SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
- „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
- Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
- Denn sie wissen nicht, was sie fordern
- "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
- Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
- "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
- ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
- "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
- Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
- US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
- Zwei Formen - ein Ritus
- Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
- Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
- Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
| 
Türkei: Entführte Mutter eines Priesters tot aufgefunden27. März 2020 in Weltkirche, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Simoni Diril war vor 70 Tagen gemeinsam mit ihrem Ehemann verschleppt worden - Von ihm fehlt weiter jede Spur
Rom/Ankara (kath.net/KAP) Trauer und Furcht herrscht unter der christlichen Minderheit in der Südosttürkei. Am 11. Jänner wurde das alte christliche Ehepaar Simoni und Houmouz Diril im südostanatolischen Dorf Meer (türkisch: Kovankaya) von Unbekannten entführt. Nun wurde die Leiche der Frau in einem Bach nahe des Dorfes gefunden, wie der vatikanische Missionspressedienst "Fides" meldete. Von ihrem Ehemann fehlt weiter jede Spur. Die Christen in der Region befürchten freilich, dass dem Ehemann dasselbe Schicksal widerfahren sein könnte. Die beiden sind die Eltern des chaldäischen Priesters Remzi Diril, der in Istanbul wirkt.
Houmouz Diril und seine Frau Simoni waren vor einigen Jahren in ihren Geburtsort Meer zurückgekehrt und hatten seither dort gelebt - als einzige christliche Familie in dem früher ganz christlichen Ort. "Einladungen" und "Drohungen" zum Verkauf ihres Hauses hatten die Eheleute immer abgelehnt. Das Verschwinden des chaldäischen Ehepaares hatte in den örtlichen christlichen Gemeinden, die derzeit hauptsächlich aus Geflüchteten aus dem Irak und Syrien bestehen, große Besorgnis ausgelöst.
In den Tagen nach der Entführung hatten türkische Spezialeinheiten, unterstützt von Hundeeinheiten und auch mithilfe von Drohnen, intensiv aber vergeblich nach dem vermissten Ehepaar gesucht. Gerüchten zufolge sollen sie von Milizionären der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) entführt worden sein. Bestätigungen dafür gibt es bis dato nicht.
Das historisch von assyrischen und chaldäischen Christen bewohnte Dorf Meer liegt in der Provinz Sirnak und war 1994 während des Konflikts zwischen der türkischen Armee und den PKK-Milizionären in Brand gesteckt und gewaltsam evakuiert worden. Die Familie von Houmouz und Simoni war infolge der Gewalt aus Südostanatolien geflohen und nach Istanbul gezogen. Die Bestimmungen zum Verbot des Aufenthalts im Dorf waren 2010 aufgehoben worden. 2015 wollte das ältere Ehepaar dauerhaft in sein Heimatdorf zurückkehren, obwohl viele andere christliche Familien, die aus Kovankaya evakuiert worden waren, nicht mehr in die Heimat zurückkehren wollten.
Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuChristenverfolgung- UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
- Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
- Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
- Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
- Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
- In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
- Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
- Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
- Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
- „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
| 





Top-15meist-gelesen- Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
- "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
- Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
- „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
- Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
- Denn sie wissen nicht, was sie fordern
- "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
- Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag, aber nicht für den Sieg“
- ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
- Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
- "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
- US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
- Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
|