Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  2. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  3. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  4. Was für ein Desaster!
  5. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  6. "Religion nicht instrumentalisieren"
  7. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  8. Deutscher Minister: Mehr Tote durch Lockdown als durch Coronavirus selbst
  9. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  10. Corona: Schönborn nimmt Politiker in Schutz gegen Vorwürfe
  11. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  12. Die lila „SafeAbortionDay“-Beleuchtung des Münchner Rathauses wurde kurzfristig verboten!
  13. Erzbischof Viganò: "Trump ist Verteidiger der christlichen Zivilisation"
  14. Mehr protestantisch brauchen wir nicht
  15. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19

Gepriesen sei Gott!

23. April 2020 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Aufruf zum gemeinsamen Gebet für das Ende des Gottesdienstverbots - Ein Gastkommentar von Therese Dichgans


Linz (kath.net)
In den letzten Wochen haben viele Gläubige mangels Möglichkeit, die Heilige Messe zu besuchen, zu Hause die vielfältigsten Arten von Andachten und persönlichem Gebet praktiziert. Viele haben die Fastenzeit daher besonders intensiv erlebt und der heilige Geist hat das gemeinsame Gebet in der Familie wieder neu gestärkt und belebt. Nun sind wir bereits seit einer Woche in der heiligen Osterzeit und noch immer sind im deutschsprachigen Raum - mit Ausnahme Sachsens - sämtliche öffentlichen Gottesdienste verboten.

Zwar erklärt die Politik nun zunehmend öffentlich, man wolle Versammlungen in Gotteshäusern zeitnah wieder ermöglichen. Auch die Bischöfe werden aktiver und bereiten konkrete Maßnahmen vor.

Erste Daten im Mai werden genannt. Gleichzeitig wird betont, man müsse über Details sprechen, einzelne Bischöfe mahnen vor zu schneller Wiederzulassung der gemeinsamen Eucharistiefeier.

In dieser Zeit des Debattierens, des Frustes und der Hoffnung ist es wichtig, sich an den zu wenden, der allein die Macht hat, alles zum Guten zu wenden. "Bittet, so werdet Ihr empfangen", heißt es im Johannesevangelium (Joh 16, 24). Beten wir daher gemeinsam zu unserem himmlischen Vater, dass wir rasch wieder die Möglichkeit erhalten, in der Teilnahme am eucharistischen Opfer, der Quelle und dem Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens, das göttliche Opferlamm Jesus Christus und uns selbst mit ihm Gott darzubringen (vgl. 2. Vatikanisches Konzil, Lumen Gentium, Nr. 11.).

Aus verschiedenen Überlegungen in meinem Freundeskreis hat sich die Idee entwickelt, nun täglich die Lobpreisungen (Laudes Divinae) für das Ende des Gottesdienstverbots zu beten. Diese Initiative möchte ich mit dem untenstehenden Gebetsaufruf noch weiter bekannt machen. Vereinigen wir uns täglich in unserem sehnsuchtsvollen Gebet um die Heilige Messe!

Die Lobpreisungen, die in vielen Ländern auch bei der eucharistischen Anbetung verbreitet sind, wurden 1897 von dem italienischen Jesuiten Luigi Felici geschrieben und seit dieser Zeit von vielen Päpsten empfohlen und mit besonderen Ablässen versehen. Zuletzt fügte Papst Paul VI. im Jahre 1964 die Anrufung zum Lob des Heiligen Geistes ein. Der Heilige Vater, Papst Franziskus, hat dieses Gebet im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie bereits während der eucharistischen Anbetung im Petersdom gebetet, kurz bevor er den außerordentlichen Urbi-et-Orbi-Segen spendete. Verbinden wir uns daher im täglichen Gebet der Lobpreisungen auch mit dem dringlichen Wunsch unseres heiligen Vaters nach der gemeinsamen Eucharistiefeier in der Kirche vor Ort. Beten wir für unsere Politiker und Bischöfe sowie auch für die Richter, die über die Verhältnismäßigkeit der Gottesdienstverbote zu entscheiden haben.

Aufruf zum gemeinsamen Gebet für das Ende des Gottesdienstverbots

Bittet und ihr werdet empfangen, heißt es im Johannesevangelium. So gut es auch ist, angesichts des nur noch schwer verständlichen Totalverbots öffentlicher Gottesdienste nach Politik und Bischöfen zu rufen, so sehr müssen wir auch unseren himmlischen Vater darum bitten, dass wir ihn wieder öffentlich in der Eucharistie empfangen, loben und preisen dürfen. Daher rufen wir alle Gläubigen dazu auf, täglich mit uns die Lobpreisungen (Laudes Divinae) für das Ende des Gottesdienstverbots zu beten.

Gott sei gepriesen!
Gepriesen sei Sein heiliger Name!
Gepriesen sei Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch!
Gepriesen sei der Name Jesu!
Gepriesen sei sein heiligstes Herz!
Gepriesen sei sein kostbares Blut!
Gepriesen sei Jesus im allerheiligsten Sakrament des Altares!
Gepriesen sei der Heilige Geist, der Tröster!
Gepriesen sei die erhabene Gottesmutter, die allerseligste Jungfrau Maria!
Gepriesen sei ihre heilige und unbefleckte Empfängnis!
Gepriesen sei ihre wunderbare Himmelfahrt!
Gepriesen sei der Name der Jungfrau und Mutter Maria!
Gepriesen sei der heilige Joseph, ihr reinster Bräutigam!
Gepriesen sei Gott in seinen Engeln und Heiligen!
Amen.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 24. April 2020 

Danke - für diesen Gebetsaufruf!

-
Werte Frau Therese Dichgans - Sie schreiben:
„In dieser Zeit des Debattierens, des Frustes und der Hoffnung ist es wichtig, sich an den zu wenden, der allein die Macht hat, alles zum Guten zu wenden.

"Bittet, so werdet Ihr empfangen", heißt es i (Joh 16, 24)…“
-
Und dies zugleich mit den bekannten Lobpreisungen (Laudes Divinae)-
die meist nach dem Eucharistischem Segen gebetet werden..

Da möchte ich mich vertrauensvoll anschließen-
im Gebet zu unserem Himmlischen Vater Ihnen u. allen Betern dankb. verbunden…


6

0
 
 Adamo 23. April 2020 
 

Ein sehr gutes Lobpreisgebet: Gott sei gepriesen! ....

Ebenfalls das Gebet von Sandrose:
Hilf, Maria es ist Zeit....

Meine Frau und ich beten dieses wunderbare Gebet jeden Tag in unserem gemeinsamen Morgengebet, bereits seit vielen Jahren.


6

0
 
 Sandrose 23. April 2020 
 

Hilf, Maria, es ist Zeit...

Hilf, Maria, es ist Zeit,
hilf, Mutter der Barmherzigkeit.
Du bist mächtig, uns aus Nöten und Gefahren zu erretten,
denn wo Menschenhilf gebricht, mangelt doch die deine nicht.
Nein, du kannst das heiße Flehen deiner Kinder nicht verschmähen.
Zeige, dass du Mutter bist, wo die Not am größten ist.
Hilf, Maria, es ist Zeit, hilf, Mutter der Barmherzigkeit.
Amen.


7

0
 
 Sandrose 23. April 2020 
 

Ein schönes Gebet-eine gute Idee!

Vielen Dank für die wertvolle Anregung! Gerne will ich mich den Betern anschliessen.
Heute morgen musste ich auch an ein besonderes Gebet denken, das die Benediktinerinnen vom Nonnberg in Salzburg (ältestes deutschsprachiges Frauenkloster, das nie aufgelöst worden ist -seit 1300 Jahren)erst seit wenigen Jahren täglich beten:
Hilf, Maria, es ist Zeit...


4

0
 
 UnivProf 23. April 2020 
 

Warum erst jetzt?

Die Regelung hätte auch schon Ostern getroffen werden können!
Die deutschen Bischöfe hinken immer noch hinterher!
Die feige akzeptierte Ungleichbehandlung gegenüber den Supermärkten etc. ist ein Skandal!
Und man schweigt gegenüber der ungleich höheren Zahl von getöteten Kindern!


5

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eucharistie

  1. 27 deutsche Ärzte ersuchen Bischöfe um Erlaubnis der Mundkommunion
  2. Keine Mundkommunion: Bischof bittet Ehepaar um Entschuldigung
  3. Argentinien: Bischof verbietet Mundkommunion für seine Diözese
  4. Oratorium Birmingham will Klarstellung beim Verbot der Mundkommunion
  5. Erzbischof verbietet traditioneller Gemeinschaft vorläufig die Mundkommunion
  6. Bischof von Salt Lake City verweigert Katholik die Mundkommunion
  7. Ein „Mysterium, das unsere Intelligenz übersteigt“
  8. „Im Zentrum ohne Wenn und Aber: Jesus Christus“
  9. Erzbischof meint: Sie werden sonst in der Hölle landen!
  10. "Wie kann man das Allerheiligste nur so bloßstellen?"








Top-15

meist-gelesen

  1. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  2. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  3. Sizilien: Kirche der Heiligen Agatha verwüstet
  4. Was für ein Desaster!
  5. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  6. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  7. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  8. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  9. Mehr protestantisch brauchen wir nicht
  10. Klare Antwort von Bischof Overbeck: „Nein, für die Wandlungsworte ist das nicht denkbar“
  11. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen
  12. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  13. Kardinal Woelki befürchtet "dramatische Folgen" durch "Synodalen Weg"
  14. Die lila „SafeAbortionDay“-Beleuchtung des Münchner Rathauses wurde kurzfristig verboten!
  15. Trump nominiert die praktizierende Katholikin Amy Coney Barrett für den Supreme Court

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz