Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  5. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  8. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  9. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  10. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  11. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  15. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur

Brandanschlag auf Kathedrale in Managua

2. August 2020 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Augenzeugen und Bischöfe widersprechen Regierungsversion eines versehentlich entstandenen Feuers


Managua/Vatikanstadt (kath.net/KAP) Bei einem Brandanschlag in der Kathedrale von Nicaraguas Hauptstadt Managua ist am Freitag (Ortszeit) ein 400 Jahre altes Kruzifix fast völlig verbrannt. Wie das Portal Vatican News (Samstag) unter Berufung auf die Erzdiözese weiter berichtete, hatte ein Mann in einem Kapuzenpulli laut Zeugenaussagen einen Molotow-Cocktail in die Sakramentskapelle der Kirche geworfen. Managuas Weihbischof Silvio Jose Baez nannte in einem Tweet den Anschlag einen "terroristischen Akt gegen den Glauben des katholischen Volkes von Nicaragua".


 

Das Feuer sei nicht versehentlich durch entzündete Kerzen entstanden, wie eine von Vizepräsidentin Rosario Murillo veröffentlichte Version des Hergangs gelautet hatte. Es gebe in der Kapelle keine Kerzen, bestätigte Baez eine entsprechende Äußerung von Managuas Erzbischof, Kardinal Leopoldo Jose Brenes. Das abgebrannte Kreuz steht seit Beginn des 17. Jahrhunderts in Nicaragua und wird von der Ortskirche auch mit dem Hl. Papst Johannes Paul II. in Verbindung gebracht, der bei seinem Besuch 1996 davor gebetet hatte. Wie Kardinal Brenes in einer Erklärung hervorhob, sei auf peniblen Brandschutz für das historisch wie religiös bedeutsamen Kreuz stets geachtet worden. Mehrere nationale Menschenrechtsorganisationen und weitere NGOs verurteilten den Vorfall und machten die regierende Sandinistische Nationale Befreiungsfront (FSLN) für das Feuer verantwortlich.

 

Das Geschehen sei als "Staatsterrorismus" zu bezeichnen. Zugleich wurden Sorgen um die Sicherheit der Zeugen bekundet, die der Regierungsversion des Hergangs widersprochen hatten. Bereits in den vergangenen Wochen war es in Nicaragua wiederholt zu Angriffen auf katholische Kirchen gekommen, nachdem Kardinal Brenes das größte Kirchenfest des Landes zu Ehren des Heiligen Domingo Guzman aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt hatte. 

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  9. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  10. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  11. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  12. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  13. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  14. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  15. Irrtümer über den Jakobsweg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz