Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  6. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  7. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  8. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. Die Stunde der Heuchler
  14. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  15. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs

US-Gouverneurin: Abtreibung ist ‚lebenserhaltend’

2. Mai 2020 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Einschränkungen des Bundesstaates Michigan zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zählen zu den strengsten der USA. Trotzdem werden Abtreibungen weiterhin durchgeführt.


Grand Rapids (kath.net/LifeNews/jg)
Gretchen Whitmer, die Gouverneurin des US-Bundesstaates Michigan, hat in einem Fernsehinterview Abtreibung zu lebenserhaltenden Maßnahmen gezählt. David Walkowiak, der Bischof von Grand Rapids (Michigan), hat mit dem Satz gekontert: „Zwei Personen betreten eine Abtreibungsklinik. Nur eine kommt heraus.“

Whitmer hat ihrem Bundesstaat strenge Einschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verordnet. Den Einwohnern von Michigan ist es beispielsweise untersagt, ihre privaten Boote in Betrieb zu nehmen und ihre eigenen Ferienwohnungen zu besuchen. Nicht essentielle medizinische Leistungen wurden ebenfalls untersagt, um Personal und Ressourcen für den Kampf gegen das Corona-Virus frei zu stellen. Eine Ausnahme gibt es allerdings für Abtreibungen.


In der Sendung „The Axe Files“ des Nachrichtensenders CNN verteidigte Whitmer ihre Entscheidung. „Die Gesundheitsversorgung einer Frau, ihre ganze Zukunft, ihre Fähigkeit zu entscheiden ob und wann sie eine Familie gründet ist nicht eine Wahlmöglichkeit, sondern eine Grundlage ihres Lebens“. Weiter sagte sie: „Es ist lebenserhaltend und es ist etwas, bei dem sich der Staat nicht einmischen sollte.“

Bischof Walkowiak erinnerte daran, dass mehr als 150.000 Mütter mit niedrigem Einkommen jedes Jahr ihre Kinder in katholischen Krankenhäusern auf die Welt bringen und zehntausende Schwangere und junge Mütter von der Kirche unterstützt würden. Die Kirche dürfe nicht aufhören, sich für den Schutz jedes Menschen, innerhalb und außerhalb des Mutterleibes, einzusetzen, betonte er.

Die katholische Bischofskonferenz des Bundesstaates Michigan hatte Whitmers Aussage ebenfalls kritisiert. Einerseits seien medizinische Eingriffe und sogar der Erwerb von Saatgut für den eigenen Garten untersagt, andererseits bezeichne die Gouverneurin einen Eingriff, der eine sich entfaltende menschliche Person absichtlich zerstöre, als „lebenserhaltend“, kritisierten die Bischöfe in einer Stellungnahme. „Die Logik ist von der Realität getrennt: Nacht ist nicht Tag; Krieg ist nicht Frieden“, schreiben die Bischöfe wörtlich.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. US-Regierung unterstützt Forschung mit Gewebe von abgetriebenen Babys künftig nicht mehr
  2. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  3. Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
  4. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  5. Menschenrecht auf Abtreibung?
  6. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  7. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  8. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  9. US-Arzt gibt Freundin im Schlaf Abtreibungspillen, Baby stirbt
  10. Abtreibungszentrum von Planned Parenthood in Manhattan geschlossen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  7. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  8. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  11. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  12. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  13. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  14. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz