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Keine Veranlassung etwas zu ändern!

27. Juni 2020 in Deutschland, 8 Lesermeinungen
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Bischof Rudolf Voderholzer lehnt Vorschläge aus der Deutschen Bischofskonferenz ab. Vieles, was im Umfeld des so genannten Synodalen Weges gesprochen werde, sei nicht angetan, geistliche Berufe zu fördern.


Regensburg (kath.net/pdr) Vor dem Hintergrund der aktuellen Überlegungen auf Ebene der Deutschen Bischofskonferenz bezüglich einer Konzentration der Priesterausbildung und der daraus resultierenden Reduzierung der Standorte stellte Bischof Voderholzer in seiner Predigt im Rahmen der Priesterweihe heute klar: „Für das Bistum Regensburg gilt: wir haben, zusammen mit dem Bistum Passau und dem Studium Rudolphinum, eine relativ große und lebensfähige Lerngruppe, und so sehe ich – da bin ich mit Bischof Stefan Oster von Passau einig – keine Veranlassung, hinsichtlich der Standortfrage etwas zu ändern. Wie wir in der Priesterausbildung Theorie und Praxis noch besser aufeinander abstimmen können, das beschäftigt die Verantwortlichen freilich schon lange und das wird uns weiter beschäftigen.“


 

Das erste und wichtigste sei, so der Bischof, um Priesterberufe zu beten und für geistliche Berufe zu werben. Was die Attraktivität des Priesterberufs beträfe, so könnten freilich auch Hindernisse aufgebaut werden, warnte Bischof Rudolf. Wenn innerkirchlich selbst die Lebensform von Ehelosigkeit, Armut und Gehorsam und die sakramentale Struktur ständig in Frage gestellt würden, sei dies kein positives Signal. Vieles, stellt Bischof Voderholzer klar, was im Umfeld des so genannten Synodalen Weges gesprochen werde, sei nicht angetan, geistliche Berufe zu fördern.

 

Foto: (c) Bistum Regensburg


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Lesermeinungen

 Winrod 29. Juni 2020 
 

Die Frage ist,

ob man wirklich noch geweihte Priester möchte.
Bischof Voderholzer ahnt, was bei der Konzentration der Standorte herauskommen wird: nichts Gutes. Dann würde die Priesterausbildung noch mehr in Richtung der synodalen Ziele kanalisiert.


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 f12 28. Juni 2020 
 

Eine Kirche ,die heute die Sakramente zur Debatte stellt wird morgen auch den Glauben an Christus zur Debatte stellen . Die neue Messe , das Frauenpriestertum , das zurückdrängen der sakramentalen Verehrung wie sie unter diesem Papst geschieht schadet der katholischen Kirche. Ein Papst ,der den überlieferten Ritus welcher das Zentrum des katholischen Glaubens bildete, lediglich duldet weil sonst eine Kirchenspaltung die Folge wäre, ist für mich doch höchst fragwürdig und erschreckend. Tut mir leid ,aber so ist es halt.


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 SCHLEGL 28. Juni 2020 
 

@ SalvatoreMio

Christus dazustellen ist sicher Lebensaufgabe jedes Priesters. Am dichtesten natürlich bei der Feier der Eucharistie am Altar. Aber auch bei der Verkündigung (VORBEREITUNG der Sakramente, Schule, Krankenbesuche, diverse öffentliche Auftritte).
Es ist Aufgabe der Gläubigen jungen Menschen, die vielleicht eine Berufung zum Priester verspüren, das Gefühl zu geben, dass sie WIRKLICH GEBRAUCHT werden.
Allerdings muss ich Sie dahingehend korrigieren, dass es Tausende verheirateter katholischer Priester eines orientalischen Ritus gibt, welche, besonders im Orient bis zur Hingabe des Lebens, Christus repräsentieren. Nicht selten werden solche verheirateten katholischen Ostpriester bereits erfolgreich in Westeuropa eingesetzt.


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 Konrad Georg 28. Juni 2020 
 

Wer Priesterberufungen will,

muß mit der Ehelehre anfangen. Allein diese Forderung erregt doch eher Empörung. Aber daran führt kein Weg vorbei.
Woher sollen die Berufungen kommen, wenn schon zum Bestandserhalt des Volk- äh Bevölkerung ein Drittel des Nachwuchses fehlt? Verhütet, sonst abgetrieben.
Unser Klerus war nach dem Konzil überfordert. Ein Teil mußte die Altgläubigen mobben, während die mit der Verteidigung ihrer Positionen ins Hintertreffen gerieten. Dabei haben sie alle miteinander Rötzer übersehen, der für ein harmonisches Eheleben solide wissenschaftliche Arbeit geleistet hat. Dr. Siefried Ernst hat auf Jüdisches hingewiesen.
Die Frauen könnten sich das Wissen über ihre fruchtbaren Tage aneignen und müssten nicht durch die Pille scheinschwanger gestellt, mehr oder weniger willig der abgeschafften ehelichen Pflicht nachkommen.


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 SalvatoreMio 28. Juni 2020 
 

Was heißt das, PRIESTERSEIN?

Ich meine, das Selbstverständnis des Priesterseins müsste wieder herausgearbeitet, verdeutlicht werden. Übt er einen Job aus, ist er Funktionär? Nein, er hat eine edle Berufung, sozusagen mit "Haut und Haar" Christus heute unter uns darzustellen - oder? Der Priester am Altar - da sehe ich Christus persönlich (was durchaus schwer fallen kann). Das Zölibat - das Wort drückt es aus: soll er nicht schon hier auf Erden die zukünftige, ewige Welt darstellen, wo man nicht mehr heiratet? Ich denke, das ist eine wunderbare Spiritualität, eine Würde! Und nur sie macht Sinn, anders als andere zu leben als andere,gleichzeitig aber nach Jesu Vorbild: "Ich bin demütig von Herzen".


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 Stefan Fleischer 28. Juni 2020 

Nicht vieles, sonder sozusagen alles

"Vieles, stellt Bischof Voderholzer klar, was im Umfeld des so genannten Synodalen Weges gesprochen werde, sei nicht angetan, geistliche Berufe zu fördern."
Dieser so genannte (wie Bischof Vorderholzer sehr richtig sagt) synodale Weg ist dazu angetan, geistliche Berufungen im Keim zu ersticken. Geistliche Berufungen kommen von Gott und sind nur dann lebbar, wenn sie auf Gott ausgerichtet sind, wenn ihr Dienst an den Menschen als Auftrag unseres Herrn und Erlösers verstanden und gelebt wird. Nur dann werden sie auch menschlich gesehen attraktiv, eine erstebenswerte und erfüllende Lebensaufgabe.


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 Scotus 28. Juni 2020 

Die Nachfolge Christi ist anspruchsvoll.

"Es bedeutet zu lernen, den Blick auf Christus gerichtet zu halten, ihn sehr gut zu kennen, ihn in seinem Wort zu hören und ihm in den Sakramenten zu begegnen. Es bedeutet zu lernen, den eigenen Willen seinem Willen anzugleichen."
(Benedikt XVI.)

Die Agenden des Synodalen Weges werden die Kirche eher nicht in ein neues Morgen führen. Will die Kirche Zukunft haben, braucht es das Gebet um gute geistliche Berufe.


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 Chris2 27. Juni 2020 
 

Wer unmögliches fordert,

etwa die Einführung eines "Frauenpriestertums", das allem widerspricht, was Gott selbst v.a. bei der Auswahl der Apostel und beim letzten Abendmahl verfügt hat, der sät nichts als Frust, Spaltung und Glaubensabfall.
Sollte er allerdings beweisen können, dass Gott seine Meinung geändert hat und heute seine Mutter oder Maria Magdalena "durchweihen" würde, möge er uns diese wichtigen Belege bitte vorlegen. Andernfalls möge er mit seinem Amt auch sein Schaffell niederlegen und zu diesem Thema schweigen.


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