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Baden-Württemberg verbietet Gesichtsschleier in der Schule

23. Juli 2020 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
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Kultusministerin Susanne Eisenmann: „Wir dulden keine Gesichtsverhüllungen an unseren Schulen“ – Grün-schwarzer Landes-Ministerrat hat sich geeinigt - Das betrifft Burka und Niqab


Stuttgart (kath.net/pl) Was für Lehrer bereits gilt, kommt nun auch für Schüler: Die baden-würtembergische Landesregierung wird die Ganzkörperverhüllung an Schulen verbieten. Der grüne Ministerpräsident Winried Kretschmann hat dies bestätigt. Das berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.


 

Eisenmann, die auch die CDU-Spitzenkandidatin auch Bewerberin für die Verantwortung als baden-württembergischer Ministerpräsident bei den bevorstehenden Landtagswahlen ist, betonte gegenüber der FAZ, dass Schulen „ Orte des Miteinanders und der Begegnung“ seien und der Unterricht dort „auf einer offenen Kommunikation“ basiere, „die sich in Mimik“ ausdrücke. Eine Vollverschleierung verhindere derartige offene Kommunikation. Eisenmann sagte wörtlich: „Deshalb lehne ich es entschieden ab, dass an unseren Schulen Niqabs und Burkas getragen werden.“


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Lesermeinungen

 SCHLEGL 24. Juli 2020 
 

@DieFremde

Natürlich gibt es Ausnahmen! Aber wenn wir die Mehrzahl der primitiven Personen, die etwa in Wien in 10. Bezirk eine Straßenschlacht mit der Polizei durchgeführt haben, betrachten, haben diese Leute aus Anatolien (beziehungsweise deren Söhne), nicht einmal einen Schulabschluss!
Meine Beobachtungen habe ich aus jahrzehntelanger Tätigkeit im Gymnasium und dem Gespräch mit Fachpädagogen. Es geht um jungen Moslems in Westeuropa und nicht um islamistische Aggressionstäter direkt aus dem Orient!


3
 
 DieFremde 24. Juli 2020 
 

@Schlegl Bildung schützt nicht vor Islamismus!

Das ist ein großer Irrtum. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Attentäter vom 11. September waren gebildet, die Ärzte von Auschwitz auch.


3
 
 feldhamster 23. Juli 2020 
 

@Schlegl

Für Fahrer eines Fahrzeuges gilt in Deutschland das Gleiche. Schon allein wegen der eindeutigen Zuordnung der Knöllchen ;-)


7
 
 SCHLEGL 23. Juli 2020 
 

Nach österreichischem Recht muss jede Person in der Öffentlichkeit erkannt werden können, wenn ein Ausweis verlangt wird. Die Trägerin eines Gesichtsschleiers, oder gar einer Burka, wird diesem Gesetz nicht entsprechen können!
Interessant ist meine Beobachtung als Mittelschullehrer in den letzten Jahren. Ein Großteil islamischer Schüler/Schülerinnen sind in öffentlichen Gymnasien vom islamischen Religionsunterricht abgemeldet. In meiner Schule mit circa 650 Schülern gab es 2-3 Kopftücher. Auch diese Mädchen haben mich gefragt, ob sie in der letzten Schulwoche bei einer Spezialführung auf das Dach des Stephansdomes mitgehen dürfen. Natürlich habe ich sie mitgenommen und sie haben sehr respektvolle gefragt, ob sie etwas fotografieren dürfen. Die Bildung schützt diese jungen Menschen vor primitivem Islamismus.


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 Zsupan 23. Juli 2020 
 

„Wir dulden keine Gesichtsverhüllungen an unseren Schulen“

Lustig. Woher kommt dann die Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden?

(Ich weiß natürlich, dass ich hier Äpfel und Birnen vergleiche, und ich bin der Meinung, dass die Entscheidung richtig ist. Trotzdem sehe ich Anzeichen von Realsatire.)


10
 
 antonius25 23. Juli 2020 
 

Verrückt, was man heute alles verbieten muss

in meiner Schulzeit wäre gar niemand auf die Idee gekommen, sich einen Gesichtsschleier anzulegen.

Kann es sein, dass eigentlich etwas ganz anderes hier grundlegend falsch läuft? Woher kommen innerhalb von 15 Jahren plötzlich alle diese Schülerinnen mit dem Bedürfnis, sich einen Gesichtsschleier anzulegen?

Schulen waren damals auch nicht „Orte des Miteinanders und der Begegnung“, sondern (zumindest nominell) "Orte des Lernens und Lehrens". Für Miteinander und Begegnung gab es nachmittags frei, sodass man seine Freunde treffen konnte.


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