SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
- Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
- Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
- "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
- „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
- Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
- „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
- Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
- Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
- Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
- „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
- Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
- Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
- ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
- Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
| 
Katholiken aus Berlin klagen gegen Gottesdienst-Verbot5. April 2020 in Deutschland, 15 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Das katholische Institut St. Philipp Neri in Berlin geht jetzt gerichtlich gegen das generelle Messverbot für Gläubige in Deutschland vor - Propst Goesche: ""Sie sind in unserer Kirche sicherer als in jedem Supermarkt."
Berlin (kath.net)
Das katholische Institut St. Philipp Neri in Berlin geht jetzt gerichtlich gegen das generelle Messverbot für Gläubige in Deutschland vor. Dies berichtet die "Süddeutsche". Die Gläubigen fordern, dass für Kirchen die gleichen Regeln wie für Supermärkte gelten sollen. Dem Antrag zufolge soll das Gericht feststellen, dass die Gemeinde künftig öffentliche Gottesdienste mit bis zu 50 Teilnehmern abhalten darf. Dabei soll es einen Mindestabstand von 1,5 Meter geben, zusätzlich sollen alle Daten der Besucher gesammelt werden. Propst Gerald Goesche hält im Gespräch mit der Zeitung das Verbot von Gottesdiensten für "unverhältnismäßig". In den Supermärkte gehe es viel enger zu als in der Kirche. "Sie sind in unserer Kirche sicherer als in jedem Supermarkt." Das Verwaltungsgericht Berlin dürfte demnächst entscheiden. Auch in Bayern gibt es derzeit einen ähnlichen Fall.
Nikolai Nikolov, der Anwalt der Pfarre beruft sich in der Klage auf den Artikel 4 des Grundgesetzes "Freiheit der Religionsausübung". Daher stelle das umfassende Veranstaltungsverbot des Berliner Senat einen "unverhältnismäßigen Eingriff" in die Freiheit der Religionsausübung dar und sei insoweit unwirksam. Die Vorschriften des Berliner Senats seien unverhältnismäßig seien, weil man das Ziel, die Menschen vor einer Infektion zu schützen, auch mit anderen, milderen Mitteln erreichen könne. Auch in anderen Bereichen, wie zum Beispiel Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln, werde laut dem Anwalt ein Zusammentreffen einer größeren Anzahl von Personen in Kauf genommen und lediglich auf die Einhaltung eines Mindestabstands gedrungen. Die Religionsausübung werde durch das allgemeine Gottesdienstverbot laut dem Anwalt derzeit nicht nur beschränkt, sondern "gänzlich aufgehoben".

Foto: (c) http://www.institut-philipp-neri.de/

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuCoronavirus- Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
- Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
- Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
- ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
- Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung
- Virologe Streeck vergleicht Corona-Ungeimpfte mit Juden während der Pest
- Evangelischer Bischof bittet um Entschuldigung für Ausgrenzung während Covid-Pandemie
- Krach in der Ampel-Regierung: Kubicki fordert Lauterbach zum Rücktritt auf
- Covid-19-Pandemie: Ehemalige Proberichterin wegen Rechtsbeugung verurteilt
- AstraZeneca räumt schwere Nebenwirkungen bei Covid-Impfstoff ein
| 





Top-15meist-gelesen- EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
- Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
- "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
- Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
- Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
- „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
- ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
- Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
- Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
- „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
- Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
- „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
- Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
- Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
- Nicht spektakuläre Gesten sondern kleine Taten der Treue
|