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Gay-Affäre im Schweizer Bistum Lausanne, Genf und Freiburg

21. Juli 2020 in Schweiz, 19 Lesermeinungen
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Angeblich sollen Nackbilder eines Domherrn öffentlich geworden sein - Und der Erzbischof von Bologna, Kardinal Zuppi, meint, dass die sexuelle Neigung zur Identität gehöre und dass sich Niemand seine Orientierung aussuchen könne


Genf (kath.net)

Im Schweizer Bistum Lausanne, Genf und Freiburg ist diese Woche eine Gay-Affäre rund um einen Domherrn bekanntgeworden. Die Westschweizer Zeitschrift „L'Illustré“ hat am Mittwoch Fotos des Domherrn auf einer Homo-Dating-Plattform veröffentlicht, auch Nacktbilder soll es geben. Die Diözese hat inzwischen reagiert und den Priester eine Auszeit nahegelegt.


 

Zweideutige Aussagen zum Thema Homosexualität gab es diese Woche allerdings auch aus Rom selbst. So behauptete der Erzbischof von Bologna, Kardinal Matteo Zuppi, im Vorwort eines neuen Buches mit dem Titel „Kirche und Homosexualität“ laut „Vaticannews“, dass sexuelle Neigung zur Identität gehöre und dass sich Niemand seine Orientierung aussuchen könne. Der Kardinal steht der Basisgemeinschaft Sant´ Egidio nahe.


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Lesermeinungen

 lesa 23. Juli 2020 

Virusbekämpfung

[email protected]: Danke für Ihren Kommentar, besonders auch für den Literaturhinweis. Das scheußliche, zerstörerische Gender-Virus (das mancherorts sogar innerhalb der Liturgie wütet, was besonders schlimm ist)erfordert vor allem auch viel Gebet und Opfer.
[email protected]: Danke für Ihre vorzügliche, 4-teiligen "Ergänzung"!


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0
 
 Zeitzeuge 22. Juli 2020 
 

Liebe lesa und hape,

danke für Ihre Stellungnahmen.

Kardinal Zuppi ist der unwürdige Nachfolger

des großen Moraltheologen Kardinal Caffarra.

Die "Homolobby" hat sich wie ein Virus in

unserer hl. kath. Kirche (ecclesia militans)

eingeschlichen, hier muß von allen Verantwortli-

chen i.d. Kirche unbedingt konsequent durchge-

griffen werden i.S. der genuinen kath. Sittenlehre!

Im Link empfehle ich aus "Theologisches"

den Aufsatz a.d. Seiten 47-54:

Dariusz Oko:

Zehn Argumente gegen die Homosexuellenpropaganda!


Ich wünsche gerne einen besinnlichen Abend!

www.theologisches.net/files/2013%20-%20Theol%20-%201%20+%202.pdf


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1
 
 hape 22. Juli 2020 

Liebe @lesa, - 4 - Ende

Die einseitige Fokussierung auf Sexualität dagegen fesselt den Menschen mit den Stricken jener Unfreiheit, von der sie durch die Gebote Gottes befreit würden. Die Gender- und Homoideologie ist eine gut getarnte Falle des Versuchers, in die Kardinal Zuppi vermutlich genauso reingetappt ist, wie der Schweizer Domherr mit seinen Nacktbildern. Womöglich ist das auch der gemeinsame Nenner dieser beiden Nachrichten.

–––
Ende

Im Gebet verbunden, hape


2

1
 
 hape 22. Juli 2020 

Liebe @lesa, - 3

Sexualität ist wertvoll und wichtig. Aber sie ist nicht das Wertvollste und nicht das Wichtigste. Das beweisen u.v.a.m. der Zölibat, das beweisen geweihte Jungfrauen und das beweisen heiligmäßige Ehen und Familien. Die perpetuierende Betonung von Sexualität als dem Zentrum der Identität einer Person bläst eine Nebensache zur Hauptsache auf, macht aus einer Mücke einen Elefanten.

Das ist eine trügerische Illusion, denn die Liebe Gottes gerät dabei aus dem Blickfeld. Die respektvolle Begleitung Homosexueller, von Papst Franziskus in AL angemahnt, besteht infolge dessen auch nicht darin, deren spezielle Praxis des Geschlechtsverkehrs zu rehabilitieren, sondern darin, ihnen die ganze übersprudelnde Fülle der Liebe Gottes aufzuzeigen.

Nicht das Geschlecht bestimmt die Identität des Christen, sondern die Taufe. Nicht die Sexualität, sondern die Sakramente sind das Zentrum der Liebe. Sie erst erheben den Menschen zum Kinde Gottes. Davon würde ich gerne mehr von Kardinal Zuppi hören.


3

1
 
 hape 22. Juli 2020 

Liebe @lesa, - 2

Die Lehre der Kirche ist das Echo jener unfassbaren Liebe, als die sich der Herr am Kreuz offenbart hat. In diese Liebe wird der Mensch durch das Sakrament der Taufe hineingenommen, bei der die sexuelle Präferenz gar keine Rolle spielt. Die Lehre der Kirche über die einzigartige, die reine, die alles überstrahlende Liebe Gottes kommt aber kaum zur Geltung, wenn Liebe nur szientistisch, biologisch und funktional dargestellt wird, mit dem Fokus auf Sexualität.

Was ist vom Versprechen einer Braut zu halten, die sich dem Bräutigam nur unter der Bedingung schenkt, dass dieser gewisse sexuelle Praktiken teilt? Wäre das nicht eine lieblose Geringschätzung aller anderen Persönlichkeitsmerkmale des Bräutigams? Deshalb ist diese Sicht der Dinge eine Engführung, welche die Denkweise der Gender- und Homo-Community spiegelt, die Gott anklagt, statt ihm kindlich zu vertrauen.


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1
 
 hape 22. Juli 2020 

Liebe @lesa,

ergänzend noch folgende Überlegungen: Kard. Zuppi erweckt den Eindruck, das Framing der Gender- und Homocommuinity zu übernehmen, statt das der Kirche zu vertreten. Nirgendwo lehrt die Kirche, wie Zuppi suggeriert, eine Trennung der sex. Orientierung von der Identität der Person. Das ist ein Popanz, der von der Liebe Gottes wegführt.

Stattdessen lehrt die Kirche mit den göttlichen Geboten die Eckpunkte für ein gelingendes Leben, im Hinblick auf das ewige Leben. Jeder ist frei, diese Lehre anzunehmen oder abzulehnen. Die Kirche zwingt niemanden, etwas zu tun oder zu lassen.

Es gehört geradezu zu ihrem Wesen, diese Freiheit zu respektieren. Wer allerdings der Kirche angehören möchte, von dem verlangt sie zurecht, sich vorbehaltlos an die Gebote Gottes zu halten. Aus gutem Grund. Denn nur „wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. (Joh 14,21)


2

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 lesa 21. Juli 2020 

Vernebelung ist ein Faktum

@gloria olivae: Nun, es geht nicht um "meine Assoziation" und auch nicht darum "wie es gemeint ist" sondern um konkrete Wahrnehmung der Verwirrung aufgrund der in den letzten Jahren diesbezüglichen "Assoziationen". Die Kommentare von @hape @Andrzey und @ Adamo sprechen die Sachverhalte an, die dringendst der Differenzierung und Klärung bedürfen, damit die Menschen wieder konkrete Orientierungshilfe für ihre Lebensgestaltung bekommen.
Ein Beipiel wäre das Schreiben der Glaubenskongregation vom 1. 10. 1986 zur Seelsorge in diesem Bereich.


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 Andrzej123 21. Juli 2020 
 

Von Gott gegebene "Orientierung" bzw "Neigung"?

"Natürlich hat die von der Natur und somit vom Schöpfer vorgegebene sexuelle Orientierung..."

Ist dem so?
Man lernt ja im Leben so einige Menschen kennen...
Mir hat jedenfalls in einem Fall jemand das Herz ausgeschüttet, der mir versicherte zunächst niemals entsprechende Neigungen gehabt zu haben, sondern ganz normal Freundinnen gehabt zu haben, bis er eines Tages unter viel Alkohol sich einem "Homosexuellen" ergab.
Danach kam er wie "angefixt" davon nicht mehr los, wollte aber loskommen, da er diese nunmehr aufgekommene "Neigung" als Gefahr für seine Zukunft ansah, die er sich als Vater zusammen mit einer Frau vorstellte.
Der Mann war Ende 20 und war kein Christ und auch sonst in keiner Weise religiös.
Jedenfalls war er keineswegs der Auffassung, dass seine "Neigung" von Gott gegeben sei, noch von der Natur, sondern durch seinen eigenen Fehler verursacht sei.
Seien wir vorsichtig, Darstellungen für wahr zu halten, nur weil sie lfd. wie "Meme" gleichlautend ausgestoßen werden.


3

0
 
 ThomasR 21. Juli 2020 
 

Abgang von den Zelebrationen "cum populo" in den Priesterseminaren

kann zur Vertiefung der Zuwendung der Seminaristen/=zukünftigen Priestern Christi und Abgang selbst von eienm Anschein des Doppellebens beitragen.


Priesterseminare sind geschlossene Gemeinschaften - es gibt keine pastorale Gründe für die Zelebrationen "cum populo".


1

0
 
 Adamo 21. Juli 2020 
 

Wenn Bischöfe und Kardinäle

die Zehn Gebote Gottes und die Aussagen in der Bibel nicht mehr vertreten, so leben sie in Todsünde.

Ohne Änderung ihrer Einstellung werden sie nach ihrem Tod mit Sicherheit in der ewigen Verdammnis landen.

Ich bin kein Fundamentalist, nein, ich vertrete nur das was in der Bibel als Wort Gottes fetgehalten ist.


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 ottokar 21. Juli 2020 
 

Führen wir doch keine Spiegelgefechte

Natürlich hat die von der Natur und somit vom Schöpfer vorgegebene sexuelle Orientierung mit dem Praktizieren einer solchen absolut nichts zu tun, wie bereits von Gloria:Olivae oder Stefan Fleischer prägnant festgehalten. Diese Orientierung, egal ,ob drängend hetero- oder homosexuell , fassen wir Gläubige als Prüfstein Gottes auf und versuchen uns nach seinen Geboten auszurichten, was auch nicht immer gelingt. Die "innere Freiheit" des Ungläubigen erlaubt es ihm hingegen ohne Gewissensbisse dem ständigen Drängen irgendwann nachzugeben oder auch nicht.Auch wir alle haben diese Gott gegebene Freiheit, entscheiden uns aber für seine Gebote.Jedenfalls ist es nicht unser Recht die sexuelle Orientierung eines Anderen zu verurteilen. Was man aber aus unserer katholischer Sicht verurteilen darf und soll, ist der politisch erhobene und gesetzlich genehmigte Anspruch bzw. das Recht auf freies Ausüben einer in sich unmoralischen Handlungsweise. Aber darum geht es Kardinal Zuppi überhaupt nicht.


5

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 lesa 21. Juli 2020 

Für die Hirten um die Unterscheidung der Geister beten

@Stephaninus: Rein sachlich müsste man die beiden Themeninhalte nicht per se in einem Atemzug nennen. Aber DE FACTO wirkt sich eine bestimmte, undifferenzierte Redeweise eben auch "gay" aus. Daher "konstruiert" der Artikel nicht eine Kombination, sondern zeigt einen Zusammenhang auf, und das ist notwendig, damit die zerstörerische, heillosen Verwirrung endlich bewusst wird!


5

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 gloria:olivae 21. Juli 2020 
 

@lesa

Das mag vielleicht Ihre Assoziation sein. Meine zumindest ist es nicht. Und was für andere gilt, können weder Sie noch ich beurteilen.


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 lesa 21. Juli 2020 

Ort der Wahrheit oder Verrat durch Ohrenschmeicheleien

@gloria.olivae: Wenn Hirten sich in dieser Weise äußern: "Niemand kann sich seine s. Orientierung selber aussuchen" usw., wird sofort mitassoziiert, dass das Ausleben derselben selbstverständlich ist. Wenn nicht gleichzeitig auch geklärt wird, dass dies nicht gemeint ist, sind solche Reden verhängnisvoll. Eine gewisse "Pastoralsprache", die auf die ganze Wahrheit verzichtet,läuft auf irreführende Ohrenschmeicheleien hinaus. Sie verstärkt die Tendenz, die Wünsche und Neigungen mit der geoffenbarten Wahrheit zu verwechseln, die allein auch solche Menschen zu innerem Frieden führen kann.
"Die Zentralität des Menschen und die Zentralität des „Gott mit uns“ sind ineinander verschränkt. Der christliche Humanismus ist keine isolierende Betrachtung eines verschlossenen Individuums. Er ist der Weg und Ort der Wahrheit. (A. Schwibach)
"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." (Joh 14). Ein Gang in die Fülle des Lebens für den, der auch ein Kreuz zu tragen bereit ist.


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 Stephaninus 21. Juli 2020 
 

@gloria:olivae

Da habe ich es mit Ihnen, diese beiden Nachrichten gehören meines Erachtens nicht zusammen. Zur Freiburg-Lausanne-Genf: Gestern habe ich einen Artikel in einer CH-Tageszeitung zur Angelegenheit gelesen. Da taten sich Abgründe auf.


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 Stefan Fleischer 21. Juli 2020 

@ gloria:olivae

Man kann sich seine sexuelle Orientierung, wie verschiede andere Orientierungen auch, nicht aussuchen. Eine solche Orientierung ist an sich weder gut noch schlecht. Auschlaggebend ist, wie ich damit umgehe. Wenn ich z.B. eine ausgesprochen stake heterosexuelle Orientierung habe, so habe ich deswegen noch kein Recht, sie rücksichtslos auszuleben. Auch wenn meine Orientierung pädophil oder gar sexsadistisch ist habe ich keinerlei Anspruch darauf. Wenn ich Christ bin, dann weiss ich auch, dass sexuelle Akte generell zur Ehe gehören und sonst nirgend wohin. Das ist für mich der Wille Gottes. Ihm gegenüber bin ich verantwortlich für all mein Tun und Lassen, also auch in diesem Bereich. Und wenn ich mich gar als Diener Gottes im Lehr- und Leitungsamt verpflichtet habe, dann um so mehr. (vgl. Mt 18,6) Der tapferste Mensch ist jener, welcher all seine Neigungen und Orientierung im Griff hat. Die stärkste Hilfe dazu ist eine gute Gottesbeziehung.


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 Andrzej123 21. Juli 2020 
 

Homosexualität

gibt es nicht, schreibt der frühere "Homosexuelle" Andreas Lombard in seinem gleichnamigen Buch.
Sexualität ist per se auf das komplementäre Geschlecht ausgerichtet.
Erst recht gibt es keine "homosexuelle Identität", vielmehr gibt es eine politische Propaganda im Sinne der Reproduktionsmedizin einschließlich Leihmutterschaft und die "Homosexuellen" dürfen hier die "nützlichen Idioten" abgeben, soweit Lombard.

Es gibt vielerlei "Neigungen", denen wir nachgeben und uns dabei immer tiefer angewöhnen, obwohl wir wissen, dass es nicht richtig ist.

Diesbezüglich froh /"gay" oder stolz /"pride" zu sein und es gar noch zur "Identität" zu erklären, verkehrt alle Lehre der Bibel und jedes menschliche "Menschenbild" in ihr Gegenteil.

Eine derartige "Humanwissenschaft" ist auch keine Wissenschaft, sondern materialistische Ideologie, die sich zur Wissenschaft ernennt.

Wer wird seine Kinder noch in eine Kirche bringen, die das Gegenteil von dem lebt und lehrt, was ihr Auftrag ist?


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 gloria:olivae 21. Juli 2020 
 

Seltsamer Zusammenhang, der hier konstruiert wird.

Es ist natürlich völlig unmöglich, wenn Geistliche von sich Nacktaufnahmen machen oder sich im Internet auf Dateing-Plattformen bewegen etc. etc. Aber was hat das mit dem Kardinal von Bologna zu tun? Und was ist an seinen Fragen zweideutig? Dass man sich seine sexuelle Orientierung nicht aussucht, dürfte doch unumstritten sein; ebenso dass sie zur Identität gehört. Entscheidet ist doch, wie man mit ihr umgeht (siehe KKK 2357-2359).


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 hape 21. Juli 2020 

Gedanken zu den Thesen von Kardinal Zuppi.

„Erst wenn die Kirche ‚wirklich damit beginnt, die Menschen so anzusehen, wie Gott es tut, dann werden sich auch homosexuelle Menschen so wie alle anderen als natürlicher Teil der kirchlichen Gemeinschaft fühlen‘. Soweit Kardinal Matteo Zuppi. –

Aber es ist doch so: gerade weil die Kirche den Menschen so anschaut wie Gott, verkündigt sie jedem ein und dieselben Gebote Gottes. Ganz unabhängig von dessen sexueller Identität. Die Gebote der Unzucht können von der Kirche dabei nicht ausgeklammert oder verändert werden. Rosinenpickerei gilt nicht. Die Gebote kann man nur annehmen oder ablehnen. Diese Entscheidung muss jeder irgendwann treffen. Das gilt auch für Homosexuelle. Nicht die Kirche ist am Zug, sich zu den Homosexuellen zu bekennen, sondern umgekehrt. Die Homosexuellen sind am Zug, sich zur Kirche zu bekennen.

www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-07/italien-homosexualitaet-kardinal-zuppi-identitaet-lgbt.html


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