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Fürchtet Euch nicht!

13. Juni 2020 in Spirituelles, 73 Lesermeinungen
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Lehren aus der Corona-Krise - Von Christof Gaspari / VISION 2000


Wien (kath.net/http://vision2000.at)

Seit gut zwei Monaten leben wir nun im Ausnahmezustand.  Höchste Zeit, möglichst nüchtern auf unsere Erfahrungen zurückzublicken, Bilanz zu ziehen und Lehren aus dem Geschehen zu ziehen. Das sei im Folgenden versucht:

Dazu eine Vorbemerkung: Ich bin dem Herrn dankbar, dass ich meine Gedanken erst jetzt, da sich die Krise ihrem Ende zuneigt, schreibe. Denn zweitweise haderte ich stark mit der Situation, in der wir uns befanden: Bedrängt, möglichst daheim zu bleiben, auf keinen Fall einkaufen zu gehen; kaum Kontakte zur Familie, nur an der Tür, wenn wir mit Lebensmitteln versorgt wurden;  keine Kommunion; Beschränkungen, von denen ich überzeugt war, sie seien total überzogen…


Hätte ich mich da zu Wort gemeldet, wäre viel Anklage zur Sprache gekommen. Das hätte wohl zusätzlich Gräben aufgerissen zwischen jenen, die das Vorgehen von Regierung und Kirche total bejahen, und jenen, die es überzogen finden. Damit wäre niemandem gedient gewesen.


Das festzustellen, heißt nicht: Schwamm drüber! Dazu war der Eingriff zu massiv. Was es nun braucht, ist eine möglichst leidenschaftslose Analyse im Hinblick auf einen Lernprozess, an dem alle Anteil nehmen können.

 

Erster Punkt: Vorsicht im Umgang mit den Medien. Wann immer die marktbeherrschenden Medien ins selbe Horn blasen, ist Vorsicht angesagt. Wenn Fernseh-Moderatoren dazu übergehen, von der Rolle des Kritikers an Entscheidungsträgern zu deren Stichwortlieferanten zu mutieren, ist Alarmstufe eins. Und wenn im Parlament einstimmig massive Einschränkungen der Menschenrechte beschlossen werden, ist Feuer am Dach. Denn Grundrechte sind nun einmal Rahmenbedingungen, die auch in Krisensituationen ihre Gültigkeit behalten.

 

Spätestens dann gilt es, der Frage nachzugehen, ob die Bedrohung, die uns so eindrücklich vor Augen gestellt wird, auch tatsächlich gravierend ist. Gott sei Dank gibt es das Internet, in dem man auch andere Sichtweisen als die offiziell verkündeten findet. Sich da zu umfassend informieren, macht es möglich, die Lage realistisch zu beurteilen. Das hilft, der um sich greifenden Angst, ja Panik nicht zu erliegen, und gibt Mut, sich zu Wort zu melden – und das ist wichtig.


 

Damit bin ich bei meinem zweiten Punkt: Komplexe Systeme, wie sie unsere modernen Gesellschaften nun einmal sind, vertragen keine massiven, kurzfris­tig verordneten, einseitigen Eingriffe. Das erzeugt unzählige negative Nebenwirkungen wie jede „Medizin“, die Wirkung zeigen soll. Im konkreten Fall werden ja schwerwiegende wirtschaftliche Folgen bereits sichtbar: über 1,8 Millionen Österreicher ohne Job oder in Kurzarbeit, der Fremdenverkehr parterre, die Staatsfinanzen schlittern ins Chaos…

 

Obwohl viele Leute in der Ruhigstellung positive Erfahrungen machen konnten (mehr Ruhe, Gespräche in der Familie…), werden gravierende Folgen des Eingeschlossenseins nicht ausbleiben:  Kum­mer (Sterbende nicht begleitet, Einsame nicht besucht zu haben), Angst, Vereinsamung,  psychische Belastung (sich wochenlang isoliert fühlen, mit den Gedanken im Kreis gehen…) werden Spuren hinterlassen.

 

Selbst im Fall einer Pandemie sind so massive Eingriffe nicht zu rechtfertigen. Zwar beeindruckt das Wort den Laien. Es suggeriert eine weltweite existentielle Gefahr. Tatsächlich  bezeichnet es nur eine weit verbreitete ansteckende Krankheit, die durchaus nicht bedrohlich sein muss. Wer sich da primär auf die Expertise von Virologen und Modellbauern – seien sie auf ihrem Gebiet noch so kompetent – hält, muss fehlgehen.

 

Die Bekämpfung von Viren darf nicht zur obersten politischen Maxime werden, es sei denn der Erreger sei wirklich tödlich, was im konkreten Fall einfach nicht zutrifft. Ihn zur größten Herausforderung seit dem 2. Weltkrieg hochzujubeln, ist eine arge Irreführung.

 

Das führt zur dritten Feststellung: Die politische Reaktion der letzten Wochen ist auf dem geistigen Hintergrund unserer Gesellschaft zu verstehen: Gesundheit hat sich längst zum obersten Wert gemausert. „Hauptsache g’sund bleiben“, wünschen wir uns zu Neujahr und jetzt: „Bleiben Sie gesund!“ Eine ORF-Sendung machte dies deutlich. Dort stellte der Wiener Philosoph Prof. Konrad Liess­mann fest: „Wir dürfen uns von verschiedenen Formulierungen nicht verleiten lassen, über das Leben hinauszudenken… Der Tod ist das radikale Ende aller Erfahrungsmöglichkeiten. Das Leben ist das einzige, was wir haben. Wir haben sonst nichts. Es muss die oberste Maxime sein (…) für all unsere anderen ethischen Handlungen.“ (ORF III Sendung erLesen v. 28.4.20. um 22:30 Uhr)

 

Auf diesem Hintergrund versteht man, warum ein Großteil der Bevölkerung bereit war, solche Einschränkungen hinzunehmen, ja sie sogar mit Vehemenz gegen eventuell geäu­ßerte Kritik zu verteidigen. Gesundheit ist zum Götzen der Wohlstandsgesellschaft geworden. Die Welt von heute verirrt sich in der Gottferne und wird früher oder später im Chaos landen.

 

Der Herr bringt das an vielen Stellen zum Ausdruck. In den Abschiedsreden sagt Er uns klipp und klar: „Getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen“ (Joh 15,5) – nichts! Ohne Gott geht der Mensch in die Irre. Psalm 81 erklärt gut, wie sich die Tragödie aus der Sicht Gottes abspielt: „Mein Volk hat nicht auf meine Stimme gehört; Israel hat mich nicht gewollt. Da überließ ich sie ihrem verstockten Herzen, und sie handelten nach ihren eigenen Plänen.“ (Ps 81, 12f) Und Er lässt auch uns in die Irre gehen.

 

Und damit bin ich bei meiner vierten Bemerkung, der wichtigs­ten: das Verhalten der Kirche in der Krise. Ich betone noch einmal, dass es mir nicht um eine Schelte der Hirten geht, obwohl ich einiges an deren Aussagen in den letzten Wochen zu kritisieren hätte. Es geht mir vielmehr um das Bild das sie in der Öffentlichkeit abgegeben haben. Welche Chance wurde da verpasst, dafür Zeugnis zu geben, dass das Brot des Lebens, das die Kirche spendet, in der Krise mindestens so wichtig ist wie das Angebot im Supermarkt! Dass Gott die Dinge zum Guten wendet, wenn wir gemeinsam und öffentlich ein Anliegen vor Ihn hintragen. Die Apostelgeschichte erzählt, wie Er reagiert, wenn die Apostel bitten: „Gib deinen Knechten die Kraft, mit allem Freimut dein Wort zu verkünden. Streck deine Hand aus, damit Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.“ (Apg 4,29f) Und dann bebte die Erde „und alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt.“ Welcher Kontrast zwischen dem Handeln der Apostel nach Pfings­ten und dem Verhalten der Kirche in unseren Tagen!

 

Ja, wir hatten nicht einmal den Mut, die Entscheidungsträger auf ihre Inkonsequenz hinzuweisen: Dass sie alles unternehmen, um einen Virus zu stoppen, aber die eigentliche Pandemie, die zu 100% tödlich verläuft, nämlich das Töten der Kinder im Mutterleib munter weiter betreiben (Siehe S. 26-27).

 

Wir Christen haben Umkehr nötig – wir alle, Hirten und Herde. Wir können es uns nicht gefallen lassen, dass Pries­tern der Zutritt zu Sterbenden verboten wird. Wir müssen nicht peinlich in der Kirche Abstand von einander halten, wenn wir uns gleichzeitig im Supermarkt fast auf Tuchfühlung aus dem Regal bedienen. Wir brauchen mutige Propheten, die uns daran erinnern, dass unsere Welt nicht durch perfekte Hygiene, sondern durch Hinwendung zum Herr gerettet wird. Viele kritische Geister hätten diese Botschaft geschätzt.

 

Gott sei Dank nützt der Herr sogar unser Versagen. Ich habe es in diesen Wochen, in denen ich Messe am Bildschirm mitgefeiert habe, erlebt: Wie sehr ist mir bei dieser Notlösung die wahre Feier abgegangen! Und ich erkannte, mit welcher Routine ich die Kommunion empfangen hatte. Wie wenig war ich mir deren Kostbarkeit – siehe den Kasten S. 11 – bewusst! Wie schwer tat ich mir, die Situation einfach anzunehmen! Nur langsam wurde mir bewusst, dass der Herr uns in diesen Wochen die Gelegenheit gab, Ihm näher zu kommen, mehr zu beten, zu erkennen, dass das Annehmen dessen, was uns zustößt, auch segensreich sein kann.


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Lesermeinungen

 Gandalf 17. Juni 2020 

rosaly ist gesperrt!

Ein Troll, der verdiente Katholiken wie Hr. Gaspari grundlos attackiert, wird hier nicht gebraucht.


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 Rolando 17. Juni 2020 
 

Antwort auf Diasporakatholik, vor 2 Tagen

Worauf ich hinaus will, bei Corona gibts Tote, ja, doch bei Grippe auch. Bei Corona gibts schwere Verläufe, bei Grippe auch. Bei Corona gibts leichte und symtomlose Verläufe, bei Grippe auch. Das Grippevirus ändert sich, gibt immer neue Varianten, bei Corona auch. Grippe ist ansteckend, Corona ist möglicherweise ansteckender, das kommt aber auf viele Faktoren an, ist bei Grippe auch so. Beim Zungenkuss wird’s wohl gleich sein :-) . Die mediale Angstmache braucht ja Auslöser und Lebenserhalter, sonst vergeht die Angst zu schnell. Schauen Sie bitte dieses Video von Dr. Bonelli an,
https://www.youtube.com/watch?v=qH9_PYb8d8I
Sie können dann weitere schauen, zu diesem Thema, dann verstehen Sie die Folgen besser. Zum Irrtum von Ärzten, es gibt solche Meinungen und solche Meinungen, doch sie werden nicht gleichberechtigt, (eben im Zeitalter der Gleichberechtigung!) gehört, warum? Ich hab hier,
https://www.kath.net/news/71901
ausführliche dazu meine Sicht dargelegt, können Sie anschauen.


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 Rolando 17. Juni 2020 
 

Nachdenkenswerde Gedanken

Von ServusTV,
Wegscheider

https://youtu.be/F1d1FflPH4g

https://youtu.be/qM9JFD0fMyA

und Raphael Bonelli

https://youtu.be/3gaAs6ZK2Hg

https://youtu.be/xWP9D3a0o38

https://youtu.be/-A46nJ9LzX4

https://youtu.be/qH9_PYb8d8I

dazu noch die Frage, warum werden andere Wissenschaftler nicht gehört, deren Erkenntnisse durch sog. „Faktenchecker“, (welche Kompetenz haben diese?), ins lächerliche gezogen, sind deren Argumente so gut, daß sie unterdrückt werden müssen? Und das in Zeiten der hochproklamierten Toleranz und Freiheit?


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 phillip 17. Juni 2020 
 

Dass die Melinda und Bill Gates- Stiftung Drosten und sein Institut finanziell unterstützt,...

..ist hinlänglich bekannt. Zur Frage nach dem Ziel des Gates'schen Impfaktivismus lohnt es sich, Gates selbst zuzuhören. Bei einem TED-Talk sagte er 2010 bezüglich der CO2-Problematik und eines möglichen Teils ihrer Lösung: „Auf der Welt leben heute 6,8 Milliarden Menschen. Das steigt auf etwa 9 Milliarden an. Wenn wir nun bei den neuen Impfstoffen, der Gesundheitsfürsorge und der Familienplanung wirklich gute Arbeit leisten, könnten wir diese Zahl vielleicht um 10 oder 15 Prozent senken.“

Er sagt damit schlicht, dass Impfungen und Gesundheitsdienstleistungen bezüglich der menschlichen Fortpflanzung zu einer Reduktion der Bevölkerung beitragen können. In diesem Licht ist die Corona-Propaganda durchaus verständlich.


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 Steve Acker 17. Juni 2020 
 

Gesundheit ist nicht das Wichtigste

Das Heil, dass auch die Seele umfasst ist viel wichtiger.
Und das ist in den vergangenen Wochen von vielen ausser Acht gelassen worden, leider auch von Kirchenleuten.

Fürchet Euch nicht ! so heißt es ganz oft in der Bibel.
In den vergangenen Monaten wurde eine unglaubliche Panik geschürt, und die letztendlich auch die Gesundheit schädigt.

Die Kollateralschäden sind immens. Aus lauter Angst vor dem Tod begeht man dann lieber Selbstmord.

Herzlichen Dank Christoph Gaspari. Sehr guter Text!


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 phillip 17. Juni 2020 
 

"Offenbar ist Ihnen nicht aufgefallen, WIE zynisch und ehrabschneidend ...

... der Kommentar des von Ihnen so geschätzten Herrn Gaspari gegenüber Journalisten und Abgeordneten war", schreibt rosaly. Nun Verehrteste, helfen Sie mir auf die Sprünge und geben Sie jene Stellen - oder den Kommentar, denn der hier forumsrelevante kann das wohl nicht gewesen sein - an, in denen bzw in dem Herr Gaspari zynische und ehrabschneidende Äußerungen getätigt haben soll. Bin schon gespannt, bei wem ein Balken zu sehen sein wird! Mir jedenfalls ist - und glauben Sie mir, der ich Herrn Gaspari auch persönlich kenne und seine Vision 2000 schon seit ihrem Bestehen aufmerksam lese - keine einzige Äußerung- weder schriftlich noch mündlich- bekannt, auf die Ihre Behauptung auch nur im Ansatz zutreffen könnte. Ich habe dafür nur zwei Erklärungen. Erstens: Sie hassen ihn oder verstehen seine Äußerungen nicht, oder zweitens: Sie leiden am Syndrom einer Täter/Opferumkehr.


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 Diasporakatholik 17. Juni 2020 
 

@rosaly

Danke für Ihren freundlichen Zuspruch und die guten Wünsche für uns.

War selbst als grad. Naturwissenschaftler jahrzehntelang im öffentlichen Dienst erfolgreich tätig und denke, dass ich auch noch als Ruheständler die Dinge ganz gut und zutreffend beurteilen kann, wenn auch Virologie nicht mein Fachgebiet war.

Von philip brauche ich weder Sie noch mich hier anpampen zu lassen. Seine Statements sprechen für sich selbst, denke ich.

User descartes ist zwar Atheist, vertritt aber hier in diesem Thread ganz vernünftige Thesen.

Ich habe hier übrigens nur deshalb gepostet, damit Sie, verehrte rosaly, nicht das Gefühl haben, ganz allein gegen eine große Zahl von Ignoranten zu stehen - und das in einem an sich konservativ-katholischen Forum.


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 phillip 17. Juni 2020 
 

Es bleibt diasporakatholik unbenommen, meine Definition von Wissenschaft als negativ ..

.., einseitig und polemisch anzusehen, allerdings liefert der von ihm als glorifizierter Virologe Drosten mit seinem Spruch, "das Coronavirus könnte zu einem harmlosen Schnupfen mutieren", selbst ein Argument für meine Ansicht. Und auch die revidierte Ansicht, wie Ihnen, diasporakatholik,
vermutlich nicht entgangen sein wird, die Erde sei keine Scheibe und die Sonne drehe sich nicht um die Erde, spricht doch auch nicht gegen meine Annahme. Es ist nun mal so, dass das, was heute Geltung hat, schon morgen nicht mehr gelten muss bzw kann; gerade diese Einsicht und darauf gegründete Zweifel sind Beginn jedweder wissenschaftlichen Tätigkeit. Dass Sie das anders sehen, sei Ihnen unbenommen. Übrigens, der bekannte Experte Joannis schreibt: "Die gegenwärtige Coronavirus-Krankheit, Covid-19, ist als Jahrhundert-Pandemie bezeichnet worden. Es könnte sich aber auch um ein Jahrhundert-Evidenzfiasko handeln."


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 rosaly 17. Juni 2020 
 

@Diasporakatholik

Danke

Ja, meine Meinung hierzu macht mich in diesem Forum zum outlaw.

Ich verfolge die Diskussion zu Corona hier seit Anfang an. Die Meinungen standen seit dem ersten Tag fest. Und Sie sind der einzige, der noch dagegen hält.

Das wäre an sich noch nicht tragisch, aber der Ton und die Haltung gegenüber den Andersdenkenden ist gewöhnungsbedürftig.

Vermutlich wäre es weniger verwerflich, die Auferstehung Jesu zu leugnen, als Corona für gefährlich zu erachten. Und zwar ohne Angst und Panik.

Ihnen und Ihrer Gattin wünsche ich Gottes Segen und, auch wenn das hier verpönt ist: Bleiben Sie gesund!


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 rosaly 17. Juni 2020 
 

@phillip

Der Balken im eigenen Auge....

Offenbar ist Ihnen nicht aufgefallen, WIE zynisch und ehrabschneidend der Kommentar des von Ihnen so geschätzten Herrn Gaspari gegenüber Journalisten und Abgeordneten war? Und auch gegenüber den Corona Toten und deren Angehörigen. Wer wie Herr Gaspari in den Wald hinein brüllt, darf sich nicht wundern, wenn in gleicher Weise zurück gerufen wird.

Mit Ausnahme von Diasporakatholik kommt hier anscheinend niemand in den Sinn, dass die Politiker nach bestem Wissen und Gewissen versucht haben, die Bevölkerung zu schützen.

Sie hauen hier eine üble Nachrede nach der anderen raus ohne Rücksicht auf Verluste. Drosten
ist Lehrstuhlinhaber an der Charité und wird vom Land Berlin finanziert. Sie unterstellen ihm mind Vorteilsannahme! Das bewegt sich haarscharf an einer strafrechtlich relevanten Behauptung entlang. Denn stichhaltige (!) Beweise werden Sie kaum vorlegen können!


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 Diasporakatholik 17. Juni 2020 
 

Sorry, Schreibfehler

Natürlich nicht "Eiweiß" sondern "Erweis".


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 Diasporakatholik 17. Juni 2020 
 

@philip

Dass es in der letzten Wintersaison weniger Corona-Ausbruch Grippetote gibt, ist kein Eiweiß der Richtigkeit Ihrer Annahmen und Aussagen.
Erstens hat sich das Coronavirus gerade erst in dieser letzten Saison um die Welt verbreitet und zweitens greifen auch hier die z.T. äußerst drastischen Maßnahmen zum Hygieneschutz.
Zudem sind zumindest die Risikogruppen bei Grippe seit der Pleite 2017/18 deutlich sensibilisiert und lassen sich massenhaft gegen Virusgrippe impfen.

Was also wollen Sie?

Ihre "Definition" von Wissenschaft und deren Erkenntnis ist zudem einseitig negativ getönt und damit polemisch.

Nach Karl Popper gilt vielmehr eine aus Fakten gewonnene Erkenntnistheorie solange als sicher und wagr, bis sie durch andere Fakten falsifiziert wird.


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 phillip 17. Juni 2020 
 

Aufrichtige Entschuligung!

Ich danke Ihnen, diasporakatholik, für Ihr Posting von vor drei Stunden. Ich möchte mich aus diesem Anlass bei allen, die Herrn Gaspari und seine veröffentlichten, profunden religiösen, moralischen und ethischen Meinungen so schätzen wie ich, und selbstverständlich bei ihm selbst dafür entschuldigen, dass ich mich in meinem von diasporakatholik kritisierten Posting ein wenig auf das Niveau der mit dem Nicknamen "rosaly" versehenen Postings habe herabziehen lassen; es tut mir leid! Ich stehe aber nicht an, das erste, gegen Herrn Gaspari gerichtete Posting "rosaly's als das zu bezeichnen, was es ist - und wie es jene 15, die dagegen den Daumen nach unten setzten, vermutlich auch empfunden zu haben scheinen -, nämlich in hohem Maße als "zynisch" und "ehrabschneidend". Da ist mir das Lachen vergangen!


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 phillip 17. Juni 2020 
 

"worüber in der Wissenschaft weitgehend Einigkeit besteht", ist bloß...

... die Erkenntnis, werter Descartes, dass die Wissenschaft die Erkenntnis liefert, stets auf dem aktuellen Stand des Irrtums zu sein; oder anders gesagt: Das, was wir heute wissen, kann morgen schon falsch sein! Dazu folgendes: "In der vergangenen Saison sind deutlich weniger Menschen am Coronavirus gestorben, als an der Grippe – und das, obwohl die Zahl von Grippetoten in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist. Star-Virologe Drosten spricht in seinem Podcast sogar davon, dass SARS-CoV-2 zu einem harmlosen Schnupfen mutieren könnte". Wenn Sie sich das Verhalten des von Bill Gates finanzierten Drosten der letzten Monate reflektieren und dann noch zu dem Schluss gelangen, er und seine Kompagnions seien im Sinne Descartes vorgegangen, dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen. Also: Bleiben Sie gesund und holen Sie sich keinen "Schnupfen".


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 Diasporakatholik 17. Juni 2020 
 

@philip - Auf persönliche Herabsetzung von rosaly bitte cerzichten

Ich habe sonst den Eindruck, Sie wollen sie als eine Ihnen unbequeme Meinung Vertretende lediglich mundtot machen.


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 Diasporakatholik 17. Juni 2020 
 

@lakota - Mundschutz 2

FFP-Masken schützen auch den Träger derselben gegen Aerosole und damit Viren aus seiner Umgebung, aber natürlich muss er dazu auch noch jede Menge weiterer Hygieneschutzmaßnahmen peinlich genau beachten, Fall er mit Infizierten Personen in Kontakt kommt.

Übrigens haben manche FFP-Masken ein Ventil seitlich oder auch vorne, wodurch das Atmen etwas erleichtert wird, was aber potentiell die Infektionsgefahr für die Umgebung des Masken Träger wieder etwas erhöht, sollte er selbst infiziert sein.

Von einem beabsichtigten Täuschen oder Belügen der Öffentlichkeit sollten Sie jedenfalls nicht sprechen.


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 Diasporakatholik 17. Juni 2020 
 

@lakota - Mundschutz 1

Es muss hier sorgfältig differenziert werden:

Der einfache (gekaufte oder geschneiderte) Mundschutz schützt nicht bzw. weniger den Träger selbst sondern dessen Umgebung, da er lediglich größere Tröpfchen aus der Ausatemluft auffängt und die kleinen Aerosolpartikel - vor allem nach oben - umlenkt.
Insofern waren die anfänglich herausgegebenen relativierenden Informationen zu den Masken nicht falsch, denn so wurde eine falsche und nicht angebrachte Sorglosigkeit von Maskentragenden vermieden ebenso wie ein unangebracht Run auf dieselben.

Neben dem Tragen der einfachen Maske ist zudem das Abstandsgebot essentiell! Denn nur dadurch ist einigermaßen gewährleistet, dass man sich nicht infiziert.

Neben den einfachen Masken gibt es schließlich die aerosol- und damit virendichten FFP-Masken, die deutlich teurer sind und medizin. bzw. pflegende Personal vorbehalten bleiben sollten, zumal sie nach relativ kurzem Gebrauch aus Sicherheitsgründen entsorgt werden sollten.


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 phillip 17. Juni 2020 
 

Weil die Mutter schon 93 war, kann sie nicht an Corona gestorben sein?

Ad @rosaly. So fragen nur Angst- und Panikmacher, denen die Wahrheit nur ein Hinderlicher Begriff sein kann, denn die Fragen können - um der Wahrheit willen - doch nur lauten: "Ist die Mutter mit dem Virus infiziert gewesen und, wenn ja, ist die Krankheit ausgebrochen und kausal zum Eintritt und Ablauf des Sterbeprozesses und Ablebens der Mutter? Und noch etwas: Eine Schuldfragenbejahung automatisch mit der Tatsache eines Überfahrens oder Nichttragens eines Mundschutzes zu verknüpfen, halte ich - gelinde gesagt - als äußerst geringe intellektuelle Leistung, von Hausverstand und Logik ganz zu schweigen.


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 lakota 17. Juni 2020 
 

@Descartes

"Bezüglich Mundschutz ist schwer zu bestreiten, dass Aerosole dadurch deutlich vermindert werden."

Wenn das so ist (was ich nicht bestreite) wurden wir doch am Beginn der Corona-Krise, als Masken total Mangelware waren, regelrecht belogen. Da hörte man ständig, der beste Schutz seien nicht die Masken, sondern der Abstand voneinander.
Jetzt, wo es Masken im Überfluss gibt, gibts auch die Maskenpflicht...kann sich jeder dabei denken, was er will, logisch ist es nicht.


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 Ad Verbum Tuum 16. Juni 2020 

Gesundheit ...

der allüblichen Erstnennung der Gesundheit an Geburtstagen, zum neuen Jahr oder sonstigen Jubiläen verweigere ich mich schon seit mehr als 15 Jahren. Wenn der Tod endgültig ist, muss man die Gesundheit anbeten - das ist die konkrete Folge des verlorenen Gottesglaubens. Daher auch diese Verabsolutierung der Krankheit.
Was die Kirche angeht - sah ich mehr Verstecken als Verhalten. An vielen Stellen wurde die Kirche schlicht unsichtbar, sie scheint jenseits des Sonntags keine Botschaft, keine Sendung, kein Evanglium des Alltags mehr zu kennen.
Ein bisschen Sozial-NGO noch (Kita, Kindergärten) - die Seele bleibt den Psychologen überlassen.
Jetzt laufen allerorten Spendenaufrufe an - für was? Für Gotteshäuser die 24/7 geschlossen blieben? Mit dem Wegbrechen der Kirchensteuer wird es spannend ...
Die Kirche, der Klerus in D scheint in großen Teilen seinen Glauben verloren zu haben, woher soll da die Wiederauferstehung kommen?


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 Descartes 16. Juni 2020 
 

Geehrter @philipp

Bezüglich Mundschutz ist schwer zu bestreiten, dass Aerosole dadurch deutlich vermindert werden. Das ist auch die überwiegende Meinung der Experten, die sich professionell mit der Thematik befassen und so vorgehen, wie Sie Descartes zitieren. Ich kann mich nur wundern, dass hier Wolfgang Wodarg empfohlen wird. Man kann z.B. in der frei zugänglichen Datenbank Google Scholar sehen, dass Wodarg keine relevante Forschungsarbeit zu Viren veröffentlicht hat, ganz anders als bei den Wissenschaftlern, die etwa die deutsche Bundesregierung beraten.
Es verwundert, dass Sie die wissenschaftliche Vorgehensweise betonen und gleichzeitig dagegen angehen, worüber in der Wissenschaft weitgehend Einigkeit besteht.

scholar.google.com/


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 Diasporakatholik 15. Juni 2020 
 

@Rolando

Man kann Grippeviren von Coronaviren klar unterscheiden und ebenso die beiden durch sie ausgelösten Krankheiten.

Was unterstellen Sie denn da den Ärzten und Behörden für manipulative Lügen?


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 Rolando 15. Juni 2020 
 

@Diasporakatholik, wir werden später sehen, daß heuer die Grippetoten Coronatote genannt wurden, und erheblich weniger sind. Gibts heuer Grippetote? RKI Empfehlungen sind den jeweiligen Wünschen angepasst.
@SalvatoreMio, ja, heuer wäre sie an Corona gestorben. Interessant ist, daß gesagt wird, die Vorerkrankten hätten ohne Corona länger gelebt, sie starben aber im üblichen Sterbealter, Spekulationen über „wäre“, würde“, „hätte“ sind aus der Luft gegriffen, auch beim Klima sagte man, Tausende sterben vorzeitig, wie wenn man deren Sterbezeitpunkt gewusst hätte. Ja. die Ungeborenen sterben durch Menschenhand vorzeitig, das ist Fakt, doch das interessiert nicht.
@rosaly, die Arme wäre sogar 105 geworden. Ein anderer Fall, die Tante meines Schwiegersohnes verstarb, an Lungenkrebs, wurde zuhause gepflegt, keiner hat Corona, doch sie wurde als Coronin gezählt, soviel dann zur Hochsteckung.


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 Diasporakatholik 15. Juni 2020 
 

@Rolando - MIR brauchen Sie Ihre Frage nicht zu stellen,

denn ich habe lediglich das wiedergegeben, was das RKI seinerzeit als Erklärung für seine Empfehlung publik machte.

Wichtig und durch den berichteten Einzelfall auch nicht ausgehebelt ist eben die Tatsache, dass das weit überwiegende Gros der Coronatoten auch nach den bekannten Obduktionen in Deutschland in der Tat wirklich an Covid19 verstorben ist.

Da beißt die Maus keinen Faden ab!


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 SalvatoreMio 15. Juni 2020 
 

Coronavirus - und der Tod

@ Rolando: "Die Millionen Toten der Abtreibungen, wo werden sie erwähnt?" Sie haben ganz Recht, es ist skandalös,und da stecken auch globale Interessen dahinter, wie allmählich deutlicher wird. -
ÖÜbrigens Professor Püschel, Hamburg, schrieb Ende April, "alle Verstorbenen hätten mindestens eine Vorerkrankung gehabt. Allein etwa 80 Prozent der mehr als 140 Untersuchten litten unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Durchschnittsalter der Toten liegt bei 80 Jahren". - Meine Mutter war 88 Jahre alt, als sie starb - vor 17 Jahren. Neben Vorerkrankungen war die letztliche Ursache eine "dicke Erkältung" nach einem Bad im Seniorenheim. Wahrscheinlich würde man sie heute zu den Corona-Toten zählen.


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 rosaly 15. Juni 2020 
 

@Rolando

Ich verstehe Ihre Logik nicht!

Weil die Mutter schon 93 war, kann sie nicht an Corona gestorben sein? Vielleicht wäre die Arme ohne Corona 100 geworden?

Heißt das, wenn ich eine 93jährige mit dem Auto überfahren, bin ich auch nicht schuld? Oder Sterbehilfe ist bei 93jährigen auch nicht mehr so schlimm?

Todesursache bleibt doch Todesursache unabhängig vom Alter!

Ich hab das doch schon unten erläutert. Wenn diese Frau sich einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen hätte, wäre sie vielleicht infolge des Unfalls gestorben. Nicht unmittelbar AN dem Unfall, aber der Unfall ist kausal ursächlich für das Ableben. Und genau so ist es bei dem Autounfall, bei der Sterbehilfe und auch bei Corona.

Manipulation ist, an solchen Fällen herumzudeuteln!


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 Rolando 15. Juni 2020 
 

Diasporakatholik

Frage, zu Ihrem Satz, „ Das RKI wollte seinerzeit nicht etwa deshalb keine Obduktion von an Covid19 erkrankten Verstorbenen, weil hier manipuliert werden sollte, sondern weil man dort Sorge um die Gesundheit der Pathologen hatte„, gibts denn keine Schutzkleidung? Es hätte eine Selbstverständlichkeit sein müssen, das gerade am Anfang genau untersucht wird, obduziert wird. Es wäre möglich gewesen. Gerade erzählte mit ein Außendienstmitarbeiter, seine 93! jährige Mutter verstarb, sie wurde als Coronatote gezählt. Die Zukunft wird die Manipulation zeigen. Bei der Hirntoddefinition waren sich auch alle einig.


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 Diasporakatholik 15. Juni 2020 
 

@Rolando - Stimmt so nicht, dass Coronatote überhaupt nicht obduziert würden

In Hamburg geschieht das ganz systematisch und bestätigt in den allermeisten Fällen die von den Ärzten diagnostizierte Todesursache Covid19.

Sie glauben doch wohl hoffentlich nicht, dass erfahrene Krankenhausärzte nicht die richtige Todesursache zutreffend feststellen können oder gar manipulieren?

Man kann daher auch die Obduktionsergebnisse aus HH getrost auf die gesamte Bundesrepublik Deutschland übertragen.

Das RKI wollte seinerzeit nicht etwa deshalb keine Obduktion von an Covid19 erkrankten Verstorbenen, weil hier manipuliert werden sollte, sondern weil man dort Sorge um die Gesundheit der Pathologen hatte.

Diese Sorge ist aber wg. der auch in der Pathologie getroffenen Sicherungsmaßnahmen unbegründet, wie der Hamburger Chefpathologe Prof. Püschel schon mehrfach öffentlich erklärt hat.

Also bitte hier keine Schauermärchen verbreiten.


1

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 Rolando 15. Juni 2020 
 

Fortsetzung

Doch die Tausenden oder Millionen von Toten, wurden bei der sog. menschengemachten Klimakatastrophe und jetzt bei Corona prognostiziert, doch deren Zahl wird manipulativ nach oben gezogen, warum wurden Untersuchungen Toter nicht gestattet? Wo es doch im Interesse aller ist, die wahre Ursache zu erkennen? Doch die Millionen Toten der Abtreibungen, wo wird deren gedacht? wo werden sie erwähnt? Die gibts wirklich, interessieren aber seltsamerweise nicht, ja diese Barbarei soll unter dem Deckmantel von Corona, wo doch JEDES Leben unbedingt zu schützen ist, (wehe keine Maske, wehe Mundkommunion, dann bist du schuld) weiter ausgebaut werden, z. B. Entfall der Beratungspflicht, man könnte sich ja anstecken, wenn jemand evtl. pro-Kind berät, deshalb lieber keine Beratung. Das Ganze stinkt gewaltig.


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 Rolando 15. Juni 2020 
 

SalvatoreMio

Ich verstehe Sie, mir geht es nicht um den direkten Vergleich, mir geht es um die Manipulationsmethoden und wie sie von der Gesellschaft UND von der Kirche angenommen werden. Wenn seriöse Hinterfragungen nicht gewünscht sind, wenn andere Wissenschaftler und Virologen mundtot gemacht werden, deren Richtigkeit sich ja immer mehr zeigt, dann passt was nicht. Das ganze Coronathema ist ein unlauteres Mittel zum Zweck, da ohne Hinterfragung, der Manipulation blind geglaubt wird. Ich dachte am Anfang auch an die Ernsthaftigkeit, doch wohl mehr ich die Zusammenhänge anschaue, desto suspekter wird es. Die Zukunft wird es zeigen. Es hieß schon mal, „wehret den Anfängen“.


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 SalvatoreMio 15. Juni 2020 
 

Vergleich Abtreibung und Corona - er hinkt (leider)

@rolando: Das Thema ist zu bedeutsam, um es über einen Kamm zu scheren. Bei "Corona" geht es (zunächst) um mein Leben, meine Existenz - um die Angst, was kommen mag. - Bei Abtreibung (die ich völlig ablehne) geht es um viel Komplizierteres (manchmal sehr Schweres), das hier gar nicht alles genannt werden kann, aber auch darum: kommt ein Kind, verliert man die geliebte Freiheit; man will gar nicht Vater/Mutter sein; man will einem Kind diese kranke Welt nicht zumuten; Partner oder Angehörige lehnen das Kind ab - und ... und!
Nach "Corona" kann man vielleicht fröhlich weiterleben, wie bisher. Durch eine Schwangerschaft ändert sich alles! Und natürlich gibt es schlimme Interessenverbände, die am Arbeiten sind, dass die Welt nach ihren Ideen umgestaltet wird.


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 phillip 15. Juni 2020 
 

Wir wissen nichts über das Coronavirus, aber es stellt ein große Bedrohung dar; Millionen werden dah

... so unter anderem der Chefvirologe des RKI, dessen "Expertise" offenkundig auch den österreichischen Bundeskanzler zur Strategie des Angstmachens und der Äußerung, es werden Hunderttausend in Österreich am Coronavirus sterben, veranlasste. Der Overgag dazu ist, dass ein Unterlassen der pathologischen und rechtsmedizinischen Untersuchungen der Todesursachen und Sterbeprozesse "anempfohlen" wurde. Damit wurden empirische Ermittlungen zur Klärung der Frage, ob die Bedrohung, die uns so eindrücklich vor Augen gestellt wird, auch tatsächlich gravierend ist. Glaubwürdig ist das allemal nicht. Der deutsche Virologe Christan Drosten hat erst kürzlich eine interessante These aufgestellt: "Das Coronavirus könnte zu einem leichten Schnupfen mutieren", und beweist in seinem Verhalten und Äußerungen meine Ansicht, dass Wissenschaft die Erkenntnis liefere, stets auf dem aktuellen Stand des Irrtums zu sein. Dass Covid-19 als besonders gefährlich ist, ist bis heute empirisch nicht belegt.


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 Rolando 15. Juni 2020 
 

Nachreichung

Ich vergaß den Link, für, wer das hier betrachtet und statt Abtreibung Corona einsetzt,

http://www.pro-leben.de/abtr/taktiken_nathanson.php


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 Rolando 15. Juni 2020 
 

Zum Nachdenken, ein Vergleich

Wer begreift, wie die Abtreibung durch medial verbreitete Lügen, die gezielt verbreitet wurden, wie die kath. Kirche unterwandert wurde, wie es gelang, daß die Königssteiner Erklärung so ausfiel wie sie ausfiel, der Begreift auch die jetzige Coronamanipulation. Einfach das hier betrachten und statt Abtreibung Corona einsetzen. Ein weiteres Indiz ist, die Unterdrückung anderer anerkannter namhafter Virologen und Wissenschaftler, die anderer Meinung sind. Waren die Drosten-Argumente so gut, würden sie sich gegen andere Durchsetzen, dem ist aber nicht so, sondern andere werden diffamiert. Die Maxime ist, es könnte, was wäre, neue Erkenntnisse, möglicherweise, usw. So wird die Angst hochgehalten. Warum reagiert man nicht auf andere Lebensbedrohungen, die wesentlich gefahrvoller sind so? Es gelang, wie bei der Abtreibung, die Kirche in Angst zu versetzen, sie zu schwächen, um dann weiter widergöttlichen Ideologien, Sünden gegen die göttliche Ordnung zu etablieren, do da liest man nichts.


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 elisabetta 14. Juni 2020 
 

@Gandalf

In den Kirchen ist die dumme Maskenpflicht de facto vorbei!
Nur mit einem "Ja, aber"... Ich habe noch nichts davon gehört, dass diese beim Spenden der Hl. Kommunion auch für den Priester vorbei wäre. Und genau das würde ich mir wünschen, schon der Anblick des zwangsweise vermummten Priesters ist ein Trauerspiel, wie schlecht er sich dabei fühlt kann man nur erahnen. Aber die für diese Misere verantwortlichen Bischöfe sind weiterhin nicht imstande, ein Ende dieser unwürdigen Maßnahme herbeizuführen, sie warten „gottergeben“, bis der Staat die Maskenpflicht für Kellner aufhebt, für sie dürfte der Unterschied zwischen Kellnerjob und Priestertum nur ein minimaler sein. Und wann endlich wird das Verbot der Mundkommunion aufgehoben?


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 phillip 14. Juni 2020 
 

Wir wissen nichts genaues, aber alle, die Kritik äußern, stützen sich auf Schwindler,

so der Tenor der Postings von rosaly und descartes. Descartes, werter Poster, von dem Sie Ihren Nicknamen ableiten, wird sich wohl im Grab drehen angesichts der Verhunzung seiner methodischen Ansichten zur Erlangung wahrer Erkenntnis, die da lauten: "nichts für wahr halten, was nicht so klar und deutlich erkannt worden ist, schwierige Probleme in Teilschritten erledigen, vom Einfachen zum Schwierigen fortschreiten und stets prüfen, ob in der Untersuchung Vollständigkeit erreicht sei"! Ich erwarte nicht, dass Sie, descartes, das im Zusammenhang mit meiner Kritik an rosaly und Gleichgesinnten verstehen. Ich meine nur, dass Ihre implizit vertretene Ansicht, jemand könne über Begriffsinhalte mitreden, die er gar nicht kenne, Grund genug ist, um jede weiter Diskussion zu beenden. Meine Fragen sind im Übrigen gar nicht zu beantworten, weil bewusst keine faktenbasierenden Ermittlungen vorgenommen wurden; derartige Vorgänge und Ergebnisse würden nämlich die Panikmache entlarven.


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 rosaly 14. Juni 2020 
 

@lesa

Danke für Ihre freundliche Antwort. Da handhaben wir die Maske ja anscheinend ähnlich. Wie weit kommen wir doch alle mit ein wenig Rücksicht und Freundlichkeit!

Leider bin ich weder das Robert Koch Institut noch das Landesamt für Gesundheit. Deshalb kann ich die Detailragen von @phillip auch nicht beantworten. Sofern es dazu überhaupt Statistiken gibt, können Sie die sicherlich selbst googeln. Ich denke auch nicht, dass ich mich hier in einer Quizsendung befinde, oder?

In der Frage der Adäquanz bei Corona Toten folge ich dem Gedankengang von Frau Prof. Protzer von der TUM. Bei einem Oberschenkelhalsbruch verstirbt ein Senior idR nicht an diesem Bruch, aber an medizinischen Folgen, die ohne den Bruch denk unmöglich wären. Ebenso sterben viele infolge Corona an Organversagen, das aber ohne die Infektion nicht eingetreten wäre. Der Adäquanz zufolge sind das alles Corona Tote, obwohl sie nicht unmittelbar an Corona verstorben sind.


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 Diasporakatholik 14. Juni 2020 
 

Lieber Zeitzeuge,

Sie und Ihre lb. Frau sind auch sehr vorsichtig, was höchst vernünftig ist, da Sie beide wie auch wir zur höher gefährdeten Gruppe der Bevölkerung gehören.

Mir ist schon auch klar, dass man letztlich seinem Schicksal und schließlich dem leiblichen Tod nicht entgehen kann, aber man braucht es auch nicht herauszufordern und sich leichtfertig oder gar mutwillig in Gefahr zu begeben.

Ich bin jedenfalls keineswegs überängstlich oder gar hysterisch bzgl. einer Infektion sondern überwiegend entspannt.

Mal sehen, wie es weiter geht - zu allgemeiner Sorglosigkeit besteht u.E. jedenfalls kein Anlass.

Ihnen und Ihre Familie wünsche ich jedenfalls weiterhin alles Gute - Gottes Segen in der kommenden Woche

Ihr Diasporakatholik mit Frau


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 lesa 14. Juni 2020 

Das wichtigste im Kampf gegen Corona ist das Gebet

[email protected]: Danke für Ihre Replik! Inquisitorischen Ambitionen würde ich auch nicht nachgeben. Die Antwort an @rosaly sollte Missverständnissen und Verdächtigungen den Wind aus den Segeln nehmen. Es tut mir leid, dass Sie und andere schon so lange nicht die Hl. Messe mitfeiern können! Ja, das sagt genug. Gerne nehme ich Sie und Ihre Familie mit in die Hl. Messe! Was die Zukunft - geöffnete Grenzen usw. betrifft und alles andere - da beten wir einfach täglich weiterhin in diesem Anliegen den Rosenkranz für alle - Entscheidungsträger, Betroffene, Gefährdete etc.. Die Fürsprachemacht der Mutter Gottes ist groß. Ja, Wachsamkeit ist nötig. Danke für IHren Einsatz hier mit den wertvolle Begründungen bietenden Links!
Hoffentlich erreicht Sie die Antwort!


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 Zeitzeuge 14. Juni 2020 
 

Lieber Diasporakatholik,

ich kann natürlich verstehen, daß Sie besonders
vorsichtig sind, bin ich eigentlich auch.

Daß ich aber froh darüber bin, daß ich die
Osterbeichte und nachgeholte Osterkommunion
in zwei versch. Klöstern empfangen konnte,
werden Sie mir ganz sicher nicht verübeln.

Heute Morgen haben wir via k-tv die hl. Messe
aus Walldürn mitgefeiert!

Daß es auch übertriebene Maßnahmen gibt, hier
fand vor einem Vierteljahr die letzte öffentl.
hl. Messe statt, steht auf einem anderen Blatt.

Falls nichts dazwischen kommt, beabsichtigen
meine Frau, die leider auch chronisch krank ist,
Mittwoch Facharztbesuch wg. V.a. Muskelrheuma,
am kommenden Samstag evtl. eine Vorabendmesse
in der Nachbarpfarrei zu besuchen in einer
Basilika minor, die aber räumlich viel Platz
bietet!

Im Link einige wertvoll Gebete!


Ich wünsche Ihnen und Ihrer Gattin eine gesegnete
Woche, im Gebet verbunden grüßt

Ihr Zeitzeuge

gemeinden.erzbistum-koeln.de/export/sites/gemeinden/johannes-der-taeufer-mariae-himmelfahrt/.content/.galleries/downloads/Gebete-Corona.pdf


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 Gandalf 14. Juni 2020 

Gott sei Dank ist bei uns in den Kirchen die dumme Maskenpflicht de facto vorbei!

Theoret. sollte man diese beim Rein-Rausgehen noch tragen (den Sinn versteht keiner), aber drinnen hat kein Mensch mehr Masken auf und oh... in keiner einzigen kath. Kirche in Österreich gibt es einen Coronaausbruch ;-) p.s. Wer gerne Masken trägt, kann diese ja gerne den ganzen Tag tragen, aber sinnvoll ist es natürlich nicht, hatten übrigens sogar die deutschen Virologengurus vor einigen Wochen gesagt, dann kam die Kehrwende, über die man nur spekulieren kann und ab morgen sind in Österreich auch in den Superkmärkten die sinnlosen Masken weg, gut so, die Vernunft kehrt wieder ein!


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 Descartes 14. Juni 2020 
 

@phillip - Nein.

Sie schrieben: "Bedenken wir: EINE Abtreibung löscht GENERATIONEN aus ..."

Das ist nicht richtig, weil immer eine zweite Person zur Fortpflanzung nötig ist. Eine einzelne Person kann zwar Ahne von sehr vielen Nachkommen sein, wenn man weit genug in der Zeit voranschreitet, aber ihr persönlicher Anteil an den Genen der Nachkommen wird mit jeder Generation geringer.
Man kann sich das auch klarmachen, wenn man der Einfachheit davon ausgeht, dass die Bevölkerungsanzahl über einen sehr langen Zeitraum gesehen für eine bestimmte Region insgesamt stabil ist. Dann wird eine Person in der nachfolgenden Generation statistisch immer durch genau eine (neue) Person ersetzt.


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 Descartes 14. Juni 2020 
 

@phillip - Bombardierung mit der Schrotflinite

Wenn die Antworten auf die Fragen, die Sie rosaly stellen, bekannt wären, könnte man viel gezielter handeln. Wenn bekannt wäre, wer gerade infiziert ist, könnte man diese Personen isolieren, und es wären keine Vorsichtsmaßnahmen in der Gesellschaft mehr nötig.
So ist es aber nicht.
Trotzdem ist manches inzwischen relativ gut bekannt. Zum Beispiel weiß man ein wenig um die Ansteckungsgefahr von Aerosolen bezüglich CoVid-19, und dass ein Mundschutz zusammen mit Abstand schon eine gute Maßnahme ist, um die Verbreitung des Virus zu hemmen.
Wenn rosaly nicht in der Lage sein sollte, alle Ihre Fragen genau zu beantworten, hat er oder sie dann die Diskussion "verloren"? Und wer nicht weiß, was die "allgemein bekannte Adäquanztheorie" ist, darf erst gar nicht mitreden, oder wie?


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 Diasporakatholik 14. Juni 2020 
 

Verehrte rosaly,

Ich kann Ihnen nur recht geben mit Ihrer höchst vernünftigen Einstellung zum persönlichen Verhalten i. d. Corona-Krise.

Momentan scheint es zwar so, dass hierzulande in vielen Gebieten kaum noch
Neuinfektionen auftreten und dadurch manche Menschen nachlässig und leichtsinnig bzgl. des Befolgen der Schutzmaßnahmen werden und das dann auch noch leichtfertig i. d. Welt hinaus posaunen.

Aber das kann sich alles lokal sehr schnell ändern: Aus unserem Erzbistum wurde z.B. i. d. vergangenen Woche von einer kath. Kirchengemeinde in MV berichtet, wo sich mehrere Gottesdienstbesucher, darunter auch der Priester, mit d. Coronavirus infiziert haben. War leider nur eine kleine, kaum beachtete Meldung.

Wir, meine Frau und ich, sind und bleiben weiterhin vorsichtig und besuchen selbst Bis auf Weiteres keine Gottesdienste in d. Kirche mehr, sondern nehmen mit Fernsehgottesdiensten und geistiger Kommunion vorlieb.

Letztere sehe ich auch als Aufopferung f. d. unwürdig Kommunizierenden.


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 Zeitzeuge 14. Juni 2020 
 

Liebe lesa, kleine Berichtigung:

Ich meine natürlich die letzte öffentliche

hl. Messe mit Gläubigen fand hier am

15.03.2020 statt, über Einzelzelebrationen

ist mir nichts bekannt!

Meine Osterbeichte und Osterkommunion habe ich

in zwei verschiedenen Klöstern absolviert.

Ich werde mich, wie gewohnt, hier primär um

theologische Probleme kümmern.

Da besteht durchaus die Gefahr einer Instrumentalisierung der Corona-Krise hinter
gewissen Kulissen, vgl. vorletzter Satz im Link!

Für Augen und Ohren gibt es keine Maskenpflicht,

daher gilt auch bzgl. der innerkirchlichen

Vorgänge: Augen und Ohren offen halten! :-)

Das gilt auch hier im Forum.

Laudetur Jesus Christus!

herausgerufen.wordpress.com/2020/06/11/ist-die-synode-gescheitert/


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 phillip 14. Juni 2020 
 

Vorwurf, konkrete Antworten zu vermeiden...

wird Postern vom Poster rosaly vorgeworfen! Na dann mal ein paar Fragen an rosaly: 1. Wie viele der kolportierten Menschen, die nach Experten- und Medienberichten am Corona-Virus verstorben sind, sind nach der allgemein bekannten Adäquanztheorie tatsächlich - bitte um eine exakte Angabe der Anzahl - an diesem Virus zu Tode gekommen? 2. Wie viele Kirchgänger wurden durch das Virus infiziert? 2. Bei wie vielen wurden die Krankheitserreger durch Berührung eines Objektes oder Menschen (Schmierinfektion) oder durch die Luft (Aerosolinfektion) übertragen? 3. Bei wie vielen ist die Krankheit ausgebrochen? 4. Wie viele davon mussten sich in Spitalsbehandlung begeben? 5. Wie viele davon mussten auf Intensivstationen behandelt werden? 6. Wie viele sind genesen und wie viele sind verstorben? 7. Wie viele davon wurden zur Feststellung der Todesursache und zur Rekonstruktion des Sterbevorgangs pathologisch und rechtsmedizinisch untersucht?


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 Zeitzeuge 14. Juni 2020 
 

Liebe lesa,

in unserem Bundesland gilt z.Zt. wegen COVID-19
eine gesetzl. Pflicht zum Tragen einer
Mund-Nasen-Schutzmaske beim Einkaufen und im
öffentl. Personenverkehr und daran halte ich
mich natürlich auch, inquisitorische Fragen
zu diesem Thema werde ich hier keine beantworten!

In unserem Kreis mit ca. 60.000 EW in knapp über
100 Gemeinden, darunter 3 Kleinstädte, gab es
bisher 118 festgestellte COVID-19 Erkrankte,
davon sind leider 6 verstorben, die übrigen
gelten als geheilt, seit über 4 Wochen sind keine
COVID-19-Neuerkrankte ermittelt worden.


Aber: In unserer Pfarrei fand die letzte hl.
Messe am 15.03. (Vorabend des Sonntags Oculi)
statt, das brauche ich wohl nicht weiter zu
kommentieren!

Als schwerbehinderter, mehrfach Vorerkrankter
habe ich größere Sorge wg. der Grenzöffnungen
u.d. auch hier wieder angekurbelten Fremdenverkehr, Sorge, aber keine Angst!

Rücksichtslose Demos gibt es hier keine!

Einen gesegneten, besinnlichen restl. Sonntag
wünsche ich gerne Ihnen und allen hier!

www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/.content/.galleries/news/2020/2020_downloads/gebet-unter-deinem-schutz-und-schirm-2x.pdf


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 Henning 14. Juni 2020 
 

Eine wunderbare Analyse,

vielen herzlichen Dank dafür. Besonders der Punkt der Gesundheit hat mich sehr angesprochen. Im Tiefsten hat sich in dieser "Pandemie" offenbart, dass der Tod in unserer Gesellschaft völlig ausgeblendet wird, als würden wir ewig leben. Ich kann dieses Gerede, von der Hauptsache gesund manchmal nicht mehr hören. Das ist für Christen nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist die Erlangung des ewigen Lebens. Aber wenn es wirklich stimmt, dass so viele Christen nicht mehr an das ewige Leben glauben, ja dann sind sie keine Christen. Denn das ist unser wichtigstes Merkmal, diese Zuversicht. Da ist alle andere Gefahr doch nicht so schlimm. ER, der Herr ist bei uns bei aller Gefahr. Warum hat auch diese scheinbaren Hirten diese Angst erfasst, welch ein Unterschied zu den Heiligen wie die Hl. Katharina von Siena, die zu den Pestkranken ging. Ich befürchte eines: viele haben sich die Sonntagsmesse vielleicht abgewöhnt, ich befürchte, dass die Kirchen nie mehr so sein werden wie vorher.


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 Rolando 14. Juni 2020 
 

Kommunionempfang mit Maske

Die einen halten den Leib des Herrn in der Hand, nehmen mit der andern Hand die Maske weg, nehmen dann mit dieser Hand die Hl. Hostie und führen sie zum Mund, Ansteckungsgefahr pur. Die anderen schieben sie unter die Maske, konsumieren oder mitnehmen kann nicht unterschieden werden. Andere nehmen die Maske nicht ab, nehmen die Hl. Hostie mit zum Platz. Die Möglichkeiten der Verunehrung sind immens gestiegen. Dann gibts „Doppel genäht hält besser“, Hände desinfizieren UND Gummihandschuhe, dann Zangen, viele nehmen sie mit der Hand direkt von der Zange. Ehrerbietung, Verneigung oder Kniebeuge, Fehlanzeige. Angst pur, keiner will Verantwortung übernehmen, nur Schuldzuweisung, wenn..... dann bist du schuld. Bei 15 „Coronatoten“ im Landkreis mit ca. 65000 Einwohnern, von denen ich vier kannte, die nur als Coronatote gezählt wurden, aber nicht daran starben.


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 Salvian 14. Juni 2020 

Danke, Herr Gaspari, für diesen sehr guten Rückblick.

"Gesundheit ist zum Götzen der Wohlstandsgesellschaft geworden. Die Welt von heute verirrt sich in der Gottferne und wird früher oder später im Chaos landen." Genau so ist es.
Wenn ich die Kommentare hier lese, bin ich doppelt froh, in einem Bistum zu leben, wo es in den Kirchen keine Maskenpflicht gibt. Das ist hier bereits seit der Wiederzulassung der Gottesdienste Anfang Mai so. Und auch heute morgen haben wir wieder an einer schönen und würdigen Sonntagsmesse teilnehmen können, ohne uns wie in einer Intensivstation fühlen zu müssen. Keiner hat dort geknebelt gesessen. Dass es Mitchristen gibt, die so etwas unbedingt für alle durchsetzen wollen, finde ich sehr, sehr traurig.


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 lesa 14. Juni 2020 

Nach-Denken

@Rosaly: Also konkret: Ich trage die Maske, wo immer sie vorgeschrieben ist. Wenn ich merke, dass jemand ängstlich ist, dann halt auch. Mitsamt den Verkäuferinnen freue ich mich aber schon sehr, dass wenigstens in den Geschäften nächste Woche normales Miteinander einkehrt, wobei man auch ohne Maske eine gewisse Vorsicht walten lassen kann - und, wie schon gesagt, in gewisser Hinsicht viel gesünder lebt.


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 exnonne 14. Juni 2020 
 

@rosaly: Maskenbereitschaft

Ich trage z.B. die Maske - von mir mehr oder weniger liebevoll "Maulkorb" genannt - grundsätzlich dort, wo es verpflichtend ist. Aber auch nur dort!
Wenn ich aber im Gottesdienst in meiner Bank sitze, wo die vorgeschriebenen Abstände zu den Mitfeiernden zwangsläufig eingehalten werden, weiß ich nicht, warum ich auf Bitten eines Mitmenschen, der zwei Meter von mir entfernt sitzt, den Maulkorb aufsetzen sollte, wenn dies nicht vorgeschrieben ist. Meine Gesundheit zählt nämlich auch, und es wurde ja bereits erwähnt, dass das Teil gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen kann.
In der Kirche scheint mir die Ansteckungsgefahr ohnehin am geringsten, so penibel, wie dort auf die "heilige Ordnung" geachtet wird!
Und ehrlich gesagt habe ich nicht einmal im ÖPNV oder im Supermarkt Angst. Ich weigere mich einfach, in jedem Menschen eine potenzielle Gefahr zu sehen. So kann man doch auf Dauer nicht leben! Angst schwächt übrigens auch das Immunsystem und kann an Leib und Seele krank machen.


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 rosaly 14. Juni 2020 
 

Maske, die letzte

Nein, liebe @lakota, die Maske ist nicht alles.
Nein, ich rücke weder im Baumarkt noch im Gartencenter jemand auf dem Pelz. Weder vor noch während Corona.

Die Maske kann aber die Aerosole, die jeder Mensch untentwegt ausstößt, und die die höchste Ansteckungsgefahr bergen, deutlich verringern. Gegen diese Aerosole nützt übrigens der Abstand recht wenig, da sie frei im Raum schweben. Je mehr Personen, je länger der Aufenthalt im geschlossenen Raum, desto höher die Aerosoldichte.

Deshalb bin ich ein Masken Verfechter - obwohl auch mich die Maske stört.Aber wenn Spitzenoperateure damit 8stündige Höchstleistungen vollbringen können, werden wir im Alltag alle nicht an Sauerstoffmangel eingehen!

Übrigens kam das Thema Maske nicht von mir. Ich war nur neugierig welche Menschen sich auch noch ihrer Unvernunft und ihres Egoismus brüsten. Jetzt weiß ich es. Die Aggression, die hier normalen Menschen entgegenschlägt, due sich einfach um ihre Mitmenschen bemühen, ist bemerkenswert.


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 rosaly 14. Juni 2020 
 

@lesa und andere

Da Sie eine konkrete Antwort vermeiden, muss ich aus dem Kontext schließen, dass Sie wie auch einige spätere Kommentatoren nicht einmal dann bereit sind, eine Maske aufzusetzen, wenn Sie konkret darum gebeten werden. Und das in einem Forum, deren user sich die Bewahrung des Katholizismus auf die Fahnen geschrieben haben! Das erschüttert mich wirklich.

Fast genauso die pauschalen Verurteilungen von Politikern. Liebes @Herbstlicht, lassen Sie sich gesagt sein, die Politiker, die ich persönlich kenne, tragen alle brav ihre Masken, auch dann, wenn die Kamera nicht hinschaut. By the way: ist so eine pauschale Nachrede ein Fall für das 8te Gebot?

Meine Infos beziehe ich übrigens nicht aus dubiosen Internetseiten, sondern von den mir bekannten UniProfessoren und -innen meines Vertrauens, die durch ihre Forschung mit der Materie vertrauter sind, als irgendwelche Schwindelambulanzen oder Fachärzte. Daher ist meine persönliche Dunkelziffer (sic!) auch heller als die von manch anderem.


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 lakota 14. Juni 2020 
 

@rosaly

Sorry, die Maske ist nicht alles!
Oder sind Sie auch einer der Maskenträger, die einem jetzt im Blumencenter auf den Pelz rücken, kaum eine Handbreit Abstand halten, weil sie meinen, die Maske genügt und macht unverwundbar?
Als am Anfang der Corona-Krise nicht genug Masken da waren funktionierte das mit dem Abstand prima, jetzt sieht es so aus, als wäre Abstand nicht mehr nötig, man hat ja eine Maske.
Ist das auch zum Lachen?


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 Herbstlicht 14. Juni 2020 
 

@rosaly

Kennen Sie ein Foto von Frau Merkel, auf dem sie mit Mundschutz zu sehen ist?
Also mir ist bis jetzt noch keines untergekommen.

Immer wieder einmal hört man von Politikern die Mahnung, dass die Menschen Verantwortung haben und Mundschutz tragen müssen.
Warum sagen die Politiker nicht: "Wir alle -ausnahmslos alle- müssen Mundschutz tragen."
Ich habe den Eindruck, sie tragen ihn nur, wenn die Kamera läuft.
Ist sie aus, wird die Maske vom Gesicht genommen.
So habe ich dies z.B. bei BP Steinmeier gesehen.
Für wie naiv halten uns eigentlich die Politiker und wie glaubwürdig ist das alles?
Ich persönlich habe keinerlei Angst vor Corona, das hat auch mit meinem Glauben an Gott zu tun. Andere wiederum werden vielleicht davon gepeinigt.
Aus Rücksicht auf diese trage ich also eine Maske.

Ich hoffe, dass irgendwann einmal alles aufgearbeitet wird. Dabei wird vieles -dessen bin ich sicher- ans Tagslicht kommen, das uns aufgezwungen wurde und den Menschen viel psychisches Leid verursacht hat.


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 SalvatoreMio 14. Juni 2020 
 

Mundschutz ja oder nein?

Hier eine kurze Antwort, @rosaly: Bei uns ist der Mundschutz in der Kirche nicht Pflicht, sondern nur beim Ein-und Ausgang, weil man dort zu dicht aufeinandertreffen könnte. Als ich hinausging, war aber niemand da für einen solchen engeren Kontakt. Darum ließ ich den Mundschutz weg, wurde jedoch von draußen "beobachtet" und zurechtgewiesen. Mehr möchte ich zu dem Thema nicht sagen, denn das aber andere hier schon unternommen.


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 phillip 14. Juni 2020 
 

Halbierung der Dunkelziffer

Sie, rosaly, sollten sich - so wie die Mainstream-Angstmacher - um eine Halbierung ihrer Dunkelziffer (sic!) bemühen! Ich kann Ihnen noch darin folgen, dass die Politiker zu Beginn nichts oder nur widersprüchliches über das Corona-Virus gewusst und daher Entscheidungen völlig ins Blaue getroffen haben, ein Faktum, das ich den Politikern nicht zum Vorwurf mache. Was dann aber in Staat und - leider auch - Kirche an Maßnahmen abgelaufen ist, (zB Panik verbreitender Einsatz der Propagandamaschine, Vorgabe des BK, bewusst strategisch Angst vor dem Virus zu verbreiten, Erwartung von 100000 Toten in Österreich, vorsätzliche Unterlassung der Feststellung von monokausalen Todesfolgen, Verbreitung, dass jeder Verstorbene, bei dem das Virus nachgewiesen worden ist, an dem Virus verstorben ist, uvam) lässt mE einen weltweiten Feldversuch zur Manipulation der Menschen in folgenschwerem Ausmaß unter massivster, unzulässiger, unverhältismäßiger Einschränkung von Grund- und Freiheitsrechten erkennen.


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 Thomas59 14. Juni 2020 
 

Danke kath.net

für diesen Kommentar,
ich war mittlerweile schon zur Überzeugung gelangt, dass auch diese Seite zu einem Mainstreammedium verkommen ist.


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 exnonne 14. Juni 2020 
 

@rosaly: Maskenpflicht in Kirche/Gottesdienst

Der "Nachbar" im Gottesdienst sitzt derzeit so weit weg, dass wohl kaum Ansteckungsgefahr besteht, zumal wir nicht singen dürfen. Übrigens ist während des Gottesdienstes in vielen Kirchen das Tragen der Maske nicht verpflichtend, sondern nur beim Rein- und Rausgehen.
Und nicht zu vergessen: Es gibt nicht wenige Menschen, die durch das Tragen der Maske Atemnot bekommen, vor allem wenn es heiß und schwül ist.
Also halten Sie doch einfach genug Abstand (gern den doppelten) von den "Missetätern", das wird sowohl für Sie selbst als auch für die anderen das Beste sein und vermeidet unnötige Konflikte.


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 lesa 14. Juni 2020 

Ein ideologisch gefährdeter Lernprozess?

@rosaly: Ihre Motive, den Mundschutz zu tragen, in Ehren. Da Sie aber sozial eingestellt sind, werden Sie gewiss noch lernen, auch eine andere Sicht der Dinge zu akzeptieren ohne diese abzuwerten?
Bei allem Bemühen um Virenschutz: Der Mund-Nasenschutz hat auch eine mehrfach gesundheitsschädigende Wirkung, z.B. weil er die Sauerstoffzufuhr für den Körper verringert und das ohnehin schon auf Isolation getrimmte Sozialverhalten (wie es z.B. durch die Handyfixierung zunimmt) noch verstärkt. Für psychisch angeschlagenen Menschen - letztlich aber für alle ist sowohl die Einschränkung der Atmung als diese Kontaktbarrikade zum Großteil nachteilig.
Die Corona-Krise stellt für alle Beteiligten einen großen Lernprozess dar, und es gab und gibt viel dankenswerten Einsatz.
Zu beachten ist, was das Gesetz eindeutig sagt: "Eine Tat zur Abwendung der Gefahr ist nur zulässig, wenn das geschützte Interesse das beeinträchtigte „wesentlich überwiegt“. (H. Lennartz, TP 28.5)


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 rosaly 14. Juni 2020 
 

Maskenpflicht, @ die drei ?

Ergänzend zu meinem vorherigen Kommentar an die Ablehner gerichtet:
Geht's um Ton oder Inhalt?

Bei uns im Gottesdienst sitzt auch ein älteres Ehepaar, das stur die Maske verweigert.

Deshalb eine ergänzende Frage: ist das Ihr Ausdruck des Protestes gegen den Staat? Ein:"Das hab ich nicht nötig"? Ein:"Mir hat hier niemand was zu befehlen"? Ein:"Ich weiß es besser"?

Ist das alles nicht in Wirklichkeit Ausdruck eines ungehemmten Egoismus?

Wenn Ihr Nachbar in der Kirche Sie konkret und freundlich um das Tragen der Maske bitten würde, weil er Angst vor Ansteckung hat und sich dann sicherer fühlt? Wie würden Sie reagieren? Würden Sie ihm die Ausführungen über CoronaHysterie, die hier so gerne stehen, erzählen? Und könnten Sie dann guten Gewissens zur Kommunion gehen? Weil Sie schließlich im Recht sind und der andere nur hysterisch?

Übrigens: ich habe das Ehepaar in der Kirche nicht angesprochen. Aber diese Fragen würde ich den beiden gerne stellen.


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 Diadochus 14. Juni 2020 
 

@rosaly

Das Beispiel der 95jährigen Frau führt vor Augen, was Nächstenliebe bedeutet. Die Nächstenliebe wird ihr verweigert. Der Mundschutz verhindert diese. Der Mundschutz ist eine Perversion. Im Namen des Götzen Gesundheit verzichten wir auf die Nächstenliebe. Das ist unchristlich. Das ist nicht zum Lachen. Was ist so ein Leben im Namen der Gesundheit denn noch Wert?


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 Muddel 14. Juni 2020 

Liebe(r) rosaly

Man merkt, dass auch Sie nur einseitig von den Mainstreammedien informiert sind. Dr. Wodarg, Wodarg.com, war jahrelang im Bundestag und als Lungenfacharzt und Leiter eines Gesundheitsamtes auch für Virenverläufe zuständig und er kennt die Corona Viren seit 2003. Er sieht die ganze Situation anders, als die Mainstreammedien.

www.wodarg.com


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 lesa 14. Juni 2020 

Leuchtturm in Zeiten der Vedunkelung

[email protected]: Danke für IhrenKommentar! Man kann Vision 2000 bestellen und auflegen. Es ist ein vorzügliches Mittel zur Orientierung und der Neuevangelisation. Seit Jahrzehnten berichtet und kommentiert jede Nummer Ereignisse in Kirche und Welt im Licht der Wahrheit des Evangeliums, mit Klarsicht und jounalistischer Kompetenz.


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 rosaly 14. Juni 2020 
 

@SalvatoreMio

Interessierte Frage:

Warum haben Sie den Mundschutz weggelassen?

Vergessen? Absicht? Provokation?

Für mich ist es ein Akt der gelebten Nächstenliebe, dieses nervige Teil zu tragen.

Dabei spielt es gar nicht DIE Rolle, ob und wieviel die Maske tatsächlich hilft, Ansteckung zu vermeiden. Für mich ist dabei bedeutend, dass sich mein Gegenüber sicherer fühlt, wenn ich das Ding trage.

Wenn es mit so geringem Aufwand möglich ist, etwas für das Wohlbefinden meiner Mitmenschen zu tun, warum sollte ich es dann verweigern?


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 phillip 14. Juni 2020 
 

Bedenken wir: EINE Abtreibung löscht GENERATIONEN aus ...

… und genau das ist die Absicht der Kindstöter und deren Propagandisten!

Herzlichen Dank an den Schreiber für die zutreffenden Gedanken in einer stets zunehmenden Gottlosigkeit - Moment, sollte es nicht heißen: in einer zunehmend Luziferischen, Gott-Gleich-Sein-Wollenden Religiösität ?!


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 gebsy 13. Juni 2020 

Die Angst um die Gesundheit

kann lähmend sein.
Wie wird sich die Hilfe zum Selbstmord entwickeln, da es in Deutschland höchstgerichtliche Weichenstellungen gibt?
JEDES LEBEN IST SCHÜTZENSWERT
Bedenken wir: EINE Abtreibung löscht GENERATIONEN aus ...


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 Rolando 13. Juni 2020 
 

Salvatore Mio

Die unsichtbaren Folgen des Coronairrsinns, wer weiß wie viele, wie viele Alte, die alleine gelassen werden, mit Selbstmordgedanken spielen, die keine Möglichkeit der Beichte haben, die in diese Sünde oft unbewusst, aufgrund dieser irrationalen, angstmachenden Situation hineinfallen.


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 Ginsterbusch 13. Juni 2020 

Großartig!

Vielen Dank für diesen Text!?


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 SalvatoreMio 13. Juni 2020 
 

Ihre Worte, Herr Gaspari,

sollte man in den Kirchen verlesen! Das Problem nur: schon VOR der "Pandemie" war das 1. Gebot: "BLEIB'GESUND!" Nun ist durch die Medien (die Kirche zeigt, dass es richtig ist!) der Bürger so eingeschüchtert, dass alles aufgesogen wird, was uns verkündet wird. Wer sich anders äußert, ist ein unverantwortlicher Unmensch!Ich verließ als letzte die Kirche, ließ den Mundschutz weg. Eine Dame hatte es bemerkt: "Sie haben es wohl nicht nötig, sich an die Vorschriften zu halten. Unverantwortlich Ihr Verhalten!" - Heimbewohner ertragen ihre quasi Gefangenschaft schicksalsergeben, weil sie ja in Lebensgefahr sind ... Eine 95jährige wagte heute 2 Schritte vor die Heimtür, weil die Tochter etwas brachte. Ergebnis: Schelte von einer Pflegerin. Die Seniorin hatte der Tochter vom Balkon aus mal zugerufen: "Am liebsten würde ich mich hinunterstoßen!"


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 Authentisch 13. Juni 2020 

Vielen herzlichen Dank, Herr Gaspari! Vielen herzlichen Dank kath.net!

Ihr Beitrag, sg H. Gaspari, hat mich sehr gefreut und sehr angesprochen!
Sie haben die aktuelle Situation "mit Herzblut" und sachlich gut dargestellten Argumenten beschrieben (belegt). Das ist DAS, WAS NOT TUT UND IN DIESER STUNDE SO DRINGEND GEBRAUCHT WIRD! Ich lebe in Deutschland, Bayern. Ich glaube, dass Ihre Ausführungen 1:1 übertragbar sind.
Gottes reichen Segen!
Heute ist der Gedenktag des Hl. Antonius von Padua! Bitten wir ihn um seine Fürsprache für uns alle, für alle Verantwortung tragenden Personen in Staat und Kirche, in Gesellschaft und menschlich untereinander, dass wir Verloren gegangenes wieder finden dürfen" und "... damit wir erkennen, dass ohne Gottes Schutz der Mensch ein reines Nichts ist."(Auszug aus einem Zitatwort vom Hl. Antonius).


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 rosaly 13. Juni 2020 
 

Selten so gelacht!

Wenn sich im Parlament alle einig sind, dann kommt natürlich jeder normale Mensch auf den absolut naheliegenden Gedanken, dass da nur üble Mächte am Werk sein können. Der Gedanke, dass die beschlossenen Maßnahmen notwendig und vernünftig waren und allein deshalb Einigkeit bestand, ist dagegen natürlich völlig aus der Luft gegriffen.

Und bitte bei Pandemien auf gar keinen Fall dem Rat der Virologen folgen. Logisch. Wenn mein Auto kaputt ist, geh ich ja auch zum Friseur, wenn ich Zahnschmerzen habe zum Statiker und wenn ich beichten möchte zum Biologen.

Und natürlich ist Corona auch nicht tödlich. Die 400.000 Toten haben sich vermutlich über den obigen Kommentar totgelacht, jedenfalls sind sie nicht am Virus gestorben. Das existiert ja nicht, weil man es bekanntlich nicht sehen kann.

Man kann über vieles ernsthaft diskutieren, aber dann bitte wirklich ernsthaft. Wer die Tödlichkeit des Virus leugnet, ist dazu leider nicht bereit.


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