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Nuntius Eterovic besucht Benedikt XVI. in Regensburg

20. Juni 2020 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
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Bistumssprecher Neck: Treffen sei als Zeichen zu verstehen, dass Papst Franziskus mit dem Besuch bei Georg Ratzinger einverstanden sei – Besucht Benedikt XVI. bald das Grab seiner Eltern und seiner Schwester?


München (kath.net/KAP/red) Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, kommt an diesem Samstag nach Regensburg. Der Erzbischof werde dort voraussichtlich am Nachmittag mit dem emeritierten Papst Benedikt XVI. (Archivfoto) zusammentreffen, sagte der Regensburger Diözesansprecher Clemens Neck zuvor der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur KNA. Das emeritierte Kirchenoberhaupt war am Donnerstag überraschend aus dem Vatikan nach Regensburg gereist, um dort seinem schwer kranken Bruder Georg Ratzinger (96) nahe zu sein. 

 

Die Begegnung des Apostolischen Nuntius in Deutschland mit Benedikt XVI. werde im Regensburger Priesterseminar stattfinden, so der Diözesansprecher. Das Treffen sei als Zeichen zu verstehen, dass Papst Franziskus mit dem Besuch seines Vorgängers bei dessen Bruder einverstanden sei. Im Priesterseminar ist der emeritierte Papst mit seiner Delegation untergebracht. Die überraschende Reise nach Regensburg gilt als privat. Öffentliche Auftritte sind nicht geplant.


 

Die Ratzinger-Brüder versuchen mit Rücksicht auf ihre Kräfte so viel Zeit wie möglich miteinander zu verbringen. Bisher konzentrierte sich ihr streng abgeschirmtes Zusammensein auf einige Stunden am Vor- und am späten Nachmittag. Wann der emeritierte Papst nach Rom zurückfliegt, ist ebenso wenig bekannt wie der Gesundheitszustand Georg Ratzingers, der lange Jahre die weltbekannten Regensburger Domspatzen geleitet hatte.

 

Der „Mittelbayrische Zeitung“ berichtet, dass der Nuntius auch den kranken Georg Ratzinger besuchen werde. Außerdem berichtet die „Mittelbayrische“ über Mutmaßungen, wonach der Emeritus an diesem Wochenende das Grab von Maria und seinen Eltern auf dem Friedhof in Ziegetsdorf besuchen werde (siehe Foto unten), doch dazu sei noch nichts weiteres bekannt.

 

Archivfoto: Grabstätte der Schwester (Maria Ratzinger) und der Eltern von Papst Benedikt XVI.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Federico R. 20. Juni 2020 
 

Liebe @serafina, ...

... selbstverständlich haben Sie recht. Logischerweise war Kardinal Joseph Ratzinger der Vor(vor)gänger von Kard. Marx in München. Ich habe zwar das Richtige im Kopf gehabt, aber das Falsche gepostet. Verzeihen Sie bitte meinen Schreibfehler.

Auch zu Punkt zwo dürften Sie wohl recht haben: Die Aufregung eines Marx-Besuchs könnte in der Tat für den emeritierten Papst zu groß werden. Es bleibe ihm erspart.

Allen Lesern hier einen besinnlichen, gesegneten Sonntag und insbesondere dem hochbetagten lieben und verehrten Brüderpaar in Regensburg Gottes reichen Segen.


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 Diasporakatholik 20. Juni 2020 
 

@exnonne

Eine mögliche Erklärung für die Verlautbarung vom ausdrücklichen Einverständnis des amtierenden Papstes mit dieser privaten Reise könnte in der Vorbeugung von stets möglichen Gerüchten oder Spekulationen liegen.

Da könnte leicht ein Verdacht möglicher Differenzen zwischen amtierendem und emeritiertem Papst aufkommen. Dem galt es möglicherweise vorzubeugen, da doch Benedikt XVI. seinem Nachfolger seinerzeit unbedingten Gehorsam gelobt hatte.


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 ottokar 20. Juni 2020 
 

Federico: Der Nachfolger von Kardinal Ratzinger hiess Kard. Friedrich Wetter

Nach Wetter kam Marx.


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 ottokar 20. Juni 2020 
 

petrafel,:der Besuch des Nuntius ist ein Zeichen allerhöchster Achtung vor dem zurückgetretenen Vert


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 serafina 20. Juni 2020 
 

@Federico R.

Ich weiß nicht, ob sich Papst em. Benedikt XVI darüber freuen würde. Aufregung ist sicher nicht gut für ihn.
Außerdem war es umgekehrt: Marx ist Nachfolger vom ehemaligen Kardinal Josef Ratzinger in München und nicht sein Vorgänger.


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 Federico R. 20. Juni 2020 
 

Ob wohl Kardinal Marx als Benedikts Vorgänger in München demnächst auch mal in Regensburg vorbeischauen wird???

Oder liegen da vielleicht doch noch ganze Welten dazwischen???


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 Hilfslegionär 20. Juni 2020 
 

Wie wohltuend ist doch dieser Bericht inmitten der Nachrichten von Krieg und Bürgerkrieg.

Frankreich brennt, andere europäische Länder werden wohl in Kürze folgen.

Regensburg war doch auch die Stadt jener Rede von Benedikt XVI. in der er uns Christen indirekt vor dem Islam gewarnt hat. "Allahu Akbar" schallt es dieser Tage von den Bürgerkriegsschahuplatz in Dijon/Frankreich. Wie sehr wurde Benedikt XVI. damals gescholten und von den Medien vernichtend kritisiert, nur weil er die Wahrheit gesagt hat. Nach Jahren des Terrors durch den IS, nach Genozid und Christenverfolgung ist die Wahrheit immer noch verpönt - sie schlagen Christus ein zweites Mal ans Kreuz.

Ich rufe laut; "Maranatha, komm bald Herr Jesus!"

Brüder, ich rufe zum Rosenkranzgebet auf, zum Gebet für den Frieden in Europa - ich glaube der Rosenkranz ist das einzige und letzte Mittel den Frieden in Europa wieder herzustellen. Wir brauchen Umkehr, Sühne und Buße in Europa, sonst haben wir einen Flächenbrand der nicht mehr zu löschen sein wird.

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2006/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20060912_university-regensburg.html


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 petrafel 20. Juni 2020 
 

@exnonne - Einverstanden?

Das ist wirklich eine merkwürdige Erklärung des Bistumssprechers. Warum der Nuntius Papst Benedikt em. besucht, ist allerdings auch seltsam. Das ist im Rahmen eines privaten Aufehthaltes sehr ungewöhnlich. Benedikt und Franziskus haben ja nun wirklich direkten Kontakt und offenbar einen guten Draht zueinander. Wozu braucht es da ein Treffen mit dem Nuntius im Ausland?
Im Übrigen war bereits bekanntgegeben worden, dass die Reise in Absprache mit Papst Franziskus stattfindet. Und, wenn ich das richtig gesehen habe, fungiert der Vizechef der Vatikanischen Gendarmerie als Leibwächter für Papst Benedikt em.. Da sollte es wohl keinen Zweifel über ein "Einverständnis" geben.


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 exnonne 20. Juni 2020 
 

Einverstanden?

Die Äußerung des Bistumssprechers verstehe ich nicht. Wieso muss Papst Franziskus mit einer privaten Reise seines Vorgängers einverstanden sein? Benedikt ist doch kein "Gefangener im Vatikan"!


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