Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  4. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  5. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  6. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  7. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  8. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  9. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  10. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  11. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  12. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  13. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  14. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!
  15. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“

Neue Regeln für Gottesdienste in Tschechien, Slowakei und Ungarn

6. Mai 2020 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Regierung in Prag erlaubt ab 11. Mai deutlich höhere Teilnehmerzahl bei religiösen Feiern - In der Slowakei ab Mittwoch wieder öffentliche Gottesdienste - Ungarns Bischöfe an Gläubige: "Passen wir aufeinander auf"


Prag/Bratislava/Budapest (kath.net/KAP) Auch in Tschechien, der Slowakei und Ungarn gibt es weitere Lockerungen für die Feier öffentlicher Gottesdienste in der Corona-Pandemie. Die Regierung in Prag etwa regelt in einer neuen Verordnung, dass die höchstmögliche Teilnehmerzahl bei Gottesdiensten ab 11. Mai von bis dahin 15 auf dann 100 Gläubige angehoben wird. Eine Ausnahme gibt es für einen Gottesdienst, den der Prager Erzbischof Kardinal Dominik Duka am Dienstag im Veitsdom feiern wird. An der dem Gottesdienst zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren dürfen ausnahmsweise 60 Personen teilnehmen, wie tschechische Medien (Montag) berichten.

Für die Feier der Gottesdienste in Kirchen gelten in Tschechien Regeln, die denen in Österreich - wo ab 15. Mai wieder öffentliche Gottesdiensten in geschlossenen Räumen möglich sein werden - sehr ähnlich sind. So müssen die Gläubigen u.a. einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz als Barriere gegen eine Tröpfcheninfektion ist verpflichtend.
Weitere Vorgaben gibt es etwa zu Handdesinfektion, auch sollen Kirchen und Gottesdiensträume vor und nach der Messe bestmöglich durchlüftet und Kontaktflächen wie Türschnallen oder Bänke desinfiziert werden. - Außerhalb der Gottesdienste bleiben die Kirchen und Gemeindehäuser für das persönliche Gebet und die individuelle Seelsorge geöffnet.


Die Tschechische Bischofskonferenz veröffentlichte die Regierungsvorgaben auf ihrem Onlineportal zusammen mit einem von Kardinal Duka unterzeichneten Schreiben, in dem dieser die Gültigkeit des Dekrets von Ministerpräsident Andrej Babis bekräftigte. Es war die letzte Amtshandlung Dukas als Bischofskonferenz-Vorsitzender. Das Amt hat mit Montag der Olmützer Erzbischof Jan Graubner übernommen.

Slowakei: Ab Mittwoch öffentliche Gottesdienste

In der Slowakei werden öffentlich zugängliche Gottesdienste und Hochzeiten voraussichtlich ab kommendem Mittwoch (6. Mai) vonseiten des Staates in beschränkter Form wieder erlaubt sein. Bischofskonferenz-Sprecher Martin Kramara warnte jedoch zuletzt vor übertriebenen Erwartungen an die damit einsetzende zweite Phase der etliche Bereiche des öffentlichen Lebens umfassenden Lockerungen in der Corona-Krise. Details sollten Anfang der Woche bekanntgegeben werden.

Nachdem in Medien Mutmaßungen angestellt worden waren wie etwa, dass der Messbesuch zunächst nur Personen bis zum 60. Lebensjahr gestattet werden soll, forderte Kramara die Gläubigen auf, das Ergebnis der Beratungen von Wissenschaftlern und die nachfolgende Entscheidung der Regierung abzuwarten. Sicher sei, dass es noch keine vollständige Aufhebung der Maßnahmen geben werde. Deshalb bleibe auch die Entbindung der Gläubigen von der Sonntagspflicht aufrecht, "bis das Versammlungsverbot definitiv aufgehoben wird".

"Passen wir aufeinander auf"

Auch in Ungarn gelten seit Montag neben Lockerungen für das Offenhalten von Geschäften, Gastronomie oder Einrichtungen wie Museen und Universitäten neue Regelungen zur Feier öffentlicher Gottesdienste mit Gläubigen in den Kirchen - allerdings nur in den Landesteilen außerhalb Budapests. In der Hauptstadt und im angrenzenden Verwaltungsbezirk Pest bleiben die zuvor landesweit geltenden Beschränkungen vorerst weiter in Kraft.

Das neue Regierungsdekret erlaubt laut Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur MTI das Abhalten von Beerdigungen sowie die Feier von Gottesdiensten und Hochzeiten, sofern die Teilnehmer entsprechende Schutzregeln einhalten. Maßgabe ist u.a. das Halten eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben.

Die Ungarische Bischofskonferenz kündigte bereits zuvor am Wochenende an, dass die Bischöfe jener Diözesen, in denen wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden können, über das weitere Vorgehen anhand der jeweiligen örtlichen Umständen und Gegebenheiten entscheiden werden. Die Kirchen stünden wie schon bisher jedenfalls für das persönliche Gebet einzelner Gläubiger offen.

Die Bischöfe bestätigen zudem die seit Beginn der Corona-Krise geltende Entbindung von der Sonntagspflicht. Vor allem sollten ältere, gefährdete Gläubige zum eigenen Schutz vorerst weiterhin keine öffentlichen Gottesdienste besuchen, baten die Bischöfe. Sie riefen zur Mitfeier der via Rundfunk übertragenen Messen bzw. zum Gebet und Bibelstudium zu Hause auf. "Üben wir weiterhin die Tugend der Großzügigkeit und passen wir aufeinander auf!", schlossen die Bischöfe ihren Aufruf.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  5. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  6. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  7. Meinungsfreiheit auf katholisch
  8. Die Jugend von heute, die neue Generation Alpha, „sucht Sinn, Rituale und Spiritualität“
  9. US-Erzbischof gibt Anweisung, politische Botschaft an Weihnachtskrippe sofort zu entfernen
  10. Wer MEHR will, soll MEHR bekommen






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. ADIOS!
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  8. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  9. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  10. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  11. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  12. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  13. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  14. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  15. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz