Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  7. Der Tod der Theologie in Deutschland
  8. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  9. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  10. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  11. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  14. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  15. Vatikan-Segen fürs Börsen-Depot - Warum Sie Meta, Amazon, Tesla oder Apple kaufen dürfen

Hofer: Innerweltliche Sicht bei Kirchenfragen nicht ausreichend

18. Juni 2020 in Österreich, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Salzburger Weihbischof bei Morgenmesse der Bischöfe in Mariazell: "Was Gott eigentlich meint und will" muss bei kirchlichen Beratungen und Entscheidungen im Mittelpunkt stehen


Mariazell (kath.net/KAP) Bei allen kirchlichen Beratungen und Entscheidungen muss  letztlich der Wille Gottes entscheidend sein. Das hat der Salzburger Weihbischof Hansjörg Hofer in seiner Predigt bei der Morgenmesse der Bischöfe in Mariazell eingemahnt. "Hand auf's Herz: Wie oft sind uns rein menschliche Aspekte und Überlegungen wichtiger als die Frage, was Gott eigentlich meint und will?", so die Anfrage Hofers an den versammelten heimischen Episkopat und weiter: "Wie oft sind wir versucht, auch die sogenannten 'heißen Eisen', die heute in aller Munde sind und diskutiert werden, mit rein innerweltlichen Augen anzuschauen und zu beurteilen und nicht so sehr nach dem, was Gott eigentlich meint und will?"


 

Bei allem religiösen Tun komme es immer darauf an, wie es erfolge, führte Hofer im Blick auf das Tagesevangelium vom rechten Fasten, Beten und Almosen geben aus. Echter Glaube zeichne sich aus durch die rechte Motivation, Absicht, Haltung und Gesinnung. Als Kriterium dafür gelte die Frage, ob ich etwas zur Ehre Gottes mache, oder nur um meiner selbst willen.

 

Die Aufgabe für Bischöfe wie für alle Christen sei es, "das, was Gott eigentlich meint und will, hineinzubuchstabieren in unser tägliches Arbeiten und Leben". Weil dies freilich nicht immer auf der Hand liege und einsichtig sei, "bitten wir Gott um seinen Geist der Weisheit und die Gottesmutter Maria um ihre machtvolle Fürsprache", so Hofer.

 

Die Bischöfe setzten am Mittwoch unter dem Vorsitz von Erzbischof Franz Lackner ihre Beratungen im Rahmen der Sommervollversammlung der Bischofskonferenz fort. Die Tagung in Mariazell dauert noch bis einschließlich Donnerstag. Am Dienstag war der Salzburger Erzbischof zum neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz gewählt worden.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten

Foto Weihbischof Hofer (c) Kathpress/Wuthe


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Der Tod der Theologie in Deutschland
  9. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  10. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  11. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  14. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  15. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz