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Das ist das Wunder, das zur Seligsprechung des Kolumbusrittergründers führt!

2. Juli 2020 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Anerkanntes Wunder: Ein ungeborenes Baby, bei dem eine tödliche vorgeburtliche Erkrankung diagnostiziert wurde, wurde auf wundersame Weise geheilt, nachdem die Familie Pater McGivney um Fürbitte gebeten hatte - Kind Michael ist jetzt fünf Jahre alt


Tennessee (kath.net/LifeSiteNews/pl) Am 25. Februar 2015 teilten die Ärzte Michelle und Daniel Schachle mit, dass ihr ungeborenes Kind an einem schweren Fall von Hydrops fetalis litt, einem lebensbedrohlichen Zustand mit einer abnormalen Ansammlung von Flüssigkeiten im Gewebe um Lunge, Herz oder Bauch und unter der Haut. Der Vater fragte die behandelnde Ärztin, wie hoch die Chance sei, dass ihr Sohn lebend geboren würde. Die Ärztin räumte ein, dass sie in ihren 30 Jahren als Ärztin noch nie jemanden mit dieser Diagnose habe überleben sehen. Für das Kind war schon zuvor die Diagnose Downsyndrom gestellt worden, was die Eltern nicht weiter gestört hatte, was aber die Aufmerksamkeit der Ärzte von anderen Krankheitssymptomen abgezogen hatte, berichtete „LifeSiteNews“. Die Ärztin stellte weiter fest: „Hydrops und eine Chromosomenanomalie zusammen zu haben, damit ist es vorbei.“ Sie schlug vor, entweder Wehen künstlich auszulösen (also eine Ultra-Frühgeburt mit Todesfolge) oder „die Natur ihren Lauf nehmen zu lassen“. Das Ehepaar hat bereits zwölf Kinder.

 

„Ich wollte keine dieser beiden Möglichkeiten, sie lösten in mir Ärger aus“, sagte Daniel. Denn „meine Aufgabe als Vater ist es, meine Kinder zu beschützen, nicht sie zu töten.“ Ein weiteres Problem war, dass eine Schwangerschaft unter derart unglücklichen Vorzeichen auch eine größere Schwierigkeit für Michelle darstellen würde. Nachdem Michelle zuvor ein Totgeborenes zur Welt gebracht hatte, hatte sie „solche Angst, ein weiteres Totgeborenes zur Welt zu bringen“.


 

Nachdem Daniel die Diagnose gehört hatte, sagte er zu Michelle: „Pater McGivney braucht ein Wunder“ für seine Seligsprechung. „Ich habe nur ihm gesagt, dass ich ihn Michael nennen werde, wenn er auf die Fürsprache von Pater McGivney rettet wird.“ Daniel arbeitet für die Kolumbusritter, die Pater McGivney gegründet hatte, er engagiert sich auch in einer Organisation, die sich seit 1997 für die Heiligsprechung des Paters einsetzt.

 

Ehepaar Schachle reisten im März 2015 nach Fatima, dort flehten sie Pater McGivney um Fürsprache für ihr ungeborenes Baby an. Priester lasen in Rom und in ihrer Heimatgemeinde St. Christopher in Dickson, Tennessee, Messen für die Genesung des Babys von fetalen Hydrops. Das Ehepaar verschickte auch E-Mails, in denen sie die Leute einluden, Pater McGivney um Fürsprache zu bitten.

 

Vier Tage nach ihrer Rückkehr von ihrer Pilgerreise ging Michelle zum Ultraschall. "Ich hatte ziemlich Angst", sagte Michelle. "Die Ultraschalltechnikerin untersuchte und untersuchte, sie hat wirklich lange gebraucht."

 

Als die Fachkraft Michelle dann ein Ultraschallbild des Babygesichtes zeigte, sah man, dass alle Schwellungen und Wasseransammlungen, die man beim letzten Ultraschall so deutlich gesehen hatte, verschwunden waren. Eine Ärztin kam in den Behandlungsraum, es war jemand, die Michelle bisher noch nicht gekannt hatte. Die Ärztin sprach über dieses und jenes, was nach der Geburt zu tun sei. „Ich fragte, was ist mit der Flüssigkeit in der Lunge sei? Sie sagte: ‚Viele Babys haben etwas Flüssigkeit in der Lunge. Es heißt feuchte Lunge.‘“ „Moment mal, mir wurde gesagt, dass es keine Hoffnung gibt", erwiderte Michelle fassungslos. Erst jetzt realisierte die neue Ärztin, dass Michelle und ihr Baby jene Patienten waren, von denen sie von den anderen Ärzten in der Praxis gehört hatte. Die Ärztin konsultierte ihre Kollegen, diese das bestätigten vollständige Verschwinden des fetalen Hydrops.

 

Michelle gebar Michael McGivney Schachle in einem Notfallkaiserschnitt in der 31. Woche. Weil der Junge zu leicht war und Herzprobleme hatte, blieb er zunächst in der Klinik. Mit sieben Wochen überstand er die Herzoperation, die in Zusammenhang mit seiner Downsyndrom-Diagnose stand. Nach 10 Wochen konnte er das Krankenhaus verlassen. Mit einem halben Jahr musste er wegen einer schweren Atemwegsinfektions nochmal länger in die Klinik. Inzwischen ist er ein gesunder, glücklicher und aktiver Fünfjähriger.

 

Die Familie wurde mehrfach gefragt, warum sie nicht darum gebetet hatten, dass Michael auch vom Down-Syndrom geheilt wird. Sie erklärten, dass sie ein Baby mit Down-Syndrom als „Segen“ betrachteten und nur wollten, dass Michael lebend geboren wird.

 

Brian Caulfield, Vizepostulator von Pater McGivneys Seligsprechungsprozess, sagte: "Eine Gruppe von Ärzten in Rom prüfte die Krankenakte und eine Gruppe von Theologen untersuchte die spirituelle Dimension des Falls, bevor sie eine Empfehlung für die Zustimmung des Papstes abgaben."

 

Am 27. Mai 2020 bestätigte Papst Franziskus, dass Michaels unerklärliche Heilung ein Wunder war, das auf Fürsprache von Pater McGivney. Pater McGivney wird selig gesprochen werden.

 

Pater Michael J McGivney lebte von 1852 bis 1890 im US-Bundesstaat Connecticut. Der Nachfahre irischer Einwanderer reagierte auf massive existentielle Nöte der Einwandererfamilien und gründete die Knights of Columbus als katholische Sozialtätigkeitsvereinigung. Die Kolumbusritter sind inzwischen weltweit eine der größten römisch-katholischen Laienvereinigungen für Männer. In den letzten Jahren waren sie eine der deutlichen Lebensrecht-Stimmen der katholischen US-Kirche, kath.net hat berichtet.

 

Bild Pater McGivney (c) Wikipedia/CC BY-SA 3.0/Richard Withney


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Lesermeinungen

 Hubert_2 2. Juli 2020 
 

Wunder

sind auch Gottesbeweise. Eindrücklich ist das im alten Testament beschrieben, wo Elia mit den Baalpriestern wettstreitet.


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