Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  5. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  6. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  7. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  8. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  9. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  10. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  11. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  12. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  13. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  14. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!
  15. Iran: Mindestens 12.000 Tote bei Protesten gegen das Regime

In dieser Krise zeigt sich also, wie stark mein Glaube ist

19. Mai 2020 in Familie, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Corona-Angst der Eltern kann sich auf die Kinder übertragen" - Kinder- und Jugendtherapeut Benjamin Zeller empfiehlt den Erziehungsberechtigten dringend, ihre eigenen Sorgen zu überwinden.


Stuttgart (kath.net) Die Ängste von Eltern in der Corona-Krise können massiv auf deren Kinder abfärben. Diese Sorge äußerte der Kinder- und Jugendtherapeut Benjamin Zeller im Gespräch mit idea und empfiehlt daher den Erziehungsberechtigten dringend, ihre eigenen Sorgen zu überwinden. „Das kommunizieren wir aber nicht nur durch Worte, sondern auch durch Handlungen. Wer also ständig in Angst agiere, werde verbal kaum überzeugen, wenn er diese leugne, so Zeller.

 

Er beobachte leider beobachte derzeit oft das Gegenteil, so Zeller. Etliche Ängste trieben Eltern um, etwa die vor dem Virus an sich, vor den wirtschaftlichen Auswirkungen, vor den psychologischen und sozialen Auswirkungen der Kontaktsperren, vor dem Verlust demokratischer Freiheit „bis hin zu endzeitlichen Ängsten sowie diversen Verschwörungstheorien, die letztlich auch auf Angst basieren“.


 

Und dann gebe es noch weitere Ängste, die stark mit Schuldgefühlen einhergingen: die Angst davor, sich nicht an die Regeln zu halten, und die Angst, Risikogruppen zu infizieren. Außerdem sorge man sich, wie andere den eigenen Umgang mit der Krise beurteilen. „Das ist eine ganze Menge Angst und fast jede davon hat einen realen Kern“, so der Psychologe.

 

Gerade Christen müssten sich jedoch klar machen, dass diese Sorgen allesamt nicht wirklich überzeugend sind, sagte der Familienvater, der eine freikirchliche Gemeinde besucht. „Wenn ich tief in Jesus verwurzelt bin. Wenn Christus in mir lebt, was soll mir denn passieren? In dieser Krise zeigt sich also, wie stark mein Glaube ist. Und es ist eine großartige Gelegenheit gemeinsam mit den Kinder auf Jesus zu schauen, unseren Glauben von ihm stärken zu lassen und Nachfolge zu lernen.“

 

Gläubige Eltern müssten ihren Kindern vermitteln, dass sie sich nicht stark von der Krise beeindrucken lassen, „weil – in Worten, die ein Kind verstehen kann – die größte Superpower des Universums in uns lebt.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  4. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  11. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  12. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  15. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz