Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  5. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  8. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  9. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  10. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  11. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  15. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

Hofer: Innerweltliche Sicht bei Kirchenfragen nicht ausreichend

18. Juni 2020 in Österreich, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Salzburger Weihbischof bei Morgenmesse der Bischöfe in Mariazell: "Was Gott eigentlich meint und will" muss bei kirchlichen Beratungen und Entscheidungen im Mittelpunkt stehen


Mariazell (kath.net/KAP) Bei allen kirchlichen Beratungen und Entscheidungen muss  letztlich der Wille Gottes entscheidend sein. Das hat der Salzburger Weihbischof Hansjörg Hofer in seiner Predigt bei der Morgenmesse der Bischöfe in Mariazell eingemahnt. "Hand auf's Herz: Wie oft sind uns rein menschliche Aspekte und Überlegungen wichtiger als die Frage, was Gott eigentlich meint und will?", so die Anfrage Hofers an den versammelten heimischen Episkopat und weiter: "Wie oft sind wir versucht, auch die sogenannten 'heißen Eisen', die heute in aller Munde sind und diskutiert werden, mit rein innerweltlichen Augen anzuschauen und zu beurteilen und nicht so sehr nach dem, was Gott eigentlich meint und will?"


 

Bei allem religiösen Tun komme es immer darauf an, wie es erfolge, führte Hofer im Blick auf das Tagesevangelium vom rechten Fasten, Beten und Almosen geben aus. Echter Glaube zeichne sich aus durch die rechte Motivation, Absicht, Haltung und Gesinnung. Als Kriterium dafür gelte die Frage, ob ich etwas zur Ehre Gottes mache, oder nur um meiner selbst willen.

 

Die Aufgabe für Bischöfe wie für alle Christen sei es, "das, was Gott eigentlich meint und will, hineinzubuchstabieren in unser tägliches Arbeiten und Leben". Weil dies freilich nicht immer auf der Hand liege und einsichtig sei, "bitten wir Gott um seinen Geist der Weisheit und die Gottesmutter Maria um ihre machtvolle Fürsprache", so Hofer.

 

Die Bischöfe setzten am Mittwoch unter dem Vorsitz von Erzbischof Franz Lackner ihre Beratungen im Rahmen der Sommervollversammlung der Bischofskonferenz fort. Die Tagung in Mariazell dauert noch bis einschließlich Donnerstag. Am Dienstag war der Salzburger Erzbischof zum neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz gewählt worden.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten

Foto Weihbischof Hofer (c) Kathpress/Wuthe


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio 18. Juni 2020 
 

Innerweltliche Sicht reicht nicht, um Christus zu folgen!

Ich lese gerade das Evangelium vom 13. Sonntag im Jahreskreis (28. Juni):
- Wer Vater und Mutter mehr liebst als mich,ist meiner nicht würdig.
- Wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig.
- Wer sein Kreuz nicht auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.


3
 
 priska 18. Juni 2020 
 

Danke sehr schön,aber während der Corona Zeit war Bischof Hofer auch verschollen,na gut spät aber doch!


2
 
 lesa 18. Juni 2020 

Stärkendes Hirtenwort!

Diese Predigt ist eine Freude, danke! Solche
bischöflichen Worte ermutigen zum Weiterbeten!
So, wie "der Kern der heutigen Krise der Verzicht auf die Wahrheit ist" (Joseph Ratzinger), so ist der einzige Weg aus der Krise heraus: Umkehr zur Wahrheit, Bekenntnis zu ihr.

Gebet des Hl. Joh. Paul II.:

Wir bitten dich, o Herr,
um die Gaben deines Geistes.
Lass uns in die Tiefe
Der ganzen Wahrheit eindringen.
Lehre uns, die Spaltungen zu überwinden.
Sende uns deinen Geist,
um alle Deine Kinder zur vollen Einheit
zu führen in der Fülle der Liebe
im Gehorsam gegenüber deinem Willen
durch Christus unseren Herrn. Amen


5
 
 elisabetta 18. Juni 2020 
 

Und es gibt sie (vereinzelt) doch noch...

Ein Weihbischof hat den Mut, mit der Evangelisierung bei seinen Bischofskollegen zu beginnen. Dem Willen Gottes ist Folge zu leisten und nicht dem Zeitgeist. Mögen sich doch auch noch andere Bischöfe aus der Deckung wagen und die kath. Kirche in Österreich in die richtige Richtung lenken.


8
 
 supernussbi 18. Juni 2020 

Genau, das ist das Entscheidende!

Aus der Beziehung, aus dem Gespräch mit Christus, in der Bitte um den Hl. Geist, in der Frage, was und wie will Gott uns Menschen näher zusammenführen, lenken, heiligen, einen und so in der leib-seelischen Sorge füreinander im Alltag die Nöte heutiger Menschen sehen und liebevoll - aber in einer inneren Verbundenheit und selbst verankert im Gnadenschatz der Hl. Kirche - anpacken, der Situation entsprechend mit den oft entfernten Nächsten Schritte gehen, die zur Erkenntnis und zum Erlebnis des Heiles in der Freundschaft Christi führen.
Ich kenne den Weihbischof nicht, und weiss nicht, was er sonst noch gepredigt hat. Aber er hat das Wesentliche auf den Punkt gebracht. Was meinen wir Menschen. Was meint/will Gott, um unsere menschliche Geschichte mitprägen und aufbauen zu können, wo Sünde und Eigenwilligkeit, wo Unmenschlichkeit und Unvernünftigkeit verletzt und/oder zerstört hat. An Gottes Segen ist alles gelegen!


7
 
 ottokar 18. Juni 2020 
 

So liest man seinen Bischofskollegen die Leviten!

Weihbischof Hofer müssen wir für seinen Mut danken, dass er es versteht mit einfachen, aber eindeutigen Worten seinen Mitbrüdern den Weg des wahren Gehorsams und Glaubens aufzuzeigen.Immer soll danach gefragt werden , was nicht wir, sondern was Gott von uns will.Das "Dein Wille geschehe" muss wieder im Vordergrund stehen, nicht unser Wille darf der Leitfaden sein.Hoffentlich hat es an diesem Morgen viele Herzen der Anwesenden erreicht.
Bleibt zu wünschen, dass sein "Chef" und neuer Vorsitzender der ÖBK, Erzbischof Lackner aus gleichem Holz geschnitzt ist wie Bischof Huber und seinen Linzer Stellvertreter in Schach zu halten weiss.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  9. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  10. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  11. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  12. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  13. Irrtümer über den Jakobsweg
  14. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz