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'Politische Korrektheit': Fast jeder Zweite fühlt sich in Deutschland eingeschüchtert

15. Juli 2020 in Chronik, 16 Lesermeinungen
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Fast jeder zweite Bundesbürger (45 Prozent) hat das Gefühl, dass er wegen „politischer Korrektheit“ nicht mehr alles äußern kann, was er gerne sagen würde


Erfurt (kath.net/idea) Fast jeder zweite Bundesbürger (45 Prozent) hat das Gefühl, dass er wegen „politischer Korrektheit“ nicht mehr alles äußern kann, was er gerne sagen würde. Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Hintergrund: Über 150 prominente Schriftsteller haben in einem offenen Brief in der US-Zeitschrift „Harper‘s Magazine“ (New York) vor einem zunehmenden Klima der Intoleranz in der Gesellschaft gewarnt. Darin heißt es unter anderem, die Forderung nach mehr Gleichheit und Integration führe immer öfter dazu, dass eine offene Debatte zugunsten „ideologischer Konformität“ unterdrückt werde.


 

Rund ein Drittel der Deutschen (32 Prozent) hat nicht das Gefühl, wegen der politischen Korrektheit nicht mehr alles sagen zu dürfen. 14 Prozent antworteten mit „Weiß nicht“, neun Prozent machten keine Angabe. Männer fühlen sich öfter in ihrer freien Meinungsäußerung eingeschränkt (48 Prozent) als Frauen (43 Prozent). Das Gefühl ist in der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen mit 49 Prozent deutlich weiter verbreitet als bei den 18- bis 29-Jährigen (35 Prozent). Bei den über 60-Jährigen teilen 47 Prozent diese Sicht. Im Osten Deutschlands fühlen sich 50 Prozent durch die politische Korrektheit eingeschüchtert, im Westen sind es 45 Prozent.

 

Bei den christlichen Konfessionen haben besonders viele freikirchliche Befragte dieses Gefühl (57 Prozent), bei den landeskirchlichen Protestanten sind es 50 Prozent und bei den Katholiken 43 Prozent. Unter den Anhängern der politischen Parteien teilen besonders viele Sympathisanten der AfD diese Empfindung (81 Prozent), gefolgt von den Wählern der FDP (63 Prozent). Bei den Parteigängern der SPD trauen sich 45 Prozent nicht mehr, alles zu sagen, was sie gerne sagen würden. Unter den Anhängern der CDU/CSU sind es 41 Prozent, unter den Sympathisanten der Partei „Die Linke“ 36 Prozent und bei den Wählern von Bündnis 90/Die Grünen 26 Prozent.

 


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Lesermeinungen

 Steve Acker 17. Juli 2020 
 

Wir haben hier keine Meinungsfreiheit

Wer sich zum Beispiel zu Themen wie Schutz des ungeborenen Lebens, der Familien , Kritik an Migration, Gender etc. äußert, muss damit rechnen gemobbt, sozial geächtet, beruflich benachteiligt zu werden, bis hin zur Existenzvernichtung, das Auto angezündet wird, und vieles mehr.
Sicher, der Staat steckt nicht direkt dahinter, das machen Antifa und co. Politik schaut mehr oder weniger wohlwollend zu, unternimmt auf jeden Fall viel zu wenig dagegen.
Und die Grünen haben im Bundestag verlangt dass der Staat die Antifa finanzieren soll (Künast).
Vor 90 Jahren gab es eine andere Organisation ,die das tat was die Antifa heute tut.

Die Meinungsfreiheit die wir haben lässt sich gut mit einem Zitat von Idi Amin beschreiben. Der sagte: "ich garantiere dass jeder in Uganda seine Meinung sagen kann. Aber ich garantiere nicht für was danach passiert".


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 feldhamster 17. Juli 2020 
 

@ottokar

"Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und wird in Verfassungen als ein gegen die Staatsgewalt gerichtetes Grundrecht garantiert, um zu verhindern, dass die öffentliche Meinungsbildung und die damit verbundene Auseinandersetzung mit Regierung und Gesetzgebung beeinträchtigt oder gar verboten wird" (aus Wikipedia)
Sie dürfen also Ihre Meinung äußern und der Staat darf Ihnen dass weder verbieten oder Sie deswegen rechtlich belangen oder verfolgen. Wenn sich andere Menschen zu Ihrer Meinung äußern nehmen sie gleichfalls ihr Recht auf freie Meinungsäußerung war. Sie haben weder ein Recht auf positive noch auf neutrale Wertung Ihrer Meinungäußerung und müssen ggf. auch eine negative Beurteilung dieser Menschen in Kauf nehmen. Dieses Recht haben Sie allerdings auch bei Meinungsäußerungen von anderen Personen.


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 ottokar 17. Juli 2020 
 

Natürlich schränkt gültige Political Correctness unsere Meinungsfreiheit ein.

Es gehört bereits Mut dazu heute laut gegen Abtreibung, ausserehliche Beziehung, Ehe für alle, Genderpolitik, für Beichte und regelmässigen sonntäglichen Messbesuch einzutreten, ohne verlacht, als erzkonservativ oder rassistisch eingestuft zu werden.Das bereits ist eine Form der Einschrämkung von Meinungsfreiheit.


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 Dornenbusch 17. Juli 2020 
 

feldhamster Polygamie haben wir bereits,

den Rest bekommen wir geliefert.....

www.youtube.com/watch?v=locfPlN6t60&feature=emb_title


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 feldhamster 16. Juli 2020 
 

@Rolando

Meines Wissens gibt es auf einem Hühnerhof einen Hahn und mehrere Hühner. Insofern hinkt das Beispiel oder wollen Sie Polygamie in Deutschland?


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 Rolando 15. Juli 2020 
 

Dornenbusch

Mei oh mei, ich hab Zuhause Hühner, bin ich froh, daß es da nur Männchen und Weibchen gibt, wäre es bei den Hühnern so, wie sollten sie sich vermehren?


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 Diadochus 15. Juli 2020 
 

Debattenkultur

Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern eine Tatsache. Das kann jeder sehr anschaulich im Bundestag beobachten. Sobald von der AfD jemand in einer Debatte das Wort ergreift, geht es im Bundestag zu wie im Irrenhaus. Vor allem Linke und Grüne, aber auch viele von den Altparteien gebärden sich dann wie ein Haufen Besessener. Das ist vorgelebte Intoleranz, das heißt das dümmere Argument setzt sich durch.


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 Chris2 15. Juli 2020 
 

Erinnert sich jemand noch, wogegen die Linken

Ende des letzten Jartausends ankämpften (Religion, Dogmen, Inquisition, Hexen- und Ketzerverfolgungen, Heiligenverehrung, Gesinnungsethik statt Verantwortungsethik, ...) und was sie selbst propagierten (Toleranz, Meinungsfreiheit...). Aufgefallen? Richtig: Das alles (und noch viel mehr) hat sich um 180° gedreht und die neuen Ersatzreligionen stellen an Intoleranz alles lichtjahreweit in den Schatten, was ich je in der katholischen Kirche erlebt habe. Die Entwicklung konnte man sehr schön bei der Umdeutung des Toleranzbegriffs in ein "Und willst Du nicht mein Bruder sein..." erleben.


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 Chris2 15. Juli 2020 
 

Ich lese immer "Gefühl".

Und warum muss man überhaupt Umfragen zu Fragen machen wie etwa "Ist Wasser nass"? Jede(r) in diesem Land weiß, dass die Meinungsfreiheit gerade beerdigt wird. 32% finden dies gut, weil ihre Meinung ganz oder größtenteils zu den neuen Dogmen gehört...


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 gebsy 15. Juli 2020 

Hat das Lagerdenken

mit diesem Phänomen zu tun?
Wie ist da die Situation innerhalb der Kirche?


2

0
 
 Dornenbusch 15. Juli 2020 
 

Geschlecher Liste zur Geschlechtervielfalt, die Liste der Wahlmöglichkeiten ist lang.

androgyner Mensch
androgyn
bigender
weiblich
Frau zu Mann (FzM)
gender variabel
genderqueer
intersexuell (auch inter*)
männlich
Mann zu Frau (MzF)
weder noch
geschlechtslos
nicht-binär
weitere
Pangender
Pangeschlecht
trans
transweiblich
transmännlich
Transmann
Transmensch
Transfrau
trans*
trans*weiblich
trans*männlich
Trans*Mann
Trans*Mensch
Trans*Frau
transfeminin
Transgender
transgender weiblich
transgender männlich
Transgender Mann
Transgender Mensch
Transgender Frau
transmaskulin
transsexuell
weiblich-transsexuell
männlich-transsexuell
transsexueller Mann
transsexuelle Person
transsexuelle Frau
Inter*
Inter*weiblich
Inter*männlich
Inter*Mann
Inter*Frau
Inter*Mensch
intergender
intergeschlechtlich
zweigeschlechtlich
Zwitter
Hermaphrodit
Two Spirit drittes Geschlecht (indianische Bezeichnung für zwei in einem Körper vereinte Seelen)
Viertes Geschlecht
XY-Frau
Butch (maskuliner Typ in einer lesbischen Beziehung)
Femme (femininer Typ in einer lesbischen Beziehung)
Drag
Transvestit
Cros

www.bmfsfj.de/blob/114066/8a02a557eab695bf7179ff2e92d0ab28/imag-band-8-geschlechtervielfalt-im-recht-data.pdf


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 Heinzkarl 15. Juli 2020 
 

Von der politischen Korrektheit in eine Gesellschaft der geistigen Knechtschaft

Wo Moral, Ethik, Disziplin, Glaube immer mehr in den Hintergrund tritt, vielleicht sogar eines Tages fast ganz verschwunden sein wird, wird die politische Korrektheit immer mehr den Platz einnehmen. Politisch korrekte Menschen werden alles in ihrem begrenzten Denken anpassen.


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 je suis 15. Juli 2020 

EIN WORT, DAS MICH LEITET UND BEGLEITET:

NON ABBIATE PAURA! - HABT KEINE ANGST!
(Hl. Johannes Paul II. 22.Okt.1978)
Ein Wort, das stärkt und hilft - immer und in allen Lebenslagen, in allem Handeln und Sprechen.

Für gläubige(!) Christen muss und soll das Wort unseres Herrn Jesus gelten: FÜRCHTET EUCH NICHT, DENN SEHET, ICH BIN BEI EUCH!


9

0
 
 Dornenbusch 15. Juli 2020 
 

Wenn wir von Bürgern, Wählern oder Politikern zu sprechen,

unterschlägt das Politische Korrekt angeblich die Tatsache, daß diese Personengruppen nicht nur aus Männern, sondern auch aus Frauen.....(von androgyn bis Zwitter)besteht. Also sind es Bürgerinnen und Bürger, Wählerinnen und Wähler, Politikerinnen und Politiker. Seltsam ist nur, daß z.B. bei Mördern, Spinnern oder Idioten die zusätzliche weibliche Form meist nicht erwähnt wird, und niemand fühlt sich diskriminiert. Bei dieser ganzen Debatte komme ich mir mittlerweile wie in einem Narrenhaus vor!


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 wedlerg 15. Juli 2020 
 

Die meisten Leute wissen noch gar nicht was los ist

Die Zensur, aggressives Framing und Mobbing, Netzwerke und das Ausschließen von Andersdenkenden aus Zirkeln und Berufen ist längst in D und dem Westen Usus.

Aufgestellt werden alle wesentlichen Denkmuster von Leuten, die keienrlei Sachkenntnis oder Praxisbezug haben. Die Leute indes, die den Wohlstand erarbeiten, sind so mit ihrer Tätigkeit beschäftigt, dass sie den selbsternannten Vordenkenr nicht den nötigen Widerstand entgegensetzen wollen.

Wer heute etwas gegen den Klimwandel publiziert, kann seinen Job vergessen, wer gegen Gender etwas sagt, ist erledigt, wer die marxistische Säule hinter BLM aufdeckt, wird gemobbt. Die Migrationsproblematik darf niemand mehr aufdecken - sonst wird man zum Rechtsradikalen mutiert.

Längst werden in Wissenschaft und Medien Netzwerke ausgebildet, die immer linksextremer werden, längst hängen Firmen davon ab, dass sie den Unsinn nachbeten.

Die freie Rede ist abgeschafft, linke Denkverbote und der Irrationalismus diktieren das Leben.


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 Zsupan 15. Juli 2020 
 

Die niedrigen Werte bei Grünen und Linken sind ...

... ja kein Wunder: Grüne und Linke setzen die Agenda.

Die Zahl bei der SPD ist auch auffällig und der ganz klare Grund dafür, warum die Partei untergeht. Die SPD spricht in vielen Fällen nicht mehr für Ihre Mitglieder und ihr Klientel.

Die Schwarzen werden einen ähnlichen Weg gehen, wenn sie so weitermachen. Die sollen sich mal bloß nicht täuschen angesichts ihres Corona-Hochs.


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