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Türkei: Einzige christliche Bürgermeisterin zwangsweise abgesetzt

27. Februar 2020 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Die Aramäerin Februniye Akyol kann über die Gründe nur rätseln.


Istanbul (kath.net) Die bisherige Bürgermeisterin in einer Doppelspitze, Februniye Akyol, wurde auf Anweisung abgesetzt. Eine amtliche Benachrichtigung dazu haben sie oder die Leitung der Stadt bisher nicht erhalten, über die Gründe kann nur gerätselt werden. Vor der Absetzung wurde sie auch nicht angehört. Im Interview mit der „Welt“ erläutert sie, dass sich die aktuelle türkische Regierung zwar vielleicht damit nach außen schmücke, „dass in der Türkei Aramäer, Aleviten oder andere Minderheiten leben… Aber in der Wirklichkeit gibt es in ihrer Welt keinen Platz für Menschen, die anders denken oder anders sind als sie selber.“


Akyol wünscht sich, dass sich dazu europäische Politiker zu mehr hätten aufraffen können als nur zu „verbalen Reaktionen“.

Link zum Interview in der "Welt" in voller Länge: Deniz Yücel: „Kein Platz für Menschen, die anders sind“


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Lesermeinungen

 Chris2 27. Februar 2020 
 

Jo mei. In der Türkei

wird die Opposition eben als "Gülen-Anhänger" oder "Terroristen-Unterstützer" diffamiert, in Deutschland als "Nazis". So ist das halt in lupenreines Demokratien, in denen man zu faul zum Diskutieren geworden ist oder einem die Argumente ausgehen...


11
 
 girsberg74 27. Februar 2020 
 

Da gibt es nichts zu rätseln.

Das Interview mit der Frankfürter Allgemeinen Zeitung sagt alles.

Zu rätseln gibt es höchstens über die Haltung von Staaten der EU, somit auch der Merkel-Regierung.


14
 

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