Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  8. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  9. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  10. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  11. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  12. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  13. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
  14. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  15. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“

Turnovszky: "All lives matter" muss auch für Ungeborene gelten

18. Juli 2020 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wiener Weihbischof kritisiert leichteren Zugang zu Mifegyne - "All lives matter!" gilt für alle Menschen und Ungeborene


Wien  (kath.net/KAP) Spätestens nach dem Skandal um rassistisch motivierte Polizeigewalt gegen Afroamerikaner in den USA ist klar, "jedes Menschen ist kostbar, einzigartig, wertvoll, für einen gläubigen Menschen sogar heilig": Das hat der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky in einem Kommentar in den Niederösterreichischen Nachrichten (15. Juli) festgestellt. Das Motto der Protestbewegung "All lives matter" (dt. Jedes Leben zählt) gelte damit für alle Menschen - und zwar auch für Ungeborene, so Turnovszky, der in der Bischofskonferenz für den Bereich Kinder- und Jugendseelsorge zuständig ist.


 

Dass künftig niedergelassene Frauenärzte die Abtreibungspille Mifegyne verschreiben können, sei daher nicht verständlich, kritisierte der Weihbischof. Das Medikament, das die Nährstoffversorgung des Embryos beendet, bringt laut Turnovszky "nur vordergründige Erleichterung, doch sie geht auf Kosten eines Menschenlebens". Wünschenswert wäre eine Gesellschaft, "in der Schwarze nicht misshandelt werden, Alte geschützt, wirtschaftlich Schwache gestützt und ungewollt Schwangeren das Ja zu ihrem Kind ermöglicht wird". Dies könne man erreichen, "indem alle zusammenhalten und einander helfen". Turnovszky weiter: "Das sollte in einem Land wie Österreich doch möglich sein. Oder hat bei uns doch nicht jeder Luft zum Leben?"

 

Auch der Umgang mit der Corona-Pandemie zeige, dass ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen aus der Risikogruppe zu schützen seien, "auch um einen hohen Preis". Trotz Vorsichtsmaßnahmen dürfe es durch die Folgen der Ausgangsbeschränkungen jedoch nicht wiederum zur Gefährdung anderer Menschenleben kommen, "denn jeder Mensch ist zu schützen".

 

Bestellen Sie unser Pro-Life-T-Shirt: ALLLIVESMATTER: http://www.kath.net/news/72065

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  9. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  10. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  11. Ein Frühstück für den Verleugner
  12. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  13. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  14. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  15. Warum zwei Kardinäle aus Afrika erst jetzt 80 Jahre alt werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz