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Herr Kardinal, eine Frage hätte ich dann noch…

28. April 2020 in Kommentar, 36 Lesermeinungen
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Auf 20 Quadratmeter nur ein Gottesdienstbesucher in Österreich? Die Kirchenöffnung ab Mitte Mai schreit nach einer flexibleren Gestaltung. Ein Kommentar von Roland Noé.


Wien (kath.net/rn)
Endlich! In Österreich sind ab 15. Mai wieder öffentliche Gottesdienste erlaubt. Die Auflagen wurden mit der Regierung abgestimmt, die Sicherheitsmaßnahmen sind für Kardinal Christoph Schönborn „nötig und sinnvoll". Konkret schaut das so aus: Auf 20 Quadratmetern Kirchenraum darf sich genau eine Person einfinden. Gerade für den ländlichen Raum, wo es viele kleinere Kirchen gibt, bedeutet das, dass kaum mehr als zehn bis fünfzehn Personen an der Messfeier teilnehmen dürfen.

Zeitgleich, am 18. Mai, geht der Schulbetrieb für die 6- bis 14jährigen wieder los. Die Schülerinnen und Schüler werden in kleinere Gruppen geteilt, sodass in einem Klassenraum etwa zehn oder zwölf Kinder sind. Nimmt man nun den Quadratmeter-Schlüssel, der für die Kirchen gilt, und wendet ihn auf die Schulklassen an, so merkt man gleich, dass hier mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen wird. In den meisten Schulklassen dürften nur zwei bis drei Kinder in der Klasse sein, wenn man den 20-Quadratmeter-Schlüssel auf die Schule anwendet.

Schüler sind außerdem vier, fünf oder sechs Stunden zusammen in einem Raum, während sich Kirchenbesucher meistens nur rund 45 Minuten im Gotteshaus aufhalten. Daher hätte ich noch eine Frage an die Verantwortlichen: Verhält sich das Coronavirus in den katholischen Kirchen etwa anders als in den Schulklassen oder auch in den Gasthäusern, wo nur 1 Meter Abstand verlangt wird. Warum werden die Kirchen hier so offensichtlich benachteiligt? Viele Menschen fragen sich das in diesen Tagen kopfschüttelnd.

Wäre es nicht angemessen, etwas flexibler zu sein und auf die Bedürfnisse der ohnehin kleinen Schar an Kirchenbesuchern einzugehen? Die Kultusministerin betonte, es werde keine gesetzlichen Vorgaben oder staatlichen Kontrollen in diesem Bereich geben. Noch ist einige Wochen Zeit, um die Details zu klären. So könnten etwa Familien als eine Person gelten, weil sie ohnehin auf engem Raum zusammensitzen. Es wäre ein mutiges und schönes Zeichen, wenn die Kirche diese Zeit nutzt, um kreative Lösungen zu suchen, damit die Sonntagsmesse wieder im "real life" etabliert wird.


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Lesermeinungen

 greti 3. Mai 2020 
 

für lakota

Ja, das ist diese "Versammlungsverordnung" des Landes.

Tatsächlich: Samstag 18.00 Uhr Sonntagvorabendmesse - maximal 30 Teilnehmer:
6 oder 7 "Hauptamtliche: Priester, Lektor, Küster, Organist, Schriftführer mit der Liste der Angemeldeten , dazu eine 2. Person und in der Kirche ein "Desinfektionsmeister und Platzzuweiser".
Ferner 8 unter 60jährige und mindestens 6 über 60-jährige (2 habe ich zu den unter 60jährigen gezählt), z. T. zur Risikogruppe zählend.
Es hätten noch ein paar in die Kirche (sonst 198 Plätze) gepaßt.
Hinweis für mich: Das nächste Mal soll ich mich telefonisch anmelden, es könnte sonst eng werden.
Ich hätte es aber nicht über das Herz gebracht, einem unter 60-jährigen oder Gesunden den Platz wegzunehmen …


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 lakota 1. Mai 2020 
 

@greti

"Ausdrücklich: dürfen/sollen nicht über 60 Jahre"...
ist das Ihr Ernst? Dann dürfte ich auch nicht rein (64) und unter 60 wäre es in meiner Gemeinde fast leer.


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 greti 1. Mai 2020 
 

10 m²

heißt nicht automatisch, daß jetzt die Gruppe doppelt groß sein darf!
Wo denken Sie den hin? Bei uns nicht. Es wird nur ein bißchen "kuscheliger".
Im Dom oder in der Kirche dürfen - bei uns - weiterhin nur 30 Personen "eintreten" und "feiern" - Hl. Messe meine ich.
Und bei vier Priestern ist am kommenden Samstag und Sonntag "Probelauf" mit 5 Hl. Messen - für sonntags anmelden.

Ausdrücklich: dürfen/sollen nicht über 60 Jahre, keine Risikopersonen sein und keinen Schnupfen oder ähnliches haben. Vielleicht reichen dann ja auch 150 Plätze bei 7 Kirchtürmen und weit über 7.000 eingetragenen Katholiken …..

Oder der Dom fängt alles ab. Dort sind 4 Hl. Messen (früher nur 2) und keine drastische Einschränkung, aber auch Anmeldung.


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 lesa 29. April 2020 

Pflicht: Einmal im Jahr. Empfohlen: einmal im Monat

@Annamia: In Medjugorje hat die Mutter Gottes empfohlen, wenigstens einmal im Monat zu beichten.
In Fatima bat die Muttergottes in einer zusätzlichen, anerkannten Erscheinung (Schwester Lucia 10.Dezember 1925 in Pontevedra) den Herz-Jesus-Sühnesamstag empfohlen und gewünscht. Näheres können Sie "googeln", sehr genau beschrieben vom "Fatima-Weltapostolat" vom 26.November 2012), Wenn auch die besonderen Gnaden an das fünfmalige hintereinander erfolgende Halten des ersten Samstags im Monat gebunden sind, haben sich doch viele den ersten Samstag im Monat als regelmäßigen "Beichttermin" gewählt. Im übrigen: auf die innere Stimme hören, wann (eventuell öfters)Beichten notwendig und befreiend ist.


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 lesa 29. April 2020 

Gute Absicht

[email protected]: Es geht Ihnen in der Tat um etwas, das dringend zu beleben wäre. Danke für Ihr Engagement.Sie haben schon recht: Was lässt man sich doch alles aufoktroyieren (jetzt nicht auf die Corona-Krise bezogen, sondern auf den "Chef Mainstream)". Dinge, die zerstören, während Ihre "Anleitung" zum Heil gedacht ist. Danke für Ihr Engagement!


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 Rolando 29. April 2020 
 

lesa, annamia

Ich weiß, mir geht es darum, daß die Beichte wieder aktuell wird. Wer gebeichtet hat, das „Kärtchen“ hat, kann ja dann über, sagen wir mal, vier Wochen die Hl. Messe besuchen. Zur „Nötigung“ die „Nötigung“ zum ewigen Heil geschieht aus Liebe. Was ist mit den „Nötigungen“ für das zeitliche Leben? Schule, Ausbildung, usw. Was nimmt ein Fußballfan auf sich, Wege, Zeit, Kosten, um im Stadion seiner Idole zu sitzen? Mir geht es darum, die Gewohnheitschristen aus dem Schlaf zu wecken, wenn dann mal ein bisschen Sündenbewusstsein kommt, dann wird’s besser. Liebe @annamia, ich würde auch für Sie, wenn ich Pfr. wäre eine Beichtzeit finden, nach Ihrer Zeit. Ich hoffe man versteht, worum es mir geht.


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 lesa 29. April 2020 

@Rolando: Zugangskärtchen nach der Beichte? Bei aller Wertschätzung für die Beichte, aber das geht doch in Richtung Nötigung ...


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 Daca 28. April 2020 
 

Ungleiches Maß

@ Elisabeta, Herbstlicht
Prinzipiell volle Zustimmung! Wir sollten hier nur auch das Argument der "Gegenseite" zumindest abwägend mit bedenken, dass Kinder und Jugendliche am wenigsten eine Risikogruppe darstellen.


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 Annamia 28. April 2020 

@Rolando,

heißt das ,daß man jede Woche erst beichten muß ,um Zugang zu einer Hl.Messe zu bekommen ? Es gibt auch Berufe ,die arbeiten am Wochenende und da bin ich froh,wenn ich es in die Messe schaffe.Wenn ich frei habe ,gehe ich gerne zur Anbetung und auch zur Beichte,aber ich schaffe das nicht ,wenn ich arbeiten muß.Also eine Messe gibts dann nur für diejenigen,die das Glück haben,jedes Wochenende frei zu haben.


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 Einsiedlerin 28. April 2020 
 

Ich werd's nie verstehen

Bei mir in der Firma haben wir arbeitsplatzmäßig genug Freiraum und halten mehr oder weniger 1m Abstand, wenn wir uns bewegen. In der Pause können 5 Personen am Tisch sitzen mit jeweils einem freien Sessel dazwischen. Wir tragen KEINE Masken und in den vergangenen zwei Monaten ist niemand krank geworden. Ab Mai gibt's kein Home-office mehr für die Kollegen und "den Abstand" (manchmal nur ein halber Meter oder eine Armlänge) kann man ja auch so wahren.
Wieso sollte es in einer Kirche nicht funktionieren, 1-2 Sitzplätze zum Nachbarn freizuhalten und nur jede zweite Sitzreihe zu besetzen statt so eigenwilliger qm-Rechnungen anzustellen? Das geht mE an der Realität der Räumlichkeiten vorbei. Mehr hl. Messen anbieten, wenn der Andrang groß ist! Die Idee von @Rolando mit den Zugangskärtchen für die Eucharistiefeier nach der Beichte finde ich großartig!


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 norbertus52 28. April 2020 
 

@Montfort

Anderswo wird wahrscheinlich nicht gebetet. Also nehm ich an, dass das Gebet so gefährlich ist. ;-)


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 Montfort 28. April 2020 

Rechenkünste?

Es scheint doch nicht so schwer zu sein:

Es werden in Östereichs Kirchen immer noch 2m Abstand verlangt, also gut - in anderen Bereichen eigentlich nur 1m Abstand.

Zunächst wurden 20 m2 pro Person vorgeschrieben, die Seitenmaße dieser Fläche wäre also 4x5m oder ca. 4,47x4,47m. Wenn alle Gottesdienstteilnehmer jeweils in der Mitte "ihrer" 20 m2 stehen, ergibt sich ein Abstand von 4,47 m zu nächsten Person - rechnet man pro Person etwa 40cm "Ausdehnung", wären das noch immer ein Abstand von 4m gewesen...

Mit den neuen Regeln von 10m2 pro Person wären es 3,16x3,16m und damit ein Abstand von ca. 2,75 zwischen den Personen (ihre ungefähre horizontale Körperausdehnung schon mit eingerechnet).

Und anderswo gilt ein "Mindestabstand von 1m"...


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 lakota 28. April 2020 
 

Ein merkwüdiger Gedanke

auf den mich ein Leserbrief in der Zeitung heute morgen brachte.

Baden-Württemberg, wo ich lebe, hat 11 Millionen Einwohner, laut täglicher Statistik gibt es hier ca.31.000 Infizierte, davon sind ca. 20.000 wieder genesen.
3,6 Millionen Einwohner sind Katholiken.
Bei den vielen Kirchen die wir haben, frage ich mich jetzt, auf wie viele Infizierte (die ja nicht alle katholisch und gläubig sind) kann ich in meiner Gemeinde treffen?
Natürlich gibt's ja noch eine Dunkelziffer :-(


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 Fink 28. April 2020 
 

Liebe Österreicher, ihr habt einen Herbert Kickl von der FPÖ,

und der äußert vernünftige Gedanken. Ich habe auf YouTube seine Rede im Parlament in Wien am vergangenen Freitag und die Pressekonferenz gestern gesehen. Was er zur Corona-Krise sagt, halte ich für richtig. Außerdem ist er ein überaus guter Redner/ Rethoriker.


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 norbertus52 28. April 2020 
 

Ich könnte jetzt noch weiter herumjammern :-)

als Priester bin ich froh, dass die unsinnigen 20m2 weg sind und ich jetzt 60 Personen in die Kirche bringe. Dank sei Gott und unserer himmlischen Mutter!


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 Gandalf 28. April 2020 

@Wynfried: Ich plan schon einen weiteren ;-)


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 Wynfried 28. April 2020 

@ Gandalf

Kannst du nicht noch mehr Kommentare schreiben? Wenn dann immer Verbesserungen kommen ... ;-)


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 elmar69 28. April 2020 
 

Unsinnige Flächenpauschale

Es gibt Kirchen mit einem riesigen Chor-Raum. der von den Gläubigen nicht genutzt wird, allein das zeigt schon den Unsinn, auf die Gesamt-Fläche zu schauen.

Sinnvoller wäre es, einen Abstand festzulegen, der zwischen den Besuchern aus unterschiedlichen Hausgemeinschaften eingehalten werden muss. Dann kann (und muss) man für jedes einzelne Kirchengebäude sehen, wie man das vor Ort regeln kann, z.B. durch eine geeignete Sitzordnung oder ein Umstellen der Bänke


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 Gandalf 28. April 2020 

kaum schreibt man einen Kommentar ;-)

kommt schon eine Verbesserung...

www.kath.net/news/71467


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 elisabetta 28. April 2020 
 

Alles war möglich, nix war fix...

Vielleicht heißt das jetzt auch, dass Hl. Messen "nie" unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefeiert werden mussten. Das Virus hat wahrscheinlich nicht nur Lungen im Visier.


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 Fatima 1713 28. April 2020 
 

Wenn Versammlungen von zehn Personen

ab 1. Mai wieder erlaubt sind (indoor oder outdoor wurde nicht erwähnt), warum Hl. Messen erst ab 15. Mai?


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 Fatima 1713 28. April 2020 
 

Gestern

wurde eine "unmissverständliche Passage", wonach Besuche bei Freunden und Verwandten nicht erlaubt waren/sind plötzlich geändert. Zu Ostern haben uns Bundeskanzl und Gesundheitsminister erklärt, dass wir heuer unsere Verwandten zu Ostern leider nicht besuchen dürfen, weil wir aufgrund der Ausgangsbeschränkungen unser Haus nur zur Arbeit, zum Einkaufen, um Personen aus Risikogruppen zu helfen und um spazieren zu gehen.


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 Fatima 1713 28. April 2020 
 

@Gandalf

Ausgangsbeschränkungen in Österreich ab 1. Mai aufgehoben, Versammlungen mit bis zu zehn Personen wieder erlaubt. Das hat nichts mit unseren Forderungen zu tun, glauben Sie mir!

https://orf.at/stories/3163548/


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 Gandalf 28. April 2020 

Breaking News...

So schnell gehts, wenn man öffentlich etwas fordert... anscheined soll die 20 m2 fallen, nur mehr 10 m2, aber noch nichts ist offiziell, daher mal abwarten


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 elisabetta 28. April 2020 
 

Ein Vergleich lohnt sich...

...betrachtet man die geplanten Maßnahmen in den Schulen. In der Erklärung des Unterrichtsministers hieß es, Schüler müssten Masken nur bis zum Schultor tragen, in den Klassen nicht, laut derzeitigem Stand der Dinge sind sie aber in den Kirchen angeordnet. Und die 20 m² pro Messbesucher sind ein Spott, den wir einzig den Bischöfen zu verdanken haben, sind sie doch nicht an die Empfehlungen der Regierung gebunden wie man hört. Wenn die von den Bischöfen derzeit geplanten Vorsichtsmaßnahmen nach dem 15. Mai unverändert zur Anwendung kommen, dann kann man sie nur als die Feinde bezeichnen, die vom Innern der Kirche kommen (Papst Benedikt XVI.) Schön langsam hat man das Gefühl, unsere Bischöfe wollen gläubige Menschen vor einem religiösen Virus in Schutz nehmen, der sie Seelen befallen könnte. Es ist zum Weinen!


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 Rolando 28. April 2020 
 

Wenn ich Pfarrer wäre...

ich würde am Freitag Abend, Samstag früh, evtl. auch Abends, am Sonntag früh, jeweils 2 Stunden das Allerheiligste aussetzen, in den Beichtstuhl gehen, dann, nach der jeweiligen Beichte Zugangskärtchen für die Hl. Messe geben. Die Abstandsregeln müssten leicht einhaltbar sein. Das Gebet reiner Herzen würde dann viel bringen. Bei der bisherigen Situation stand meist die Sünde zwischen Gott und dem Gebet. Ich würde auf den Beichtspiegel verweisen, ggf. Katechese über die Sünde halten. Da die Steine außerhalb der Kirche meist fest im Boden sind, fürchte ich eine Steinigung nicht, :-) .


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 Philosophus 28. April 2020 
 

Stille Messe mit mehr Gläubigen

Mein Vorschlag wäre: Stille Messen mit mehr Volksbeteiligung, 1,5 m Abstand zwischen den Leuten! Auf den Gesang sollte bis auf weiteres verzichtet werden, das würde auch die Dauer der Messe verkürzen. Die Fürbitten kann man auch getrost streichen!
Die derzeit geplante Lösung würde erst recht einem Großteil der Messbesucher den Messbesuch verunmöglichen: In meiner örtlichen Pfarrkirche kommen mehr als hundert Personen regelmäßig zur Messe, ab Mitte Mai könnten höchstens 20 kommen!


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 Herbstlicht 28. April 2020 
 

@griasdigott

Ihren Hinweis auf Leipzig, hier im Bild:

https://www.n-tv.de/politik/Bundeswehr-PR-Termin-loest-Empoerung-aus-article21742605.html

ein anderes Beispiel:
Beerdigung einer Verstorbenen aus dem Clan-Milieu
https://twitter.com/rbb24/status/1254787769219428354

Warum manches geht und anderes nicht - ein Rätsel!


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 Gandalf 28. April 2020 

Heute gerade bekanntgeworden!

Gasthäuser ab Mitte Mai in österreich geöffnet, 1 Meter Abstand zwischen den Gruppen, keine Rede von 20 m2 pro Person wie in den Kirchen. Die Kirchenvertreter haben sich hier wirklich über den Tisch ziehen lassen, unfassbar!


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 griasdigott 28. April 2020 

Erklärungungsbedürftig

Gestern hat Verteidigungsmininsterin AKK am Flughafen medienwirksam 10 Millionen Einweg-Schutzmasken in Empfang genommen.

Heute Photo im Münchner Merkur. Von wegen Sicherheitsabstand!

Beim Pressetermin Menschenauflauf um die Ministerin. Weder der Mindestabstand wurde gewahrt noch Mund-Nasen-Schutz getragen.

Erinnere auch nochmal an Gesundheitsminister Spahn dichtgerängt im Aufzug.

Tja, ziemlich erklärungsbedürftig das Ganze!


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 pjka 28. April 2020 

Unser Kirchenfürsten verhandeln schlecht

Zumindest in Deutschland haben sich die Bistümer selbst eingeschränkt, in vorauseilendem Gehorsam sozusagen. Den die Politik weis, daß eine Kirchenschließung juristisch kaum durchsetzbar ist.
Welcher Politiker will etwas dagegen unternehmen, wenn die Kirchen ohne beschränkung öffnen würden? Soviele Ordnugskräfte gibt es garnicht und der Anwaltsverein würde sich schon auf die Klagewelle gegen verfassungswidrige Bußgeldbescheide freuen.


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 landpfarrer 28. April 2020 
 

Wenn man die jetzt überall prösentierten oder in Arbeit befindlichen Schutzkonzepte betrachtet (in D ist jede Siözese da verantwortlich und die einzelnen Bundesländer machen unterschiedliche Vorgaben) , so stellt man generell eine grosse Uneinheitlichkeit fest. Die zugelassene Teilnehmerzahl wird an einem Ort fix vorgegenen an anderen Orten -mir sinnvoller erscheinend- je nach Grösse der Kirche festgelegt. Wieviel qm da pro Person zur Verfügung stehen müssen ist dann noch einmal unterschiedlich.
Auch andere Massnahmen sind höchst unterschiedlich: In Trier z.B. (von Zeitzeuge verlinkt) gilt: Obligatorische namentliche Anmeldung vorab, Kirchen mit nur Mittelgang scheiden aus, Maskenpflicht für Gläubige (Pfarrer, Lektor ausgenommen).
In der Schweiz sieht man dagegen vor, dass sich die Gläubigen obligatorisch vor der Kirche desinfizieren, was zu überwachen ist. Dies nur wenige Beispiele.


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 priska 28. April 2020 
 

Diese auflagen sind ein Spott ,ich war am Freitag beim Bau Max da waren so viele Menschen das niemand mehr auf den Abstand geachtet hat.


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 Herbstlicht 28. April 2020 
 

Kircheninnenraum - Achtung! Höchste Ansteckungsgefahr!

Da ja auch die Politiker rechnen können, die 20qm-Regelung pro Kirchenbesucher aber nicht auf die Schule übertragen, kann man schon fragen, welche Absicht dahinter liegt, hier zweierlei Maß anzulegen.
Es wäre vielleicht höchst interessant, könnten Betroffene einmal einen Blick hinter die Stirn derjenigen machen, die solche Entscheidungen treffen.


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 Zeitzeuge 28. April 2020 
 

Ohne eigenen Kommentar

füge ich im Link das Konzept des

Bistums Trier zur gfl. Kenntnisnahme

bei!

Kyrie Eleison! Christe Eleison!

www.bistum-trier.de/liturgie/schutzkonzept-corona/


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 mphc 28. April 2020 

Familien, die in einem Haushalt wohnen,

als eine Person zu werten, das habe ich mir auch ganz natürlich so vorgestellt. Wir sind zum Beispiel fünf Personen, die tagtäglich zusammenleben und derzeit die Mittagsmesse mit P. Karl Wallner auf missio.at mitfeiern und anschließend gemeinsam Mittagessen.


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