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Christlicher US-Baseballer kniet für Black-Lives-Matter-Einlage nicht nieder

23. Juli 2020 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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„Ich glaube, ich kann vor nichts anderem als vor Gott, Jesus Christus, knien“, sagte Sam Coonrod nach dem Spiel, und er könne sich auf ein paar Dinge nicht einlassen, die er über Black Lives Matter gelesen habe.


San Francisco (kath.net/LifeSiteNews.com) 
Der Profi-Baseballer Sam Coonrod, von den San Francisco Giants, weigerte sich, für eine Black-Lives-Matter-Einlage vor Beginn des Spiels niederzuknien. „Ich bin einfach ein Christ. Ich glaube, ich kann vor nichts anderem knien als vor Gott, Jesus Christus“, sagte er nach dem Spiel zu Reportern. 

 

Beide Mannschaften standen entlang des Spielfeldes an der ersten und dritten Base-Linie. Ein schwarzes Stück Stoff wurde vor den Spielern auf den Boden gelegt, sie sollten sich hinknien und das Tuch gemeinsam halten, während auf der großen Video-Leinwand eine Black Lives Matter-Botschaft wiedergegeben wurde, ohne allerdings den Namen der Bewegung ausdrücklich zu nennen. Coonrod hielt das Tuch, wie seine Teamkollegen, aber im Gegensatz zu diesen kniete er nicht nieder. „Ich habe mich entschieden, nicht niederzuknien. Ich glaube, wenn ich niederknien würde, wäre ich ein Heuchler. Ich will kein Heuchler sein.“ 


 

Coonrod fügte hinzu, dass er mit seiner Weigerung, sich hinzuknien, niemandem böse sei oder übel wolle, aber dass er „sich auf ein paar Dinge nicht einlassen kann, die ich über Black Lives Matter gelesen habe, wie sie zum Marxismus neigen und einige negative Dinge über die Kernfamilie gesagt haben.“

 

Sehr ähnlich argumentierte der afroamerikanische ehemalige American Football-Profi Marcellus Wiley: „Ich weiß nicht, wie viele Leute sich wirklich mit dem Leitbild von Black Lives Matter befassen, aber ich habe es getan. Und wenn man sich damit befasst, dann fallen mir ein paar Dinge auf“, sagte er kürzlich. „Meine Familienstruktur ist für mich so lebenswichtig. Nicht nur die, in der ich aufgewachsen bin, sondern die, die ich jetzt zu schaffen versuche. Vater und Ehemann zu sein, das ist jetzt meine Lebensaufgabe. Wie bringe ich das mit diesem Leitbild [von Black Lives Matter] in Einklang, das besagt: 'Wir reißen die patriarchale Praxis nieder. Wir zerstören die vom Westen vorgeschriebene Anforderung der Kernfamilienstruktur.‘“ 

 

Innerhalb von 24 Stunden nach Coonrods mutiger Entscheidung  veröffentlichten mehrere Websites kritische Artikel darüber. „Giants' Sam Coonrod hatte jedes Recht zu stehen, aber seine Begründung war nicht ausreichend“, lautete die Überschrift des liberalen Reporters Monte Poole auf NBCSports.com. Poole beschuldigte Coonrod, kein authentischer Christ zu sein und nannte seine Äußerungen widersprüchlich, ließ aber die Äußerung Coonrods, er knie nur vor Jesus Christus, unerwähnt. Ein Artikel von Dan Gartland, der auf SportsIllustrated.com veröffentlicht wurde, verfolgte einen ähnlichen Ansatz. „Wenn ein zentraler Grundsatz des Christentums darin besteht, andere mit Liebe und Respekt zu behandeln, dann ist nicht klar, wie es heuchlerisch wäre, sich einem Aufruf für genau das nicht anzuschließen“, meinte er. 

 

„Die kulturellen Marxisten, die auf der obersten Leitungsebene der Sportwelt sind, unterstützen linke Athleten und zwingen Sport-Franchises, die progressive Agenda zu fördern, damit sie durch eine Art Osmoseprozess gewöhnliche, gemäßigte amerikanische Männer liberalisieren“, schreibt Stephen Kokx von LifeSiteNews. „Es ist heutzutage fast unmöglich, ein Profi-Sportereignis zu sehen, ohne dass einem eine linke politische Botschaft entgegenschlägt.“

 

Foto: Symbolfoto


 


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Lesermeinungen

 Herbstlicht 29. Juli 2020 
 

Ein vorbildliches Verhalten!
Wenn sich jene Sportler, die ebenfalls gläubig sind, davon anstecken ließen und Mut fassen würden, könnte dies langfristig eine große Wirkung entfalten.
Wahrscheinlich nicht sofort, aber ein Same wäre gelegt und ein Same ist dazu da, zu wachsen.


2
 
 lakota 29. Juli 2020 
 

Danke Sam Conrood

das war mutig und ehrlich und daß Ihre Begündung:
"ich knie nur vor Jesus Christus" von NBCSports nicht erwähnt wurde, wundert mich nicht. Christus-Zeugnisse sind heute nicht gerade "IN".
Gott segne Sie!


3
 

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