Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  5. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  13. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak

Kolumnistin: Abtreibung, um im Urlaub Bikini-Figur zu haben, ist völlig berechtigt

8. August 2020 in Prolife, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Abtreibungsaktivisten gehen immer weiter und lehnen Unterscheidung von „guten“ und „schlechten“ Gründen für eine Abtreibung ab – Antwort von Pro-Life-Portal: Es gibt keine guten Gründe!


London (kath.net) Eine junge Kolumnistin der englischen Zeitung Daily Telegraph schrieb kürzlich in einem Artikel, dass es „vollkommen berechtigt“ sei, wenn eine Mutter ihr ungeborenes Kind abtreiben würde, weil sie eine Bikini-Figur haben will. Davon berichtet das US-Portal LifeNews.com. Rebecca Reid schreibt: „Wenn Sie nicht schwanger sein wollen, müssen Sie nicht schwanger sein, und Sie können sich aussuchen, nicht schwanger zu sein.“ „Abtreibungen geschehen aus einer langen Reihe von Gründen, und alle, wie auch immer sie lauten, sind berechtigt.“

 

Sie reagierte damit auf eine kürzlich durchgeführte verdeckte Ermittlung, bei der die Bereitschaft einer Abtreibungseinrichtung aufgedeckt wurde, Abtreibungsmittel an eine Frau zu schicken, die sagte, sie wolle für ihren Strandurlaub nicht schwanger aussehen. Die Frau war nicht wirklich schwanger; die Abtreibungseinrichtung gab ihr die Präparate. Die junge Journalistin sagte, Frauen sollten überhaupt keinen Grund für eine Abtreibung angeben müssen.


 

Dann erzählte sie die Geschichten mehrerer ihr bekannter Frauen, die abtreiben ließen. „Rachel“, sagte, sie habe mit 26 Jahren abgetrieben, als sie verheiratet war, in einer finanziell stabilen Situation war und eine gute Karriere gemacht hatte. Obwohl die Angst, ihrer Karriere zu schaden, Teil ihrer Motivation war, gab Rachel zu, dass „der Hauptgrund für meine Abtreibung war, dass ich mehr Zeit für mein Leben haben wollte - um zu trinken und zu rauchen und bis 4 Uhr morgens mit meinen Freunden aufzubleiben“.

 

„Nadia“ trieb ihr ungeborenes Kind mit Anfang 30 ohne große Überlegung ab. Sie sagte, sie sei einfach „noch nicht bereit, Mutter zu werden“. „Ich wollte kein Baby. In meinem Leben ging es darum, Spaß zu haben, auszugehen und mich selbst an die erste Stelle zu setzen. Also vereinbarte ich einen Abtreibungstermin“, sagte sie zu Reid.
Reid erwähnte auch das Model, das 2014 öffentlich zugab, dass sie eine Abtreibung wollte, damit sie bei „Big Brother“ dabei sein konnte.

 

„Ob man mit 15 wegen seiner Ausbildung abtreibt, mit 20, weil man die Chance hat, in eine Reality-TV-Show zu gehen, oder mit 35 aus medizinischen Gründen, es gibt keinen 'guten' oder 'schlechten' Grund, eine Schwangerschaft abzubrechen“, schloss Reid.

 

Diese Meinung ist unter Abtreibungsaktivisten inzwischen durchaus Mainstream. Letztes Jahr sagte Colleen McNicholas, Chefärztin der Planed Parenthood-Klinik von St. Louis in den USA, gegenüber der AP, dass „JEDER Grund für eine Abtreibung ein berechtigter Grund ist“, auch etwa im Fall von Geschlechtsselektion.

 

Laut LifeNews zeigen aktuelle Umfragen, dass jedoch die meisten Menschen gegen uneingeschränkte Abtreibung auf Verlangen sind, weil die meisten – einschließlich derer, die Abtreibungen in manchen Fällen für berechtigt halten – doch erkennen, dass es hier um etwas anderes geht als um Gesundheitsversorgung.

 

Somit gibt LifeSite in einem Punkt den Abtreibungsaktivisten Recht, nämlich dass die Unterscheidung zwischen guten und schlechten Gründen für eine Abtreibung nicht zulässig ist: „Eine Abtreibung zerstört das Leben eines einzigartigen, lebenden Menschen, des eigenen Kindes der Frau, und es gibt keinen guten Grund dafür.“

 

Fotp: (c) Pixabay

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  2. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  3. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  4. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  5. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  6. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  7. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“

Pro-Life

  1. Trump: Jeder Mensch vom „allmächtigen Gott“ mit einem unveräußerlichen Recht auf Leben ausgestattet!
  2. "Wir müssen jedes Leben schützen"
  3. Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“
  4. Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
  5. ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte
  6. Studie zweifelt an Sicherheit und Datengrundlage von Abtreibung
  7. Polen bleibt Pro-Life







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. So nicht, Mr. Präsident!
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  13. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz