SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
- Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
- „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
- Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
- Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Die Stunde der Heuchler
- Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
- USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
- "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
- Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
- Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
- Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
- Kein Franziskus-Effekt in Lateinamerika, nicht einmal in Argentinien
| 
#Corona Auswirkungen für die deutschen Bistümer werden dramatisch2. April 2020 in Deutschland, 10 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Deutscher Volkswirt: In Deutschland droht 2020 ein Kirchensteuerrückgang von zehn bis fünfzehnt Prozent. Das Erzbistum Köln verliert um die 70 Millionen Euro
Köln (kath.net)
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise werden auch für die deutschen Bistümer dramatisch werden. Dies meint der Volkswirt Ernst Dohlus im Interview mit dem Domradio, da die Kirchensteuer in Deutschland von der Höhe der Lohn- und Einkommensteuer abhängt und 57 Prozent der Steuerzahler Kirchenmitglieder sind. Bei einem Rückgang von 35 Milliarden in Deutschland bedeutet dies, dass beide christlichen Kirchen zusammen etwa 1,5 Milliarden Euro weniger Kirchensteuer bekommen werden, dies zehn bis fünfzehn Prozent als in den Wirtschaftsplänen. Laut Dohlus wird dies bereits im Mai spürbar werden, da etwa fünf Millionen Selbständige und Kleingewerbetreibende im April keine oder weniger Steuervorauszahlungen leisten werden. Am Ende des Jahres wird es weitere Einbrüche geben, da dann einerseits die Abgeltungssteuer für Kapitaleinkünfte viel weniger Geld in die Kirchenkasse bringt und auch die Bistümer am Aktienmarkt weniger oder keine Dividende bekommen werden. Im Bistum Köln könnten dadurch am Jahresende um die 70 Millionen Euro fehlen. "Dennoch könnte das Erzbistum Köln dieses Defizit ausgleichen durch seine Rücklagen, Köln ist ja eines der reichsten Bistümer in Deutschland.", meint der Volkswirt. Andere Bistümer wie Hamburg haben allerdings keine Rücklagen. Dort muss wohl laut Dohlus eine Schnellbremsung bei den Ausgaben erfolgen oder andere Bistümer müssen helfen. Zusätzlich kommt, dass durch die den Aussschluss der Menschen von den Gottesdiensten auch die Kollekten ausfallen.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuKirchensteuer- Bischof Kohlgraf: Kirchensteuer könnte für Zahlungen an Missbrauchsopfer verwendet werden
- Wie die Diözese Bozen-Brixen ‚Kirchenaustritte’ handhabt
- Kirche muss reich an Glauben sein, nicht reich an Geld
- Es reicht
- BKU-Vorsitzender stellt deutsches Kirchensteuersystem in Frage
- Evangelische Bischöfin: Heutiges Kirchensteuermodell eine 'Mit-Ursache von Kirchenaustritten'
- 2019: Neues Rekordhoch bei Kirchensteuereinnahmen in Deutschland
- Hahne: Kirchen sollten für 2 Monate auf die Kirchensteuer verzichten!
- Der deutsche Kirchensteuerirrsinn
- Vorarlberg: 6-facher Familienvater wegen Kirchenbeitrag vor Gericht
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
- Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
- Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
- Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
- Die Stunde der Heuchler
- Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
- Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
- Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
- Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
- US-Vizepräsident J.D. Vance verurteilt klar Abtreibung: Wie heidnische 'Menschenopfer'!
|