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Katholische US-Universität beruft homosexuellen Politiker als Lehrkraft

22. Juli 2020 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Pete Buttigieg wird im akademischen Jahr 2020/21 an der University of Notre Dame tätig sein. Sein persönlicher Lebenswandel und seine politischen Ansichten stehen im Gegensatz zur katholischen Lehre, merken Kritiker an.


South Bend (kath.net/lifesitenews/jg)

Die katholische Universität Notre Dame hat bekannt gegeben, dass Pete Buttigieg, ehemaliger Bürgermeister von South Bend und Präsidentschaftskandidat, für das akademische Jahr 2020/21 in den Lehrkörper aufnehmen wird. Buttigieg soll am Notre Dame Institute for Advanced Studies (NDIAS) arbeiten. Das NDIAS ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut. Er soll unterrichten und an zwei Forschungsprojekten mitwirken, die sich mit politischen Institutionen und Bewegungen in den USA befassen.

 

Buttigiegs politische Positionen und sein persönliches Leben stünden im Gegensatz zur Morallehre der Kirche, merken Kritiker der Berufung an. Der Ex-Politiker sei „das nationale Aushängeschild für die Normalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe“ geworden. Mit dieser Anmerkung reagierte der Sycamore Trust, ein Zusammenschluss von Absolventen der University of Notre Dame, die sich für den Erhalt der katholischen Identität der Universität einsetzt, im vergangenen Jahr auf eine Ehrung Buttigiegs durch die GALA, eine Vereinigung homosexueller Absolventen der Universität. Er lebt in einer homosexuellen Beziehung und hat 2018 seinen Partner in einer Zeremonie in einer episkopalen Kirche „geheiratet“.


 

In seiner Wahlkampagne für den Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei hat sich der Politiker, der sich wiederholt als Christ bezeichnet hat, wie die meisten Spitzenpolitiker der Demokratischen Partei für unbeschränkte Abtreibung eingesetzt.

 

Janet Smith, eine ehemalige Philosophieprofessorin an der University of Notre Dame, sieht die Berufung Buttigiegs in einem größeren Zusammenhang. Das wahre Problem sei das NDIAS selbst, stellte sie gegenüber LifeSiteNews fest. Die Ankündigung der Berufung Buttigiegs enthalte keinen Hinweis auf dessen Unterstützung der LGBTQ-Bewegung, der Abtreibung oder der Einschränkung der Religionsfreiheit. Eltern und Studenten der University of Notre Dame, die auf eine Pflege des katholischen Glaubens an der Universität vertrauen, würden dadurch getäuscht, kritisiert sie.

 


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