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„Stell dir vor, es brennen Kirchen und niemanden interessiert es!“

6. August 2020 in Kommentar, 3 Lesermeinungen
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„Immerhin berichten die Medien noch vom Brand in Nantes. Von unzähligen anderen Angriffen auf katholische Kirchen in Frankreich, Deutschland oder mittlerweile in den USA wird schon gar nicht mehr berichtet.“ Gastkommentar von Thomas Cavelius


Paris (kath.net) Schon wieder brannte eine Kathedrale in Frankreich. Am Morgen des 18. Juli steht die Kathedrale von Nantes in Brand. Das weckte Erinnerungen an den verheerenden Brand von Notre Dame. Die Empörungen und das Mitleid mit den Franzosen waren damals groß. Doch diese mündeten sehr schnell in einen Streit darüber, wie denn Notre Dame wiederaufgebaut werden soll.

Nun brannte erneut eine Kathedrale. Mittlerweile ist es eine Nachricht wie jede andere auch. Immerhin berichten die Medien von diesem Brand. Von unzähligen anderen Angriffen auf katholische Kirchen in Frankreich, Deutschland oder mittlerweile in den USA wird schon gar nicht mehr berichtet. Warum auch, es interessiert ja nicht einmal mehr die Christen selber. Die Motive für dieses Desinteresse sind dabei völlig unterschiedlich. In Deutschland möchte man die öffentlichen Frieden waren und selbst Vertreter der Kirche reden Angriffe gegenüber ihren Kirchen klein oder verschweigen sie. So wird hierzulande auch nicht über die massiven Angriffe, vor allem aus den Reihen der „Black Lives Matters Bewegung“ auf Kirchen in den USA berichtet. Hier möchte man sich vor negativen Schlagzeilen schützen. Denn eine Kritik an dieser Bewegung kann sehr schnell in einem medialen Shitstorm enden. Diese Bewegung kann und darf sich momentan alles erlauben! Im Namen einer gerechten und wichtigen Sache, zieht man randalierend und zerstörend durch das Land. Und dabei schreckt man auch nicht vor dem Heiligen zurück. Doch Kritik an diesem Vandalismus darf man nicht üben. Wo sind hier bitte unsere Bischöfe? Hier wären einmal klärende Worte von Nöten! Denn unter diese „Black Lives Matters Bewegung haben sich auch so einige Gruppen, unter anderem Satanisten, gemischt, die nur auf eine Gelegenheit gewartet haben, um massiv gegen die Kirche vorzugehen. In den USA ist sich zumindest die Kirche bewusst, welch großes Problem der Satanismus darstellt. Auch in Frankreich kommt das Phänomen immer mehr an die Öffentlichkeit. So hat das französische Innenministerium für das Jahr 2018 über 30 satanistisch motivierte Angriffe auf katholische Kirchen gezählt!


Satanismus ist ein akutes Problem, nicht nur in den USA! Auch in Deutschland, Österreich und vor allem auch in der Schweiz, breitet er sich immer weiter aus. Doch was machen unsere Kirchenvertreter? Sie schweigen lieber zu diesem Thema! Denn niemand möchte eine negative Schlagzeile riskieren! Liebe Hirten, kommt bitte Eurer Hirtenaufgabe nach und sprecht dieses Thema öffentlich an! Satanismus ist ein Problem und wir brauchen dafür die Hilfe der bevollmächtigten Bischöfe. Der Heilige Vater Papst Franziskus macht uns immer wieder darauf aufmerksam, dass wir den Teufel nicht als Ammenmärchen abtun dürfen! Bei der Generalaudienz in Rom am 01. Mai 2019 ermahnte uns Papst Franziskus: „Viele Leute sagen: Warum über den Teufel reden, Satan ist eine altertümliche Sache, den Teufel gibt es nicht. Doch schaut, was das Evangelium lehrt: Jesus hat sich dem Teufel gestellt.“ Warum wird dieses Thema in Deutschland/Österreich/Schweiz noch immer verschwiegen?

Stell dir vor, die Kirche brennt und niemanden interessiert es?! Ja, das ist schon ein bezeichnendes Bild. Unsere Kirche in Europa „brennt“. Aber leider interessiert das nicht einmal mehr die Christen. Der Teufel hat bei uns ein leichtes Spiel. Denn nichts ist für den Teufel besser, als dass man ihn als Ammenmärchen abtut.

Symboldbild: Großfeuer in der altehrwürdigen Kathedrale von Nantes


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Lesermeinungen

 Henry_Cavendish 6. August 2020 
 

Wenn man sich den Nachnamen des Autors anschaut,

kann man sich nicht der ironischen Betrachtung erwehren, dass dieser Text - dann eben nur in Latein - vielleicht auch vor 1500, 1600 Jahren geschrieben wurde, als die Christen die "alten Götter" "ablösten".
Ich habe nur so eine Ahnung, aber wenn in der Verfolgung der Heiden oder Heretiker auch Straftaten inklusive Mord begangen wurden, dann hat die christliche Verwaltung großzügig darüber hinweggesehen. Und das eigentlich bis ins 20. Jahrhundert.


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2
 
 Winrod 6. August 2020 
 

Anton Tschechow:

Abscheuliche Mittel machen auch den guten Zweck abscheulich.


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 laudeturJC 6. August 2020 

Die deutsch(sprachig)en Bischöfe

haben leider - mit einigen wenigen Ausnahmen - andere Prioritäten im Bereich der Virologie, der Klimatologie, der Soziologie, der Ökonomie...


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