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#corona - USA: Keine Beichte über das Handy möglich

3. April 2020 in Chronik, 7 Lesermeinungen
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Dies hat die US-Bischofskonferenz diese Woche betont. Auch das Sakrament der Krankensalbung darf von einem Priester nicht an eine Krankenschwester oder auf eine Arzt übertragen werden


USA (kath.net)
In den USA bleibt im Coronavirus-Zeitalter auch die Beichte via Handy weiterhin verboten. Dies hat die US-Bischofskonferenz diese Woche betont. US-Erzbischof Leonard Blair, der Vorsitzende des Ausschusses der US-Bischöfe für den Gottesdienst, verweist dazu auf ein Gutachten der Gottesdienstkongregation und erklärt dazu, dass dadurch das Beichtgeheimnis gefährdet sei und daher ein Telefongespräch nicht möglich. Blair erinnerte aber, dass eine Vergebung der Sünden trotzdem möglich sei, wenn der Gläubige "vollkommene Reue" empfinde. Der US-Bischof erklärte auch, dass das Sakrament der Krankensalbung von einem Priester nicht an eine Krankenschwester oder auf eine Arzt übertragen werden dürfe.


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Lesermeinungen

 Herbstlicht 4. April 2020 
 

Chris2

An die vollkommene Reue, die Liebesreue habe ich auch gedacht, als ich meinen Kommentar schrieb, doch davon wird kaum mehr gesprochen.
Ich bin vollkommen überzeugt, dass wenn ein Sünder aufrichtig bereut, Gott ihm verzeiht. Nicht nur, weil dies auch die kirchliche Lehre besagt, sondern weil Gott in das Herz der Menschen schaut und ihren guten Willen erkennt.
Deshalb finde ich eine Beichte per Telefon sehr befremdlich.

Wenn ein Sünder nicht mehr ein noch aus weiß, wäre es dann nicht besser, der Priester würde ihn persönlich aufsuchen und mit ihm sprechen?
Ein Hirt sollte zu seinen Schafen gehen, ein gewissenhafter Priester zu den Menschen, die ihn brauchen.
Man kann ja Vorkehrungen treffen, dass der räumliche Abstand gewahrt bleibt.

Es gibt ja auch keine Trauung per Telefon, keine Beerdigung, keine Priesterweihe per Telefon.
Das Beichtsakrament verdient es nicht, banalisiert zu werden.


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 Chris2 4. April 2020 
 

@Herbstlicht

Die Bibel gibt zu "Telesakramenten" naturgemäß nichts her. Voraussetzung für eine gültige Beichte sind zunächst v.a. die Reue des Sünders, ein ehrliches Schuldbekenntnis (in der Urkirche sogar öffentlich, was sich aber nicht bewährt hat - man denke nur an z.B. Ehebruch) und die Lossprechung durch den Priester. Letztere kann nach den Worten Jesu u.U. verweigert werden - oder muss es sogar (z.B. dann, wenn offensichtlich keinerlei Reue oder Wille zur Besserung besteht). Doch "Telesakramente" hält die Kirche aus sicherlich guten Gründen für ungültig. Doch Gott wird mit allen umkehrwilligen Sterbenden barmherzig sein, die ohne eigene Schuld nicht mehr beichten konnten, aber die "vollkommene Reue erweckt" haben.


3

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 norbertus52 3. April 2020 
 

@SalvatoreMio

Vergelt's Gott, auch Ihnen Gottes Segen und einen guten gesegneten Beginn der Hl. Woche


3

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 SalvatoreMio 3. April 2020 
 

Krankensalbung

Der Herr segne Sie auf all Ihren Wegen; jetzt besonders, wenn Sie denen nahe sind, die Christus suchen und menschlichen Trost.
Liebe Grüße!


3

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 Herbstlicht 3. April 2020 
 

Ein Lob den amerikanischen Bischöfen!

Heute, im Nachrichtenblatt, kündigte der Leiter unserer SE -ein progressiv eingestellter Priester- an, bei ihm per Telefon beichten zu können.
Pardon, ich finde das nicht richtig.

Unser Priester N.N., ein noch relativ junger Mann, geht doch sicher auch einkaufen und derjenige, der die Beichte wünscht, vermutlich auch.
Warum also sollte ein Beichtgespräch nicht möglich sein, wenn auf den nötigen Abstand geachtet wird?


6

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 SalvatoreMio 3. April 2020 
 

Sakramentenspendung

Es ist richtig, dass die US-Bischofskonferenz diese Entscheidung getroffen hat! Auch in Deutschland gibt es seit langem abstruse und ungültige Versionen, wie hier und da das Sakrament der Buße vollzogen wird.
Aber ja, es ist absolut nicht in Ordnung, Personen die Sakramente zu verweigern und das womöglich in Todesnot! Nicht jeder Sterbende stirbt ja an gefährlichen Viren. Im Grunde ist dieses Verhalten der Priester nichts Anderes, als wenn der einzige Supermarkt schließt und die Leute Gras essen müssen. Das ewige Leben ist MEHR als das irdische Leben!


7

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 norbertus52 3. April 2020 
 

Sakramente

Dann soll sich die Hierarchie nicht zurückziehen und die Priester das tun lassen wozu sie Priester geworden sind.
Sakramente zu spenden, den Menschen in Notsituationen beizustehen und ihnen das Brot des Lebens zu reichen und sie nicht abzuspeisen mit Internet und TV.


11

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