Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  3. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  9. Zwei Formen - ein Ritus
  10. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  11. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  12. "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
  13. Euthanasie trotz dreimaligem Senatsveto
  14. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  15. Militärdienst auch für Geistliche: Schweizer Kirchen protestieren

„Wir sind Kirche“ zur vatikanischen Instruktion: „Ein ungeheuerlicher Versuch Roms“

22. Juli 2020 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die (selbst längst angegraute) sogenannte „Kirchenvolksbewegung“ (mit Nachwuchssorgen) reagiert auf das vatikanische „Nein“ zu vielen deutsch-katholischen Ansätzen mit blankem Entsetzen


Rom-München (kath.net) kath.net dokumentiert die Realsatire - oups, „Pressemeldung“ - von „Wir sind Kirche“ wegen ihres ungewollten humoristischen Wertes in voller Länge:

 

Die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche sieht die Instruktion „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche“ der vatikanischen Klerus-Kongregation als ungeheuerlichen Versuch Roms, die Kirche wieder vorkonziliar zu machen und dringend anstehende Pastoralreformen auszubremsen. Was von Rom zur Evangelisierung und zur Sicherung pfarrlicher Strukturen gedacht sein mag, wird – so ist zu befürchten – zur weiteren Erosion kirchlichen Lebens führen; und das nicht nur in Deutschland.


 

Die gänzlich unerwartete Instruktion kommt wohl mit Absicht in einer Zeit, in der in Deutschland und weltweit nach neuen Wegen für die Zukunft der Kirche gesucht wird. Sie setzt den Kurs der Laien-Instruktion aus dem Jahr 1997 fort, der haupt- wie ehrenamtliche „Laien“ von vielen Diensten wie zum Beispiel der Predigt in der Eucharistie-Feier ausschließt. Mit dieser Instruktion werden vor allem auch alle Frauen von allen Leitungs- und Weiheämtern ferngehalten.

 

Diese Instruktion erscheint wie ein letzter Aufschrei einer sterbenden Religionsdiktatur. Es stellt sich die grundsätzliche Frage nach der Existenzberechtigung der Klerus-Kongregation, die in sträflicher Weise die von Papst Franziskus immer wieder zu Recht beklagte Klerikalisierung, also die Zwei-Klassen-Kirche aufrechtzuerhalten versucht.

 

Die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche appelliert an die Gemeinden, die kirchlichen Gremien, aber auch an die Bischöfe und die Mitglieder des Synodalen Weges, sich nicht mehr kleinlich und diskriminierend vorschreiben zu lassen, wie sie ihr Leben als Glaubende zu gestalten hätten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  7. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  8. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  9. Zwei Formen - ein Ritus
  10. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  11. "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
  12. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  13. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  14. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  15. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz