Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. „Warum bin ich Christ“
  4. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  5. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  6. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  10. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  11. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  12. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

Herr Kardinal, eine Frage hätte ich dann noch…

28. April 2020 in Kommentar, 36 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auf 20 Quadratmeter nur ein Gottesdienstbesucher in Österreich? Die Kirchenöffnung ab Mitte Mai schreit nach einer flexibleren Gestaltung. Ein Kommentar von Roland Noé.


Wien (kath.net/rn)
Endlich! In Österreich sind ab 15. Mai wieder öffentliche Gottesdienste erlaubt. Die Auflagen wurden mit der Regierung abgestimmt, die Sicherheitsmaßnahmen sind für Kardinal Christoph Schönborn „nötig und sinnvoll". Konkret schaut das so aus: Auf 20 Quadratmetern Kirchenraum darf sich genau eine Person einfinden. Gerade für den ländlichen Raum, wo es viele kleinere Kirchen gibt, bedeutet das, dass kaum mehr als zehn bis fünfzehn Personen an der Messfeier teilnehmen dürfen.

Zeitgleich, am 18. Mai, geht der Schulbetrieb für die 6- bis 14jährigen wieder los. Die Schülerinnen und Schüler werden in kleinere Gruppen geteilt, sodass in einem Klassenraum etwa zehn oder zwölf Kinder sind. Nimmt man nun den Quadratmeter-Schlüssel, der für die Kirchen gilt, und wendet ihn auf die Schulklassen an, so merkt man gleich, dass hier mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird. In den meisten Schulklassen dürften nur zwei bis drei Kinder in der Klasse sein, wenn man den 20-Quadratmeter-Schlüssel auf die Schule anwendet.

Schüler sind außerdem vier, fünf oder sechs Stunden zusammen in einem Raum, während sich Kirchenbesucher meistens nur rund 45 Minuten im Gotteshaus aufhalten. Daher hätte ich noch eine Frage an die Verantwortlichen: Verhält sich das Coronavirus in den katholischen Kirchen etwa anders als in den Schulklassen oder auch in den Gasthäusern, wo nur 1 Meter Abstand verlangt wird. Warum werden die Kirchen hier so offensichtlich benachteiligt? Viele Menschen fragen sich das in diesen Tagen kopfschüttelnd.

Wäre es nicht angemessen, etwas flexibler zu sein und auf die Bedürfnisse der ohnehin kleinen Schar an Kirchenbesuchern einzugehen? Die Kultusministerin betonte, es werde keine gesetzlichen Vorgaben oder staatlichen Kontrollen in diesem Bereich geben. Noch ist einige Wochen Zeit, um die Details zu klären. So könnten etwa Familien als eine Person gelten, weil sie ohnehin auf engem Raum zusammensitzen. Es wäre ein mutiges und schönes Zeichen, wenn die Kirche diese Zeit nutzt, um kreative Lösungen zu suchen, damit die Sonntagsmesse wieder im "real life" etabliert wird.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  3. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  6. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  10. Mit dem Rosenkranz im Gym
  11. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  14. Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz