Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  3. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Wir machen da was mit Medien
  10. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  11. „Wir werden erwartet“
  12. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  13. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

US-Bischof: ‚Pro-Abtreibungs-Katholik’ ist Widerspruch in sich

20. Mai 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Man kann kein Katholik sein und für Abtreibung eintreten, schreibt Bischof Thomas Tobin auf Twitter. In den USA bezeichnen sich etliche prominente Politiker als Katholiken und treten gleichzeitig für liberale Abtreibungsgesetze ein.


Providence (kath.net/lifesitenews/jg)

Ein authentischer Katholik kann nicht für Abtreibung sein. Das stellt Thomas Tobin, der Bischof von Providence (US-Bundesstaat Rhode Island) in einer Twitterbotschaft fest.

Tobin bezog sich auf eine Schlagzeile in einer katholischen Zeitung. Dort sei die Formulierung „Pro-Abtreibungs-Katholik“ („pro-abortion catholic“) verwendet worden. „Das ist ein Widerspruch in sich“, fuhr er wörtlich fort. Man könne kein Katholik sein und für Abtreibung oder „Pro-Choice“, schrieb Tobin.


In den USA bezeichnen sich mehrere prominente Politiker als Katholiken und setzen sich gleichzeitig für liberale Abtreibungsregelungen ein. Dazu zählen der ehemalige Vizepräsident Joe Biden, derzeit Kandidat der Demokratischen Partei für die Präsidentschaftswahlen im November, Nancy Pelosi, die Sprecherin des Repräsentantenhauses und auch die Gouverneurin von Rhode Island, Gina Raimondo.

Bischof Tobin hat sich in der Vergangenheit mehrmals öffentlich in die Debatte um den Lebensschutz eingemischt. Im Jahr 2009 forderte er den Abgeordneten Patrick Kennedy auf, die Kommunion nicht zu empfangen, nachdem dieser sich für legale Abtreibungen ausgesprochen hatte. 2016 legte der den katholischen Wählern nahe, für keinen Kandidaten zu stimmen, der sich für Abtreibungen einsetzt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Winrod 20. Mai 2020 
 

Bichof Tobin hat recht,

aber es zeigt , wie sehr auch das Katholische schon von der "Kultur des Todes" infiziert ist.


2
 
 Chris2 20. Mai 2020 
 

Against life = exkommuniziert?

Konsequenterweise müsste zumindest jeder, der öffentlich für die völlige Freigabe von Abtreibungen eintritt, exkommuniziert werden. Wer an Abtreibungen teilnimmt, zieht sich jedenfalls automatisch die Tatstrafe der Exkommunikation zu. Warum sollte das nicht für jene gelten, die Gesetze erlassen oder entsprechend abstimmen und damit ungeborene Kinder zum "Freiwild" machen und "zum Abschuss freigeben? Quasi wie "Beihilfe zum Mord"?


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  3. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  4. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  5. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  6. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  7. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  8. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  9. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  10. Wir machen da was mit Medien
  11. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  12. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  13. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  14. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  15. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz