Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  2. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  3. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  4. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  5. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  6. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  7. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  8. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  9. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  10. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  11. Viel Lärm um nichts?
  12. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  13. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  14. "Derselbe Polarstern"
  15. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger

In dieser Krise zeigt sich also, wie stark mein Glaube ist

19. Mai 2020 in Familie, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Corona-Angst der Eltern kann sich auf die Kinder übertragen" - Kinder- und Jugendtherapeut Benjamin Zeller empfiehlt den Erziehungsberechtigten dringend, ihre eigenen Sorgen zu überwinden.


Stuttgart (kath.net) Die Ängste von Eltern in der Corona-Krise können massiv auf deren Kinder abfärben. Diese Sorge äußerte der Kinder- und Jugendtherapeut Benjamin Zeller im Gespräch mit idea und empfiehlt daher den Erziehungsberechtigten dringend, ihre eigenen Sorgen zu überwinden. „Das kommunizieren wir aber nicht nur durch Worte, sondern auch durch Handlungen. Wer also ständig in Angst agiere, werde verbal kaum überzeugen, wenn er diese leugne, so Zeller.

 

Er beobachte leider beobachte derzeit oft das Gegenteil, so Zeller. Etliche Ängste trieben Eltern um, etwa die vor dem Virus an sich, vor den wirtschaftlichen Auswirkungen, vor den psychologischen und sozialen Auswirkungen der Kontaktsperren, vor dem Verlust demokratischer Freiheit „bis hin zu endzeitlichen Ängsten sowie diversen Verschwörungstheorien, die letztlich auch auf Angst basieren“.


 

Und dann gebe es noch weitere Ängste, die stark mit Schuldgefühlen einhergingen: die Angst davor, sich nicht an die Regeln zu halten, und die Angst, Risikogruppen zu infizieren. Außerdem sorge man sich, wie andere den eigenen Umgang mit der Krise beurteilen. „Das ist eine ganze Menge Angst und fast jede davon hat einen realen Kern“, so der Psychologe.

 

Gerade Christen müssten sich jedoch klar machen, dass diese Sorgen allesamt nicht wirklich überzeugend sind, sagte der Familienvater, der eine freikirchliche Gemeinde besucht. „Wenn ich tief in Jesus verwurzelt bin. Wenn Christus in mir lebt, was soll mir denn passieren? In dieser Krise zeigt sich also, wie stark mein Glaube ist. Und es ist eine großartige Gelegenheit gemeinsam mit den Kinder auf Jesus zu schauen, unseren Glauben von ihm stärken zu lassen und Nachfolge zu lernen.“

 

Gläubige Eltern müssten ihren Kindern vermitteln, dass sie sich nicht stark von der Krise beeindrucken lassen, „weil – in Worten, die ein Kind verstehen kann – die größte Superpower des Universums in uns lebt.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  2. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  3. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  4. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  5. "Derselbe Polarstern"
  6. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  7. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  8. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  9. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  10. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  11. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  14. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  15. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz