Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. ZDF hasst Katholiken
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. Wahrheit ist heilsrelevant
  9. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  10. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  14. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  15. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium

Jede Abtreibung stoppt das schlagende Herz eines Kindes!

5. Juli 2020 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die türkis-grüne Regierung in Wien hat vergangene Woche die Genehmigung erteilt, dass die Abtreibungspille Mifegyne® durch alle Gynäkologen verschrieben werden dürfe


Wien (kathnet)

Die Pro-Life-Gruppe Jugend für das Leben hat sich am Freitag entsetzt darüber gezeigt, dass die türkis-grüne Regierung in Wien  durch das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) die Genehmigung erteilt hat, dass die Abtreibungspille Mifegyne® durch alle Gynäkologen verschrieben werden dürfe. Die Anwendung der Mifegyne® ist in Österreich bis zur 9. Schwangerschaftswoche (SSW) gestattet. In der 6. SSW hat das Kind laut "Jugend für das Leben"-Aussendung eine Größe von 1,4 cm, in der 8. SSW 3 cm und in der 9. SSW bereits 4 cm. Das Herz schlägt ab dem 21. Tag.


 

Die Abtreibungspille Mifegyne® wirkt dadurch, dass dem Körper der Frau vorgetäuscht wird, die Schwangerschaft wäre beendet. Somit wird die Nährstoffversorgung des Kindes gestoppt. "In einem oft mehrtägigen Kampf stirbt das Kind qualvoll im Mutterleib. Die Mutter erlebt diesen schmerzhaften Prozess mit und sieht oft sogar das Kind, das abgeht. Das verursacht bei vielen Frauen ein Trauma. Dabei bleiben sie völlig alleingelassen, da der Gynäkologe nur bei der Einnahme der Pille anwesend ist, den weiteren Vorgang jedoch nicht begleitet. Viele Frauen haben mit starken Unterleibsschmerzen zu kämpfen. Blutungen und Erbrechen sind ebenso keine seltenen Nebenwirkungen."


„Die Nebenwirkungen und die psychische Belastung sind vom Gynäkologen verharmlost bzw. gar nicht angesprochen worden.“ „Der Zugang zur Abtreibung ist zu leicht. Ich wurde getäuscht!” Diese Aussagen stammen von betroffenen Frauen, die sich nach der Abtreibung mittels Mifegyne® an Hilfsorganisationen gewandt haben. “Den leichteren Zugang zu dieser Abtreibungsmethode als ‘Fortschritt’ zu bezeichnen, schlägt dem Fass den Boden aus! Es wird suggeriert, mit dem Einnehmen der Mifegyne® würden alle Probleme gelöst sein.”, betont Jugend für das Leben Pressesprecherin Myroslava Mashkarynets.

“Wir sind erschüttert und schockiert über diese fatale Entscheidung. Es ist ein Armutszeugnis für Österreich, dass wir in unserer wohlhabenden Gesellschaft den Frauen und Mädchen im Schwangerschaftskonflikt nichts Besseres anzubieten haben als eine Abtreibung”, zeigt sich Mashkarynets entrüstet. “Die Schwelle, eine Abtreibung mittels Pillen durchzuführen, ist mit der Mifegyne® extrem niedrig geworden! Die Frauen werden völlig alleine gelassen. Das ist ein gewaltiger Rückschritt.”


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  2. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  3. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  4. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen
  5. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  6. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  7. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  8. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  9. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  10. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  11. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  12. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  13. Wahrheit ist heilsrelevant
  14. Eine katholische Heldin
  15. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz