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Das bleibt für Gott ein absolutes NO GO!

15. März 2020 in Interview, 29 Lesermeinungen
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"Die hl. Eucharistie wurde von Christus nicht dazu eingesetzt, dass sie mir Krankheiten und Tod bringt" - kath.net-Interview mit Bischof Marian Eleganti über sein jüngste kath.net-Video und seine Kritiker - Von Roland Noé


Chur (kath.net)
kath.net: In der Schweiz gab es nach dem jüngsten kath.net-video-BLog-Beitrag Aufregung um den Inhalt und scharfe Attacken von Medien und vom "Schweizer Staatskirchenbeamtentum" - Was sagen Sie zu der Kritik?

Bischof Marian Eleganti: Sie verstehen nicht wirklich die Fragen, die sich für Gläubige stellen. Sie haben eine andere Sicht auf den Katholizismus, auf Realitäten wie Weihwasser, die hl. Messe und die hl. Kommunion, alles in allem eine säkulare, von der kein Verständnis für übernatürliche Wirklichkeiten zu erwarten ist. Sie glauben ja auch nicht an die Wunder Jesu oder an Seine Auferstehung.

Für Naturalisten gibt es keine übernatürliche Wirklichkeit. Schon der katholische Glaube, dass sich durch ein Segen irgendetwas am Wasser ändert, ist für sie irrational und bestenfalls Psychologie. Nicht zu reden vom katholischen Glauben an die Wesensverwandlung der hl. Hostie in den Leib Christi bei der hl. Messe. Was von ihrer sog. Vernunft höchstens erwartet werden darf, ist ein symbolisches Verständnis der heiligen Wandlung und der konsekrierten Hostie. Entsprechende Reaktionen auf mein Video aus diesem Lager sind für mich deshalb weder erstaunlich noch unerwartet. Was dürfte ich anderes von ihnen erwarten? Mögen sie mich also für meinen Glauben lästern, belächeln oder beschimpfen! Ich trage es ihnen nicht nach.

kath.net: Irgendwie scheint es so, dass ein Teil der katholischen Kirche mit Wundern nicht mehr viel anfangen kann, insbesonders dass Christus in der Eucharistie wahrhaft gegenwärtig ist. Manifestiert sich in der Reaktion von so manchen nicht eine gewisse Art von "Glauben", die mit dem Jesus der Kirche und der Heiligen Schrift nicht mehr viel zu tun hat? In den Evangelien wird ja immer wieder von Heilungen und Wundern erzählt, offensichtlich für nicht wenige in der Kirche heute völlig unvorstellbar?


BIschof Marian Eleganti: Erstaunlich ist in der Tat die Reaktion von Kritikern meines Videos von dieser Seite. Ich würde sie gerne fragen: In welcher Behauptung steckt mehr Wunderglaube bzw. mehr Übernatürlichkeit, wenn ich behaupte: In der hl. Messe wird durch die Konsekrationsworte des Priester das Brot in den Leib Christi verwandelt, was wir glauben, oder wenn ich behaupte, dass der Leib Christi, den ich in der hl. Kommunion empfange, uns im aktuellen Kontext nicht schaden wird, was sie offensichtlich nicht glauben können und deshalb nach Desinfektion rufen. Viele gläubige Katholiken haben mir ihre Zustimmung signalisiert. Die hl. Eucharistie wurde von Christus nicht dazu eingesetzt, dass sie mir Krankheiten und Tod bringt. Aus meiner gläubigen Sicht bleibt das für Gott ein absolutes NO GO! Ich entschuldige mich für den Ausdruck, aber darin gründet meine feste und kritisierte Überzeugung. Abgesehen davon, sind wir immer in der Hand Gottes. Jede andere Sicherheit ist im Grunde eine Pseudosicherheit, d.h. eine sehr fragwürdige und zerbrechliche. Eine bessere Zuversicht habe ich nicht als Gott selbst, der in der konsekrierten Hostie gegenwärtig ist und an mir handelt. Schliesslich glauben wir bei jeder hl. Wandlung im eucharistischen Hochgebet an ein wirkliches Eingreifen und Handeln Gottes und bitte Ihn darum, sonst bliebe ja die Hostie reines Brot, und es hätte sich gar nichts verändert als die Erzeugung einer Illusion. Die Hostie wäre nicht der Leib Christi. Wie der Glaube an die Realpräsenz Christi in der Hostie (und an die vorausgegangene Wandlung derselben) zusammen bestehen kann mit der Furcht vor einer tödlichen Kontamination, vor der mich der in der Hostie gegenwärtige Gott nicht retten wird, ist für mich ein Rätsel. Die hier getroffenen Vorsichtsmassnahmen bleiben ja völlig unsicher und eine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Konsequenterweise müsste überhaupt auf die hl. Kommunion verzichtet werden, wenn man schon an diesem Punkt angelangt ist. Deshalb werden Hl. Messen untersagt. Könnte es sein, dass der Glaube an die Realpräsenz nur noch ein rudimentärer und symbolischer ist, der mit den Worten Christi nicht wirklich ernst macht: Das ist Mein Leib? Ein Blogger hat genau in dieser Logik den Vorschlag gemacht, das Weihwasser im leeren Becken durch Desinfektionsmittel zu ersetzen. Wenn ein Ungläubiger das vorschlägt verstehe ich es, aber nicht von einem Gläubigen.

Schliesslich geht bei der Hl. Messe und besonders beim Kommunionempfang Christus durch die Reihen, dessen Leib damals alle heilte, die Ihn berührten. Darüber verfügt Gott selbst.

In vielen Diözesen werden derzeit die öffentlichen Messen völlig ausgesetzt, Gläubige dürfen nur mehr über Internet und Fernsehen dabei sein. Was ist Ihre Meinung dazu?

Bischof Marian Eleganti: Das ist ja das Sonderbare, dass wir gleichzeitig von den Bischöfen aufgefordert werden, auf Gott zu vertrauen und Ihn um Seine Hilfe zu bitten, aber da, wo Er uns in der hl. Eucharistie entgegen kommt und uns die Hand hinstreckt, hindern wir die Gläubigen daran, sie zu ergreifen, weil sie sich dabei kontaminieren könnten und auch Gott uns davor nicht schützen wird. Auch die getroffenen Vorsichtsmassnahmen sind wie gesagt nicht absolut in ihrer Wirkung. Es gibt überall Einfallstore für den Virus. Das weiss doch jeder. Es herrscht also in der Kirche nur noch die Logik des Staates, eben die säkulare, die gehorsam umgesetzt wird, aber nicht mehr jene Weisheit kraft des Glaubens und des Gebetes, die für die Welt Torheit und Ärgernis ist, in unserem Kontext aber von der Kirche zu erwarten wäre. Sie hat immer an einen Gott geglaubt, der eingreifen kann. Die Evangelien sind voll von Zeugnissen darüber. Ich spreche nicht von den anderen Bereichen, in welchen der Staat legitimerweise das Sagen hat.


MUST SEE - VIDEO: Kirche & Corona - Wie können wir hier nur vor der übernatürlichen Wirklichkeit kapitulieren?




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Lesermeinungen

 Dufay 19. März 2020 
 

Entscheidungen

"Ja, ich darf/muß mich entscheiden: Glaube an Gott oder Glaube an Viren!"

Das halte ich für eine verhängnisvolle Schlussfolgerung. Begegnungen mit Gott / dem Göttlichen und Erfahrungen mit Viren gehören zwar beide zum menschlichen Erfahrungsspektrum. Aber ebenso verhängnisvoll wie es wäre, Gott wie ein Virus zu behandeln und ihn etwa mit Mitteln der Wissenschaft zu analysieren wäre es, dem Virus allein mit spirituellen Verhaltensweisen zu begegnen.

Und wie bereits gesagt: Ob ich erwarte, dass ich selber nach dem Empfang der Kommunion gesund bleibe, ist meine Privatsache. Aber es geht hier nicht nur um mich, sondern auch im andere, evtl. auch nichtgläubige, Menschen, die in großer und sehr fundierter Angst vor Ansteckung durch Dritte wie mich leben. Einfach mal auszuprobieren, ob Messbesucher gegen das Coronavirus immun sind, würde nicht nur in den Augen der Nichtgläubigen als zynisches Menschenexperiment betrachtet. Es wäre das Ende der Kirche.


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 greti 18. März 2020 
 

Verweigerung von Eucharistiefeier und Eucharistie

Ich habe vor langer Zeit - als es modern war, daß Priester keine Werktagsmessen zu halten brauchten - folgenden Tatbestand gehört:
ein junger, "schlauer" Priester entwickelte tatsächlich einen Zungenkrebs. Nachdem er auf guten Rat hin täglich - täglich! - die Hl. Messe hielt, war der Krebs binnen 3 Wochen nicht mehr vorhanden.

Ich war in Heilungsgottesdiensten und habe Heilungen erlebt, verschiedenste, auch bei mir!

Es zeugt von Nicht-Wissen und vor allen Dingen von Nicht-Glauben, Viren höher und wichtiger einzustufen als den Leib des Herrn.

Außerdem: wo bleibt die Freiheit des Christenmenschen, selbst entscheiden zu dürfen? Zu entscheiden, ob ich zur Hl. Messe gehe und die Kommunion empfange (verboten!) oder Brot und Kuchen vom Bäcker zu nehmen und zu essen?

Ja, ich darf/muß mich entscheiden: Glaube an Gott oder Glaube an Viren!

Übrigens reicht in absehbarer Zeit ein nicht ansteckender Fernsehpriester für eine Diözese! Dazu Massenabsolution!


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 lesa 17. März 2020 

Verbunden

[email protected], [email protected] und Mitforisten: Danke und Gottes Segen!
"Nichts kann uns trennen von der Liebe Christi!" (Röm) Bleiben wir verständnisvoll - aber auch wach. SEINEN Wunsch, uns und anderen im Sakrament Seine Gegenwart, Heil und Erlösung zu schenken, sollen wir immer wieder verteidigen.


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 Dufay 16. März 2020 
 

@St. Hildegard

Ich denke, dass man vernünftig abwägen sollte. Gegen die Gefahr, mit Viren, die über Gegenstände oder Türklinken an die Hände gelangen, infiziert zu werden, beugen gründliche Handhygiene und Obacht vor, mit den Händen nicht ins Gesicht zu fassen. Gegen die Gefahr, sich über die Atemwege zu infizieren, beugt das Meiden von Sozialkontakten und das Halten eines Mindestabstands (1,5- 2 Meter) vor.

Ich halte es für besser, im Zweifel zu Hause zu bleiben und zu beten, dass ich bald wieder gefahrlos eine Messe besuchen kann, als die Kommunion zu empfangen und danach zu beten, dass ich mich und andere nicht infziert haben möge. Für Dinge zu beten, die ich selber beeinflussen könnte, halte ich für mich persönlich als problematisch. Ich hebe mir mein Gottvertrauen für Situationen auf, bei denen ich wirklich hilflos bin und die ich nicht beeinflussen kann. Und da gibt es genug von.


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 Authentisch 16. März 2020 

Liebe @Mitfiristen!

Schon vor drei Sonntagen habe ich mir überlegt, ob ich beim Friedensgruß meinem Nachbarn/meiner Nachbarin die Hand reiche. Da gab es - soweit ich mich erinnere - noch keinen bekannt gewordenen Corona-Fall. Als ich dann die Hl. Kommunion (Hand) empfing, dachte ich ganz fest daran: diese kondensierte Hostie ist JESUS selbst! Sollte Er, der meine Ängste sieht, nicht hilfreich mich vor Krankheit bewahren können, wenn ER es will und ich Ihn bitte? Ich habe anbetend die Bitte geäußert.
"... wird ER Glauben finden, wenn ER kommt?"
Beten wir an! Danken wir! Bitten wir!
Liebe @lesa, herzlichen Dank für ihr Antwort-Post an mich!
Gottes Segen und Beistand Ihnen allen.


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 St. Hildegard 16. März 2020 
 

@Dufay

Sie wollen mit Ihrem Zitat jetzt aber nicht ernsthaft behaupten, dass das Spenden der Hostie Gott auf die Probe stellt?? Was für ein Widersinn! Die Äußerungen von Bischof Eleganti und die Aufregung darüber zeigen eines: Dass wir mittlerweile viel zu sehr auf ein materialistisches Weltbild fixiert sind. Dass die Materie ansich gewisse Eigenschaften aufweist, und dass da auch Viren dran haften können, das wird auch der Bischof nicht bestreiten.
Aber: @lesa hat völlig recht - wenn Sie sich zB. im Supermarkt ein Paket Nudeln kaufen, dann können da auch Viren dran sein. Auch damit stellen Sie selbst eine potenzielle Gefahr dar, wenn Sie die Erreger womöglich an Kleidung oder Händen haben. Sonst bräuchten Sie nämlich überall Handschuhe und Desinfektionsmittel - soweit wird es hoffentlich nicht kommen.
Völlig vergessen wird aber: Gerade die reale Gegenwart Christi sollte doch ein Gegengewicht sein!


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 lesa 16. März 2020 

Unser tägliches Brot gib uns heute

@Dufay: Aber das ist doch inkludiert in seiner Aussage. Wer sich ansteckt, der gefährdet auch andere. Aber wer selber nicht betet, der unterlässt auch Hilfe fr andere. In der Rue die Bac zeigte die Mutter Gottes ganz klar, was Gebetsunterlassung (Eucharistiefeier ist das wirksamste Gebet) unterlässt,
versäumt, Gnade in die Welt zu bringen. Bei aller Vorsicht: Wir essen ja auch Brot vom Bäcker, lesen die Zeitung, die durch viele Hände geht etc. etc. Also bitte! Den totalen Schutz gibt es nicht, selbst wenn man vernünftigerweise alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen einhält. Soll das Eucharistische Brot ausgerechnet das sein, was zu meiden ist?


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 Dufay 16. März 2020 
 

Es geht nicht darum, ob ich mich gefährde

sondern darum, ob ich andere gefährde.

Diese Problematik hat Bischof Eleganti überhaupt nicht im Blick, denn er spricht immer nur von der Gefahr, sich selber anzustecken:

"Die hl. Eucharistie wurde von Christus nicht dazu eingesetzt, dass sie mir Krankheiten und Tod bringt."

Es geht aber wie gesagt nicht darum, ob MIR die heilige Eucharistie Krankheit oder Tod bringen könnte, sondern darum, ob ich ganz unabhängig von meinem eigenen Befinden das Virus weitergeben könnte.

"Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.


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 theotokos-parthenos 16. März 2020 

"Sine dominico non possumus!" "Ohne die Eucharistie(feier) am Sonntag können wir nicht leben!"

Dieses frühchristliche Bekenntnis von 49 Christen in Abitene A.D. 304 legten Christen ab, als man sie frug, warum sie sich nicht an den Befehl v. Kaiser Diokletian nicht halten, der Christen jegliche sonntägliche Messfeier, ebenso den Besitz d. Hl. Schrift u. das Errichten von Versammlungsräumen unter Androhung d. Todesstrafe verbot. Sie besiegelten ihr Bekenntnis mit ihrem Martyrium.

Dieses Bekenntnis gilt auch und gerade heute! Keinem gläubigen Katholiken ist es möglich, ohne die (sonn-)tägliche Eucharistiefeier, ohne den Empfang des HERRN zu leben! Es ist oftmals die EINZIGE Kraftquelle, um den oft sehr kräftezehrenden u. fordernden Alltag zu bestehen u. durchzustehen!
Nun werden wir - unfassbarerweise durch die Weisungen unserer Bischöfe in D+A, die sich ggüb. Staatsbeamten einfach wegducken u. nicht einmal den Versuch des Aufbegehrens unternehmen - dieser unserer Kraftquelle beraubt, wo wir sie gerade jetzt besonders benötigen!

HERR, kommm u.hilf uns u. Deinen "Hirten"!


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 lesa 15. März 2020 

Ora et labora - auch das gehört zu dieser dringenden Zusammenarbeit, die jetzt gefordert ist!

[email protected]: Vielen herzlichen Dank für Ihre Mitteilung. Sie kann Orientierung geben. In solche Auseinandersetzungen sind jetzt viele von uns geraten. Der Hl. Geist wird uns vornezu helfen. Denn es gibt da sicher auch eine ganz subtile Versuchung, uns an dem zu orientieren, "was Gott will und nicht was die Menschen wollen" (vgl Mt 16) Diejenigen, die uns beeindrucken aufgrund ihres Einsatzes, um die Gefährdung einzudämmen wollen wir durch große Umsicht unterstützen und Ausgehverbote, Hygiene, alles genau befolgen. Aber sie brauchen doch gewiss auch unsere Teilnahme an den Sakramenten, damit der Segen die heilenden Kräfte wirksam machen kann. Auch das ist Zusammenarbeit.
Ora et labora! Abstand halten und dem Herrn die Möglichkeit geben, zu helfen, lässt sich verbinden. "Das Gebet lässt Lebenskräfte in eurer Mitte wirksam werden." (Hl. Paulus)
Und wenn wieder Zweifel kommen, wie wir der Verantwortung gerecht werden, schickt uns der Herr Licht.


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 Jowaho59 15. März 2020 
 

Erschreckender Unglaube der nun sichtbar wird.

Danke Hw. Herr Bischiof Eleganti für diese Worte. In dieser Krise wirkt der Satan direkt durch die Menschen nicht nur durch das Menschen gemachte Virus auch am Niedergang der Kirche. Wo steht das das Hl. Messopfer nicht mehr gefeiert wird. usw Dank und bitte um ihren Segen J Walter


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 Authentisch 15. März 2020 

Dieser Beitrag ist wunderbar! Ich war heute im Gottesdienst in der Hl. Eucharistie.
Ich habe selbst gestern noch gezögert. Dachte auch über die (bestimmt auch ehrlichen und) gut gemeinten Ratschläge, doch den Gottesdienst über die Medienmöglichkeiten zu feiern und dann in innerer Sammlung "geistig zu kommunizieren", nach. Über diese Möglichkeit bin ich froh und dankbar, dass es diese gibt! - Wenn ich selbst wirklich so krank bin, dass ich nicht aus dem Hause kann! Diese Situationen gibt es! - ABER ich bin ja jetzt gesund -ich danke Gott dafür! - und AUS ANGST, ICH KÖNNTE JETZT KRANK WERDEN ... Nein! Ich habe gestern über YouTube "einen Beitrag" (siehe Link)
https://youtu.be/QDC8cCw9v-Y
erhalten und angesehen: Eine Predigt von Herrn Pfr. R. Kocher VOM DO., 12.03.2020, ...
Nachdem ich diese gestern Abend größtenteils gesehen habe, WUSSTE ICH, dass ich in jedem Fall heute zur Hl. Eucharistiefeier in die Kirche gehen möchte.
UND JETZT NOCH DIESE WAHRHAFTIGEN WORTE Herrn WB Eleganti.


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 hkspiss 15. März 2020 
 

Dank

Vollkommen richtig! Man könnte in zynischer Weise - analog der reinen Unwissenheit über CoVid19 in der Medizin - einfach einmal hypothetisieren, dass die Hl Hostie vor der Infektion schützt, weil die Rate der infizierten Priester ja kaum gegeben sein dürfte. Welche Studie kann dagegenhalten??? Für einen Gläubigen ist die Hl Hostie auf jeden Fall Schutz!


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 Mumma 15. März 2020 

Nachdenklich

Ich persönlich würde trotz Seuche weiterhin die Kommunion empfangen und ich bewundere auch Ihren Mut, Bischof Eleganti. Aber ich überlege mir trotzdem, ob eine Ansteckung wirklich ganz auszuschliessen ist, und da meine ich jetzt nicht direkt von der Eucharistie selber, aber von der Berührung Hände/Lippen. Aber vielleicht geht es Ihnen darum, dass der Priester, der die Kommunion austeilt, so geheiligt ist, als würde Jesus selber austeilen? Hinzu kommt bei mir die Überlegung, dass Gott bei einzelnen Menschen eine Krankheit zulässt, damit sie durch das Leiden geläutert werden oder diese aufopfern. Demnach wäre eine Krankheit ja nicht nur "schlecht"...(?)


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 Adamo 15. März 2020 
 

Die geistige Kommunion wäre jetzt wichtig,

wenn in den Kirchen keine Gottesdienste mehr stattfinden und wir nur noch Fernsehgottesdienste mitfeiern können.

Lieber Bischof Eleganti, veröffentlichen Sie uns Gläubigen doch bitte hier bei kath.net den bereits vergessenen Sinn der geistigen Kommunion und die Gebete hierzu.


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 Adamo 15. März 2020 
 

Die Kritiker von Bischof Marian Eleganti

haben eine rein protestantische Sicht auf die Realitäten des Weihwassers, Hl.Messe und Hl.Kommunion als Realpräsenz und als übernatürliche Wirklichkeiten, obwohl sie sich "AUCHKATHOLISCH" nennen.

Deshalb läuft ihre Kritik vollkommen ins Leere, weil sie Jesu Worte nicht als wahr erkennen.


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 lesa 15. März 2020 

K: Es ist der Wille Gottes, dass ich keinen zugrundengehen lasse

Es ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die mir der Vater gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag. (vgl Joh 6, 39)


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 lesa 15. März 2020 

Ihr werdet alle Schüler Gottes sein (Joh)

Zum Geheimnis der Eucharistie gehört die Bereitschaft, sich in das Erlösungsgeheimnis hineinzugeben, in dem auch Kreuz und Tod verwandelt wird, indem wir es im Vertrauen auf Christus annehmen. Man hat Angst vor Kreuz, Krankheit, Leid und Tod. Es ist dankenswert und wichtig, dass alles Menschenmögliche getan wird, um Leid und Tod zu verhindern. Aber nicht um den Preis der Vernachlässigung der Quelle des EWIGEN LEBENS! Diese ist die Eucharistiefeier. Sie ist das einzige Mittel, das den Tod überwindet. Das müssen wir wieder neu lernen. Wie fröhlich, jedenfalls mit welchem Seelenfrieden kann der alles Mögliche durchstehen, auch das Ende, der weiß, dass ewiges Leben in Fülle, das nie mehr enden wird, ihn erwartet. Und wie viel Angst haben die, die nur auf ein paar irdische Tage fixiert sind.
"Führe mit deinem Stab das Volk auf die Weide! (vgl. Buch Micha)
Der Hirtenstab ist der Kreuzesstab, der in das Leben der Auferstehung führt. Nur er! Wir entkommen dem Tod nur durch Ihn und mit Ihm!


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 jabberwocky 15. März 2020 

Mit Psalm 42,1 gesprochen:

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele für München nach einem Bischof mit dem Format von WB Eleganti.


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 girsberg74 15. März 2020 
 

Bemerkenswert unaufgeregt! - Souverän!!!

Passieren kann zwar immer etwas.

Wird nur meist vergessen unter dem stillschweigenden Anspruch auf ein irdisch-ewiges Leben.


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 lesa 15. März 2020 

Wer an Jesus glaubt und sein Brot isst, wird in Ewigkeit leben, auch wenn er stirbt (vgl Joh 11)

Vergeltsgott! Wb. Eleganti ist ein Mose, der das Volk durch die Wüste führt und dafür, wie dieser, fast gesteinigt wird.
Der neue Mose, Christus, ist das LEBEN!
"Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. … es ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am letzten Tag."
(aus Joh 6)
Gott ist Leben in Fülle, und das ist mehr als Virenschutz: Unsterblichkeit!
"Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit." (J6)


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 Jose Sanchez del Rio 15. März 2020 

Danke Bischof Eleganti

Lassen wir uns den Glauben an die übernatürliche Wirklichkeit und an die Wunderkraft Jesu (Heilige Messe, Weihwasser) nicht nehmen. Es gibt unzählige Beweise und Beispiele in der Geschichte und Gegenwart, dass dies keine Utopie ist.


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 elisabetta 15. März 2020 
 

Ein aufrichtoiges Vergelt´s Gott an WB Eleganti

Da trennt sich die Spreu vom Weizen. An ihren Früchten wertet ihr sie erkennen...


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 Diadochus 15. März 2020 
 

Wunder

Mit der Corona-Krise wird der Unglaube regelrecht sichtbar. Selbst Priester und Bischöfe glauben nicht mehr an Wunder, vor allem an das Wunder, das bei jeder Hl. Messe geschieht, nämlich die Vergegenwärtigsetzung des Kreuzesopfers und der Konsekration der Hostie. Sie entpuppen sich als Atheisten in geistlichem Gewand. Jesus Christus wirkte zu Erdenzeiten zahlreiche Wunder. Selbst jene, die nur Sein Gewand berührten, wurden geheilt. Er trieb Dämonen und böse Geister aus. Das könnte auch heute geschehen, wenn wir nur daran glaubten. "Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Berg da sprechen: Rücke von hier weg dorthin, und er würde wegrücken, und nichts würde unmögliche sein." (Mt. 17, 20)


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 gerhardn 15. März 2020 
 

König Salomo erbat sich Weisheit von Gott

Der Weisheit Krone ist die Furcht des Herrn,läßt Heil und blühende Gesundheit sprießen ( Sir.1,18)

So Du verlangst nach Weisheit,halte die Gebote, dann wird der Herr sie dir zum Lohne geben ( Sir.1,26)

Weh dem schlaffen Herzen,weil es nicht vertraut, es wird daher auch keinen Schutz geniessen ( Sir.2,13)


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 gerhardn 15. März 2020 
 

dem gibt es nichts hinzuzufügen

Der Glaubensinhalt dieses Berichtes sollte bei allen Katholiken 1 zu 1 übereinstimmen und gelebt werden.
Eine andere Sichtweise entspricht nicht unserem katholischen Glauben.
Danke Jesus für diesen wahrhaft tiefgläubigen Hirten.


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 hauch 15. März 2020 
 

Leider interessiert das die anderen Bischöfe (viele von ihnen) wenig


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 SalvatoreMio 15. März 2020 
 

Was empfange ich, wenn ich die Hostie empfange?

Lieber Bischof Eleganti! Durch Ihre hier geäußerten Gedanken wird man drastischer als bisher darauf verwiesen: in der hl.Kommunion begegnet mir der lebendige Christus, wie damals am See Genezareth oder sonstwo. Er legt mir die Hand auf, er segnet mich - und seit dem Abendmahl: er vereinigt sich mit mir!
Kann das gefährlich sein? Danke für Ihre Worte! Der Herr sei mit Ihnen!


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 Lilia 15. März 2020 
 

WB Eleganti ist einer der letzten gläubigen Bischöfe wie es scheint

Einer der letzten Hirten, die ihrer Aufgabe nachkommen, das Volk Gottes zu stärken und aufzubauen.
Seine Worte sind wie lebendiges Wasser das JESUS der Samariterin am Jakobsbrunnen gibt.

Herr Weihbischof, geben Sie uns mehr von diesem Wasser, auf dass unsere Seele keinen Durst und Mangel leidet!


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