen. Es hilft zur Begnung mit dem geoffenbarten Glauben, der unsere menschliche Wirklichkeit im Licht Gottes erhellen und führen kann. Demgegenüber ist all die plappernde Oberflächlichkeit und Irreführung einfach nur nichtssagend und banal und wird in einem Kehrichthaufen enden, mitsamt allen, die sie mitgerissen haben, diese Leute. "Kehrt um und glaubt an das Evangelium!" (Mk 1)
@Samaragdos: Wenn man einzelne Aussagen einer ganzen Reihe von Bischöfe liest, kann man feststellen, dass sie Wesentliches der Katholische Lehre nicht (aner?)kennen.


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 St. Hildegard 28. Februar 2020 
 

@Stefan Fleischer, @Salvian

Vielen Dank für die Hinweise.


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 Herbstlicht 28. Februar 2020 
 

@Zeitzeuge

Mir geht es wie Ihnen!
Dass ich beruhigt bin, kann ich nicht behaupten.
Wäre die Abschaffung des Zölibats sowie die Weihe von Frauen schriftlich ausdrücklich ausgeschlossen worden, wäre das anders.
Aber diese beiden Dinge gar nicht zu erwähnen, heißt nicht, dass sie deshalb vom Tisch sind.

An anderer Stelle habe ich Ihnen bereits versichert, dass ich für Sie, Ihre Familie und speziell für Ihren Sohn beten werde.
Gottes Segen für Sie alle!


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 Salvian 28. Februar 2020 

Revolution

Die von Herrn Gindert dargestellten Parallelen zwischen den Anfängen der Französischen Revolution und dem Synodalen Irrweg sind frappierend. Was noch hinzukommt, ist das unerschütterliche Sendungsbewusstsein der Revolutionäre damals wie heute. ZdK-Präsident Sternberg sieht es laut FAZ so: „Hätten sich noch in den 90er Jahren etwa gleich starke Gruppen von Konservativen und Progressiven in der katholischen Kirche gegenübergestanden, so suchten heute zwischen 80 und 90 Prozent der Mitglieder der Plenarversammlung nach Möglichkeiten, die Kirche so zu reformieren, dass der Glaube durch sie nicht verdunkelt werde.“ Wie die Aufklärer im Frankreich des 18. Jahrhunderts, sehen sich die deutschen Kirchenreformer von heute als Lichtbringer und werden dabei von keinerlei Selbstzweifel angekränkelt. Ihre Gegner sind daher gefährliche Dunkelmänner, die es mit allen Mitteln auszuschalten gilt.


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 Zeitzeuge 28. Februar 2020 
 

Ist "mit Schweigen übergehen" wirklich mit "durchkreuzt" gleichzusetzen?

Hoffentlich!

Im Link ein Artikel des "liberalen"
englischen Papst-Franziskus-Biographen
Austin Ivereigh, der in eine andere
Richtung geht, hoffentlich hat er Unrecht!

Ich bleibe bei meiner Meinung:
Die "Reizthemen" "Frauendiakonat"
und "viri probati" hätten nur durch eine
klare und eindeutige Ablehnung in QA
als wirklich erledigt betrachtet werden
können, so aber......!

Allein den Betern kann es noch gelingen!

www.commonwealmagazine.org/new-wine-new-wineskins


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 Stefan Fleischer 28. Februar 2020 

@ St. Hildegard

Eine meines Erachtens gute Erklärung des moralistisch-therapeutischen Deismus gibt es hier:

blog.jonaserne.net/kirche-des-moralistisch-therapeutischen-deismus-gegruendet/511/


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 Salvian 28. Februar 2020 

Moralistisch-therapeutischer Deismus (MTD)

Hallo "St. Hildegard",
eine Erklärung zu dem von Herrn Fleischer benutzten Begriff finden Sie bei Rod Dreher, "Die Benedikt-Option", S. 27f. Demnach wurde der Terminus 2005 von den Soziologen Christian Smith und Melinda Lundquist Denton geprägt, um das schwammige Gottesbild der amerikanischen Teenager zu kennzeichnen. Nach dieser Beschreibung umfasst MTD fünf Glaubensartikel, die an die Stelle des tradierten christlichen Credo getreten sind. Einer lautet: "Es ist nicht nötig, Gott einen besonderen Platz im eigenen Leben einzuräumen, außer man braucht ihn, um ein Problem zu lösen."
Dreher bemerkt dazu: "Smith und Denton stellten die These auf, dass MTD die bestehenden christlichen Kirchen unterwandert, das biblisch fundierte Christentum von innen her zerstört und es durch ein Pseudo-Christentum ersetzt, das 'nur dürftig mit der eigentlichen historischen Tradition des Christentums zusammenhängt'."


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 Norbert Sch?necker 27. Februar 2020 

In der Altkatholischen Kirche

sind alle diese Forderungen seit Jahrzehnten erfüllt. In Österreich hat das aber nicht gerade zu einer blühenden und wachsenden Bewegung dieser Abspaltung geführt - die Mitgliederzahl der Altkatholischen Kirche sinkt prozentuell deutlich schneller als die der Römisch Katholischen Kirche, und der Klerus besteht zu über 80% aus ehemaligen römisch-katholischen Priestern. In Deutschland ist die Entwicklung ein wenig anders, aber auch nicht so großartig, dass ich deren Weg als Garant für eine Kirche der Zukunft sehen würde.


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 leibniz 27. Februar 2020 
 

Danke, danke, Herr Professor!


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 St. Hildegard 27. Februar 2020 
 

@Stefan Fleischer

Ich sehe gerade, dass Sie mir an anderer Stelle schon geantwortet haben ... trotzdem wäre ich dankbar für eine Erläuterung.


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 St. Hildegard 27. Februar 2020 
 

@Stefan Fleischer: Verständnisfrage

Sehr geehrter Herr Fleischer, Sie sprechen in letzter Zeit häufig von einem "moralistisch-therapeutischen Deismus". Was genau meinen Sie damit? Mir ist der Begriff "Deismus" nur aus der Auklärung bekannt: Der berühmte Uhrmacher-Gott, der einst die Welt mit gewissen Gesetzmäßigkeiten geschaffen hat, der sich aber aus seiner Schöpfung heraushält.


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 Ehrmann 27. Februar 2020 

"DIE "Ziele des synodalen Weges?

Da ist wohl ein Fehler unterlaufen - denn es sind nur einzelne - für manche vielleicht vorrangige und vorgeschobene Ziele des synodalen Weges, von denen sich (derzeit) PF losgesagt hat- nach seinen eigenen Angaben ist die Hauptsache übersehen worden - und da bleiben - hinter dem Pacha-Mama-Kult versteckt - noch reichliche unerkannte Ziele des synodalen Weges, die vom großen Ziel der Kreuzesakzeptanz als Weg zum Vater ablenken.


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 Winrod 27. Februar 2020 
 

Lieber Herr Professor Gindert,

es ist nicht "spannend" , sondern gefährlich, weil es so verführerisch ist.


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 Adamo 27. Februar 2020 
 

Prof.Dr.Hubert Gindert ist einer der Wenigen, die den Durchblick haben.

Er führt das historische Beispiel Frankreich an.
Alles schon einmal dagewesen.

Der Synodale Prozess in Deutschland kam mir vor wie eine Parteiversammlung,
mit einer Zustimmung von 87% für eine andere Kirche.

Aber da hat unser Papst Franziskus einen gewaltigen Strich durch ihre Rechnung gemacht. Und das zurecht!

Aber Achtung!
Sie akzeptieren die Richtigstellung des Papstes nicht und wollen weitermachen an der Zerstörung unserer heiligen katholischen Kirche.

Sie bringen unsere heilige katholische Kirche in gefährliches Fahrwasser. Jedoch haben wir die Zusicherung Gottes:

Seine Kirche, die Kirche Gottes wird nicht untergehen!


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 Smaragdos 27. Februar 2020 
 

Pro magisterio

@Lilia:

Ich fände einen Eid auf die im Weltkatechismus enthaltene (positive) Lehre der Kirche schon sehr sinnvoll, einen Eid "Pro magisterio" sozusagen.


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 Lilia 27. Februar 2020 
 

@Smaragdos

Viele Bischöfe waren leider von Anfang an noch nie "richtig" katholisch, was ja heute für die Bekleidung eines Amtes in der Kirche auch nicht mehr zwingend erforderlich ist. Aus diesem Grund sollte mE unbedingt wieder eine Art Antimodernisteneid vor der Priester- und Bischofsweihe eingeführt werden.


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 Stefan Fleischer 27. Februar 2020 

Ich perrsönlich glaube

dass der moralistisch-therapeutische Deismus in seiner "christlichen" Tarnung schon längst die Macht über weite Teile unserer einen, heiligen, katholischen Kirche an sich gerissen hat. Wenn wir nicht sehr bald diese Irrlehre enttarnen und als mit der Botschaft Christi unvereinbar erklären, dann wird uns über kurz oder lang nur noch ein Wunder helfen können. Hier sind alle, aber besonders alle Bischöfe und Kardinäle bis inkl. unser Heiliger Vater, gefordert, wieder den ganzen, ungekürzten und unverniedlichten (unverfälschten) Glauben zu verkünden und innerhalb unserer Kirche einzufordern. Selbst auf das Risiko eines neuen Schisms muss unbedingt wieder der ganze, in jeder Beziehung ernst zu nehmenden, in der Geschichte handelnde und schlussendlich richtende Gott verkündet werden. Mit einem Gott Marke Eigenbau ist niemandem geholfen.


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 Konrad Georg 27. Februar 2020 
 

Herr Professor Gindert

Gut, daß endlich das Wort Revolution in die Debatte kommt.


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 Smaragdos 27. Februar 2020 
 

Glaubensabfall der Bischöfe?

Das grösste Rätsel sind mir die Bischöfe, die diesen antikatholisichen Zirkus mitmachen... sind sie vom Glauben abgefallen? Anders kann ich es mir nicht erklären.


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 Waldi 27. Februar 2020 
 

Ich empfinde für die deutschen Bischöfe,

die sich in ihrem verblendeten Irrglauben auf den Trampelpfad des Synodalen Irrgartens begeben, nur noch tiefste Abneigung! Aber die Weichenstellung, die diesen Irrweg begünstigt hat, geschah bereits durch das Zweite Vatikanische Konzil. Von da an wurde jede traditionelle Glaubensüberlieferung, wie sie vorher von Generation zu Generation weiter gegeben wurde, brutal abgewürgt. Die deutsch-katholische Kirche hat damit den unerschütterlichen Fels in der Brandung verlassen und wandert seitdem auf dem Synodalen Weg, um auf wandernden Sanddünen eine dem Zeitgeist angepasste, neue Kirche zu gründen! Ich glaube es war Kardinal Marx, der gesagt hat: Die Kirche muss neu gedacht werden. Wie soll man an eine Kirche glauben können, die alles über Bord geworfen hat, was sie uns vor dem Konzil über viele Jahrhunderte zu glauben gelehrt hat? Die schreckliche Glaubenserosion unter den Menschen zeigt in aller Deutlichkeit, dass uns die Kirche über Gott und sein Wirken nichts mehr zu sagen weiß!


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 horologius 27. Februar 2020 
 

Und im weiteren Verlauf

übernimmt das ZdK die DBK und stellt eigene Kandidaten auf. Daraus wird dann das ZdB, das "Zentralkomitee deutscher Bischöfe und *Innen" 🤪


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