Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  3. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Wir machen da was mit Medien
  11. „Wir werden erwartet“
  12. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  13. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

Vatikan: Keine Verschiebung von Ostern trotz Corona

21. März 2020 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gottesdienstkongregation veröffentlicht weltkirchliches Dekret über die Feier der Liturgien der Karwoche und des Osterfests - Österreichs Bischöfe beraten am Dienstag.


Vatikanstadt/Wien (kath.net/ KAP)
Trotz der weltweiten Corona-Krise hält der Vatikan am Osterfest zum vorgesehenen Datum am 12. April fest. Das entschied die zuständige Gottesdienstkongregation in einem am Freitag erlassenen Dekret. Zur Begründung hieß es, Ostern bilde das Herz des liturgischen Jahres und könne nicht verschoben werden. Wo entsprechende Versammlungsbeschränkungen von staatlichen oder kirchlichen Autoritäten in Kraft seien, könnten Bischöfe und Priester die Gottesdienste von Gründonnerstag bis Ostern in Kathedralen und Pfarrkirchen "ohne physische Teilnahme von Gläubigen" feiern.

Für diesen Fall schlug der Vatikan vor, die betreffenden Gemeinden über die Gottesdienstzeiten zu informieren und Materialien bereitzustellen, damit die Gläubigen die Feiern von zu Hause aus im Gebet begleiten könnten. Das Dekret verweist dazu auch auf die Möglichkeit der Live-Übertragung von Gottesdiensten via TV und Internet. Ausdrucksformen der Volksfrömmigkeit und Straßen-Prozessionen könnten auf einen späteren Termin verschoben werden, beispielsweise den 14. September (Fest der Kreuzerhöhung) oder 15. September (Gedächtnis der Schmerzen Mariens).

Das Dekret mit dem Titel "In Zeiten von Covid-19" wurde vom Präfekten der Gottesdienstkongregation, Kardinal Robert Sarah, im Auftrag des Papstes erlassen und an die Bischofskonferenzen in aller Welt versendet. Sarah verbreitete das Dekret in verschiedenen Sprachen auch über seinen Twitter-Account. Die Verfügungen gelten nur für dieses Jahr.

Bischöfen steht es demnach frei, die in der Karwoche stattfindende Chrisam-Messe zur Weihe heiliger Öle zu einem späteren Datum nachzuholen.

Am Gründonnerstagabend kann das Gedenken an das Letzte Abendmahl Jesu von jedem Priester in einer Kirche oder - wo das nicht möglich ist - "an einem geziemenden Ort" und ohne Anwesenheit von Gläubigen gefeiert werden. Der Ritus der Fußwaschung und die Sakramentsprozession am Ende der Messe entfallen.

Die Gottesdienste des Karfreitags und der Osternacht sollen "nach Maßgabe der konkreten Möglichkeiten" gehalten werden. Bei der Feier vom Leiden und Sterben Christi am Karfreitag ist im großen Fürbittgebet eine besondere Fürbitte einzufügen für die Kranken, die Verstorbenen und jene, die sich durch die Virus-Krise verlassen fühlen oder verwirrt sind.

In der Osternacht erfolgt die Entzündung der Osterkerze ohne die vorbereitenden Riten und ohne folgende Prozession. Die Taufliturgie innerhalb der Osternachtfeier, in der üblicherweise auch eine Besprengung mit Weihwasser stattfindet, kann auf die Erneuerung des Taufversprechens beschränkt werden.

Österreichs Bischöfe beraten am Dienstag

Der Inhalt des Dekrets und die Frage, wie in Österreich die Liturgien der Karwoche und des Osterfests gefeiert werden, ist in der nächsten Woche auch Thema der neu eingerichteten Ad-hoc-Kommission der Österreichischen Bischofskonferenz, wie Bischofskonferenz-Generalsekretär Peter Schipka am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur "Kathpress" erklärte.

Konkret soll am kommenden Dienstag via Telefon- bzw. Videokonferenz sowie unter Einbeziehung der Liturgischen Kommission für Österreich (LKÖ) darüber beraten werden. Die Beschlussfassung werde wie immer gemeinsam mit allen Mitgliedern der Bischofskonferenz erfolgen, betonte Schipka.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  3. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  4. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  5. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  6. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  7. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  8. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  9. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  10. Wir machen da was mit Medien
  11. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  12. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  13. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  14. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  15. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz