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Vaterunser mit dem Papst zur Stärkung gegen die Corona-Pandemie25. März 2020 in Aktuelles, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Franziskus am Festtag der Menschwerdung Gottes
Rom (kath.net/as) Am heutigen Hochfest der Verkündigung des Herrn betete Papst Franziskus in der Bibliothek der ehemaligen päpstlichen Wohnung im Apostolischen Palast das Vaterunser. Dazu hatte er alle christlichen Konfessionen eingeladen:
Liebe Brüder und Schwestern!
Heute sind wir, alle Christen der Welt, zusammengekommen, um das Vaterunser zu beten, das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat.
Als zuversichtliche Kinder wenden wir uns an den Vater. Wir tun dies jeden Tag, mehrmals am Tag; aber in diesem Augenblick wollen wir um die Gnade für die von der Coronavirus-Pandemie schwer getroffene Menschheit flehen. Und wir tun es gemeinsam, Christen jeder Kirche und Gemeinschaft, jeder Tradition, jeden Alters, jeder Sprache und jeder Nation.
Wir beten für die Kranken und ihre Familien; für die Mitarbeiter des Gesundheitswesens und diejenigen, die ihnen helfen; für die Verantwortungsträge, die Ordnungskräfte und die Freiwilligen; für die Diener unserer Gemeinden.
Heute feiern viele von uns die Menschwerdung des Wortes im Schoß der Jungfrau Maria, da sie sich in ihrem demütigen und totalen Hier bin ich das Hier bin ich des Sohnes Gottes widerspiegelt. Auch wir empfehlen uns mit vollem Vertrauen Gottes Hände und beten mit eines Herzens und einer Seele:
Pater noster, qui es in cælis:
sanctificétur Nomen Tuum:
advéniat Regnum Tuum:
fiat volúntas Tua,
sicut in cælo, et in terra.
Panem nostrum
cotidiánum da nobis hódie,
et dimítte nobis débita nostra,
sicut et nos
dimíttimus debitóribus nostris.
et ne nos indúcas in tentatiónem;
sed líbera nos a Malo.
Amen.


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