Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  8. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  11. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. Das gebrochene Brot und die gebeugten Knie. Die innere Form der Eucharistie

Bischof Bürcher: Martin Kopp war über Jahre illoyal

30. März 2020 in Schweiz, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bistum Chur hat am Sonntag in einer Stellungnahmen nochmals den Rauswurf des liberalen Martin Kopp verteidigt und mit Ammenmärchen aufgeräumt, die sowohl Kopp als auch Medien verbreitet haben


Chur (kath.net)
Das Bistum Chur hat am Sonntag in einer Stellungnahmen nochmals den Rauswurf des liberalen Martin Kopp verteidigt und medial verbreitete Ammenmärchen in dem Zusammenhang dementiert. Wie kath.net berichtet hat, hat Peter Bürcher, der Apostolischer Administrator des Bistums Chur, Kopp die Aufgabe des Delegierten des Apostolischen Administrators für die Urschweiz entzogen. Das Bistum betont am Sonntag in einer Aussendung: "Der Widerruf der Delegation von Vollmachten & Befugnissen von Dr. Martin Kopp ist eine Folge des über Jahre öffentlich gezeigten illoyalen Verhaltens von Dr. Kopp gegenüber der Bistumsleitung und dem Bischof. Es ist eine Folge des wiederholten Bruchs von Dr. Kopp mit dem Kollegialitätsprinzip, das für alle Mitglieder des Bischofsrates (oberstes Konsultationsgremium des Bistums) gilt."

Entgegen der öffentlichen Behauptung von Kopp, die Entscheidung sei dem Bischof von Martin Grichting eingegeben worden, stellte Bürcher am Sonntag auch klar, dass es seine Entscheidung war und er diese auch im Einverständnis mit seinen Oberen des Apostolischen Stuhls getroffen hat. Er stellte ausserdem richtig, dass ihm Grichting im Gegenteil bei früherer Gelegenheit geraten hatte, mit allen Mitgliedern des Bischofsrates, auch mit Dr. Kopp, weiterzuarbeiten – dies, nachdem dem Bischof zu Beginn seiner Zeit als Apostolischer Administrator geraten worden war, gar nicht erst mit Dr. Kopp zu beginnen.

Vor dem Hintergrund einer laufenden Petition zugunsten von Kopp und von weiteren öffentlichen Druckversuchen stellt der Bischof klar: "Die Instrumentalisierung der Medien, des Staates und der öffentlichen Meinung zur Durchsetzung der eigenen Position hat im Bistum Chur seit den Zeiten von Bischof Wolfgang Haas eine unselige Tradition. Es ist jetzt Zeit, damit aufzuhören. Mediale Kampagnen und politische Druckmittel sind und bleiben in der Kirche etwas Ungehöriges, das spaltet und verletzt."

Foto: (c) Bistum Chur, Bischof Bürcher


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Chur

  1. Realitätsverlust im Bistum Chur
  2. Vatikan gibt Beschwerde gegen Statuten des Churer Priesterrates Recht
  3. Das Schweigen des Bistums Chur in der Causa Loppacher
  4. Schweizer Priester und Präventionsbeauftragter: ‚Ich stehe zu meiner Partnerin’
  5. Für die Lehre der Kirche
  6. Sendungsfeier im Bistum Chur und der Unterschied zwischen gemeinsamem und Weihepriestertum
  7. Priesterseminar Chur für alle Theologiestudenten geöffnet
  8. Gemeindeleiterin Schmid: ‚Ich habe Eucharistie gefeiert, weil ich einen Auftrag des Dekans hatte.’
  9. Bistum Chur: Positionen im Streit um Verhaltenskodex unverändert
  10. Daniel Krieg wird neuer Regens des Priesterseminars Chur







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  13. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. 'Tödliche Bedrohung': Bischof Barron warnt vor Kollaps der westlichen Zivilisation

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz