Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  3. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“

Italienische Kinderärzte fordern zügige Öffnung der Schulen

5. Juni 2020 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kinderärzte verweisen in offenem Brief auf geringe Infektionsgefahr und drohende psychologische und pädagogische Schäden durch die Isolation


Rom (kath.net/KAP) Rund 30 Kinderärzte in Italien fordern eine rasche Wiedereröffnung der Schulen des Landes. Die Infektionsgefahr sei "sehr gering", argumentierten die Experten in einem offenen Brief (Donnerstag). Die psychologischen und pädagogischen Schäden angesichts der "anhaltenden Isolation" vieler Schüler seien dagegen "besorgniserregend". Zudem würden soziale Ungleichheiten weiter verschärft.


 

Die Unterzeichner, zu denen namhafte Mediziner und Forscher aus dem ganzen Land zählen, wiesen darauf hin, dass Kinder kaum am Coronavirus erkrankten. "Und wenn doch, sind die klinischen Manifestationen mild." Kinder könnten "das Virus beherbergen und es wahrscheinlich übertragen", hieß es. Aber die Übertragungswahrscheinlichkeit sei "äußerst gering".

 

Derweil seien die negativen Folgen der Schulsperren gravierend, so die Ärzte. Bei mehr als der Hälfte der Schüler könne man problematische Bildungsverzögerungen feststellen. Es sei daher "dringend erforderlich", den aktuellen Kurs zu ändern. Ansonsten drohe neben Gesundheits- und Wirtschaftskrise eine Bildungs- und Sozialkrise mit schwerwiegenden Auswirkungen für alle Kinder.

 

Bereits seit Anfang März sind die Schulen in Italien geschlossen. Das Land verzeichnet bislang mehr als 33.000 Tote in Zusammenhang mit Covid-19. Das ist laut offiziellen Angaben die dritthöchste Opferzahl nach den USA und Großbritannien.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Zsupan 5. Juni 2020 
 

Das gilt auf für D.

Schulen voll aufmachen, auch hier, Schluss mit all diesem Unsinn.

Es ist ein Skandal, wie sich derzeit gesellschaftliche Großinstitutionen hinter "Covid-19-Verordnungen" verstecken und ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen. Gilt auch für Universitäten und Kirchen.

(Bitte nicht als Kritik an Lehrern verstehen: durch die Kombination von Präsenz- und Onlineunterricht ist eine Doppelbelastung entstanden, die für keine der beteiligten Parteien – Lehrer, Kinder, Eltern – auch nur annähernd zielführend ist.)


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  2. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  3. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  4. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  5. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  6. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  7. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘
  8. Polens Parlament stimmt für erweiterte legale Abtreibungen
  9. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  10. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  11. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  14. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  15. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz