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Portland: Black Lives Matter/Antifa-Randalierer verbrennen Bibeln

5. August 2020 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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Die Proteste im US-Bundesstaat Oregon sind gewalttätig geworden, Bundestruppen wurden entsandt, auch christliche Symbole und Überzeugungen sind Ziel der Angriffe


Portland (kath.net/LifeSiteNews) Während der andauernden linken „Antifa“-Demonstrationen in Portland in US-Bundesstaat Oregon verbrannten Teilnehmer mehrere Bibeln. Die teils gewalttätigen Proteste wurden vor mehr als zwei Monaten von der Black Lives Matter-Bewegung begonnen. Videoaufnahmen zeigen auch Demonstranten, die amerikanische Flaggen in Brand setzen, während sie „F --- Trump“ singen.

 

 „Jetzt kommen wir zur Phase des Bücherverbrennens“, twitterte Donald Trump Jr., der Sohn des Präsidenten. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass ANTIFA nicht für das steht, wofür sie behaupten zu stehen. Entfernt vielleicht einfach das „Anti“ im Namen, dann ist es perfekt.“ Die „Antifa“, kurz für „Antifaschismus“, setzt sich für linke Ideologien wie Anarchismus und Marxismus ein, wobei auch Gewalt als Mittel zum Zweck eingesetzt wird. „Tun wir immer noch so, als wäre ANTIFA nicht einfach eine Gruppe tatsächlicher Faschisten?“, fügte Trump jr. hinzu, wobei er auch fragte, was das Verbrennen der Bibel mit dem Protest gegen die Brutalität der Polizei zu tun habe.

 

Präsident Trump hat Bundestruppen nach Portland entsandt, um die Sicherheit zu gewährleisten, da es mehrfach gewalttätige Ausschreitungen gegeben hat. Die Polizei vor Ort ist nicht angemessen gerüstet, da auch die Kriminalitätsrate gestiegen ist. Es mussten Beamte von einer „bereits verminderten Patrouilleneinheit“ abgezogen werden, um bei der Aufklärung und Verfolgung der hohen Zahl von Morden zu helfen, wie der lokale Fernsehsender KATU berichtet. „Die Polizei wird im Vergleich zu letztem Jahr generell zu mehr Schusswechseln gerufen. Die Schießereien haben in den letzten drei Monaten dieses Jahres jeweils zugenommen, verglichen mit derselben Zeit im letzten Jahr“, sagt Polizeichef Chuck Lovell. Außerdem sei vor kurzem entschieden worden, Portlands „Team zur Reduzierung von Waffengewalt“ aufzulösen, was die Arbeit der Polizei zusätzlich erschwere.


 

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat gegenüber FoxNews seine Bereitschaft signalisiert, der Polizei teilweise Budget zu entziehen. Auf die Frage, ob er zustimme, „dass wir einen Teil der [Polizei-] Mittel umleiten können“, antwortete Biden: „Ja, absolut.“

 

Christliche Angriffsziele

 

Nach dem Tod von George Floyd in Polizeigewahrsam am 25. Mai brachen Proteste der Bewegung Black Lives Matter aus, an denen sich die Antifa beteiligte. Häufig waren christliche Kirchen und Symbole, insbesondere Statuen, das Ziel der Randalierer. Shaun King, ein führender Aktivist der Black Lives Matter-Bewegung, erklärte am Montag, dass Statuen, Wandmalereien und Glasfenster, die Jesus als weiß darstellen, als „Form weißer Vorherrschaft“, als „Werkzeug der Unterdrückung“ und „rassistische Propaganda“ entfernt werden sollten. King bezeichnet sich selbst als halb-schwarz, obwohl beide Eltern auf seiner Geburtsurkunde als weiß aufgeführt sind.

 

Am 31. Mai hatten Randalierer versucht, die St. John‘s Episcopal Church in Washington DC, direkt gegenüber dem Weißen Haus, niederzubrennen. Lokale Feuerwehrleute berichten von Feuer im Keller, das sie löschen konnten, bevor es sich ausbreitete. In New York wurde die St. Patrick's Cathedral mit Graffiti beschmiert. Im Juni stürzten 100 Demonstranten in Los Angeles mit Seilen eine Statue des Missionsheiligen Junípero Serra um. In San Francisco haben Aktivisten eine weitere Statue von St. Junípero Serra abgerissen. Ein Video des Vorfalls zeigt die Anwesenden, die beim Sturz der Statue jubeln; eine Person schlägt mit Fäusten auf die fallende Statue, eine andere mit einem Skateboard. Der spanische Franziskanerpater aus dem 18. Jahrhundert gilt als „Apostel Kaliforniens“ und war dort am Aufbau mehrerer Städte maßgeblich beteiligt.

 

Die Organisation Black Lives Matter, offiziell „BLM Global Network Foundation“, die bereits 2013 in den USA gegründet worden war, setzt sich auch für „reproduktive Gerechtigkeit“ und „Autonomie über unseren Körper“ ein, was Verhütung und Abtreibung bedeutet: „Wir verdienen und fordern daher reproduktive Gerechtigkeit, die uns Autonomie über unseren Körper und unsere Identität gibt und gleichzeitig sicherstellt, dass unsere Kinder und Familien unterstützt werden, sicher sind und gedeihen können.“

 

Dem entsprechend setzt sich die Organisation zum Ziel, die Familie abzuschaffen: „Wir zerstören die vom Westen vorgeschriebene Anforderungen einer Kernfamilienstruktur, indem wir uns gegenseitig als Großfamilien (‚erweiterte Familien‘) und ‚Dörfer‘ unterstützen, die sich kollektiv umeinander kümmern, insbesondere um unsere Kinder, in dem Maße, in dem sich Mütter, Eltern und Kinder wohlfühlen“, schreibt die Gruppe in ihrem Leitbild.

 

Black Lives Matter spricht sich auch für die Genderideologie aus. „Wir fördern ein queeres Netzwerk. Wenn wir uns versammeln, tun wir dies mit der Absicht, uns aus dem engen Griff des heteronormativen Denkens zu befreien, oder vielmehr aus dem Glauben, dass alle auf der Welt heterosexuell sind (es sei denn, er oder sie zeigen etwas anderes).“

 

 


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