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Kardinal Dolan verteidigt Telefonkonferenz mit Trump

6. Mai 2020 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Kritik sei der Preis für das Engagement in der Gesellschaft, sagte der Erzbischof von New York.


New York City (kath.net/jg)
Timothy Kardinal Dolan, der Erzbischof von New York, hat in einem Interview mit dem von den Jesuiten herausgegebenen America Magazin seine Teilnahme an der Telefonkonferenz mit US-Präsident Donald Trump verteidigt. Der Präsident hatte am 25. April mit 600 führenden Vertretern der Katholischen Kirche gesprochen, darunter waren die Kardinäle Dolan und O’Malley.


Dolan hatte bei diesem Anlass Trump für dessen Einsatz für den Lebensschutz gedankt. Die Organisation „Faith in Public Life“ (FPL) hatte den Erzbischof von New York in einem offenen Brief dafür kritisiert und behauptet, Präsident Trump sei kein Lebensschützer.

Dolan hätte Trumps „Grausamkeit gegenüber Immigranten, Leugnung des Klimawandels und Rassismus“ kritisieren sollen. Stattdessen habe er den Präsidenten gelobt und später sogar in einem Interview mit Fox News dessen Engagement für die religiösen Gemeinschaften gelobt, kritisiert FPL, ein Zusammenschluss von Klerikern und Gläubigen, die sich für progressive politische Ziele einsetzen.

In seinem Interview mit dem America Magazin stellte Dolan fest, dass er für seine Arbeit sowohl von links als auch von rechts Kritik einstecken müsse. Das sei der Preis dafür, dass die Kirche die „heilige Aufgabe des Begleitens, des Engagierens und des Dialoges“ übernommen habe. Die Alternative wäre ein Rückzug aus der Gesellschaft, ähnlich wie die Amish, sagte der Kardinal.



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Lesermeinungen

 Winrod 6. Mai 2020 
 

Warum soll ein Kardinal

kein freier Mensch mehr sein und telefonieren dürfen, mit wem er will?
Und dass ihm der Lebensschutz ein Herzensanliegen sein muss, ist wohl eine Selbstverständlichkeit!
Und dass er moderne Ersatzreligionen ablehnt wohl auch.


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 Herbstlicht 6. Mai 2020 
 

Nur noch tun, was von einer links eingestellten Elite verlangt wird?

Ist das dann Freiheit?
Hätte sich Kardinal Dolan per Telefonkonferenz mit Joe Biden oder gar Bernie Sanders ausgetauscht, hätte es vermutlich ein dickes Lob dafür gegeben.

Nur Negatives an Donald Trump zu erkennen und zu formulieren, gehört wohl zur selbstverständlichen Pflicht eines jeden anständigen politisch-korrekten Bürgers der USA.


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 Zeitzeuge 6. Mai 2020 
 

Der FPL ist ein linkes Netzwerk, das nicht nur

die Katholiken in den USA teilweise

unterwandert hat, mehr dazu im Link!

Kardinal Dolan hätte sich m.E. gar nicht

rechtfertigen müssen, daß er mit dem

Präsidenten der USA konferiert hat!

Er hätte die nominell-katholischen

Mitglieder von FPL auffordern sollen,

dieses Netzwerk umgehend zu verlassen,

da dessen Ziele mit der verbindlichen

katholischen Glaubens- und Sittenlehre

unvereinbar sind.

Hätten diese sich dann geweigert, wäre

§ 1374 CIC i.V.m. § 227 CIC anzuwenden:

§1374 CIC lautet eindeutig wie folgt:

Wer einer Vereinigung beitritt, die
gegen die Kirche Machenschaften betreibt, soll mit einer gerechten
Strafe belegt werden; wer aber eine
solche Vereinigung fördert oder leitet,
soll mit dem Interdikt bestraft werden.

Die weitgehende Suspendierung des
kirchl. Strafrechts ist eine der Ursachen für die seit über 50 Jahren
bestehende Kirchenkrise!

Lit.: Handbuch des kath. Kirchenrechts,

Rees: Strafrecht, S. 1569-1642,
Interdikt, S. 1599!

Vgl. auch Math. 18,7!!

www.catholicculture.org/culture/library/view.cfm?recnum=7707


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 Fischlein 6. Mai 2020 
 

Schade, dass für die "progressiven" Katholiken

der Lebensschutz nicht genug lobenswert ist.
Diese Menschen vergessen wohl die Worte Jesu: Was ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.


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