Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. „Warum bin ich Christ“
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti

Joanne Rowling: Transgender-Bewegung schadet den Frauen

20. Juni 2020 in Chronik, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die bekannte Schriftstellerin und Verfasserin der ‚Harry Potter’-Romane kritisiert die gegenwärtige Transgender-Bewegung: Diese wolle Frauen als biologische und politische Klasse verschwinden lassen.


London (kath.net/lifesitenews/jg)

Joanne K. Rowling, die Autorin der bekannten „Harry Potter“ Buchreihe, hat in einem längeren Essay auf ihrer Internetseite ihre Ablehnung der Transgender-Ideologie begründet und angekündigt, sie werde sich dem massiven öffentlichen Druck gegen ihre Person nicht beugen.

 

Sie habe fünf gute Gründe, warum sie über den neuen „Trans-Aktivismus“ besorgt sei und habe sich entschlossen, ihre Meinung öffentlich zu sagen, schreibt sie einleitend.

 

Sie sei beunruhigt, weil die Zahl der jungen Frauen die als Männer leben wollten, explodiere. Gleichzeitig wollten viele „Trans-Männer“ wieder als Frauen leben und würden die Schritte bereuen, mit denen sie ihren Körpern teils unwiderrufliche Veränderung zugefügt hätten, die sie ihrer Fruchtbarkeit beraubt hätten.

 

Manche Frauen würden eine „Geschlechtsumwandlung“ anstreben, nachdem sie homosexuelle Neigungen festgestellt hätten. Ihr Wunsch sei zumindest teilweise auf die „Homophobie“ in ihren Familien und der Gesellschaft zurück zu führen, schreibt die Autorin.

 


Für manche Transgender-Personen sei die Geschlechtsumwandlung die richtige Entscheidung. Doch hätten Untersuchungen ergeben, dass 60 bis 90 Prozent der Teenager den Wunsch nach Geschlechtsumwandlung nach einigen Jahren wieder verlieren, betont sie.

 

Scharfe Kritik übt Rowling an der Öffnung von bisher Frauen vorbehaltenen Einrichtungen für „Trans-Frauen“. „Wenn du die Tür von Toiletten und Umkleideräumen für jeden Mann öffnest, der glaubt oder fühlt er sei eine Frau – und, wie ich geschrieben habe, werden Bestätigungen des Geschlechts ohne Chirurgie oder Hormone ausgestellt – dann öffnest du die Tür für jeden Mann, der hereinkommen will. Das ist die simple Wahrheit“, schreibt sie wörtlich.

 

„Trans-Frauen“ sollten sicher leben können. Biologische Mädchen und Frauen sollten aber deshalb nicht weniger sicher sein, ergänzt sie.

 

Die Transgender-Ideologie schwäche die Position der Frauen in der politischen Auseinandersetzung. Sie behaupte, dass Weiblichkeit ihren Ursprung nicht im geschlechtlichen Körper habe und es keine gemeinsamen Erfahrungen biologischer Frauen gebe. Diese Argumente sind nach ihrer Ansicht „frauenfeindlich“ und „rückschrittlich“, weil sie die den Frauen eigenen biologischen Realitäten leugnen oder die Realitäten, die Frauen gemeinsam haben und sie zu einer „politischen Klasse“ machen, ablehnen.

 

Die Transgender-Aktivisten verlangen von Frauen nicht nur, Verbündete von Transgender-Personen zu sein. Sie müssten bereit seien, jeden Unterschied zwischen „Trans-Frauen“ und sich selbst zu verleugnen, kritisierte Rowling. Frau-sein sei „kein Kostüm“ und keine „Idee im Kopf eines Mannes“,

 

Die „inklusive“ Sprache bezeichne Frauen als „Menstruatoren“ und „Menschen mit Vulvas“. Viele Frauen empfinden diese Wortwahl als entmenschlichend und abwertend. Sie verstehe die Absicht seitens der Transgender-Aktivisten, die hinter diesen Bezeichnungen liege, doch für Frauen, die erniedrigende Beleidigungen von gewalttätigen Männern gehört hätten, würden sie nicht als neutral sondern als aggressiv und erniedrigend wahrgenommen.

 

Sie sei nicht bereit, sich dem Druck der Transgender-Bewegung zu beugen, die nach ihrer Ansicht den Frauen geschadet habe, indem sie den Begriff „Frau“ als politische und biologische Klasse ausgehöhlt und männliche Sexualstraftäter geschützt hätten. Sie sei auf Seite derer, die sich für Rede- und Gedankenfreiheit einsetzen und für die Rechte und die Sicherheit der verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft: junge Homosexuelle, unsichere Teenager und Frauen, die sichere Bereiche für ihr Geschlecht beibehalten wollen. Meinungsumfragen würden zeigen, dass das die überwiegende Mehrheit der Frauen sei, stellt Rowling fest.

 

Die Schriftstellerin hat am 6. Juni auf Twitter einen Artikel kommentiert, der mehr Gleichheit „für Menschen die menstruieren“ forderte, und kritisiert, dass Frauen nicht als solche bezeichnet würden. Die „gelebte Realität von Frauen weltweit“ werde ausgelöscht, wenn das biologische Geschlecht nicht real sei, rechtfertigte sie ihren Kommentar. Dieser und weitere Stellungnahmen führten zu massiven Protesten von LGBT-Organisationen.

 

Foto: (c) wikipedia, Von Daniel Ogren - Flickr: 100405_EasterEggRoll_683, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15164977


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  2. Detransition: US-Amerikanerin gewinnt erstmals Klage gegen Transgender-Ärzte
  3. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  4. IMABE kritisiert VfGH-Urteil zur Streichung des Geschlechtseintrags
  5. US-Bischof Daniel Thomas/Ohio: „Gott hat Transsexualität nicht vorgesehen“
  6. Liturgie – ein „katholischer Queer-Gottesdienst“ – oder kirchliche „Identitätspolitik“
  7. US-Studie zeigt: Transgender wird unter jungen Leuten unmodern!
  8. Katholische US-Bischöfe stellen sich gegen Transhype: Nur biologische Frauen in Schulsportteams!
  9. Britisches Parlament lehnt Verbot von Konversionstherapien ab
  10. Deutsche Tageszeitung beendet Gender-Unsinn nach Kündigungswelle!







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  3. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  4. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  5. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  6. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  7. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  8. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  9. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  10. Die Wintersonne der Vernunft
  11. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  12. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  13. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  14. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz