Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Franziskus kritisiert Maskenverweigerer
  2. Künftiger US-Kardinal Gregory: „Echter Dialog – das ist das Mantra von Papst Franziskus“
  3. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  4. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  5. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  6. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  7. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  8. Allein den Betern kann es noch gelingen
  9. "Und dann kam der November 2020"
  10. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  11. Papst Franziskus: Lebensschutz und Umweltschutz hängen zusammen
  12. O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf!
  13. Autoritäre Regime verwenden Corona als Waffe
  14. US-Bischof fordert: Keine Impfung, die mit Hilfe abgetriebener Babys entwickelt wurde
  15. Kirchengemeinde zutiefst schockiert: Mann verrichtet Notdurft ins Taufbecken

Französischer Bischof: Die Messe ist das Leben der Kirche

22. Mai 2020 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In der Messe wird Christus real gegenwärtig. Daraus lebt die Kirche. Verbote öffentlicher Messen seien daher nicht mehr gerechtfertigt, schreibt Bischof Ginoux in einem Hirtenbrief.


Montauban (kath.net/lifesitenews/jg)

Bernard Ginoux, der Bischof von Montauban (Frankreich), hat in einem Hirtenbrief das derzeit geltende Verbot öffentlicher Messen kritisiert. Angesichts des Rückgangs der Corona-Pandemie in Frankreich sei dieser Eingriff in die Religionsfreiheit nicht akzeptabel.

 

Covid-19 habe Krankheit und Tod mit sich gebracht. Die Menschen würden aber auch unter den Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie leiden. Die Ausgehsperre und die damit verbundene Isolation hätten zu einer Zunahme psychischer Erkrankungen und Selbstmorde geführt, schreibt der Bischof.


 

Die Kirche habe die „drakonischen Maßnahmen“ zur Bekämpfung der Pandemie akzeptiert und auf öffentliche Gottesdienste auch während der Kar- und Ostertage verzichtet, schreibt Ginoux. Übertragungen der Messen könnten den Verlust mildern, die Teilnahme aber nicht ersetzen. Die Messe sei das Leben der katholischen Kirche, betonte der Bischof. Sie sei nicht nur gemeinsames Gebet oder Hören des Wortes Gottes, sondern in der Eucharistie werde Gott real gegenwärtig. Alle, auch die Gläubigen, treten an den Tisch des Herrn, betonte Ginoux.

 

Jetzt seien viele Aktivitäten wieder erlaubt, bei denen Menschen in größerer Zahl zusammen kommen würden. Die öffentlichen Gottesdienste seien aber immer noch untersagt, obwohl die Gemeinden bereit seien, die Hygiene- und Abstandsgebote einzuhalten.

 

Frankreichs Staatsrat hat mittlerweile das Versammlungsverbot in Gotteshäusern aufgehoben. Die Regierung hat acht Tage Zeit, um Regeln festzulegen, die öffentliche Gottesdienste wieder ermöglichen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Diadochus 23. Mai 2020 
 

Leben

Es steht Bischof Ginoux jederzeit frei, es wie Bernard Hebda, dem katholischen Erzbischof von Minnesota in den USA, gleichzutun, der fortan staatliche Verbote ignorieren wird.


1

0
 
 f12 23. Mai 2020 
 

Immer ganz interessant, was man aus dem Umfeld des Papstes hört und was im Gegensatz von oben genannten Bischof zu erfahren ist. Auch Kardinal Sarah ist da ein gutes Beispiel.Ein katholischer Priester aus München dürfte so etwas nicht ohne weiteres sagen. Wenn ein geweihter Priester bis Ende des Ende des Sommers die Messe nicht feiern will, dann hat er den falschen Beruf gewählt. Solche Priester kann die Kirche nicht gebrauchen.


1

0
 
 exnonne 22. Mai 2020 
 

Die Messe ist das Leben der Kirche!

Da kann ich nur zustimmen! Die heilige Eucharistie ist das "Lebensmittel", der Lebensmittelpunkt schlechthin, auf das hin und von dem her die katholische Kirche lebt bzw. eigentlich leben sollte. Und zwar nicht nur die Priester, die zur Not ja auch allein feiern können, sondern auch wir Gläubigen.
Ich selbst habe unter dem wochenlangen Entzug der heiligen Kommunion sehr gelitten und nehme nun jede sich bietende Gelegenheit wahr, die heilige Messe mitzufeiern. Fahre dafür sogar mit dem ÖPNV ins Nachbarbistum, das - Gott sei dank! - sehr nahe ist. Denn unser Pfarrer will bis voraussichtlich Ende des Sommers keine Eucharistie feiern.
Mir scheint oft, viele "Hirten" sorgen sich mehr um unser irdisches Leben als um unser Seelenheil. Diesen sei gesagt: Für unsere Gesundheit können wir als mündige Bürger selbst sorgen!


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Britische Inseln: Gottesdienste im Untergrund nehmen zu
  2. USA: Corona-Maßnahmen diskriminieren Gottesdienste
  3. USA: Diözese Brooklyn klagt gegen diskriminierende Covid-19-Verordnung
  4. Ungarn: Öffentliche Messen bleiben erlaubt
  5. Slowakei: Nach Massentest Hoffen auf Lockerung bei Gottesdiensten

Eucharistie

  1. Slowakei: Bischöfe fordern Ende des Gottesdienst-Verbots
  2. 27 deutsche Ärzte ersuchen Bischöfe um Erlaubnis der Mundkommunion
  3. Keine Mundkommunion: Bischof bittet Ehepaar um Entschuldigung
  4. Argentinien: Bischof verbietet Mundkommunion für seine Diözese
  5. Oratorium Birmingham will Klarstellung beim Verbot der Mundkommunion

Frankreich

  1. Frankreich: Präsident Macron will Hausunterricht verbieten
  2. Frankreich: Verhütungsmittel für 14jährige anonym und gratis
  3. Weihe der Stadt Paris an die vereinten Herzen Jesu und Mariens
  4. „Das ‚M‘ Mariens“ - Marianische Prozession zeichnet großes „M“ auf ganz Frankreich
  5. Französische Nationalversammlung stimmt für neues Bioethikgesetz – „So sterben Zivilisationen“








Top-15

meist-gelesen

  1. Warum wir am 21. Dezember 2020 unbedingt den Himmel beobachten sollten!
  2. Franziskus kritisiert Maskenverweigerer
  3. Schluss mit dem Verbot von öffentlichen Gottesdiensten!
  4. „In Chur steht das Schicksal der Kirche in einem der reichsten Länder auf dem Spiel“
  5. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  6. Zur Nichtwahl eines Churer Bischofs durch das Domkapitel
  7. "Und dann kam der November 2020"
  8. Kirchengemeinde zutiefst schockiert: Mann verrichtet Notdurft ins Taufbecken
  9. „Ein bloßes Kulturchristentum ohne persönlichen Glauben an den dreifaltigen Gott hat keine Zukunft“
  10. Twitter erlaubt Hashtag #FuegoAlClero, der die lebendige Verbrennung von Priestern fordert!
  11. 'Gender-Dreck' - Deutsches Gericht verurteilt Pastor Olaf Latzel
  12. Berliner Gericht: Aufhängen von Bibelzitaten erfüllt nicht Tatbestand der Volksverhetzung
  13. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  14. Allein den Betern kann es noch gelingen
  15. Als der Terror begann, verschanzten sich die Jugendlichen in der Kirche

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz