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Österreichs Bischöfe sperren während Osterliturgie die Kirchen zu!

7. April 2020 in Österreich, 43 Lesermeinungen
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Eine Skandalanordnung sorgt für Kopfschütteln bei den Katholiken. Aus Angst davor, dass einige Katholiken doch an den Osterfeiern der Priester teilnehmen, lassen Schönborn & Co die Kirchen bei den Liturgiefeiern zusperren!


Wien (kath.net)
In Österreich sorgt eine skandalöse Anordung der Bischöfe derzeit für gewaltiges Kopfschütteln bei Katholiken. Während die österreichische Regierung die Geschäfte unmittelbar nach Ostern wieder verstärkt aufsperren lassen wird, haben die Bischöfe darauf bis jetzt gar nicht reagiert und sind offensichtlich nicht bereit, das Aussperren der Gläubigen von den Heiligen Messen zu beenden. Jetzt berichten Priester aus der Erzdiözese Wien gegenüber kath.net aber sogar, dass es von Kardinal Schönborn sogar die Anweisung gibt, zu Ostern die Kirchen explizit während der Liturgiefeiern zuzusperren. Wie kath.net erfahren konnte, sind offensichtlich viele Priester unzufrieden mit den bischöflichen Anordnungen und haben kein Problem, wenn ein paar Gläubige in den Kirchen an den Liturgiefeiern teilnehmen.

In einem offiziellen Statement der Bischofskonferenz heißt es: "Die Zugänge zur Kirche sind während der Liturgie verschlossen zu halten, sodass für diese Zeit kein Zutritt für einen nicht von vornherein bestimmten Personenkreis besteht. ... Weitere Gläubigen müssen von den Feiern ausgeschlossen bleiben."


kath.net-Mitarbeiter Christof Zellenberg schreibt dazu auf Facebook: "Mir platzt der Kragen: bislang waren Kirchen geöffnet, für das 'private Gebet' der Gläubigen - an Messen durften wir jedoch nicht direkt teilnehmen, wenn man selbst maximale Abstände einhielt und Mundschutz trug...(Supermärkte, Tankstellen und Tabaktrafiken allerdings darf man besuchen!) Doch zu Ostern ist selbst das nicht mehr gestattet - die Kirchenleitung (zumindest in Ö) schreibt vor, die Kirchen an den höchsten Festtagen, gänzlich zuzusperren! Obwohl selbst die Regierung die tw. Öffnung des öffentlichen Lebens für den Tag nach Ostern vorsieht - also 2-3 Tage killen unsere Osterfeier! Wie absurd! Und keiner der Herrn Bischöfe kommt auf die Idee, zB. Automessen im Prater anzubieten oder die Priester offiziell mit dem Allerheiligsten auf die Strassen zu schicken... geschweige denn, die unsinnige Order der Kirchensperrung sofort zurückzunehmen und stattdessen sinnvolle Vorgaben für den Besuch der Messe zu erlassen - zB Open Air Messen, max Anzahl der Gläubigen, mind. Abstände, Mundschutz, geistige Kommunion!"

E-mail Kontakt Kardinal Schönborn

PETITION: Milderung des totalen Verbots von Gottesdiensten


kath.net-Video-Kommentar von Christof Zellenberg



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Lesermeinungen

 Jurist 9. April 2020 
 

Ich bin geschockt

von manchen Kommentaren hier.Es ist eindeutig falsch, Messen zu verbieten. Es ist eindeutig falsch, die Kirchen während der Liturgien zuzusperren.

Unrecht bleibt Unrecht.

Die Pandemie verbreitet sich doch in einer Messe nicht mehr als im Supermarkt oder im ÖPNV.

Wenn man stündlich eine Messe feiert und die Leute einteilt, sind auch 2m Abstand zu gewährleisten.

Habt ihr vergessen, dass eure körperliche Gesundheit nicht das höchste Gut ist? Der Tod ist doch nicht das Schlimmste!

In München wurden die Kirchen vom Bischof geschlossen, bevor Clubs und Bars zu hattten. Und das obwohl wissentschaftlich erwiesen ist, dass man im Club eine hohe Anzahl an Menschen ansteckt (Wie zB in Berlin gesehen). Für die Kirche gibt es keine wissenschaftlichen Anhaltspunkte.


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 vk 8. April 2020 

Man muss auf die Priester aufpassen

Man muss in Zukunft due Priester schützen, weil sie alt werden sollen und nicht an COVID19 sterben sollen. Aber Messe feiern ging schon, man will nur nicht und wer will muss mit Strafe rechnen. Virus stammt zwar nicht von Gott aber es wird so vieles offenbar.


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 Zeitzeuge 8. April 2020 
 

Anbei die Richtlinien der ÖBK zur Kenntnisnahme!

Kyrie Eleison! Christe Eleison!

Laudetur Jesus Christus!

www.bischofskonferenz.at/dl/KqttJKJKkOLMkJqx4LJK/Richtlinien_Kar-_und_Osterliturgien_2020.pdf


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 lesa 8. April 2020 

Danke

@SalvatoreMio: Danke für Ihr Posting! Ihrem Dank an Christoph Zellenberg, dessen Video ich daraufhin anhörte, möchte ich mich anschließen. Es ist Balsam nach dem Schock dieser gestrigen Nachricht. Ein Zeugnis eines Christen mit einem lebendigen Glauben, mit Herz und Sinn für das, was uns geschenkt ist und der es schützen möchte - weil es DAS LEBEN ist … So spricht ein FREUND Christi ...
Es ist so besonnen und ehrlich zugleich. Jedem zu empfehlen - auch zum Nachdenken für jene in Führungspositionen in Kirche und Politik, die Entscheidungen treffen müssen - dies wohl auch in Zukunft. Und da wird es heißen, sich zu entscheiden …
Ganz herzlichen Dank, sehr geehrter Christoph Zellenberg.
Und danke, kath.net!


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 SalvatoreMio 7. April 2020 
 

Kommentar von Christof Zellenberg

Herzlichen Dank! Ihren Video-Kommentar finde ich ausgezeichnet und wünschte mir, dass sie von denen gehört und umgesetzt würden, von denen es zu erwarten wäre!


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 garmiscj 7. April 2020 

Meine harten Worte tun mir leid. Ich möchte höflich um Entschuldigung dafür bitten.


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 lesa 7. April 2020 

[email protected]: Danke!


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 Diadochus 7. April 2020 
 

@lesa

In einem Kommentar an @Eisenherz schrieben Sie, die Beter stellten höchstens für den Teufel eine Gefährdung dar. So ist es. Für einen Christen sollte es um mehr gehen, als nur um Hygienevorschriften. Wie armselig ist das denn? Das Gebet hat schon immer geholfen. Wo sollte der Mensch denn Zuflucht finden als vor dem Herrn, wo sein Herz ausschütten können? Die Möglichkeit hat er jetzt nicht mehr, und der Teufel feiert fröhliche Urstände. Wer hat hier vor wem Angst?


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 Einsiedlerin 7. April 2020 
 

@priska - letzte Messe

Liebe @priska bei uns war es auch so, dass bei der letzten gemeinschaftlichen Sonntagsmesse sogar weniger Menschen waren als werktags!! Das hat mich doch sehr erstaunt und traurig gemacht. Hat man solche Angst vor dem allerheiligsten Jesus?


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 Fatima 1713 7. April 2020 
 

@Eisenherz

Weil sie Alexander Tschugguel erwähnen: gerade er kritisiert das Messverbot sehr stark, obwohl er selbst von der Krankheit betroffen war, und das mit einem durchaus heftigen Krankheitsverlauf.


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 Anna Lea 7. April 2020 
 

Die Menschheit verhält sich so in der Regel,

wenn sie ihr Gehalt bekommt, unäbhängig davon ob sie irgendwelche Leistung erbringt oder nicht. Wenn es eine Möglichkeit gegeben hätte, die Kirchensteuerbezahlung mit der Leistung unsere Würdenträger zu verknüpfen, sähe alles viel anders aus. Kirchliche Gesetze & Anordnungen verspotten & verhöhnen sie und werfen sie überbord,aber sie sind zu sehr darauf bedacht die Landesgesetze zu folgen. Wenn diese Bischöfe Gott und die göttliche Gesetze nur halb so viel Ehrfürcht & Eifer entgegen bringen könnten,wie sie es dem Staat und die staatliche Gesetze entgegen bringen, gäbe es wahrscheinlich dauerhaft einen Heiligenschein über dem ganzen Land.


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 lakota 7. April 2020 
 

@Werter Eisenherz

Wann und wo haben Sie zum letztenmal ein VOLLES Gotteshaus gesehen? Gibt es bei uns nicht mal mehr an Weihnachten. Dafür ist unsere Kirche so groß, daß gut 50 Personen mit 2m Abstand die Hl. Messe feiern könnten.

Wenn ich hier lese, daß man Kirchen während der Hl. Messe zusperren muß, befürchtet man wohl einen wahren Ansturm von Gläubigen, das kommt mir aber eher unwahrscheinlich vor. Bin ehrlich gespannt auf die ersten Hl. Messen NACH der Corona-Krise.


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 elmar69 7. April 2020 
 

@Robensl

Die Regelung könnte vom Verfassungsgericht gekippt werden. Bis dahin wird sie aber wohl vom Staat durchgesetzt.

Im übrigen hat die Religionsfreiheit natürlich auch ihre Grenzen, man darf nicht jeden noch so bizarren Kult ausleben - auch wenn das GG Religionsfreiheit verspricht.


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 Robensl 7. April 2020 
 

@elmar69, Eisenherz

@elmar69: Man vergleiche Art 4 und 8 GG: Versammlungsfreiheit darf eingeschränkt werden, Religionsfreiheit nicht.

@Eisenherz: ich habe inzwischen den Eindruck, die Bischöfe geht es eher darum, den alten Klerus (damit auch sich selbst) zu schützen, und eher weniger um die Gläubigen. Ist ja auch nicht unberechtigt, sollte aber so gesagt werden.


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 je suis 7. April 2020 

WAS MAN DARF UND WAS NICHT!

@elmar69 man lese und staune, was möglich ist - nur nicht für uns Gläubige:

Versammlungsfreiheit in Corona-Zeiten
Anti-Atom-Mahnwache mit Mindestabstand

Münster -
Öffentlicher Protest in Zeiten von Corona – geht das? Unter strengen Auflagen haben mehrere Anti-Atomkraft-Initiativen gegen durch Münster fahrende Uran-Transporte protestiert. (WN o6.04.2020)


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 Eisenherz 7. April 2020 
 

@ Iesa Liebe Iesa, man kann auch zu Hause vor dem Fernseher auf den Knien sein wenn man die Heilige

Messe verfolgt und das was viele unter Hygiene verstehen reicht ganz einfach nicht in einem (vollen) Gotteshaus. Die Mikropartikel, auf denen die Viren surfen, sind oft 20 Minuten in der Luft unterwegs, da werden irgendwelche Masken oder die Hände desinfizieren nicht nützen. Warum verbeißen Sie sich hier und nutzen nicht Ihre Vernunft. Der Heilige Paulus bezeichnet die Unvernunft als Sünde. Und alle, die es gerne genauer wissen wollen, wie das so ist mit dem Coronavirus sollen möglichst bei Alexander Tschugguel nachfragen, der ist wohl der unverdächtigste Zeuge dieser Krankheit. Deshalb bitte bei den Fakten bleiben und nicht die Bischöfe, die sich sorgen, skandalisieren.
Liebe Priska, die Menschen in Italien sind aber bestimmt sonntags häufiger dort und wenn man nicht aufpasst, dann bekommt man dort statt dem Friedensgruß einen Friedenskuss auf beide Wangen...


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 lesa 7. April 2020 

Es geht um viele

@Eisenerz: Könnte es vielleicht sein, dass Ihre eigene Sichtweise etwas verkürzt ist? Jeder weiß, dass Hygiene auch in der Kirche zu gelten hat. Den Verzicht auf die leibhaftige Mitfeier der Hl. Messe habe ich gemäß der Regelung befolgt, ohne auszuweichen, auch wenn das hart ist und die Maßnahme zumindest modifizierbar scheint. Aber dass unter Umständen die Kirchen auch sonst zugesperrt werden (?) hat mich enorm erschreckt und entzieht sich aus den genannten Gründen jeder Verhältnismäßigkeit und Begründbarkeit. Aber es bleibt dabei, auch wenn Sie auch noch so schimpfen: "Heilsgeschichtliches Denken lässt sich nicht auf Diesseits-Praktisches verkürzen." (K. Cordes)
Daheim auf dem Kanapee ist es vielleicht bequemer als auf den Knien vor dem Tabernakel. Nur, Letzteres ist segensreicher. Für viele. Zumal die mehrere meterweise verstreuten Mitbeter, falls überhaupt welche da sind
keine reale Gefährdung darstellen. Höchstens für den Teufel.


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 priska 7. April 2020 
 

@Prinz Eisenherz

In Italien ist das Virus aber nicht von den Gottesdiensten gekommen, ich war öfters in Italien Gottesdienst ,und dort sind die Besuche spärlicher als bei uns .Das letzte mal war ich im November in klein Venedig in einer Kirche wo das Allerheiligste ausgesetzt war, ich war schockiert es war nur eine Anbeterin in der Kirche.


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 Eisenherz 7. April 2020 
 

Wer unbedingt jetzt Messen haben will, der wird vielleicht (zeitnah) die eigene

Auferstehung feiern können! Warum ist man so verbissen und kritisiert die Anordnungen der kirchlichen Leitung, die sich ja nur Sorgen machen, dass diese Pandemie nicht auf die Gläubigen überschwappt und diese sich anstecken und den Virus verbreiten. Wieviel Leid und Trauer hätte in Italien verhindert werden können, wenn sich die Menschen an die Anordnungen gehalten hätten? Möchte von denen, die sich so wehement aufregen über die Kirchenschließungen vielleicht das Leben der eigenen Eltern aufs Spiel setzen? Ist bei diesen Leuten die Gefährlichkeit des Covid 19 noch nicht angekommen? Es ist wahrhaft naiv und teilweise idiotisch, was man da alles liest!


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 priska 7. April 2020 
 

@Landpfarrer

Das glauben Sie doch selbst nicht, bei uns war bei der letzten Heiligen Messe wo bekannt wurde das keine mehr gefeiert wird, und das war ein Sonntag fast keine Menschen mehr beim Gottesdienst.


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 landpfarrer 7. April 2020 
 

Wie hätte man es z.B. anders machen sollen bei der Palmsonntagsmesse vom vergangenen Sonntag aus dem Stefansdom in Wien mit dem Kardinal, die vom Fernsehen übertragen wurde? Etwa sagen sollen, es sei keine öffentliche Messe aber dann doch die Kirchentüre offenlassen und es hätte sich herumgesprochen, es wären wohl Hunderte Leute gekommen und am Schluss hätte die Polizei vor der Kathedrale gestanden ?


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 Gandalf 7. April 2020 

@biblos

weil solche verordnungen normalerweise kein Mensch liest und sich halt jetzt einige Priest in der Erzdiözese aufregen... und nicht dort dort, aus allen Diözesen gibt es Rückmeldungen von Priestern bei uns, die das ganz für einen ziemlichen Unsinn halten, einige werden das auch ignorieren...


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 lesa 7. April 2020 

Gebet wider die Verdunkelung!

@Robensl: Dieses Vorhaben, die Kirchen nun ganz zuzusperren, ist nun wirklich unerträglich.
Kann es sein, dass die österreichischen Politiker mehr Fingerspitzengefühl haben für das, was noch zuträglich ist, bzw. mehr Menschlichkeit besitzen als einige österreichische Bischöfe?
Ja, das ist Christenverfolgung aus den Reihen der eigenen Bischöfe. Der Rauch Satans. Sie brauchen Befreiung. Gegen diese Verdunkelung hilft nur Gebet - nicht aber Kirchen zusperren.
Die paar treuen Jesusfreunde, die, ohnehin nur vereinzelt und durchwegs mit großer Bedachtsamkeit auf Abstand, zum eucharistischen Herrn kommen, will man aussperren. Wer weiß, ob aber nicht gerade diese stillen, treuen Beter etwas bei zur Bewältigung der Krise, das sie für jene beten, die leibhaftig an der Front kämpfen …?
Bei diesem schönen Wetter wird auch in den Ostertagen kein Andrang in den Gotteshäusern sein. Das wäre neu. So weit sind wir noch nicht.


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 Robensl 7. April 2020 
 

@elmar69 öffentlich, aber nicht verboten

"Da dies staatlicherseits mit vermutlich überraschend harten Sanktionen belegt ist,"
Wo steht das?
"...ist die Religionsausübungsfreiheit gem. Art. 4 GG besonders stark geschützt, weil die Freiheit der Religionsausübung nicht einmal unter Gesetzesvorbehalt gestellt ist und insoweit nur so genannte immanente Schranken diese Freiheit begrenzen."

In Dtl. sind z.B. "nur" Ansammlungen (von mehr als 2 Personen; in Bayern wohl generell) verboten. D.h. umgekehrt, hält man guten Abstand zueinander, ist auch in der Kirche keine Ansammlung (eine Versammlung ist ein Gottesdienst juristisch gesehen sowieso nicht). Selbst in Bayern darf man aus triftigem Grund das Haus verlassen. Ist Hl. Messe etwa kein triftiger Grund?

Sicher, die breite Masse hätte kein Verständnis für Gottesdienste, aber kann das das Kriterium sein?


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 JuM+ 7. April 2020 
 

Kardinal Schönborn sieht sich schon demnächst vor einer leeren Kirche!

Wer zahlt dann?


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 elmar69 7. April 2020 
 

Gottesdienst ist öffentlich

sobald es für jedermann (und nicht nur eine klar abgegrenzte Gruppe) möglich ist, daran teilzunehmen.

Deshalb muss ein Gottesdienst in einer offen zugänglichen Kirche als öffentlich angesehen werden.

Da dies staatlicherseits mit vermutlich überraschend harten Sanktionen belegt ist, ist die Anweisung es nicht zu machen erstmal konsequent, niemand soll sich leichtfertig einer Strafverfolgung aussetzen.

Ich würde andererseits davon ausgehen, dass es keine kirchlichen Sanktionen für diejenigen gibt, die sich nicht daran halten.


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 Biblos 7. April 2020 
 

die Verordnung ist fast zwei Wochen alt...

Ich verstehe nicht, warum erst jetzt die Aufregung entsteht, zumal die Verordnung vom 27.03. stammt und sich eigentlich mit dem deckt, was die Gottesdienstkongregation herausgegeben hat. Die Kirchen sind während der Feier der Liturgie zuzusperren (was ich auch grauenhaft finde), ansonsten sollen die Kirchen geöffnet sein, damit die Gläubigen darin beten können.


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 elisabetta 7. April 2020 
 

@Landpfarrer

Bezüglich von Bußprozessionen handelt es sich um eine Privatmeinung des EB von Luxemburg. Glaubt er mehr an allmächtige Viren als an den allmächtigen Gott? Das Wort Buße (enthalten auch in Bußprozession) ist heute nicht mehr salonfähig, wäre jedoch das A & O einer Umkehr zu Gott.
Und Indoor-Zusammenkünfte bis 50 Personen waren vor dem 16.4. erlaubt, unsere Bischöfe haben aber „vorsichtshalber“ gleich alle Heiligen Messen verboten, nur so nebenbei erwähnt.


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 Robensl 7. April 2020 
 

@landpfarrer

In Österreich geben die Verordnungen kein völliges Verbot von Gemeindefeiern von Gottesdiensten her. "notwendige Grundbedürfnisse" dürfen gedeckt werden. Mindestabstand 1m, Höchstzahl 100 drinnen, 500 im Freien (wieso als keine Feldmesse bei dem Sonnenschein?). Kommunionempfang, für die, die unbedingt möchten, liesse sich auch regeln; wofür sind denn Kommunionhelfer da?
Ich meine leider erkennen zu müssen, dass uns tatsächlich unsere eigenen Bischöfe aussperren und eigentlich nicht die Politiker.


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 je suis 7. April 2020 

ENTSCHEIDUNGSHILFE

Sollte die Meldung stimmen und die deutschen Bischöfe sich diesem "Skandal-Ukas" anschliessen würden, wäre die "Steuerfrage" für mich entschieden!


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 Stefan Fleischer 7. April 2020 

Wie lauten die Anweisungen von Kardinal Schönborn konkret?

Dass er die Kirchen über Ostern ganz zusperren lässt, das glaube ich nicht. Das muss ein Missverständnis sein. Wohl eher geht es darum die Kirchentüren zu schliessen, wenn darin eine Heilige Messe gefeiert wird, dies um sicher zu stellen, dass die staatlichen Vorschriften eingehalten werden. Ansonsten müsste ja ein massiver Ordnungsdienst aufgebaut werden. Und woher diese Leute nehmen? Und wie sollte man verhindern, dass diese dann beide Augen zudrücken, weil sie mit den staatlichen Weisungen nicht einverstanden sind? Oder wie könnte man bei einem strengen Ordnungsdienst verhindern, dass es zu unschönen Szenen kommt?


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 landpfarrer 7. April 2020 
 

@Elisabetta

Ob Messen generell unter die Veranstaltungen fallen, die in Österreich ja noch bis Ende Juni verboten sein sollen weiss ich nicht, als Nichtösterreicher bin ich auch nicht direkt davon betroffen. Habe mir die Frage aber gestellt. Kann mir aber vorstellen, dass man da auch schrittweise lockert also beispielsweise ab einem gewissen Zeitpunkt Messen mit vielleicht 50 Personen erlauben wird. Grössere Anlässe zu denen ja auch Erstkommunionen oder Prozessionen und Wallfahrten gehören werden eher länger verboten werden.Da kommen auch oft Hunderte bis Tausende zusammen (ganz abgesehen von den weltlichen Begleitveranstaltungen) und epidemiologisch ist eine Wallfahrt oder grosse Fronleichnamsprozession Veranstaltungen anderer Art gleichzusetzen. Der Luxemburger EB Kardinal Hollerich meinte sogar vor einiger Zeit pointiert "an Prozessionen haben zur Zeit nur die Viren Freude" . Dies als man ihn fragte, ob nicht Bussprozessionen angesagt seien.


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 Marie Madeleine 7. April 2020 
 

Herr Kardinal seien Sie ein Sohn des Hl. Dominikus!

Man sollte nun noch alles Mögliche dagegen versuchen; und wenn man nichts mehr tun kann, dann wenigstens zu Hause die Hl. messe per livestream mitfeiern - ich mach das mit Sonntagskleidung bewusst - geistige Kommunion machen mehrmals am Tag Rosenkranz beten; dann gibt Gott uns dieselben Gnaden; denen aber, die die Schäfchen aussperren kann man nicht zusichern, dass sie Gott wohlgefällig handeln; vielmehr scheinen sie an Gott zu zweifeln. Ich habe Corona in der mildesten Form, zu Beginn sagte ich: Jesus ich vertraue dir Du hast alle Macht der Welt, wenn Du willst mich von Schlimmen zu verschonen; Im Namen jesu können wir die Welt und ihre Viren besiegen; natürlich muss man auch vernüftig sein;aber dazu zwingt der Staat sowieso; der hl. Dominikus hätte nie so gehandelt wie sein Sohn Christoph Kardinal Schönborn, niemals; in Extremistuationen hat er immer noch mehr gebetet; sich mutig allen seinen Feinden gegenübergestellt; man kann nur noch den Kopf schütteln...


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 landpfarrer 7. April 2020 
 

@Gandalf

Fragen Sie bitte ausdrücklich doch nach bei Ihren Informanten !
Könnte sonst sein, dass Sie einer Fehlinformation bzw. einem Missverständnis erlegen sind.
Könnte natürlich auch sein, dass Priester, die ausdrücklich erklärten, dass sie zu Privatmessen entgegen den Anordnungen die Türen offen liessen und teilweise sogar Kommunion austeilten, diese Überreaktion der kirchlichen Behörden zu verantworten haben.
Vor Allem wenn es in manchen Diözesen ausdrücklich gewünscht wird, dass die Privatzelebrationen zu einer bekanntgemachten Uhrzeit stattfinden oder sogar mit Geläut angekündigt werden (was an sich ja sinnvoll ist, weil die Gläubigen dann sich innerlich mit der in der Kirche zelebrierten Messe verbinden können)ist es natürlich problematisch wenn man die Türen offen lässt aber andererseits jede grössere Menschenansammlung untersagt ist.


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 Gandalf 7. April 2020 

@landpfarrer

Ich nehme mal an, dass österreichische Priester, die das berichten, so etwas nicht frei erfinden..


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 elisabetta 7. April 2020 
 

Wir müssen uns mit allen erlaubten Mitteln wehren

Wenn die Bischöfe zu schwach sind, dann müssen eben die Gläubigen sich organisieren und eine Änderung der staatlichen Bestimmungen verlangen, die es ermöglichen, bei Einhaltung der gegebenen Vorschriften öffentliche Heilige Messen zu feiern. Es ist offensichtlich vorgesehen, dass bis Ende Juni generell alle Veranstaltungen abgesagt sind, dazu zählen für Kurz, Anschober & Co. sicher auch alle kirchlichen Feiern wie z.B. Fronleichnam, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, sowie auch Erstkommunionen und Firmungen. Das muss unbedingt verhindert werden. Unsere Schreiben an den Vorsitzenden der Bischofskonferenz und an die zuständigen Diözesanbischöfe sind ebenso wichtig, damit sie endlich begreifen, dass sie ihrer Verantwortung als gute Hirten nachkommen und sich dafür einsetzen müssen, dass das kirchliche Leben nicht dem Staat überlassen werden darf.


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 Morus 7. April 2020 
 

Palmweihe

Und was war der Sinn des Vebotes, dass der Priester die Palmbuschen für die Pfarre weiht und dann in die Häuser bringt? Jeder Pizzabote darf doch liefern. Hat man Angst, dass es dabei zu einem seelsorglichen Gespräch kommt?


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 griasdigott 7. April 2020 

kein Chor und Orchester

Meiner Meinung nach ist die Sorge, dass viele Menschen in die Kirche strömen, unbegründet. Es findet ja nichts statt: keine Hl. Messe, kein Chor und Orchester, keine Speisenweihe.

Vielleicht kommt der eine und andere Gläubige auf ein Gebet vorbei. Das werden nicht viele sein.

Möglicherweise schaut auch mal jemand rein, ob es was zu melden gibt. Wer weiss.

Unser Pfarrer hat ein Segensgebet für Palmbuschenweihe und Speisenweihe in den Pfarrbrief gelegt. Da könne jeder getaufte Christ selber machen. Werde ich mir auch für die Zukunft merken!

Wie traurig alles!

Livestreams werde ich nicht anschauen!

Gebet, Schott, das genügt mir. Alles andere regt mich eher auf.


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 edih 7. April 2020 
 

Warten wirs ab......

vielleicht kommt das auch noch in der BRD.
Vielerorts sind die Kirchen eh schon geschlossen.


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 Lilia 7. April 2020 
 

Was für ein VERRAT am HERRN !

Unter den Bischöfen gibt es mehr JUDASSE als erwartet. Das wird mit jedem Tag offensichtlicher und lässt sich auch nicht mehr durch ein stetes Süßholzraspeln eines gewissen Grafen Schönborn übertünchen!

Die größten Feinde der Kirche befinden sich in ihrem Innern von wo aus sie die wichtigsten Schaltstellen bedienen.
Wie lange lässt sich der HERR das noch gefallen?!


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 MariaMutterDerKirche 7. April 2020 
 

Sie haben Angst davor,daß die Menschen in die Kirche strömen

Ist das bitter!!!
Merken wir es uns


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 Gandalf 7. April 2020 

Katholiken sollten 2020 auch das öst. Kirchensteuerkonto zusperren!

Wär doch konsequent und logisch ODER?


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 lesa 7. April 2020 

Das darf nicht wahr sein! Umnachtet?

Kaum hat man sich gefreut, dass Kardinal Pell freigesprochen wurde, so eine grauenvoll Botschaft! Soll das nun heißen, dass die wenigen, die Jesus im Allerheiligsten Sakrament nahe sein und ihm viele leidende Mitmenschen zur Heilung empfehlen möchten, nicht einmal vor dem Tabernakel beten dürfen? Da wird einem sterbenselend. Wie soll man sich als Christ so noch des Lebens und der Auferstehung freuen können? Will man uns lebendig begraben und das gerade zu Ostern?
Das darf nicht wahr sein! Hoffentlich eine Fehlmeldung.


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